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Konsolidierungsmethoden im Konzernabschluss nach HGB IAS und US-GAAP und Konsequenzen für den Bilanzleser [Hausarbeit plus Präsentation]

Title: Konsolidierungsmethoden im Konzernabschluss nach HGB IAS und US-GAAP und Konsequenzen für den Bilanzleser [Hausarbeit plus Präsentation]

Term Paper (Advanced seminar) , 2003 , 89 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Steffen Kolod (Author)

Business economics - Investment and Finance
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Der Zusammenschluss von Unternehmen hat in der heutigen Wirtschaft eine herausragende Rolle erlangt. So gab es bis zum Beginn der 90er Jahre einen starken Hang zur Diversifikation, um die geschäftlichen Risiken breit zu „streuen“. In den 90er Jahren wurde diese Entwicklung teilweise rückgängig gemacht und es fand eine Konzentration auf die Kernkompetenzen (core competencies), welche noch immer anhält, statt. Dabei werden Unternehmen, welche nicht in das Portfolio eines Konzerns passen, verkauft und dafür andere Unternehmen, bei denen die Realisation von Synergieeffekten oder Skaleneffekte (economies of scale) zu erwarten sind, aufgenommen. Dies bedeutet jedoch nicht, dass ein Unternehmen zu 100% übernommen werden muss. Welche Strategie auch immer mit einer Beteiligung oder Übernahme verfolgt wird, es wird auf jeden Fall eine Veränderung in der Konzernbilanz stattfinden. Für den Bilanzleser ergeben sich daraus weitreichende Konsequenzen. Dies soll Thema der vorliegenden Arbeit sein.

Dazu erfolgt zunächst eine Darstellung des Begriffes Konzern und daran anschließend eine Betrachtung, welche Unternehmen überhaupt zur Konzernrechnungslegung verpflichtet sind. Wenn eine Konzernrechnungslegungspflicht vorliegt, so sind die einzelnen Konzernunternehmen auf eine bestimmte Art und Weise in den Konzernabschluss aufzunehmen. Mit diesen sog. Konsolidierungsmethoden und den Konsequenzen für den Bilanzleser beschäftigt sich der Hauptteil dieser Arbeit. Anschließend erfolgt eine Darstellung zur Konzernbilanzanalyse. Den Abschluss der Arbeit bildet dann die Schlussbetrachtung.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Grundlagen

2.1. Begriff Konzern und Konzernarten

2.1.1. Verpflichtung zur Konzernrechnungslegung

2.1.2. Befreiung von der Konzernrechnungslegung

2.2. Exkurs: DAX 30 Unternehmen

3. Konsolidierungsmaßnahmen im Konzernabschluss

3.1. Begriff Konsolidierung

3.2. Exkurs: Gestaltungsmöglichkeiten durch Konzernleitung

3.3. Konsolidierungskreis

3.3.1. Konsolidierungswahlrechte

3.3.2. Konsolidierungsverbot

3.3.3. Vergleich Konsolidierungskreis nach HGB, IAS und US-GAAP

3.4. Unternehmenserwerb

3.5. Konsolidierungsmethoden

3.5.1. Kapitalkonsolidierung

3.5.1.1. Vollkonsolidierung

3.5.1.1.1. Erwerbsmethode

3.5.1.1.2. Interessenzusammenführungsmethode

3.5.1.2. Quotenkonsolidierung

3.5.1.3. Equity-Methode

3.5.2. Konsolidierung nach IAS und US-GAAP

3.5.2.1. Vollkonsolidierung

3.5.2.2. Konsolidierung von Gemeinschaftsunternehmen

3.5.2.3. Konsilidierung nach der Equity Methode

3.5.3. Aufwands- und Ertragskonsolidierung, Zwischenergebniseliminierung

4. Konzernbilanzanalyse

4.1. Grenzen der Konzernbilanzanalyse

4.2. Beispiel zur Umsatzrentabilität

5. Schlussbetrachtung/Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die unterschiedlichen Konsolidierungsmethoden im Konzernabschluss nach HGB, IAS und US-GAAP und analysiert deren Auswirkungen auf die Aussagekraft der Konzernbilanz sowie die resultierenden Konsequenzen für den Bilanzleser.

  • Grundlagen der Konzernrechnungslegung und Konzernarten
  • Vergleich der Konsolidierungskreise nach nationalen und internationalen Standards
  • Detaillierte Darstellung der Konsolidierungsmethoden (Voll-, Quoten- und Equity-Methode)
  • Analyse der bilanzpolitischen Auswirkungen auf die Bilanzkennzahlen
  • Problematisierung der Vergleichbarkeit von Konzernabschlüssen

Auszug aus dem Buch

3.5.1.1.1. Erwerbsmethode [1] [2] [4] [5] [6]

Bei der Erwerbsmethode nach § 301 HGB werden die übernommenen Vermögensgegenstände und Schulden so dargestellt, als ob es sich um einen asset deal handeln würde. Es kommt somit zum vollständigen Einbezug aller Vermögensgegenstände und Schulden, was dem Sinn einer Vollkonsolidierung entspricht. Es wird der Buchwert der Beteiligung mit dem Wert des auf die Mutter entfallenden Eigenkapitals in der Bilanz des Tochterunternehmens verrechnet. Dabei gibt es, wie schon angedeutet, zwei Varianten, die Buchwert- und die Neubewertungsmethode.

Der Unterschied zwischen diesen beiden Methoden ergibt sich aus der ihnen zu Grunde liegenden Vorgehensweise bei der Verrechnung des Beteiligungsbuchwertes mit dem anteiligen EK des Tochterunternehmens. Bei der Buchwertmethode erfolgt zuerst eine Verrechnung dieser Werte, was zu dem konsolidierten Kapital führt. Danach erfolgt die Auflösung von stillen Reserven und Lasten.

Bei der Neubewertungsmethode erfolgt die Verrechnung des Beteiligungsbuchwertes auf der Basis des beizulegenden Wertes, so dass zuerst eine Umbewertung noch in der HBII erfolgt, also noch vor der eigentlichen Konsolidierung. Dies führt dazu, dass alle stillen Reserven und Lasten offengelegt werden, was bei einer Beteiligung an einem Tochterunternehmen mit weniger als 100% zu unterschiedlichen Werten zwischen der Buchwert- und der Neubewertungsmethode führt. Außerdem kommt es zu unterschiedlich hohen Ausweisen in den Positionen Eigenkapital und AaG, weil bei der Neubewertungsmethode das Eigenkapital und die AaG auch die anteiligen stillen Reserven enthalten und bei der Buchwertmethode nicht.

Daran kann man erkennen, dass es selbst bei fast identischen Methoden zu Abweichungen kommen kann. Für den Bilanzleser ergeben sich bei einer 100%-Beteiligung noch keine Unterschiede, da hier bei beiden Methoden alle stillen Reserven und Lasten aufgedeckt werden. Besteht die Beteiligung jedoch zu weniger als 100%, so kann es zu unterschiedlichen Aussagen, je nach Konsolidierungsmethode kommen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die Thematik der Unternehmenszusammenschlüsse und Zielsetzung der Untersuchung hinsichtlich der Konsolidierungsmethoden.

2. Grundlagen: Erläuterung des Konzernbegriffs, der Verpflichtungen zur Konzernrechnungslegung sowie ein Exkurs zu DAX 30 Unternehmen.

3. Konsolidierungsmaßnahmen im Konzernabschluss: Detaillierte Betrachtung der Konsolidierungskreise und der verschiedenen Konsolidierungsmethoden nach HGB, IAS und US-GAAP.

4. Konzernbilanzanalyse: Untersuchung der Grenzen der Bilanzanalyse und praktisches Beispiel zur Umsatzrentabilität unter verschiedenen Methoden.

5. Schlussbetrachtung/Ausblick: Fazit über die Komplexität der Konsolidierungsregeln und Ausblick auf die internationale Harmonisierung.

Schlüsselwörter

Konzernabschluss, Konsolidierungsmethoden, HGB, IAS, US-GAAP, Bilanzleser, Vollkonsolidierung, Quotenkonsolidierung, Equity-Methode, Konzernbilanzanalyse, Stille Reserven, Tochterunternehmen, Beteiligung, Rechnungslegung, Unternehmenszusammenschluss.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die verschiedenen Methoden, nach denen Unternehmen in einen Konzernabschluss einbezogen werden, und beleuchtet, wie diese Wahlrechte die Darstellung der wirtschaftlichen Lage beeinflussen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf den Konsolidierungskreisen, den Konsolidierungsmethoden (Voll-, Quoten- und Equity-Methode) sowie dem Vergleich zwischen den Rechnungslegungsstandards HGB, IAS und US-GAAP.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, Bilanzlesern die Konsequenzen der unterschiedlichen Konsolidierungsmethoden aufzuzeigen, damit diese die Aussagefähigkeit von Konzernabschlüssen besser beurteilen können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Analyse auf Basis von Fachliteratur, Gesetzen und Rechnungslegungsstandards, ergänzt durch anschauliche Rechenbeispiele.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Definition des Konsolidierungskreises, die detaillierte Darstellung der Konsolidierungsmethoden nach HGB sowie deren Gegenüberstellung mit internationalen Standards.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Konsolidierung, Konzernabschluss, HGB, IAS, US-GAAP und Bilanzanalyse.

Warum erschwert die Neubewertungsmethode die Analyse?

Durch die Aufdeckung stiller Reserven und deren Verrechnung entstehen Bilanzverlängerungen oder -verkürzungen, die bei Beteiligungsquoten unter 100% die Vergleichbarkeit erschweren, da der Bilanzleser den tatsächlichen Wert der Reserven oft nicht kennt.

Welchen Vorteil bietet die Equity-Methode für den Bilanzleser?

Sie ermöglicht eine Bewertung zum Substanzwert unter Einbeziehung stiller Reserven und bietet einen periodengerechten Ausweis der Beteiligungserträge, was aussagekräftiger ist als der reine Ausweis als Finanzinvestition zu Anschaffungskosten.

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Details

Title
Konsolidierungsmethoden im Konzernabschluss nach HGB IAS und US-GAAP und Konsequenzen für den Bilanzleser [Hausarbeit plus Präsentation]
College
University of Applied Sciences Merseburg  (Fachbereich Wirtschaftswissenschaften)
Grade
1,3
Author
Steffen Kolod (Author)
Publication Year
2003
Pages
89
Catalog Number
V15490
ISBN (eBook)
9783638205900
ISBN (Book)
9783638699280
Language
German
Tags
Konsolidierungsmethoden Konzernabschluss US-GAAP Konsequenzen Bilanzleser Präsentation]
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Steffen Kolod (Author), 2003, Konsolidierungsmethoden im Konzernabschluss nach HGB IAS und US-GAAP und Konsequenzen für den Bilanzleser [Hausarbeit plus Präsentation], Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/15490
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