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Poetologische Elemente in Schillers "Die Künstler"

Titre: Poetologische Elemente in Schillers "Die Künstler"

Dossier / Travail , 2009 , 6 Pages , Note: 1,3

Autor:in: Elisabeth Werdermann (Auteur)

Philologie Allemande - Littérature Allemande Moderne
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Schillers Gedicht Die Künstler, zwischen Oktober 1788 und Februar 1789 entstanden, stellt eine sowohl kulturhistorische als auch philosophische Abhandlung der Aufgaben der Künstler, in Rücksichtnahme ihrer Zeit, dar, und ist somit häufig direkt poetologisch. In ihm verarbeitet Schiller sein eigenes ästhetisches Prinzip des Erkenntnisgewinns: Die poetische Bildung gehe der Theoriebildung voraus, zuerst gebe es die Dichtung, der dann die Philosophen nachsteigen sollen. So behandelt Schiller selbst 1795 in Über die ästhetische Erziehung des Menschen in einer Reihe von Briefen philosophisch das, was er in Die Künstler Jahre vorher bereits poetisch verdichtet hatte . Auch entfernen sich Schillers Gedanken hier langsam vom Sturm und Drang, klassische Elemente treten vermehrt auf...

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Analyse der Sinnabschnitte

2.1 Die Einleitung

2.2 Der kulturhistorische Teil

2.3 Der philosophische Teil

2.4 Der Schlussteil

3. Formale Aspekte

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht Schillers Gedicht "Die Künstler" im Hinblick auf seine poetologischen und klassischen Elemente, um aufzuzeigen, wie Schiller das Verhältnis von Kunst, Wissenschaft und menschlicher Vervollkommnung konzipiert.

  • Kulturhistorische und philosophische Abhandlung der Künstleraufgabe
  • Harmonisierung von Kunst und Wissenschaft
  • Die Rolle der Kunst als Kulturstifterin und Fortschrittsmotor
  • Idealisierung des Gegenwärtigen durch das Kunstwerk
  • Die Mission des Künstlers als Vermittler zwischen Vernunft und Sinnlichkeit

Auszug aus dem Buch

Der kulturhistorische Teil

Im kulturhistorischen Teil (circa Z. 103 – 382) erfahren die Künstler als Mittler zwischen Wissenschaft und Kunst eine Aufwertung, „indem Schiller die Geschichte der Kultur vor allem als eine Geschichte des wechselvollen Schicksals der Kunst respektive der Künstler behandelt.“ In über 18 Strophen wird ein metaphernreiches, mythologisiertes Panorama der Menschheitsgeschichte, vom „Aufstieg aus grauer Vorzeit“, über die Antike bis zur Renaissance, gezeigt. Dabei erinnert Schiller an das früheste Vorbild für die eigene künstlerische Schöpfung: Die Natur. Allerdings werde diese verkünstelt. Zwar folge der Künstler zu Beginn den Gesetzen der Natur, bediene sich allerdings dem Reichtum ihrer Erscheinung und füge diese zu einem neuen Ganzen zusammen. Ein Bild seiner selbst entstehe, der Natur bereits entfremdet:

Die Kunst, den Schatten ihr nachamend abzustehlen,

wies euch das Bild, das auf der Woge schwamm.

Von ihrem Wesen abgeschieden,

...

Die Auswahl einer Blumenflur

mit weiser Wahl in einen Strauß gebunden,

so trat die erste Kunst aus der Natur;

Des Weiteren wird noch im kulturhistorischen Teil eine Mission für die Künstler deklariert. Dabei ist der Begriff von Freiheit eine Voraussetzung einer konkret fassbaren Hoffnung für einen zukünftigen Zustand von Vollkommenheit (Z. 288 – 293). Schiller beschreibt ein neues, von religiösem Fanatismus und politischem Groll befreites Menschenbild nach Zeiten des kulturellen Niedergangs. Mit seinem Schicksal sei er versöhnt, da die Kunst ihm, als Vernunftwesen, „die wahre Unabhängigkeit und Glückseligkeit, die erhabene Haltung gelehrt“ habe.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in Schillers Gedicht ein, verortet es in seinem poetologischen Kontext und definiert die vier zentralen Sinnabschnitte der Analyse.

2. Analyse der Sinnabschnitte: Dieser Hauptteil untersucht detailliert die vier Abschnitte des Gedichts (Einleitung, kulturhistorischer, philosophischer und Schlussteil) hinsichtlich ihrer inhaltlichen Aussagen über Kunst, Menschheit und Fortschritt.

3. Formale Aspekte: Hier wird kurz die Bedeutung des jambischen Versmaßes für Schillers Bestreben nach Harmonie und Einklang erläutert.

Schlüsselwörter

Friedrich Schiller, Die Künstler, deutsche Klassik, Ästhetik, Kunsttheorie, Menschheitsgeschichte, Aufklärung, Harmonie, Schöpfungsmythos, Vernunft, Dichtung, Idealismus, Vollkommenheit, Wissenschaft, Kulturstifterin.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert Friedrich Schillers Gedicht „Die Künstler“ als eine fundamentale poetologische Abhandlung über die Rolle des Künstlers in der Gesellschaft.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Beziehung zwischen Kunst und Wissenschaft, der Fortschritt der Menschheitsgeschichte und die ästhetische Erziehung des Menschen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Schiller durch das Gedicht eine Harmonisierung von Kunst und Wissenschaft postuliert und den Künstler als notwendigen Mittler für eine zukünftige Vollkommenheit definiert.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine textnahe Analyse unter Einbeziehung literaturwissenschaftlicher Sekundärquellen und historischer Kontexte.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden die vier Sinnabschnitte des Gedichts interpretiert, wobei der Fokus auf dem kulturhistorischen Panorama und dem philosophischen Ideal der Ästhetisierung der Wissenschaft liegt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Schlüsselbegriffe sind insbesondere Klassik, Ästhetik, Harmonie, Weltenplan, Vollkommenheit und die Versöhnung von Kunst und Zeitgeist.

Wie deutet der Autor Platons Höhlengleichnis in Bezug auf die Kunst?

Schiller nutzt das Höhlengleichnis, um zu verdeutlichen, wie die Kunst dem gottverlassenen und einsamen Menschen Hoffnung bietet und den Weg zurück zum „Lichte“ weist.

Welche Rolle nimmt der Künstler im kulturhistorischen Kontext ein?

Der Künstler fungiert als Mittler zwischen Natur und verkünstelter Wirklichkeit, der die Natur idealisiert und damit zur Entwicklung eines neuen, freien Menschenbildes beiträgt.

Warum ist laut Schiller Distanz zur eigenen Zeit notwendig?

Eine Distanz ist erforderlich, damit der Mensch in der Lage ist, die Gegenwart zu reflektieren, vorauszuschauen und das kommende Jahrhundert im klassischen Sinne zu gestalten.

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Résumé des informations

Titre
Poetologische Elemente in Schillers "Die Künstler"
Université
University of Paderborn  (Literaturwissenschaften)
Note
1,3
Auteur
Elisabeth Werdermann (Auteur)
Année de publication
2009
Pages
6
N° de catalogue
V154620
ISBN (ebook)
9783640674954
ISBN (Livre)
9783640675050
Langue
allemand
mots-clé
Poetologische Elemente Schillers Künstler
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Elisabeth Werdermann (Auteur), 2009, Poetologische Elemente in Schillers "Die Künstler" , Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/154620
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