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Kreislaufwirtschaft und die Rolle der digitalen Transformation

Título: Kreislaufwirtschaft und die Rolle der digitalen Transformation

Trabajo de Seminario , 2023 , 26 Páginas

Autor:in: Andrea Lettner (Autor)

Economía de las empresas - Negocios - General
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Doch inwiefern treibt die digitale Transformation den Weg zur Kreislaufwirtschaft voran, welche Rolle hat diese dabei und kann sie womöglich einen Beitrag leisten? Sind bereits digitale Technologien vorhanden, welche in der Kreislaufwirtschaft zum Einsatz kommen könnten? Wie sieht dabei die Umsetzung aus und welche Chancen bietet dies für die Nachhaltigkeit? Diese und weitere Fragen werden in der vorliegenden Seminararbeit aufgegriffen und sollen den Bezug zum Fach Digital Business darstellen. Die zentrale Forschungsfrage ist dabei: Inwiefern kann die digitale Transformation die Kreislaufwirtschaft im Hinblick auf Nachhaltigkeit verändern? Um diese Forschungsfrage zu beantworten, wurde eine systematische Literaturrecherche durchgeführt. dabei wurden relevante wissenschaftliche Literatur ausgewählt und anschließend selektiert sowie analysiert.

Die vorliegende Seminararbeit besteht aus fünf Hauptkapiteln, wobei im einleitenden Kapitel die Relevanz des Themas, die Vorgehensweise sowie die Problemstellung ausgeführt wurden. In Kapitel 2 sollen die Grundzüge der Kreislaufwirtschaft sowie zentrale Gesichtspunkte in Bezug auf die Forschungsfrage dargelegt werden. Im folgenden Kapitel 3 werden zahlreiche Ansatzpunkte der digitalen Transformation im Hinblick auf die Kreislaufwirtschaft einer kritischen Bewertung unterzogen. Das Kapitel 4 soll einen Bezug zur Praxis darstellen, indem es zwei Unternehmensbeispiele für Kreislaufwirtschaut aus der Elektrobranche analysiert. Im abschließenden Fazit in Kapitel 5 werden einzelne Resultate nochmals aufgegriffen und eigene Erkenntnisse sowie Implikationen in Bezug auf die Forschungsfrage werden abgeleitet.

Einerseits werden die Auswirkungen des Klimawandels immer weitreichender und der Ruf nach Nachhaltigkeit wird immer lauter. Doch andererseits schreitet die Verschwendung von wertvollen Ressourcen auch gleichzeitig immer weiter voran. Eine Paradoxie könnte man meinen. Denn für die Rohstoffgewinnung werden meist überwiegend Primärquellen herangezogen, und dass obwohl Sekundärquellen zurückgewonnen und wiederverwendet werden könnten und dabei meist auch wesentlich kostengünstiger wären. Der Begriff Kreislaufwirtschaft fällt im Zusammenhang mit Nachhaltigkeit immer häufiger. Insbesondere, wenn es darum geht, den gestiegenen Ressourcenverbrauch zu vermindern.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Kreislaufwirtschaft

2.1. Abgrenzung zur Linearwirtschaft

2.2. Cradle-to-Cradle

2.3. Nachhaltigkeit

2.4. „7 R“

2.5. Branchen im Zentrum der europäischen Kreislaufwirtschaft

2.6. Circular Transition Indicators

2.7. Vorteile und Ziele in Bezug auf Nachhaltigkeit

2.8. Herausforderungen der Kreislaufwirtschaft

2.9. Green Deal

3. Digitale Transformation in der Kreislaufwirtschaft

3.1. Ansatzpunkte und Anwendungsbereiche zur Realisierung von Kreislaufwirtschaft mit digitaler Transformation

3.2. Digitaler Produktpass

3.2.1. Konzept zur Optimierung des Informationsaustauschs entlang der Wertschöpfungskette

3.2.2. Datenanforderungen und Kritik

3.3. Sensoring

3.4. Automatisierte Markt- und Logistikplattformen

3.5. Maßnahmen zur Realisierung von Kreislaufwirtschaft

3.6. Kritikpunkte von digitalen Technologien im Hinblick auf Nachhaltigkeit

4. Praxisbeispiele

4.1. Refurbished Store

4.2. Fairphone

5. Zusammenfassung und eigene Erkenntnisse

Zielsetzung & Themen der Seminararbeit

Die vorliegende Seminararbeit untersucht die Schnittstelle zwischen Kreislaufwirtschaft und digitaler Transformation. Das primäre Ziel ist es, in einer theoretischen Literaturanalyse zu eruieren, inwiefern digitale Technologien als Enabler für nachhaltige Stoffkreisläufe fungieren können und mit welchen Risiken sowie Herausforderungen diese Transformation einhergeht.

  • Grundlagen und Definitionen der Kreislaufwirtschaft (Circular Economy).
  • Die Rolle der digitalen Transformation bei der Bewältigung von Informationsdefiziten.
  • Analyse und Kritik digitaler Instrumente wie dem digitalen Produktpass und Sensoring.
  • Praxisnahe Evaluation anhand der Elektro- und Smartphone-Branche.
  • Kritische Reflexion über die tatsächliche Nachhaltigkeitsbilanz digitaler Technologien.

Auszug aus dem Buch

3.2.1. Konzept zur Optimierung des Informationsaustauschs entlang der Wertschöpfungskette

Laut der AOE GmbH kann das Konzept des digitalen Produktpasses genutzt werden um den nicht standardisierten Informationsfluss entlang der Wertschöpfungskette zu verbessern. Abbildung 4 veranschaulicht das Konzept des digitalen Produktpasses anhand des physischen Produktionsflusses, des konventionellen Informationsflusses und des „digitalen Zwillings“. Der konventionelle Informationsfluss wird hierbei durch den physischen Produktfluss beschreiben und weist das zentrale Problem auf, dass nicht alle Produktinformationen, die während der Wertschöpfung entstanden sind, mit der Wertschöpfungskette mitgetragen werden und speziell am Ende des Produktlebenszyklus ein großer Verlust an Informationen entsteht.

Der physische Produktfluss durch den digitalen Produktpass um den „Digitalen Zwilling“ erweitert. Mithilfe des Digitalen Zwillings kann dem Verlust von Informationen entgegengewirkt werden, da dieser Produkte virtuell repräsentiert. Somit stellt der Digitale Zwilling den stetigen Informationsanstieg sicher und gewährleistet dabei, dass Akteure der Wertschöpfungskette während des gesamten Produktlebenszyklus Zugriff auf diese aggregierten Information haben. Konkret befindet sich der Digitale Zwilling auf einer Datenablage, welche entweder durch eine Institution oder durch die Akteure zur Verfügung gestellt werden könnte. Damit Informationen mit der Datenablage ausgetauscht werden können, muss die physische Produktinstanz mit dem Digitalen Zwilling verknüpft werden. Dafür wird einen eindeutige Kennung (QR-Code, Nummer, Strichcode) auf den physischen Produkten zugewiesen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel motiviert die Themenstellung vor dem Hintergrund des Klimawandels und definiert die zentrale Forschungsfrage zur Rolle der Digitalisierung.

2. Kreislaufwirtschaft: Vermittlung der theoretischen Grundlagen, des Cradle-to-Cradle-Konzepts sowie der Herausforderungen bei der Abgrenzung zur Linearwirtschaft.

3. Digitale Transformation in der Kreislaufwirtschaft: Kritische Untersuchung digitaler Lösungen wie Produktpässe und Plattformen zur Optimierung von Stoff- und Informationsflüssen.

4. Praxisbeispiele: Analyse von Geschäftsmodellen der Kreislaufwirtschaft in der Elektronikbranche anhand von Refurbished Store und Fairphone.

5. Zusammenfassung und eigene Erkenntnisse: Reflektierendes Fazit, das digitale Technologien eher als Mittel zum Zweck statt als alleinige Lösungsgrundlage betrachtet.

Schlüsselwörter

Kreislaufwirtschaft, Digitale Transformation, Nachhaltigkeit, Circular Economy, Digitaler Produktpass, Digitaler Zwilling, Ressourceneffizienz, Stoffströme, Elektrobranche, Nachhaltigkeitsmanagement, Industrie 4.0, Informationsdefizite, Wiederaufbereitung, Recycling, Green Deal.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Seminararbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Wechselwirkung zwischen dem Konzept der Kreislaufwirtschaft und den Möglichkeiten, die durch die digitale Transformation entstehen, um ökologische Nachhaltigkeit zu fördern.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Die wichtigsten Themenfelder sind die theoretischen Grundlagen der Linear- versus Kreislaufwirtschaft, digitale Instrumente wie Produktpässe und Sensoring sowie die praktische Anwendung in der Elektronikindustrie.

Was ist die zentrale Forschungsfrage der Arbeit?

Die Forschungsfrage lautet: „Inwiefern kann die digitale Transformation die Kreislaufwirtschaft im Hinblick auf Nachhaltigkeit verändern?“

Welche wissenschaftliche Methode wurde angewandt?

Zur Beantwortung der Forschungsfrage wurde eine systematische Literaturanalyse durchgeführt, ergänzt durch Fallbeispiele aus der Unternehmenspraxis.

Was bildet den Schwerpunkt des Hauptteils?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Aufarbeitung der Kreislaufprinzipien und eine kritische Auseinandersetzung mit digitalen Technologien, die diese Prozesse unterstützen sollen.

Welche Schlagworte charakterisieren diese Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Kreislaufwirtschaft, Digitaler Produktpass, Nachhaltigkeit, Digitaler Zwilling und Ressourcenmanagement.

Warum schneidet das Konzept des digitalen Produktpasses in der Kritik kritisch ab?

Es wird kritisiert, dass das Konzept oft theoretisch bleibt, noch wenig Praxiseinsatz vorweist und datentechnisch mit komplexen Anforderungen an Standardisierung und Kooperation verbunden ist.

Welche Erkenntnis liefert der Vergleich zwischen Refurbished Store und Fairphone?

Während der Refurbished Store primär auf Wiederaufbereitung setzt, verfolgt Fairphone einen ganzheitlichen Ansatz mit modularem Design, was die Grenzen der Kreislauffähigkeit in der Praxis verdeutlicht.

Ist die digitale Transformation per se vorteilhaft für die Nachhaltigkeit?

Laut Fazit der Arbeit nicht zwingend, da digitale Technologien selbst Ressourcen verbrauchen und mit Kosten und Risiken verbunden sind; sie sollten daher als Mittel zum Zweck gesehen werden.

Final del extracto de 26 páginas  - subir

Detalles

Título
Kreislaufwirtschaft und die Rolle der digitalen Transformation
Universidad
Johannes Gutenberg University Mainz  (Institut für Digital Business)
Curso
SE Digital Business
Autor
Andrea Lettner (Autor)
Año de publicación
2023
Páginas
26
No. de catálogo
V1547579
ISBN (PDF)
9783389098967
ISBN (Libro)
9783389098974
Idioma
Alemán
Etiqueta
Kreislaufwirtschaft
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Andrea Lettner (Autor), 2023, Kreislaufwirtschaft und die Rolle der digitalen Transformation, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1547579
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