Die königliche Villa Linderhof

Und die Frage nach dem Architekturgeschmack einer Epoche


Hausarbeit (Hauptseminar), 2010

31 Seiten, Note: 1,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Fragestellung und Thesen

2 Forschungslage

3 Quellenlage

4 Exkurs: Ludwigs königliche Ideale

5 Zeitgenössische Bauherren

6 Projekt Linderhof
6.1 Planungen
6.2 Themenpark Linderhof
6.3 Bauverortung

7 Fazit und Schlussbemerkung

8 Literatur- und Quellenverzeichnis

1 Fragestellung und Thesen

König Ludwig II. von Bayern ist bis heute eine Person voller Widersprüche und damit einher gehen zahlreiche Diskussionen um Leben und Wirken des heute wohl bekanntesten bayerischen Monarchen. Gegenstand der Debatte sind vor allem Spekulationen über seinen Geisteszustand und die damit verbundene Entmündigung und Thronabsetzung; die Beziehung zu seiner Cousine Kaiserin Elisabeth von Österreich; die Regierungspolitik und die Einbindung Bayerns in das Deutsche Reich von 1871; und nicht zuletzt seine Bauten, die seit seinem Tod am 13.Juni 1886 alljährlich zahlreiche Besucher in ihren Bann ziehen. Dabei sind es fast ausschließlich die drei großen Projekte Herrenchiemsee, Linderhof und Neuschwanstein, die in einem Atemzug mit Ludwig II. genannt werden und Ziel der Besucherströme sind. Die zahlreichen anderen Bauvorhaben, ob vollendet oder nicht über die Planungsphase hinausgekommen, bleiben von der Euphorie der Besucher unbeachtet. Es ist schwer feststellbar, ob seine Schlösser wegen ihrer kunsthistorischen Bedeutung oder ihres rätselhaften und tragischen Bauherrn Anziehungspunkte sind. Ziel der folgenden Untersuchungen war es herauszufinden, ob Ludwig II. als phantasievoller Bauherr ein Einzelfall in der Architekturmode des 19. Jahrhunderts war oder ob er nicht mehr und nicht weniger als in dem für die damalige Zeit typischen Stil baute.

Untersuchungsobjekt meiner Ausführungen ist die „Königliche Villa“ Linderhof, die ab 1870 im oberbayerischen Graswangtal erbaut wurde.1 Um den Architekturgeschmack der Zeit näher zu beleuchten, werden weitere Immobilien von Hochadel, Adel und auch Bürgertum als Vergleichsobjekte herangezogen, die ebenfalls ab der zweiten Hälfte des 19.Jahrhunderts in Bayern, Deutschland und dem übrigen Europa erbaut wurden. Zusätzlich zu Bauherren außerhalb des bayerischen Königshauses muss aber auch ein Blick auf Ludwigs Vater, König Maximilian II., geworfen werden, der mit dem nach ihm benannten Maximilianstil einen ganz neuen Baustil entworfen hat. Um die Bauten Ludwigs II. und hier speziell Schloss Linderhof verstehen zu können, müsste seine Person eingehend beleuchtet werden; dies kann aber im Rahmen dieser Untersuchungen nur rudimentär geschehen. Der Mensch Ludwig II. ist untrennbar mit den Bauten verbunden - und das nicht nur deswegen, weil er der Bauherr war; selbst die Gestaltung kleinster Details oblag in letzter Instanz seinem Urteil und nicht selten wurde sie von ihm selbst überarbeitet. Eine wichtige Frage ist, ob auch eine andere Person, die nicht die Charaktereigenschaften Ludwigs besaß imstande gewesen wäre, Bauten wie Linderhof oder Neuschwanstein zu bauen. Zwar spiegelt sich Ludwigs Persönlichkeit in seinen Bauten wider, er ist aber auch andererseits mit seinen Idealen und (politischen) Ansichten von zeitgenössischen Strömungen beeinflusst. Die im Zusammenhang mit dem bayerischen König immer wieder auftauchende Frage nach einem krankhaften Bauwahn und einer übersteigerten Phantasie möchte ich im Zusammenhang mit meinen Ausführungen zu Linderhof nicht stellen oder gar beantworten. Diese Thematik kann aufgrund ihrer Komplexität und ihres Umfanges nicht Teil dieser Arbeit sein.

2 Forschungslage

Für meine Untersuchungen waren aufgrund der Fragestellung einige Publikationen relevant, die sich nicht im gewohnten Kanon der Literatur zu Ludwig II. befinden. Es handelt sich dabei um Arbeiten zu anderen Bauwerken, die hier als Vergleichsobjekte herangezogen wurden.2 Für den oberbayerischen Raum untersuchte Gerhard Schober den Bau von Privatimmobilien im 19.Jahrhundert; sein Hauptaugenmerk lag dabei auf der Landschaft rund um den Starnbergersee. Seine Veröffentlichungen sind für die folgende Einordnung der Villa in Linderhof in ein damals gültiges Architekturverständnis grundlegend;3 sie eignen sich für das Vergleichsvorhaben insbesondere aufgrund der räumlichen Nähe zu den Lebensmittelpunkten des Königs. Wie alle seine Schlossbauten, so ist auch der Bau in Linderhof in der Literatur zu Ludwig II. ständig präsent.4 Diese Tatsache bedeutet jedoch noch nicht, dass allein durch die Nennung auch eine adäquate Auseinandersetzung mit den Bauwerken einher geht.

Die Publikationen lassen sich nach den darin gestellten Fragen in zwei Kategorien grob einteilen. Die erste Kategorie stellt immer die Frage nach Tod, Krankheit und Lebensweg des Monarchen in den Vordergrund und war lange Zeit die dominierende Form der Ludwig-II-Forschung.5 Vor allem wurden (und werden teilweise noch immer) die Bauten im Gros der Literatur immer im Zusammenhang mit einer (angeblich) vorhandenen Bausucht, einem (scheinbaren) Größenwahn und Realitätsverlust oder aber auch als Ausdruck einer generellen Menschenscheu des Königs diskutiert.6 Seit etwa Ende der 1980er Jahre existiert auch ein zweiter Ansatz, der eher nach den Motiven fragt, die Ludwig II. dazu bewogen haben, Projekte wie Schloss Linderhof zu planen und zu verwirklichen. Seit seinem Aufkommen wurde dieser Ansatz Bestandteil der meisten Publikationen, wenngleich die Gewichtung dieser Frage sehr unterschiedlich war und ist. Intensiv behandeln diesen Aspekt Dirk Heißerer7 und Heinz Häffner8, aber auch Ludwig Hüttl band ihn 1986 in seine Ludwig-II-Biographie ein9. Sie wenden den Blick auch auf Zeitgenossen des Wittelsbachers, die ebenfalls herrschaftlich pompöse Bauwerke haben errichten lassen. Interessant ist dabei, dass bereits Heinrich Kreisel, der ehemalige Leiter des König Ludwig II. Museums auf Herrenchiemsee, in den 1930er Jahren die Motive für die Schlossbauten zu ergründen versucht hatte;10 sein Ansatz wurde aber in den folgenden Jahrzehnten wenig bis gar nicht diskutiert.

Trotz dieses Wandels in der Herangehensweise, werden die Schlossbauten Ludwigs II. auch heute noch mehrheitlich als einer der Gründe für die Königskatastrophe von 1886 angesehen; sie werden kaum im Zusammenhang mit gesellschaftlichen Phänomenen des 19.Jahrhunderts betrachtet, in den sie sicherlich gestellt werden müssen. Auch Ludwig II. ist durch diese Entwicklungen geprägt worden; die Bauten sind als Ausdruck seiner Persönlichkeit unter dieser Prämisse wichtiger Baustein für ein Verstehen des Menschen Ludwig II. Sie können nicht ohne die Person Ludwig II. und andersherum kann Ludwig II. nicht ohne seine Bauten diskutiert werden.11

3 Quellenlage

In der Darstellung der Quellenlage müssen drei Stränge unterschieden werden. Zum einen sind uns - teilweise im Original, teilweise nur als Abschriften - die Tagebücher Ludwigs II. überliefert.12 Darin finden sich auch immer wieder Notizen zu seinen Bauprojekten. Zur Problematik der Tagebuchüberlieferung ist der im Jahr 1990 in der Zeitschrift für Bayerische Landesgeschichte (ZBLG) erschienene Aufsatz von Franz Merta grundlegend.13

Der zweite Strang besteht aus den Korrespondenzen zwischen Ludwig II. und den am Bau beteiligten Architekten und Bauleitern (von Dollmann; auch seine Korrespondenz mit dem Hofsekretariat gehört dazu); zwischen Ludwig II. und Freunden bzw. Verwandten (Wagner etc.); und zwischen Ludwig II. und seinen Kunstagenten.

Als dritter Strang sind diejenigen Briefwechsel zu klassifizieren, die an Ludwig II. vorbeigingen; dazu gehören die Schriftwechsel zwischen den Architekten und Bauleitern mit den am Bau beteiligten Firmen und Arbeitern; die Berichte von Gesandten ebenso wie diejenigen von Zeitzeugen. Welchem Strang die Bauakten zuzuordnen sind, lässt sich nicht eindeutig sagen. Sie gehören sowohl zum ersten wie auch zum zweiten Strang, da - wie im Folgenden beleuchtet - Ludwig II. maßgeblichen Anteil an den Planungen seiner Bauprojekte hatte, was in den Bauakten durch direkte Anordnungen seinerseits gut dokumentiert ist.14

4 Exkurs: Ludwigs königliche Ideale

Um die Bauten Ludwigs II. verstehen und in ein Gesamtbild des Königs einordnen zu können, müssen die Ideale, die der junge Monarch für sich in Anspruch nahm, kurz beleuchtet werden. Dabei ist zu beachten, dass es noch „keine zuverlässige systematische wissenschaftliche Dokumentation“ zu diesem Forschungsbereich gibt.16

Die Aufgaben eines idealen Königs sah Ludwig II. in der umfassenden Sorge um das ihm von Gott anvertraute Volk. Nach seiner Auffassung gehörte dazu neben den gewöhnlichen Regierungsgeschäften auch die Erziehung der Untertanen. Letztere sollte vor allem durch die Kunst erfolgen, in der Ludwig den idealen Lehrer für das gute Leben sah.17 Der bayerische Monarch suchte und projizierte den idealen Herrscher auf das absolute Königtum v.a. der französischen Könige Louis XIV, Louis XV und Louis XVI.18 Deutlich hat dies Franz Merta herausgearbeitet: „Aus diesen Primärquellen [Briefe und Tagebücher Ludwigs II.] geht … hervor, daß Ludwig II. sich eher noch entschiedener zum Herrscherideal des Königtums von Gottes Gnaden bekannt hat als viele seiner Vorfahren. Diese Bekenntnisse hat Ludwig II. in sehr verschiedenartiger Form ausgesprochen oder angedeutet. In einer unmittelbar verständlichen Weise geschieht dies zum Beispiel in seinem Tagebucheintrag vom 18.August 1867, in dem er es bedauert, daß dem Kaiser Napoleon III. (1808-73) das Königtum von Gottes Gnaden nichts bedeute.

[...]


1 Elmar D. Schmid , Schloss Linderhof. Amtlicher Führer. München 2006, 10-12 3

2 Eberhard Hempel , Geschichte der Deutschen Baukunst. (Geschichte der Deutschen Kunst, 1.) 2. Aufl. München 1956 Stefan Koppelkamm (Hrsg.) , Exotische Architekturen im 18. und 19. Jahrhundert. [eine Ausstellung des Instituts für Auslandsbeziehungen im design center Stuttgart des Landesgewerbeamtes Baden- Württemberg, 2. September bis 4. Oktober 1987]. Berlin 1987 Ders. , Der imaginäre Orient. Exotische Bauten des achtzehnten und neunzehnten Jahrhunderts in Europa. Berlin 1987 Massimo Listri/Cesare Cunaccia , Villen und Palazzi in Italien. München 2007 Bernhard Löffler , Privilegienverlust und politische Teilhabe, in: Jahn, Wolfgang/Hamm Margot/Brockhoff Evamaria (Hrsg.), Adel in Bayern. Ritter, Grafen, Industriebarone. Stuttgart 2008, 224-225 Jean-Marie de P é rouse Montclos , Schlösser im Loiretal. München 2007 Rolf Tomann (Hrsg.) , Klassizismus und Romantik. Architektur, Skulptur, Malerei, Zeichnung. Espéraza/Köln/Paris 2007

3 Gerhard Schober , Frühe Villen und Landhäuser am Starnberger See. Zur Erinnerung an eine Kulturlandschaft. 2. Aufl. Waakirchen-Schaftlach 1999

Ders. , Schlösser im Fünfseenland. Bayerische Adelssitze rund um den Starnberger See und den Ammersee. Waakirchen 2005

4 Anm.d.A.: Zumindest was die Schlösser Herrenchiemsee, Neuschwanstein und Linderhof anbelangt. Interessanterweise gibt es hinsichtlich der Nennung der anderen Projekte eine Präferenz in der Literatur hinsichtlich des Projekts Falkenstein. Sowohl der chinesische wie auch byzantinische Palast werden sehr oft ausgeblendet.

5 Christof Botzenhart , Der Briefwechsel König Ludwigs II. von Bayern mit dem Schweizer Juristen Dr. Friedrich Schreiber, in: ZBLG 68, 2005, 949-963

6 Dieter Albrecht , König Ludwig II. von Bayern, in: ZBLG 50, 1987, 153-166: Schlösser werden als Fluchtorte gesehen, als Entspannungs- und Erholungsorte und schon gar nicht als Nebenorte der königlichen Regierungsausübung, sondern nur als Zeichen seiner angeblichen Krankheit und damit auch seines dem Land gegenüber unverantwortlichen Handelns. De facto gibt es aber keinerlei Hinweise darauf, dass die Regierungsgeschäfte aufgrund der Abwesenheit des Königs gelitten hätten. Vgl. hierzu: Christof Botzenhart , Die Regierungstätigkeit König Ludwigs II. von Bayern. „ein Schattenkönig ohne Macht will ich nicht sein“. München 2004

7 Dirk Hei ß erer , Ludwig II. Reinbek bei Hamburg 2003

8 Heinz Häfner , Ein König wird beseitigt. Ludwig II. von Bayern. München 2008

9 Ludwig Hüttl , Ludwig II. König von Bayern. eine Biographie. München 1986

10 Heinrich Kreisel , Die Schlösser Ludwigs II. von Bayern. Darmstadt 1954 Vgl. hierzu auch: Detta Petzet/Michael Petzet , Die Hundinghütte König Ludwigs II. Das Bühnenbild zu Richard Wagners "Walküre" und die Rekonstruktion der Hundinghütte im Schloßpark von Linderhof. München 1990, 11

11 Alexis Schwarzenbach , Eine ungewöhnliche Erbschaft. Nutzung und Interpretation der Schlösser Ludwigs II. seit 1886, in: Sykora, Katharina/Ludwig (Hrsg.), ‚Ein Bild von einem Mann‘. Ludwig II. von Bayern. Konstruktion und Rezeption eines Mythos. Frankfurt/Main 2004, 27-47, hier: 35-36

12 Edir Grein , Tagebuch-Aufzeichnungen von Ludwig II., König von Bayern. Schaan, Liechtenstein 1925 Siegfried Obermeier , Das geheime Tagebuch König Ludwigs II. von Bayern. 1869-1886. 2. Aufl. München 2000

13 Franz Merta , Die Tagebücher König Ludwigs II. von Bayern. Überlieferung, Eigenart und Verfälschung, in: ZBLG 53, 1990, 319-396

14 Anm.d.A.: Die Bauakten befinden sich heute in den Archiven der Bayerischen Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen, sowie in den Beständen des Geheimen Hausarchivs beim Bayerischen Hauptstaatsarchiv in München. Das Geheime Hausarchiv ist für alle Belange der König- Ludwig-II-Forschung die erste Anlaufstelle; dort finden sich nicht nur die einschlägigen Korrespondenzen und die angesprochenen Bauakten. Monika Bachmayr bedauerte beispielsweise im Hinblick auf einen privaten Nachlass des Architekten von Dollmann ( Monika Bachmayer , Schloss Linderhof. Architektur, Interieur und Ambiente einer "Königlichen Villa". Dissertation. München 1977, 138-139: „Ein eigentlicher ‚Nachlaß Dollmann‘, dem Aufschlüsse dieser Art [seine Bautätigkeiten] zu entnehmen wären, existiert nicht. Außer der ‚Sammlung Dollmann‘ in der TU München ... gibt es nachgelassene Briefe und Schriftstücke im Geheimen Hausarchiv. Der größte Teil der dort vorhandenen Archivalien wurde laut einer Aktennotiz an die Familie des Künstlers ausgehändigt, die aber über eine derartige Hinterlassenschaft nicht orientiert ist. Außer einigen Briefen Ludwigs II. an Dollmann fanden sich keine wesentlichen Stücke im Besitz der Familie.“) So sind auch im Zweiten Weltkrieg große Teile des persönlichen Nachlasses Ludwigs II., wie seine Tagebücher, vernichtet worden.

16 Franz Merta , ‚Gottes Licht auf Erden zu verkünden‘. Das Herrscherethos König Ludwigs II. von Bayern und die Entstehung des Königs-Ludwig-Kults, in: ZBLG 56, 1993, 725-768, hier: 731: „Bis zuletzt war Ludwig II. davon überzeugt, daß besonders die Musikdramen Wagners einen läuternden Einfluß im Sinne der christlichen Tugendideale auf das Publikum ausüben würden. Diese Überzeugung äußerte er bereits 1865 unter Anspielung auf Schillers ‚Ode an die Freude‘: ‚Es strömt das Volk zur Vorführung der Nibelungen, des 'Parcival'! -Die Vorurteile schwinden, Bewunderung, höchste Freude hat sie alle ergriffen, alle Menschen werden Brüder, wo dein sanfter Flügel weilt“. (Ludwig II. an Richard Wagner am 12.8.1876 in: Otto Strobel , König Ludwig II. und Richard Wagner. Briefwechsel, Karlsruhe 1936, Bd.3, 250)

17 Ebd. , 725-768, hier: 743 Hans Rall , König Ludwig II., in: Spindler, Max (Hrsg.), Das neue Bayern. 1800 - 1970. München 1974, 253-254: „Er erhoffte Erhebung und innere Befriedigung der menschlichen Gesellschaft von der veredelnden Kraft der Kunst, die ihn selbst [Ludwig II.] ins Überirdische entrückte…“ Dieser Ansatz von Hans Rall wird in der zweiten völlig neu bearbeiteten Auflage von 2003 nicht mehr thematisiert. Thomas Nipperdey , Deutsche Geschichte. 1800-1866. Bürgerwelt und starker Staat. (Deutsche Geschichte.) München 1998, 552: „Sie [die Theater, Museen, Konzertsäle] sollen die neue Würde der Kunstidee auch darstellen und dem Zweck der Kunst, den Menschen zu veredeln, dienen; sie werden Tempel und Heiligtum, festlich monumental - wie Schinkels Altes Museum, Klenzes Glyptothek und Alte Pinakothek, Sempers Dresdner Galerie.“

18 Merta , Gottes Licht 1993, 725-768, hier: 731: „In ... [den] Primärquellen [Briefe und Tagebücher Ludwigs II.] finden sich zunächst ganz allgemeine Hinweise darauf, daß Ludwig II. sich durchaus ernsthaft und systematisch um ein vertieftes Verständnis des Königtums bemüht hat. Darauf deuten etwa Tagebucheinträge hin wie jener vom Juni 1867: ‚Über Ludwig XIV und das wahre Königtum gelesen‘.“

Ende der Leseprobe aus 31 Seiten

Details

Titel
Die königliche Villa Linderhof
Untertitel
Und die Frage nach dem Architekturgeschmack einer Epoche
Hochschule
Ludwig-Maximilians-Universität München  (Bayerische Geschichte)
Note
1,0
Autor
Jahr
2010
Seiten
31
Katalognummer
V154908
ISBN (eBook)
9783640678952
ISBN (Buch)
9783640679409
Dateigröße
517 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
König Ludwig II., Ludwig II. von Bayern, Linderhof, Architekturmode, Villenbau, 19. Jahrhundert, Märchenschloss, Königsschloss, Architektur, Technik, Bayern
Arbeit zitieren
Bernhard M. Kleber (Autor:in), 2010, Die königliche Villa Linderhof, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/154908

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