Missverständnisse in der betrieblichen Kommunikation

Soft Skills


Hausarbeit (Hauptseminar), 2010

18 Seiten, Note: 1,7


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abstrakt

Abbildungsverzeichnis

1. Einleitung

2. Definition
2.1 Missverständnisse
2.2 Kommunikation

3. Das Modell der vier Seiten einer Nachricht

4. Erfolgreiche Rhetorik
4.1 Verbale und nonverbale Kommunikation
4.1.1 Semantische Aspekte
4.1.2 Phonetische Aspekte
4.1.3 Stilistische Aspekte
4.1.4 Syntaktische Aspekte

5. Fazit

Literaturverzeichnis

Abstrakt

Durch gewisse Theorien, z.B. Schulz von Thun, wird deutlich gemacht, wie wichtig Kommunikationstheorien sind.

Missverständnisse zwischen Menschen finden sehr häufig statt. Von daher nimmt es ständig an Bedeutung zu, zu wissen wo die Ursachen von Kommunikationsproblemen liegen und wie man sie beheben kann.

In der betrieblichen Kommunikation steht den Erwerb von Wissen über die Kommunikation im Mittelpunkt.

Nicht nur für Leitungspersonal ist angewandte semantische, didaktische, stilistische und phonetische Aspekten wichtig und von Nutzen. Ein zu starkes Ungleichgewicht zwischen denjenigen, die Ansätze für Gesprächsstrategien haben (in der Regel Führungskräfte) und denjenigen, die keinen Überblick über Möglichkeiten der Gestaltung von Kommunikation besitzen, ist vor allem dann ungünstig, wenn diese Gesprächsstrategien dazu genutzt werden, u.a. Informationen zurückzuhalten, sie nur unzureichend weiterzugeben oder sich mehrdeutig ausdrücken zu können ohne später eine Verantwortung dafür übernehmen zu müssen.

Abbildungsverzeichnis

Abb. 1: Vier Seiten der Nachricht - Ein psychologisches Modell der zwischenmenschliche Kommunikation (Schulz v. Thun, F. 1981, S.14)

Abb. 2: Signale für aktives zuhören (Eigene Darstellung)

Abb. 3 : Polysemie (Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Polysemie)

Abb. 4 : Phonetik in der Kommunikation (Eigene Darstellung)

Abb. 5: Phonetik als Störfaktor. (Daily Mail, 03.06.05, London)

1. Einleitung

LautLotmar und Tondeursind "In sozialen Organisationen wird die interne Kommunikation häufig für weniger wichtig gehalten als die alles dominierende Beziehung zu den Klienten und deren Umwelt."[1]

Im Folgenden werden wir uns mit dem Thema Missverständnisse in der betrieblichen Kommunikation befassen. Unser Augenmerk liegt vor allem auf der Fähigkeit: Missverständnisse zu vermeiden und dabei auf gute Kommunikation einzugehen.

Diese Arbeit soll demnach eine Information über allgemeine Kommunikation geben, ihre Notwendigkeit aufzeigen und insbesondere über die Kommunikationsfähigkeit als Kompetenz berichten um Missverständnisse zu beseitigen.

Leitfrage dieser Arbeit war: „Was sind Missverständnisse in der betrieblichen Kommunikation und wie kann man sie vermeiden”.

Im Abschnitt nach der Einleitung werde ich einige Definitionen erläutern, die zum guten Verständnis dieser Arbeit Hilfe leisten werden. Eine anschließende Darstellung des vier Seiten Modell soll dies auch verdeutlichen und ergänzen.

Der dritte Abschnitt widmen sich der erfolgreiche Rhetorik die dazugehörige Aspekte und ihre Bedeutung in der Praxis.

Das Fazit, im letzten Abschnitt, soll ein Überblick über die Problematik verschaffen.

2. Definition

2.1 Missverständnisse

Der Begriff Missverständnis bezeichnet in der menschlichen Kommunikation den Unterschied zwischen dem, was auf der einen Seite der Sender gemeint und auf der anderen Seite der Empfänger verstanden hat. Der Empfänger versteht in diesem Fall etwas anderes, als der Sender gemeint hat. Der Empfänger empfängt dann eine Nachricht, die vom Sender gar nicht gesendet wurde. Aus diesem Grund ist es für Empfänger und Sender wichtig, darüber zu sprechen, wie sie kommunizieren, d.h. sie sollten Metakommunikation anwenden.

Gerade das Modell ,,Vier Seiten einer Nachricht"(siehe Punkt 3) macht deutlich, dass neben der ausgesprochenen Sachinformation auch unausgesprochene Botschaften ausgetauscht werden: diese sollten, insbesondere um Missverständnisse zu verhindern, berücksichtigt werden.

2.2 Kommunikation

Kommunikation ist in unserer heutigen Gesellschaft stark ausgeprägt. Auch wenn sich die Bedeutung des Wortes im letzten Jahrhundert ständig entwickelt hat: von der Verbindung und Transport von Güter zur Verbindungswege zwischen kommunikati­ven Elementen einer Einheit. In den Definitionen zur Kommunikation kommen ver­schiedene Ansichten und Bedeutungen zum Ausdruck.

So schreiben Lotmar und Tondeur, die sich dem Thema im Rahmen der Frage nach Führungsqualifikationen gewidmet haben: ,,Wir verstehen hier unter Kommunikation all das, was menschliches Zusammenleben ermöglicht: Der Mensch teilt sich dem Menschen mit"[2].

Laut Reichertz sieht in der Kommunikation ,,symbol-vermittelndes Handeln" und das ,,Mittel für einen Zweck, etwas zu erreichen"[3].

Für Backs und Lenz beschränkt sich die Kommunikation ,,keineswegs nur auf verbale, sondern auch auf alle paralinguistischen Phänomene wie z.B. Tonfall, Sprechgeschwindigkeit, Pausen, Lachen, Seufzen, Körperhaltung und Körpersprache"[4]. Letztere Autoren haben sich mit der Kommunikation in der Pflege beschäftigt.

,,Gespräche sind eben nicht nur der Austausch von Informationen, sondern ein Zusammenspiel von Menschen, die mit ihrer individuellen Ausstrahlung, unterschiedlichen Erfahrung und Wünschen gemeinsam etwas Neues gestalten"[5].Eine wesentliche Voraussetzung für gute Kooperation ist eine gelungene Kommunikation, d.h. es ist entscheidend, wie man sich zueinander sprachlich verhält. Voraussetzung ist, dass der einzelne Mitarbeiter überhaupt zu Wort kommt, dass er seine Meinung frei äußern kann, sich selbst darstellen kann. Gelingt eine gute Kommunikation, so ist es möglich, dass sich die Teammitglieder untereinander gut verstehen und sich auf einer menschlichen Ebene austauschen können. Wird ein Teammitglied permanent persönlich angegriffen, fertiggemacht oder nicht zu Wort kommen gelassen, so ist die Kommunikation gestört und die Kooperation funktioniert nicht. Deswegen, steigt die Wichtigkeit von Meetings und offene Kommunikation sowie Rundgespräche, Gruppendiskussion, Brainstorming, usw. an. Diese Methoden ermöglichen sowohl Konfliktsituation schnellst möglich zu beseitigen als auch Missverständnisse zu vermeiden und gegebenenfalls aufzuklären. Allgemein stellen diese Definitionen eine gemeinsame Aussage dar: Kommunikation ist mehr als das gesprochene oder geschriebene Wort und geht weit über den verbalen Informationsaustausch hinaus. Denn, ,,man kann nicht nicht kommunizieren".

[...]


[1]Lotmar, P.und Tondeur, E.,1994, S. 69.

[2]Lotmar, P.und Tondeur, E.,1994, S. 66.

[3]Reichertz J.,1997, S. 51.

[4]Backs, S. und Lenz, R.,1998, S. 42.

[5]Gehm,T. 1994, S.27.

Ende der Leseprobe aus 18 Seiten

Details

Titel
Missverständnisse in der betrieblichen Kommunikation
Untertitel
Soft Skills
Hochschule
Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes
Note
1,7
Autor
Jahr
2010
Seiten
18
Katalognummer
V154997
ISBN (eBook)
9783640678150
ISBN (Buch)
9783640678051
Dateigröße
654 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Missverständnisse, Kommunikation, Soft, Skills
Arbeit zitieren
Philippe Roger (Autor), 2010, Missverständnisse in der betrieblichen Kommunikation , München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/154997

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