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Oligokratie: Schwierigkeiten bei der Konsolidierung der ukrainischen Demokratie am Beispiel der Medien

Titel: Oligokratie: Schwierigkeiten bei der Konsolidierung der ukrainischen Demokratie am Beispiel der Medien

Seminararbeit , 2010 , 23 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Johannes Stockerl (Autor:in)

Politik - Region: Osteuropa
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Inhaltsverzeichnis:

I. Massenmedien als Indikator demokratischer Konsolidierung

II. Literaturbericht

III. Die Ukraine nach der Orange Revolution – Analyse des Status quo
III.1. Zur Problematik von Länderrankings
III.2. Die ukrainische Demokratie in Zahlen und Trends
III.3. Auswertung der Länderrankings

IV. Massenmedien in der Gesellschaft
IV.1. Verfassungsrechtliche Grundlagen
IV.2.1. Das Gesetz „Über Information“ und seine Folgen
IV.2.2. Die Lizenzierung als Mittel der Zugangsbeschränkung
IV.2.3.Gesetzliche Regelungen zu den Eigentumsverhältnissen bei Medien
IV.2.4. Bestimmungen zur Werbefinanzierung
IV.4. Die Rolle der Oligarchen im ukrainischen Mediensystem
IV.5. Öffentlich-Rechtliches vs. Staatliches Medienkonzept

V. Zum Zustand des ukrainischen Mediensystems

VI. Die Ukraine nach der Orange Revolution – Ausblick in eine ungewisse Zukunft

VII. Literaturverzeichnis

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

I. Massenmedien als Indikator demokratischer Konsolidierung

II. Literaturbericht

III. Die Ukraine nach der Orangen Revolution – Analyse des Status quo

III.1. Zur Problematik von Länderrankings

III.2. Die ukrainische Demokratie in Zahlen und Trends

III.3. Auswertung der Länderrankings

IV. Die Massenmedien in der Gesellschaft

IV.1. Verfassungsrechtliche Grundlagen

IV.2.1. Das Gesetz „Über Information“ und seine Folgen

IV.2.2. Die Lizenzierung als Mittel der Zugangsbeschränkung

IV.2.3.Gesetzliche Regelungen zu den Eigentumsverhältnissen bei Medien

IV.2.4. Bestimmungen zur Werbefinanzierung

IV.4. Die Rolle der Oligarchen im ukrainischen Mediensystem

IV.5. Öffentlich-Rechtliches vs. Staatliches Medienkonzept

V. Zum Zustand des ukrainischen Mediensystems

VI. Die Ukraine nach der Orangen Revolution – Ausblick in eine ungewisse Zukunft

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Schwierigkeiten bei der demokratischen Konsolidierung in der Ukraine am Beispiel der Medienentwicklung nach der Orangen Revolution 2004 und analysiert, warum das Mediensystem trotz politischer Umbrüche weiterhin von strukturellen und wirtschaftlichen Defiziten geprägt ist.

  • Analyse der Medienfreiheit in Osteuropa im Transformationskontext
  • Einfluss von Oligarchen auf die ukrainische Medienlandschaft
  • Rechtliche Rahmenbedingungen und Defizite in der Gesetzgebung
  • Wirtschaftliche Abhängigkeiten und Defizite bei der Finanzierung
  • Die Rolle der Medien als „4. Gewalt“ im demokratischen Prozess

Auszug aus dem Buch

IV.2.1. Das Gesetz „Über Information“ und seine Folgen

Das am 2. Oktober 1992 verabschiedete Gesetz „Über Information“ bildet zusammen mit den Regelungen zur Lizenzvergabe die fundamentale Schnittstelle zwischen Massenmedien und Gesellschaft. Dabei versuchte die ukrainische Legislative den Spagat zwischen der Ermöglichung eines möglichst freien Informationsflusses einerseits und dem Schutz sensibler Bereiche andererseits zu vollziehen. Der staatliche Einfluss sollte als klare Distanzierung von dem sich einst vollständig in Staatshand befindlichen Mediensystem massiv reduziert und so ein freier Informationsfluss garantiert werden. Andererseits sollten sensible Bereiche nicht von dieser Umgestaltung betroffen werden. Das Scheitern dieses Ansatzes erklärt sich letztendlich aus der Tatsache heraus, dass die Formulierungen, die zur Umgrenzung und Entschärfung dieses Konfliktfeldes dienen sollten, äußerst vage ausgefallen sind.

Zusammenfassung der Kapitel

I. Massenmedien als Indikator demokratischer Konsolidierung: Einführung in die theoretische Bedeutung der Medien als „4. Gewalt“ in Transformationsstaaten.

II. Literaturbericht: Übersicht über die für die Arbeit herangezogenen wissenschaftlichen Quellen und methodischen Grundlagen.

III. Die Ukraine nach der Orangen Revolution – Analyse des Status quo: Untersuchung der demokratischen Entwicklung der Ukraine mittels internationaler Länderrankings und Indizes.

IV. Die Massenmedien in der Gesellschaft: Analyse der rechtlichen, politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, die das ukrainische Mediensystem beeinflussen.

V. Zum Zustand des ukrainischen Mediensystems: Kritische Bilanz über das Scheitern der angestrebten Reformen hin zu einem unabhängigen Mediensystem.

VI. Die Ukraine nach der Orangen Revolution – Ausblick in eine ungewisse Zukunft: Abschließende Betrachtung der Aussichten für die demokratische Konsolidierung vor dem Hintergrund politischer Kontinuitäten.

Schlüsselwörter

Ukraine, Orange Revolution, Medienfreiheit, Demokratische Konsolidierung, Oligarchen, Pressefreiheit, Transformationsstaaten, Medienrecht, Rundfunk, Journalismus, Eigentumsverhältnisse, Werbefinanzierung, Transformation, Politische Systeme, 4. Gewalt.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert die Herausforderungen bei der demokratischen Konsolidierung der Ukraine mit einem spezifischen Fokus auf die Entwicklung und den Zustand der Massenmedien nach dem Jahr 2004.

Welches ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist zu untersuchen, welche Faktoren den angestrebten Wandel hin zu einem unabhängigen Mediensystem verzögern oder blockieren und inwieweit die Medien ihre Rolle als demokratische „4. Gewalt“ erfüllen können.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Arbeit befasst sich mit der Rolle der Oligarchen, den rechtlichen Rahmenbedingungen der Medienregulierung, der staatlichen Einflussnahme und der wirtschaftlichen Defizite im ukrainischen Mediensektor.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine Analyse von Fachliteratur, rechtlichen Rahmenbedingungen (Gesetzestexte) und die Auswertung quantitativer Daten aus internationalen Länderrankings führender NGOs und Meinungsforschungsinstitute.

Was wird im Hauptteil der Arbeit analysiert?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Untersuchung der rechtlichen Grundlagen (z.B. Mediengesetze, Lizenzvergabe), der Eigentümerstrukturen und der wirtschaftlichen Situation von Medienunternehmen.

Welche Schlüsselbegriffe definieren diese Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Demokratische Konsolidierung, Medienfreiheit, Oligarchen, Transformationsprozess und politische Reformunwilligkeit.

Welche Rolle spielt der Nationalrat bei der Lizenzvergabe?

Der Nationalrat, besetzt mit Vertretern des Parlaments und des Präsidenten, fungiert als Gremium für die Lizenzvergabe, wobei ihm laut Arbeit durch Intransparenz ein erheblicher politischer Einfluss bei der Steuerung der Medienlandschaft zugeschrieben wird.

Wie bewertet der Autor den Einfluss der Oligarchen?

Der Autor konstatiert, dass Oligarchen durch die Integration von Medienunternehmen in ihre Firmenkonglomerate den massenmedialen Markt dominieren und somit eine unabhängige Berichterstattung und demokratische Kontrolle nachhaltig erschweren.

Ende der Leseprobe aus 23 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Oligokratie: Schwierigkeiten bei der Konsolidierung der ukrainischen Demokratie am Beispiel der Medien
Hochschule
Universität Regensburg  (Vergleichende Politikwissenschaft (Ost- und Mitteleuropa))
Veranstaltung
Einführung in die politischen Systeme Mittel- und Osteuropas
Note
1,7
Autor
Johannes Stockerl (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
23
Katalognummer
V154820
ISBN (eBook)
9783640678266
ISBN (Buch)
9783640678341
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Oligratie Schwierigkeiten Konsolidierung Demokratie Beispiel Medien Ukraine Orang Revolution Orange Revolution Oligarchen Zensur Presserecht Diktatur
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Johannes Stockerl (Autor:in), 2010, Oligokratie: Schwierigkeiten bei der Konsolidierung der ukrainischen Demokratie am Beispiel der Medien, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/154820
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Leseprobe aus  23  Seiten
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