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Positive Spillover-Effekte in Teams

Entstehung und Auswirkung auf die Produktivität heterogener Teams

Titre: Positive Spillover-Effekte in Teams

Mémoire (de fin d'études) , 2010 , 96 Pages , Note: 1,5

Autor:in: Ingrid Nyffeler (Auteur)

Gestion d'entreprise - Direction d'entreprise, Management, Organisation
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Résumé Extrait Résumé des informations

In Unternehmen nimmt die Bedeutung von Teams immer mehr zu. In der
vorliegenden Arbeit werden positive Spillover-Effekte in Arbeitsteams analysiert und geprüft, welchen Einfluss das Verhalten eines Mitglieds auf die individuelle Produktivität der anderen Teammitglieder sowie auf die Produktivität des gesamten Teams ausübt. Die Analyse von experimentellen und empirischen Studien zu
positiven Spillover-Effekten in Teams verfolgt drei Ziele. Es soll festgestellt werden, ob die Studien gemeinsame Ergebnisse bezüglich der Existenz positiver Spillover-Effekte in Teams am Arbeitsplatz erhalten. Des Weiteren werden Mechanismen herausgearbeitet, die das Entstehen positiver Spillover-Effekte in Teams verursachen können. Schliesslich soll geklärt werden, ob das Ausmass positiver Spillover-Effekte abhängig vom Leistungsniveau der einzelnen Teammitglieder ist.
Die Ergebnisse werden mit Erkenntnissen aus der Diversitätsforschung verglichen, zudem wird der Frage nachgegangen, wie ein Team am Arbeitsplatz zusammengesetzt sein könnte, um eine individuelle Produktivitätserhöhung von Teammitgliedern zu ermöglichen.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

2. Positive Spillover-Effekte in Teams

2.1 Definition von Teams

2.2 Definition von Spillover-Effekten

3. Entstehungsmechanismen von positiven Spillover-Effekten in Teams

3.1 Wissenstransfer

3.2 Gruppendruck

3.2.1 Interner und externer Gruppendruck

3.2.2 Normen

3.2.3 Gegenseitige Kontrolle

3.3 Koordination und Spezialisierung

4. Experimentelle und empirische Evidenz positiver Spillover-Effekte in Teams

4.1 Schwierigkeiten bei der Messung von positiven Spillover-Effekten

4.2 Experimentelle Studien

4.2.1 Studie von Falk und Ichino (2006)

4.2.2 Studie von Eisenkopf (2009)

4.3 Empirische Studien

4.3.1 Studie von Mas und Moretti (2009)

4.3.2 Studie von Chan, Li und Pierce (2009)

4.3.3 Studie von Kato und Shu (2008)

4.3.4 Studie von De Grip, Sauermann und Sieben (2009)

4.4 Interpretation der Studienergebnisse

4.4.1 Der Einfluss von Lohnsystemen auf die Existenz positiver Spillover-Effekte in Teams

4.4.2 Ergebnisse über Existenz, Entstehungsmechanismus und Auswirkungen positiver Spillover-Effekte

5. Die Integration von positiven Spillover-Effekten in die Diversitätsforschung

5.1 Definition und Kategorisierung von Diversität

5.2 Auswirkungen von Diversität auf die Teamproduktivität

5.3 Mögliche Teamzusammensetzung in Unternehmen im Hinblick auf positive Spillover-Effekte

6. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Diese Diplomarbeit analysiert positive Spillover-Effekte in Arbeitsteams, um zu verstehen, wie das Verhalten eines produktiveren Teammitglieds die individuelle Produktivität der anderen Mitglieder und des gesamten Teams beeinflusst. Die Forschungsfrage fokussiert dabei auf die Existenz dieser Effekte, die zugrunde liegenden Entstehungsmechanismen sowie deren Abhängigkeit vom Leistungsniveau der Teammitglieder und die Integration dieser Erkenntnisse in die Diversitätsforschung.

  • Analyse der Mechanismen (Wissenstransfer, Gruppendruck, Koordination) für positive Spillover-Effekte.
  • Untersuchung der Produktivitätseffekte in heterogenen versus homogenen Teams.
  • Vergleich experimenteller und empirischer Studien zur Messung von Spillover-Effekten.
  • Einfluss unterschiedlicher Lohnsysteme auf das Auftreten von Spillover-Effekten.
  • Ableitung von Empfehlungen für eine produktive Teamzusammensetzung in Unternehmen.

Auszug aus dem Buch

4.3.1 Studie von Mas und Moretti (2009)

Mas und Moretti (2009) untersuchen in ihrer Studie, ob die individuelle Produktivität eines Mitarbeiters abhängig ist von der Produktivität der Teammitglieder mit denen er zusammenarbeitet und welchen Einfluss diese Produktivität auf die individuelle Produktivität des Mitarbeiters ausübt. Die Studie ist von besonderem Interesse, da hier Teams in einem Arbeitskontext untersucht werden, in welchem ein Trittbrettfahrerproblem mit hoher Wahrscheinlichkeit auftreten kann.

Mas und Moretti (2009) verwenden die Produktivitätsdaten von Kassierern in sechs Geschäften einer Supermarktkette im Westen der USA. Die Aufgabe der Kassierer besteht darin, die Produkte zu scannen sowie abzurechnen. Durchschnittlich arbeiten sieben Kassierer gleichzeitig und erhalten als Entlohnung einen Fixlohn. Obwohl die Aufgabe von den Kassierern individuell erfüllt wird, werden sie als Arbeitsteams betrachtet, da sie zum einen ausschliesslich an der Kasse eingesetzt werden und keine weiteren Aufgaben im Geschäft übernehmen, und zum anderen sind die Leistungen der Arbeiter wechselseitig voneinander abhängig. Arbeitet ein Kassierer beispielsweise sehr langsam, erhalten die übrigen Arbeiter einen Mehraufwand, da sich die Kunden vermehrt auf ihre Kassen verteilen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung: Die Einleitung beleuchtet die zunehmende Bedeutung von Teams in Unternehmen und führt in die Problematik positiver Spillover-Effekte ein, die bisher im Gegensatz zu negativen Effekten wenig beachtet wurden.

2. Positive Spillover-Effekte in Teams: Dieses Kapitel definiert die Begriffe Team sowie Spillover-Effekte und grenzt die in der Arbeit untersuchten Teamtypen im Arbeitskontext ein.

3. Entstehungsmechanismen von positiven Spillover-Effekten in Teams: Es werden drei zentrale Mechanismen – Wissenstransfer, Gruppendruck und Koordination – als Ursachen für Produktivitätssteigerungen innerhalb von Teams identifiziert und erläutert.

4. Experimentelle und empirische Evidenz positiver Spillover-Effekte in Teams: Das Kapitel analysiert methodische Herausforderungen bei der Messung von Spillover-Effekten und wertet verschiedene experimentelle sowie empirische Studien aus.

5. Die Integration von positiven Spillover-Effekten in die Diversitätsforschung: Hier werden die Ergebnisse zu Spillover-Effekten mit bestehenden Ansätzen der Diversitätsforschung verknüpft, um Empfehlungen für eine produktive Teamzusammensetzung abzuleiten.

6. Zusammenfassung: Die Zusammenfassung bündelt die zentralen Erkenntnisse der Arbeit und bestätigt die Existenz positiver Spillover-Effekte sowie deren Abhängigkeit von spezifischen Mechanismen und Teamstrukturen.

Schlüsselwörter

Spillover-Effekte, Teamarbeit, Produktivität, Arbeitsteams, Wissenstransfer, Gruppendruck, Koordination, Spezialisierung, Diversitätsforschung, Heterogenität, Leistungsniveau, Trittbrettfahrerproblem, empirische Studien, Arbeitsumgebung, Lohnsysteme.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das Phänomen der "positiven Spillover-Effekte" in Arbeitsteams, bei denen die Interaktion mit einem produktiveren Teammitglied zu einer Leistungssteigerung bei anderen Teammitgliedern führt.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die Untersuchung konzentriert sich auf die Definition von Teams und Spillover-Effekten, die Identifikation von Entstehungsmechanismen sowie die empirische Evidenz aus Studien und deren Integration in die Diversitätsforschung.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, nachzuweisen, ob positive Spillover-Effekte in Teams existieren, welche Mechanismen diese auslösen und ob das Leistungsniveau der Teammitglieder einen Einfluss auf das Ausmaß dieser Effekte hat.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden angewendet?

Die Autorin führt einen Literaturüberblick durch und vergleicht verschiedene experimentelle sowie empirische Studien, um auf Basis der dort präsentierten Daten und Analysen (z.B. OLS-Regressionen) eine wissenschaftliche Synthese zu erstellen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der detaillierten Beschreibung von Entstehungsmechanismen (Wissenstransfer, Gruppendruck, Koordination), der kritischen Analyse methodischer Schwierigkeiten bei der Messung von Spillover-Effekten und der Auswertung spezifischer Studien.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Kernbegriffe sind Spillover-Effekte, Teamarbeit, Produktivität, Wissenstransfer, Gruppendruck, Koordination, Diversität und Heterogenität.

Welche Rolle spielt das Lohnsystem bei Spillover-Effekten?

Die Arbeit zeigt, dass positive Spillover-Effekte sowohl in teambasierten als auch in individuellen Lohnsystemen sowie bei Fixlohn auftreten können; ein teambasiertes System ist keine notwendige Bedingung, wirkt aber oft als zusätzlicher Motivationsanreiz.

Wie beeinflusst das Leistungsniveau der Teammitglieder das Ergebnis?

Die Analyse zeigt, dass weniger produktive Teammitglieder tendenziell stärker von der Zusammenarbeit mit leistungsstärkeren Kollegen profitieren als umgekehrt, ohne dass dies die Leistung der produktiven Mitglieder mindert.

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Résumé des informations

Titre
Positive Spillover-Effekte in Teams
Sous-titre
Entstehung und Auswirkung auf die Produktivität heterogener Teams
Université
University of Zurich  (Institut für Strategie und Unternehmensökonomik)
Note
1,5
Auteur
Ingrid Nyffeler (Auteur)
Année de publication
2010
Pages
96
N° de catalogue
V155120
ISBN (ebook)
9783640675036
Langue
allemand
mots-clé
Positive Spillover-Effekte Teams Entstehung Auswirkung Produktivität Wissenstransfer Gruppendruck Koordination und Spezialisierung Heterogenität Diversität
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Ingrid Nyffeler (Auteur), 2010, Positive Spillover-Effekte in Teams, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/155120
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Extrait de  96  pages
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