Grin logo
de en es fr
Boutique
GRIN Website
Publier des textes, profitez du service complet
Aller à la page d’accueil de la boutique › Pédagogie - Psychologie pédagogique

Vergleich vom psychodynamischen und kognitiv-verhaltenstherapeutischen Ansatz

Unter besonderer Berücksichtigung des zugrunde liegenden Menschenbildes, der Vorstellung von Lernen und Veränderung, der Entstehung von Problemen und der Interventionen

Titre: Vergleich vom psychodynamischen und kognitiv-verhaltenstherapeutischen Ansatz

Dossier / Travail , 2009 , 16 Pages , Note: 2,0

Autor:in: Mirjam Förster (Auteur)

Pédagogie - Psychologie pédagogique
Extrait & Résumé des informations   Lire l'ebook
Résumé Extrait Résumé des informations

In dieser Arbeit geht es um den Vergleich des psychodynamischen und kognitiv-verhaltenstherapeutischen Ansatzes. Dabei stehen folgende Fragestellungen im Vordergrund:
Welches Menschenbild liegt dem Konzept zu Grunde? Das bedeutet, es soll untersucht werden, welche Sicht über den Menschen in dem Konzept vorherrscht. Das Menschenbild meint das Modell der Persönlichkeit. Es soll nun beleuchtet werden, wie das Modell der Persönlichkeit in dem Konzept gesehen wird, beispielsweise ob der Mensch als individuelles oder konformes Wesen betrachtet wird.
Welche Vorstellung von Lernen und Veränderung beinhaltet das Konzept? Lernen und Veränderung bringt einen Entwicklungsprozess mit sich. Es soll geklärt werden, wie dieser Entwicklungsprozess verläuft, ob er von innen oder außen gelenkt wird und inwiefern Lernen und Veränderung bei der Beratung statt findet.
Wie wird die Entstehung von Problemen erklärt? Dabei gilt es den Fokus auf die Ursachen der Probleme zu lenken. Diese Ursachen können in der Vergangenheit, aber auch in der Gegenwart liegen und durch innere oder äußere Umstände beeinflusst werden.
Welche Interventionen werden eingesetzt? Es soll dargelegt werden, wie der Berater bei dem Konzept handelt. Die Methoden des Beraters hinsichtlich des Umgangs mit dem Klienten werden aufgeklärt.
Diese Fragen bilden die Schwerpunkte der Arbeit. Es handelt sich gerade um diese vier Fragen, weil die Beantwortung der Fragen einen Grundriss und einen guten Überblick über das Konzept bietet. Die Fragen dienen als Leitfaden für die Arbeit und sollen beantwortet werden.
Die Arbeit beruht auf folgender Struktur. Der psychodynamische Ansatz wird zuerst vorgestellt, anschließend der kognitiv-verhaltenstherapeutische Ansatz. Der Grund für diese Reihenfolge liegt darin, dass der erste Ansatz wegen seines Einflusses in der Welt als erste Kraft bezeichnet wird und der kognitiv-verhaltenstherapeutische Ansatz als die zweite Kraft. Es folgt ein Vergleich dieser zwei Ansätze, wo die Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Ansätze beleuchtet werden. Die Arbeit schließt mit einer Stellungnahme ab.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Der psychodynamische Ansatz

2. Der kognitiv-verhaltenstherapeutische Ansatz

3. Vergleich des psychodynamischen und kognitiv-verhaltenstherapeutischen Ansatzes

4. Stellungnahme

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, einen fundierten Vergleich zwischen dem psychodynamischen und dem kognitiv-verhaltenstherapeutischen Ansatz zu ziehen. Dabei steht die Forschungsfrage im Mittelpunkt, wie sich beide Konzepte hinsichtlich ihres Menschenbildes, ihrer Lern- und Veränderungstheorien, der Entstehung von Problemen sowie ihrer Interventionsmethoden unterscheiden.

  • Menschenbild: Psychodynamische vs. kognitiv-verhaltenstherapeutische Sichtweise
  • Lernprozesse und die Rolle von Entwicklung und Veränderung
  • Ursachenforschung: Psychologische Probleme im historischen und aktuellen Kontext
  • Vergleich der therapeutischen Interventionen und Beraterrollen
  • Kritische Reflexion der Ansätze und deren Relevanz in der Beratung

Auszug aus dem Buch

1. Der psychodynamische Ansatz

Der psychodynamische Ansatz ist von der Psychoanalyse von Freud geprägt (vgl. McLeod 2004: 61). Sigmund Freud (1856-1939) hat mit seiner psychoanalytischen Persönlichkeitstheorie sehr großen Einfluss auf das 20. Jahrhundert genommen (vgl. ebd.: 61), vorwiegend in den Bereichen der Literatur, Filme und Musik. Auf Grund des großen Einflusses wird die Psychoanalyse auch als erste Kraft bezeichnet.

Zuerst werde ich auf die psychoanalytische Theorie von Freud eingehen, denn sie bildet den Grundstein für den psychodynamischen Ansatz und aus ihr kann auch das vorliegende Menschenbild herausgearbeitet werden. Freud hat sich mit der menschlichen Psyche auseinandergesetzt und dabei Hypothesen über deren Funktionsweise und Entwicklung aufgestellt (vgl. Steenbuck 2009, Seminarpräsentation).

Die erste fundamentale Hypothese ist das Prinzip der Determiniertheit (vgl. ebd.). Determiniertheit bedeutet, dass alles vorherbestimmt ist. Dies meint, dass keine Verhaltensweise zufällig ist und dass alles einen Grund haben muss. Diese Ursache liegt aber nicht im Schicksal, sondern entsteht durch innere Zwänge, die unbewusst geschehen. Darauf werde ich im Weiteren genauer eingehen.

Die zweite grundlegende Hypothese lautet nämlich, dass das Funktionieren der Psyche von den unbewussten Vorgängen geprägt ist (vgl. ebd.). Hierbei wird deutlich, dass das Unbewusste eine größere Rolle spielt als das Bewusste. Es gilt nun zu beschreiben, was dieses Unbewusste und Bewusste ist. Unter dem Unbewussten versteht man „Inhalte, die unserem Bewusstsein nicht zugänglich sind“ (vgl. ebd.). Das heißt, es handelt sich um Inhalte, von denen wir nichts wissen und die wir nicht kennen, weil wir sie nicht erreichen können. Sie sind verborgen und bleiben uns verschlossen. Dem gegenüber steht das Bewusste. Dies meint Inhalte, „derer wir uns im Moment bewusst sind“ (vgl. ebd.). Bewusst bedeutet, dass wir Wissen über den Inhalt haben, uns darüber im Klaren sind. Zusätzlich gibt es noch das Vorbewusste, dies steht zwischen dem Bewussten und dem Unbewussten, weil die Inhalte zwar unbewusst sind, aber ins Bewusstsein vordringen können (vgl. ebd.). Das Unbewusste steuert die inneren Zwänge, die Triebe.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Einleitung definiert das Ziel der Arbeit, die zentralen Fragestellungen zum Menschenbild, zu Lernvorstellungen sowie zu Entstehungsursachen von Problemen und Interventionen im Vergleich der beiden Ansätze.

1. Der psychodynamische Ansatz: Dieses Kapitel erläutert die Grundlagen der Psychoanalyse nach Freud, inklusive der Konzepte des Unbewussten, der Triebe und der Rolle von Abwehrmechanismen.

2. Der kognitiv-verhaltenstherapeutische Ansatz: Hier werden die behavioristischen Grundlagen, das Lernen durch Konditionierung und die Bedeutung kognitiver Bewertungen für die Problemgenese dargestellt.

3. Vergleich des psychodynamischen und kognitiv-verhaltenstherapeutischen Ansatzes: Dieses Kapitel stellt die Unterschiede in Bezug auf das Menschenbild, die Aufgaben des Beraters und die Ziele der Beratung gegenüber.

4. Stellungnahme: Die Autorin reflektiert kritisch über die Vorteile und Grenzen beider Ansätze und diskutiert mögliche Anknüpfungspunkte für gesellschaftliche Fragestellungen.

Schlüsselwörter

Psychodynamik, Psychoanalyse, Kognitive Verhaltenstherapie, Sigmund Freud, Menschenbild, Triebtheorie, Konditionierung, Interventionen, Beratung, Unbewusstes, Kognitionen, Verhaltensmodifikation, Abwehrmechanismen, System, Persönlichkeitstheorie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit vergleicht den psychodynamischen Ansatz mit dem kognitiv-verhaltenstherapeutischen Ansatz hinsichtlich theoretischer Fundierung und praktischer Anwendung in der Beratung.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die Arbeit fokussiert sich auf vier Hauptbereiche: das zugrunde liegende Menschenbild, das Verständnis von Lern- und Veränderungsprozessen, die Erklärungsmodelle für die Entstehung von Problemen sowie die eingesetzten Beratungsmethoden.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, einen strukturierten Überblick über die beiden Ansätze zu geben, ihre Gemeinsamkeiten und Unterschiede herauszuarbeiten und die jeweiligen Konzepte kritisch zu bewerten.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Literaturanalyse der jeweiligen Konzepte, gestützt durch Fachliteratur und ergänzende Seminarunterlagen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Vorstellung beider Ansätze (Theorie, Ursachen von Störungen, Interventionen) sowie einen direkten Vergleich dieser beiden psychologischen Schulen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Psychodynamik, Psychoanalyse, Kognitive Verhaltenstherapie, Konditionierung, Unbewusstes, Triebsteuerung und Reframing.

Wie unterscheidet sich die Rolle des Beraters in den beiden Ansätzen?

Beim psychodynamischen Ansatz agiert der Berater analysierend, um unbewusste Konflikte und Kindheitserfahrungen aufzudecken, während der verhaltenstherapeutische Berater handlungsorientiert vorgeht, um fehlerhafte Kognitionen und Verhaltensmuster zu korrigieren.

Warum wird der psychodynamische Ansatz als „erste Kraft“ bezeichnet?

Aufgrund des historisch wegweisenden Einflusses der Psychoanalyse von Sigmund Freud auf Kultur und psychologische Theoriebildung wird sie in der Arbeit als erste Kraft definiert.

Fin de l'extrait de 16 pages  - haut de page

Résumé des informations

Titre
Vergleich vom psychodynamischen und kognitiv-verhaltenstherapeutischen Ansatz
Sous-titre
Unter besonderer Berücksichtigung des zugrunde liegenden Menschenbildes, der Vorstellung von Lernen und Veränderung, der Entstehung von Problemen und der Interventionen
Université
TU Dortmund
Cours
Beratungskonzepte in Theorie und Praxis
Note
2,0
Auteur
Mirjam Förster (Auteur)
Année de publication
2009
Pages
16
N° de catalogue
V154756
ISBN (ebook)
9783640674428
ISBN (Livre)
9783640674633
Langue
allemand
mots-clé
Vergleich Ansatz Berücksichtigung Menschenbildes Vorstellung Lernen Veränderung Entstehung Problemen Interventionen
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Mirjam Förster (Auteur), 2009, Vergleich vom psychodynamischen und kognitiv-verhaltenstherapeutischen Ansatz, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/154756
Lire l'ebook
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
Extrait de  16  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Expédition
  • Contact
  • Prot. des données
  • CGV
  • Imprint