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Schwimmen als Leistungssport

Biografische Dynamiken im Leistungssport Schwimmen

Titre: Schwimmen als Leistungssport

Travail de Recherche , 2010 , 73 Pages , Note: 2,0

Autor:in: Wanja von der Felsen (Auteur)

Sport - Sociologie du sport
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Gegenstand dieser Studienarbeit ist die Sportart Schwimmen in Deutschland und ihre biografischen Dynamiken. Sie besteht zum einen aus einer ausführlichen Untersuchung der Entstehung und soziologischen Ausdifferenzierung als Sportart bis hin zur heutigen Form als Freizeit- und Leistungssport, zum anderen aus einer konfundierenden eigenen Erhebung der für die biografischen Dynamiken zentralen Aspekte im heutigen Leistungsschwimmen (Stichprobe besteht ausschließlich aus Kaderschwimmern D- bis B-Kader). Eine ausführliche Auswertung ist beigefügt.
Dargestellt werden zunächst Entwicklungsstationen, Nachwuchsförderung, Wettkampf- und Ranglistensystem, Einstiegsalter und Karrieredauer, Motive und Motivation, Professionalisierung und Verdienstmöglichkeiten, Trainer-Athleten-Verhältnis und Verletzungsrisiko.
Die eigene Befragung erhebt die Dimensionen Karriereverlauf, Leistungsentwicklung, Motivation, Risiken, Umgang mit dem eigenen Körper und Trainer-Athleten-Verhältnis mit je 6-8 sowohl quantitativen als auch qualitativen Fragen.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung und Problemstellung

1.1. Eigene Befragung

2. Entwicklungsstationen

3. Nachwuchsförderung

4. Das Wettkampf- und Ranglistensystem

5. Einstiegsalter und Karrieredauer

6. Motive und Motivation

7. Professionalisierung und Verdienstmöglichkeiten

8. Trainer-Athletenverhältnis

9. Verletzungsrisiko

10. Zusammenfassung

11. Literatur

12. Anhang A – C

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Strukturen und biografischen Merkmale einer Leistungssportkarriere im Schwimmen in Deutschland unter besonderer Berücksichtigung individueller Entwicklungsverläufe und systemischer Rahmenbedingungen.

  • Historische Entwicklung des Schwimmsports
  • Strukturen der Nachwuchsförderung und Kader-Systeme
  • Wettkampf- und Ranglistensysteme
  • Motivationsfaktoren und duale Karrierewege
  • Gesundheitsaspekte und Verletzungsrisiken

Auszug aus dem Buch

Die Schwimmerschulter

„Schoulder injuries are the morst common among competitive swimmers” (Aronen, 1985, S. 43).1

Die Ursache, weshalb ein Athlet unter den Symptomen einer Schwimmerschulter leidet, können mehrere sein. Die typische Schwimmerschulter sowie überreizte Bänder und Sehnen können durch eine plötzliche Steigerung der Trainingsintensität hervorgerufen werden. Wenn z. B. ein Athlet mitten in seinem Trainingszyklus erkrankt und anschließend versucht möglichst schnell wieder in Form zu kommen, indem er an seinem Trainingsplan festhält, kann dies zu Beschwerden führen.

Ein weiterer Auslöser kann die radikale Änderung der Technik sein. Die beste Medizin gegen eine Schwimmerschulter ist, jegliche Bewegungen zu vermeiden, die die Schmerzen verschlimmern könnten. Stattdessen sollte auf ein gezieltes Aufbautraining des geschwächten Gelenks und die umgebenden Strukturen hingesteuert werden. Vermindern sich durch ein gezieltes Training die Schmerzen, so kann mit dem Training fortgefahren werden. Verschlimmern sich die Schmerzen durch das Training, so sollte der Athlet vorsichtig sein, denn das Ignorieren der Schmerzen kann zu einer irreversiblen Schwellung der umliegenden Sehnen führen (vgl. Dominguez, 1985, S. 40f). Die apprehension shoulder als Beschwerdebild äußert sich dadurch, dass sich das Schultergelenk aufgrund der lockeren Gelenklage auskugelt und blockiert. Von diesem Beschwerdebild sind besonders Rückenschwimmer betroffen, da diese eine Bewegungskombination ausüben, die solch ein Lei-

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung und Problemstellung: Einführung in das Thema und Erläuterung der methodischen Vorgehensweise durch eine eigene Befragung.

1.1. Eigene Befragung: Erläuterung der empirischen Erhebung mittels Fragebögen zur Untersuchung biografischer Merkmale.

2. Entwicklungsstationen: Historischer Abriss der Entwicklung des Schwimmens von volkstümlichen Wurzeln hin zur organisierten Sportart.

3. Nachwuchsförderung: Darstellung der Kadersysteme und der langfristigen Leistungsaufbaustrategien im deutschen Schwimmsport.

4. Das Wettkampf- und Ranglistensystem: Beschreibung der nationalen Liga-Strukturen und der Kriterien für Leistungsbewertungen.

5. Einstiegsalter und Karrieredauer: Analyse der typischen Entwicklungsphasen und der Take-Off-Phase in der Schwimmkarriere.

6. Motive und Motivation: Untersuchung der internen und externen Motivationsfaktoren sowie der Trainings- und Opferbereitschaft.

7. Professionalisierung und Verdienstmöglichkeiten: Erörterung der finanziellen Rahmenbedingungen und der Herausforderungen dualer Karrierewege.

8. Trainer-Athletenverhältnis: Analyse der zentralen Bedeutung des Trainers als Manager der Lebensbereiche des Athleten.

9. Verletzungsrisiko: Diskussion typischer Beschwerdebilder im Schwimmsport, wie der Schwimmerschulter und Knieschädigungen.

10. Zusammenfassung: Zusammenführende Betrachtung der Ergebnisse hinsichtlich des beispielhaften Lebenslaufs eines Leistungsschwimmers.

11. Literatur: Verzeichnis der verwendeten Quellen und Forschungsliteratur.

12. Anhang A – C: Dokumentation der statistischen Auswertungen und des verwendeten Fragebogens.

Schlüsselwörter

Leistungsschwimmen, Nachwuchsförderung, duale Karriere, Schwimmerschulter, Trainerverhältnis, Biografische Dynamiken, Kaderstruktur, Motivation, Wettkampfsystem, Sportkarriere, Leistungsaufbau, Trainingsintensität, DSV, Spitzensport, Athletenbiografie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die strukturellen und biografischen Rahmenbedingungen einer Karriere im Leistungsschwimmen in Deutschland.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Zu den Schwerpunkten gehören die Nachwuchsförderung, das Wettkampfsystem, Motivationsaspekte, Verdienstmöglichkeiten sowie die gesundheitlichen Risiken.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, sportspezifische biografische Merkmale zu beleuchten, die einen typischen Verlauf im Leistungsschwimmen kennzeichnen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Der Autor führt eine empirische Befragung von Athleten mittels schriftlicher Fragebögen durch, um aktuelle Trends und Trends aus der Literatur zu validieren.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Es werden der historische Hintergrund, institutionelle Förderstrukturen, das Kader-System, die finanzielle Situation der Athleten und das Verhältnis zwischen Trainer und Athlet detailliert beschrieben.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Kernbegriffe sind Leistungsschwimmen, Nachwuchsförderung, duale Karriere, Kaderstruktur und Motivationsforschung.

Welche Rolle spielt der Trainer im Leistungsschwimmen laut Autor?

Der Trainer nimmt eine zentrale, fast allumfassende Management-Funktion für alle Lebensbereiche des Athleten ein, um den Erfolg zu sichern.

Warum ist eine "duale Karriere" für Schwimmer so wichtig?

Da eine professionelle, rein sportliche Karriere in Deutschland für die meisten Athleten wirtschaftlich nicht abgesichert ist, ist eine parallele schulische oder berufliche Ausbildung unverzichtbar.

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Résumé des informations

Titre
Schwimmen als Leistungssport
Sous-titre
Biografische Dynamiken im Leistungssport Schwimmen
Université
Technical University of Darmstadt  (Institut für Sportwissenschaften)
Note
2,0
Auteur
Wanja von der Felsen (Auteur)
Année de publication
2010
Pages
73
N° de catalogue
V154872
ISBN (ebook)
9783640678907
ISBN (Livre)
9783640681105
Langue
allemand
mots-clé
Schwimmen Leistungssport Biografische Dynamiken Leistungssport Schwimmen
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Wanja von der Felsen (Auteur), 2010, Schwimmen als Leistungssport, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/154872
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