Die nachträgliche Sicherungsverwahrung von zur Entlassung anstehenden Straftätern (§ 66b StGB) und Art. 5 Abs. 1 EMRK


Seminararbeit, 2010

54 Seiten, Note: 2,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis:

Abkürzungsverzeichnis

Literaturverzeichnis

Urteile des EGMR/Kommissionsentscheidungen

Einleitung und Konzeption

A. Die nachträgliche Sicherungsverwahrung im Lichte von Art. 5 I EMRK
I. Kurzüberblick über § 66b StGB
1. Regelungsstruktur
2. Die nachträgliche Sicherungsverwahrung für Mehrfachtäter, § 66b I
3. Die Ersttätersicherungsverwahrung, § 66b II
4. Die nachträgliche Sicherungsverwahrung bei Untergebrachten, § 66b III
II. Verhältnis der EMRK zum nationalen Recht
1. Innerstaatliche Geltung in Deutschland
2. Die Rolle des EGMR und der Einfluss seiner Rechtsprechung
III. Vereinbarkeit des § 66b StGB mit Art. 5 I EMRK
1. Schutzbereich des Art. 5 I EMRK
2. Voraussetzungen einer nach Art. 5 I EMRK zulässigen
Freiheitsentziehung
a) Materiell-rechtliche Grundlage und Gesetzmäßigkeit
des Verfahrens
b) Vorliegen eines Haftgrundes
aa) Art. 5 I 2 lit. a EMRK
i) Freiheitsentziehung aufgrund einer
gerichtlichen Verurteilung
ii) Freiheitsentziehung nach einer
gerichtlichen Verurteilung
bb) Art. 5 I 2 lit. b Var. 2 EMRK
cc) Art. 5 I 2 lit c EMRK
dd) Art. 5 I 2 lit. e EMRK
c) Zwischenergebnis
IV. Konsequenzen des Verstoßes

B. Der Fall M. – Aussagekraft für die nachträgliche Sicherungsverwahrung
I. Sachverhalt
II. Entscheidung des EGMR betreffend Art. 5 I EMRK
1. Art. 5 I 2 lit. a EMRK
2. Art. 5 I 2 lit. c EMRK
III. Ergebnis und Aussagekraft
IV. Reaktion der Bundesregierung auf das Urteil M.

C. Ergebnis

Fazit und Ausblick

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Literaturverzeichnis

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Birkhoff, Hansgeorg: Streit um die nachträgliche Sicherungsverwahrung, Contra, in: ZRP 2002, 324

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Urteile des EGMR

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EGMR Baranowski/PL, 28.3.2000, ECHR 2000-III

EGMR Bouamar/B, 29.2.1988, A 129

EGMR Bozano/F, 18.12.1986, A 111 = EuGRZ 1987, 101 = NJW 1987, 3066

EGMR Brand/NL, 11.5.2004, Nr. 49902/99

EGMR Ciulla/I, 22.2.1989,A 148

EGMR Easterbrook/UK, 12.6.2003, Nr. 48015

EGMR Enhorn/S, 25.1.2005, ECHR 2005-I = NJW 2006, 2313

EGMR Epple/D, 15.12.2005, Nr. 77909/01

EGMR Engel u.a./NL, 8.6.1976, A 22 = EuGRZ 2002, 595

EGMR Eriksen/N, 27.5.1997, RJD 1997-III

EGMR Erkalo/NL, 2.9.1998, RJD 1998-IV

EGMR Gurepka/UKR, 6.7.2005, Nr. 61406

EGMR Guzzardi/I, 6.11.1980, A 39 = EuGRZ 1983, 633

EGMR H.L./UK, 5.10.2004, ECHR 2004-IX

EGMR Hilda Hafsteinsdottir/ISL, 8.6.2004, Nr. 40905/98

EGMR Harkmann/EST, 11.7.2006, Nr. 2192/03

EGMR Herczegfalvy/A, 24.9.1992, A 244 = EuGRZ 1992, 535 = ÖJZ 1993, 96

EGMR Herz/D, 12.6.2003, Nr. 44672/98 = NJW 2004, 2209

EGMR Hutchison Reid/UK, 20.2.2003, ECHR 2003-IV

EGMR Ilascu u.a/MOL u. R, 8.7.2004,ECHR 2004-VII

EGMR Imre/H, 2.12.2003, Nr. 53129/99

EGMR Irland/UK, 18.1.1978, A 25 = EuGRZ 1979, 49

EGMR Jecius/LIT, 31.7.2000, ECHR 2000-IX

EGMR Kafkaris/ZYP, 12.2.2008, Nr. 21906/04

EGMR Khudoyorov/R, 8.11.2005, ECHR 2005-X

EGMR Ladent/PL, 18.3.2008, Nr. 11036/03

EGMR Laumont/F, 8.11.2001, ECHR 2001-XI

EGMR Lawless/IR, 1.7.1961, A 3 = EGMR-E 1, 10

EGMR Loizidou/ TRK, 23.3.1995, A 310 = ÖJZ 1995, 629

EGMR Lukanov/BUL, 20.3.1997, RJD 1997-II

EGMR M./D, 17.12.2009, Nr. 19359 = EuGRZ 2010, 22 = HRRS 2010, Nr. 65 =

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EGMR Monnel and Morris/UK, 2.3.1987, A 115

EGMR Mooren/D, 9.7.2009, Nr. 11364/03 = EuGRZ 2009, 566

EGMR Morsink/NL, 11.5.2004, Nr. 48865/99

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EGMR Öcalan/TRK, 12.5.2005, ECHR 2005-IV = EuGRZ 2005, 463 = NvWZ 2006, 1267

EGMR Paladi/MOL, 10.3.2009, Nr. 39806/05

EGMR Papamichapoulus u.a./GR, 24.6.1993, A 260-B = ÖJZ 1994, 177

EGMR Rakevich/R, 28.10.2003, Nr. 58973/00

EGMR Schiesser/CH, 4.12.1979, A 34 = EGMR-E 1, 452 = EuGRZ 1980, 202

EGMR Shamsa/PL, 27.11.2003, Nr. 45355/99; 45357/99

EGMR Shtukaturov/R, 27.3.2008, Nr. 44009/05 = FamRZ 2008, 1734

EGMR Smirnova/R, 3.10.2002, ECHR 2003-IX

EGMR Solovey u. Zozulya/UKR, 27.11.2008, Nr. 40774/02; 4048/03

EGMR Stafford/UK, 28.5.2002, ECHR 2002-IV

EGMR Stasaitis/LIT, 21.3.2002, Nr. 47679/99

EGMR Steel u.a./UK, 23.9.1998, RJD 1998-VII

EGMR Szabo/S, 27.6.2006, ECHR 2006-VIII

EGMR Tyrer/UK, 25.4.1978, A 26 = EuGRZ 1979, 162

EGMR van Droogenbroeck/B, 24.6.1982, A 50

EGMR Varbanov/BUL, 5.10.2000, ECHR 2000-X

EGMR Vasileva/DK, 25.9.2003, Nr. 52792/99

EGMR Waite/UK, 10.12.2002, Nr. 53236/99

EGMR Weeks/UK, 2.3.1987, A 114

EGMR Wemhoff/D, 27.6.1968, A 7 = EGMR-E 1, 54 = JR 1968, 463

EGMR Winterwerp/NL, 24.10.1979, A 33 = EuGRZ 1979, 650

EGMR Witold Litwa/PL, 4.4.2000, ECHR 2000-III

EGMR X./UK, 5.11.1981, A 46

Urteile des EGMR/Kommissionsentscheidungen

EKMR Dax/D, 7.7.1992,Nr. 19969/92

EKMR X./D, 4.2.1981, Nr. 4324/69

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Einleitung und Konzeption

Trotz der stetigen Abnahme der Sexualstraftaten[1] wurde das Institut der Sicherungsverwahrung nicht nur um die vorbehaltene[2], sondern am 23.7.04 auch um die nachträgliche Sicherungsverwahrung[3] erweitert. Unter Verweis auf den hochgefährlichen Verurteilten, vor dem geschützt zu werden der Bürger einen Anspruch habe,[4] sollte so einem wachsenden sicherheitsorientierten öffentlichen Klima,[5] das durch die Medienöffentlichkeit noch verstärkt wurde,[6] Genüge getan werden. Doch das von der Bundesjustizministerin in euphemistischer Weise propagierte, „in Rekordzeit verabschiedete Gesetz zum Schutze der Bevölkerung“[7] leitete eine heftige, kontrovers diskutierte Debatte dieses Instituts ein:[8] Dabei wurden Verstöße gegen das Rückwirkungsverbot des Art. 103 II GG (Art. 7 EMRK),[9] gegen das Verhältnismäßigkeitsprinzip,[10] den Grundsatz des „ne bis in idem“ (vgl. Art. 103 III GG)[11] sowie gegen Art. 5 EMRK, der im Focus dieser Arbeit steht und dessen Vereinbarkeit mit § 66b StGB noch zu klären ist, moniert. Auch eine kriminalpolitische Notwendigkeit wurde nicht nur bezweifelt, sondern gar in Abrede gestellt.[12]

Grundidee des § 66b I, II StGB ist die Möglichkeit, Straftäter nach Verbüßung ihrer Freiheitsstrafe aus Sicherheitsgründen – auch ohne vorige Anordnung im Ausgangsurteil (§ 66 StGB) oder Vorbehalt (§ 66a StGB) – auf unbestimmte Zeit zu verwahren, bis sie als nicht mehr gefährlich gelten. Darüber hinaus statuiert dies § 66b III StGB auch für diejenigen, die in psychiatrischen Krankenhäusern untergebracht wurden, bei denen jedoch die Unterbringungsvoraussetzungen zum Überprüfungszeitpunkt nicht mehr erfüllt sind.

Darin wird nicht nur eine Pervertierung des „in dubio pro libertate“ zu einem „in dubio pro securitate“[13] gesehen, sondern auch eine Untermauerung der Entwicklung vom Bürgerstrafrecht zum „Feindstrafrecht“.[14]

Zentrales Thema dieser Arbeit ist die Untersuchung der Vereinbarkeit des § 66b StGB mit Art. 5 I EMRK (dargestellt unter A.), der einen abschließenden Katalog von Eingriffstatbeständen enthält, auf die sich eine Freiheitsentziehung stützen lässt.

Dafür werden zunächst (unter A. I.) die normativen Voraussetzungen des § 66b StGB überblicksartig dargestellt, um ein grundlegendes Verständnis für diese Norm zu schaffen. Eine vertiefte Darstellung der für die Untersuchung einer Vereinbarkeit mit Art. 5 EMRK maßgeblichen Kriterien erfolgt erst unter A.III. in den dafür relevanten Abschnitten.

Im Anschluss gilt es, das Verhältnis der EMRK zum nationalen Recht zu beleuchten, um so – nach einer Überprüfung der Vereinbarkeit der nachträglichen Sicherungsverwahrung mit Art. 5 I EMRK (in A. III.) – die Konsequenzen eines Verstoßes gegen die EMRK (in A. IV.) ziehen zu können.

Zuletzt sollen die erarbeiteten Ergebnisse mit dem Urteil des EGMR im Fall M. verglichen werden. Das Urteil betrifft zwar die nachträgliche Sicherungsverwahrung nur mittelbar, indem eine Verletzung (u.a.) des Art. 5 I EMRK aufgrund der nachträglichen Verlängerung der Sicherungsverwahrung geltend gemacht wird, jedoch lassen sich gewisse Argumentationsmuster des EGMR auch für die nachträgliche Sicherungsverwahrung heranziehen, die zu übertragen Ziel der vorliegenden Arbeit (unter B.) ist. Zu zeigen wird also sein, inwieweit die Stellungnahme des EGMR für eine Vereinbarkeit des § 66b StGB mit Art. 5 IEMRK eine Rolle spielt.[15]

A. Die nachträgliche Sicherungsverwahrung im Lichte von Art. 5 I EMRK

§ 66b StGB ist nach dem Willen des Gesetzgebers auf seltene Einzelfälle zu beschränken[16] und demnach als Ausnahmeregel restriktiv[17] auszulegen. Darüber hinaus trägt die Norm einem „praktischen Bedürfnis“[18] zum Schutz des „überragenden Gemeinwohlinteresses“[19] laut Rechtsprechung und Gesetzgebung Rechnung. Trotzdem werden in der Literatur immer kritischere Stimmen lauter, die § 66b StGB als „verfassungs- und (auch) menschenrechtswidriges Konstrukt“[20] bezeichnen. Letzteres soll im Anschluss überprüft werden. Dazu wird - um in die Problematik einzuführen - ein kurzer Überblick über § 66b StGB gegeben.

I. Kurzüberblick über § 66b StGB

1. Regelungsstruktur

§ 66b StGB erfasst in Abs. 1-3 – gesetzestechnisch unübersichtlich[21] ausgestaltet – drei Hauptanwendungsbereiche, für die dieselben materiellen Voraussetzungen gelten:

Notwendig ist im Rahmen einer Gesamtwürdigung von Täter, Tat/Taten und ergänzend[22] der Entwicklung während des Vollzugs eine auf neue[23] und insoweit auch erhebliche[24] Tatsachen gestützte Prognose einer qualifizierten Gefahr hinsichtlich der Begehung weiterer, bestimmter Taten. Die Rechtsfolge ist fakultativ.

Formell gesehen setzen Abs. 1 und 2 eine Verurteilung zu einer Freiheitsstrafe, Abs. 3 die Verhängung einer Maßregel voraus.

2. Die nachträgliche Sicherungsverwahrung für Mehrfachtäter, § 66b I StGB

§ 66b I StGB findet nur bei Mehrfachtätern Anwendung, die entweder im Ausgangsverfahren wegen eines der dort aufgeführten Verbrechen bzw. eines der in § 66 III 1 StGB genannten Vergehen zu einer Freiheitsstrafe verurteilt wurden und diese (nicht vollständig)[25] verbüßt haben oder - durch den Komplettverweis auf § 66 StGB - die Fallgruppen des § 66 StGB erfüllen:[26] Insoweit muss zumindest noch eine Vorverurteilung iSd § 66 III 1 StGB vorliegen oder Grundlage der Strafverbüßung im Ausgangsverfahren müssen zwei Taten iSd § 66 III 2 StGB sein. Durch die Verweisung ist entgegen des Willens des Gesetzgebers[27] zur Begrenzung des Anwendungsbereichs die Feststellung eines Hanges erforderlich.[28]

3. Die Ersttätersicherungsverwahrung, § 66b II StGB

Gem. Abs. 2 kann die nachträgliche Sicherungsverwahrung unter engen Voraussetzungen bereits bei nur einer Anlasstat verhängt werden.[29] Dabei ist eine Verurteilung zu einer Freiheitsstrafe von mindestens fünf Jahren wegen eines in Abs. 1 genannten Verbrechens zwingend erforderlich, während die Verurteilung aufgrund eines dort genannten Vergehens nicht ausreicht. Auch ein Verweis auf § 66 StGB erfolgt nicht; trotzdem ist die Feststellung eines Hanges als unentbehrlich anzusehen.[30] Für die erforderliche Mindeststrafe von 5 Jahren ist auch eine Gesamtstrafe ausreichend.[31]

4. Die nachträgliche Sicherungsverwahrung bei Untergebrachten, § 66b III StGB

Abs. 3 ermöglicht die Maßregelanordnung auch dann, wenn die Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus nach § 67d StGB für erledigt erklärt wurde, weil zum Überprüfungszeitpunkt der für diese Unterbringung maßgebliche Defekt nicht oder nicht mehr vorliegt.[32] Die nachträgliche Verwahrung droht dann, wenn die Unterbringung nach § 63 StGB wegen mehrerer Taten gem. § 66 III 1 StGB angeordnet, der Verurteilte früher wegen einer oder mehrerer solcher Taten, die er vor der zur Unterbringung führenden Tat begangen hat, zu einer Freiheitsstrafe von mindestens 3 Jahren[33] verurteilt oder aus diesen Gründen untergebracht wurde. Die Feststellung eines Hanges iSd § 66 I Nr. 3 StGB ist entgegen der Auffassung des BGH[34] auch für Abs. 3 erforderlich.[35]

II. Verhältnis der EMRK zum nationalen Recht

Eine Untersuchung der Vereinbarkeit der nachträglichen Sicherungsverwahrung mit Art. 5 I EMRK erfordert es zunächst, sich des Verhältnisses der Konvention zum nationalen Recht sowie der Rolle des EGMR zu vergewissern. Nur so können mögliche Konsequenzen im Falle der Inkompatibilität gezogen werden.

1. Innerstaatliche Geltung in Deutschland

Die EMRK als völkerrechtlicher Vertrag sowie ihre materiellen Gewährleistungen stehen in Deutschland gem. Art. 59 II GG im Rang eines einfachen Bundesgesetzes[36] und sind damit unmittelbar anwendbares Recht.[37] Versuche, einen Übergesetzes- oder Verfassungsrang zu begründen, vermochten sich bisher nicht durchzusetzen.[38] Damit kann eine Verfassungsbeschwerde auch nicht allein auf die Verletzung der EMRK gestützt werden, zumal Prüfungsmaßstab lediglich die Grundrechte des Grundgesetzes sind.[39] Die Stellung als einfaches Bundesrecht hat grundsätzlich zur Folge, dass gem. dem lex-posterior-Prinzip[40] die Regelungen der EMRK durch späteres Bundesrecht derogiert werden.[41] Dem steht jedoch das Prinzip der Völkerrechtsfreundlichkeit entgegen,[42] der bei der Auslegung auch später erlassener Gesetze Beachtung findet:[43] Inhalt und Entwicklungsstand der EMRK sind bei der Auslegung des Grundgesetzes und des sonstigen nationalen Rechts nach der Rspr. des BVerfG – (jedoch nur) im „Rahmen methodisch vertretbarer Gesetzesauslegung“[44] – zu berücksichtigen. Dies bedeutet, dass bei vorhandenen Auslegungs- und Abwägungsspielräumen im nationalen Recht die EMRK innerstaatlich über die Interpretation der nationalen Gerichte mittelbar Wirkung entfaltet; die rein formale Normenhierarchie wird dadurch de facto abbedungen.[45]

2. Die Rolle des EGMR und der Einfluss seiner Rechtsprechung

Mit der Individualbeschwerde (Art. 34 EMRK) hat der Einzelne die Möglichkeit, sich nach Erschöpfung des innerstaatlichen Rechtwegs an den EGMR zu wenden. Seine Urteile haben nur feststellende, jedoch keine kassatorische Wirkung,[46] wodurch im Ergebnis nur eine Anprangerung einer Konventionsverletzung ohne Gewährung eines unmittelbaren, subjektiven Schutzes für den Beschwerdeführer möglich ist.[47] Dies wiederum bedeutet nicht, dass ein Urteil des EGMR in Deutschland lediglich deklaratorische Wirkung entfaltet.[48] Art. 46 I EMRK begründet eine abstrakte Befolgungspflicht bei einer Verurteilung durch den EGMR.[49]

Nach Ansicht des BVerfG ist die Rspr. des EGMR bei der Auslegung der Grundrechte heranzuziehen,[50] sowie sie Bindungswirkung für sämtliche staatliche Organe entfaltet und diese –

ohne Verstoß gegen die Bindung an Recht und Gesetz (Art. 20 III GG) – zur Beendigung eines konventionswidrigen Zustandes verpflichtet.[51] Begründet wird dies wiederum mit einer konventionskonformen Auslegung[52] sowie damit, dass sich in den Entscheidungen der aktuelle Entwicklungsstand der Konvention widerspiegelt: Der EGMR versteht die EMRK als „living instrument“, d.h. als autonomes Instrument der Fortbildung der Durchsetzung und des Verständnisses der Menschenrechte,[53] die es dynamisch-teleologisch auszulegen gilt.[54] Auch hiermit kann jedoch kein Wandel des Rangs der EMRK begründet bzw. die Umsetzungsschwierigkeiten beseitigt werden:[55] die Rspr. des EGMR bleibt (nur, aber auch) Auslegungshilfe[56] und ist weiterhin auf eine kooperative Interpretation zum Durchbruch in das nationale Recht angewiesen.[57]

Jedoch spielen die Urteile des EGMR für das Strafrecht wegen § 359 Nr. 6 StPO eine gewichtige Rolle: Hiernach ist die Wiederaufnahme eines durch rechtskräftiges Urteil abgeschlossenen Verfahrens zu Gunsten des Verurteilten zulässig, wenn der Gerichtshof eine Verletzung der EMRK feststellt und das deutsche Urteil hierauf beruht. Der Indikativ in § 370 II StPO[58] lässt diese Zulässigkeit sogar zur Rechtspflicht einer Wiederaufnahme erstarken, so dass sich Normen wie Art. 5 IEMRK – auch hier mit Blick auf die lex-posterior-Regel – „gleichsam durch die Hintertür wieder einschleichen“[59].

III. Vereinbarkeit des § 66b StGB mit Art. 5 I EMRK

Bereits in der Begründung des Gesetzesentwurfes zu § 66b StGB wurde die Vereinbarkeit mit dem Recht der Europäischen Union[60] festgestellt, ohne jedoch dabei näher auf eine mögliche Kollision einzugehen.[61] Dagegen wurden Bedenken bzgl. der Reichweite der Garantien der EMRK im Gesetzgebungsverfahren seitens einiger Sachverständiger geäußert.[62]

1. Schutzbereich des Art. 5 I EMRK

Art. 5 I 1 EMRK gewährt das Recht auf Freiheit und Sicherheit. Freiheit bedeutet dabei das Recht, beliebige Ortsveränderungen vorzunehmen, sowie seinen derzeitigen Aufenthaltsort frei zu bestimmen,[63] wobei Zweck des Art. 5 EMRK nicht der Schutz vor Freiheitsentzug überhaupt, sondern nur vor willkürlichem Verlust der Freiheit ist.[64] Unter Sicherheit versteht man die Sicherheit vor willkürlichem Freiheitsentzug, so dass dieses „zweite Schutzgut“ faktisch keine weitergehenden Gewährleistungen enthält.[65]

Der Schutzbereich des Art. 5 EMRK umfasst nur Einschränkungen der Freiheit, die eine gewisse Intensität erreichen.[66] Eine allgemeingültige Definition der Freiheitsentziehung bleibt dabei aus; diese erfolgt einzelfallbetrachtet,[67] wobei grds. auf den Erfolg abzustellen ist: eine Person muss durch hoheitliche Maßnahmen[68] gegen ihren Willen[69] daran gehindert werden, einen bestimmten Ort zu verlassen.[70]

Der Vollzug der nachträglichen Sicherungsverwahrung erfolgt in einer Justizvollzugsanstalt[71] unter weitgehendem Ausschluss der Bewegungsfreiheit in Form einer Einsperrung[72]. Er kommt so einer Gefängnishaft nahe,[73] die in Art. 5 EMRK als Beispiel für eine Freiheitsentziehung aufgeführt ist. Auch der Vollzug der Verwahrung im offenen Vollzug genügt mit seinen erheblichen Einschränkungen der Bewegungsfreiheit dem Begriff der Freiheitsentziehung.[74]

2. Voraussetzungen einer nach Art. 5 I EMRK zulässigen Freiheitsentziehung

Eine nach Art. 5 I EMRK zulässige Freiheitsentziehung erfordert eine materiell-rechtliche Grundlage sowie ein gesetzmäßiges Verfahren und muss mindestens einen der in Abs. 1 2 lit. a‑f genannten Haftgründe erfüllen.

a) Materiell-rechtliche Grundlage und Gesetzmäßigkeit des Verfahrens

Art. 5 I EMRK setzt für eine zulässige Freiheitsentziehung zunächst eine materiell-rechtliche Grundlage im innerstaatlichen Recht voraus,[75] die ihrerseits wiederum im Einklang mit der Konvention und den darin enthaltenen Grundsätzen sein muss.[76] Erforderlich sind insoweit „klare und vorhersehbare“ Regeln,[77] die zum Schutze vor Willkür hinreichend bestimmt[78] sind sowie dem Verhältnismäßigkeitsprinzip genügen[79]. Ferner darf eine Freiheitsentziehung nur bei Befolgung eines nach innerstaatlichem Recht gesetzmäßigen Verfahrens angeordnet werden,[80] so dass das nationale Recht die jeweiligen verfahrensrechtlichen Voraussetzungen der Freiheitsentziehung selbst hinreichend festzusetzen hat. Dabei ist ein im Einzelfall faires und angemessenes Verfahren zu fordern, das Willkür ausschließt und ein Handeln der richtigen Behörde gebietet.[81] Dieses ist auch dann zu befolgen, wenn es strengere Anforderungen stellt als die Konvention selbst.[82] Obwohl die Einhaltung des staatlichen Rechts grds. nicht Aufgabe des EGMR ist, überprüft er dieses in Fällen wie Art. 5 EMRK, zumal ein Verstoß gegen nationales Recht aufgrund des ausdrücklichen Verweises in Art. 5 EMRK zugleich einen Verstoß gegen die Konvention darstellt.[83] Mittelpunkt der Prüfung bleibt jedoch auch hier die Frage einer Vereinbarkeit der Freiheitsentziehung mit dem Ziel des Schutzes vor willkürlichen oder missbräuchlichen Eingriffen, so dass der EGMR dem Subsidiaritätsprinzip entsprechend[84] nur eine Missbrauchs- bzw. Willkürkontrolle beansprucht.[85] Da sich Art. 5 EMRK hinsichtlich Bestimmung von Eingriffsgrenzen und -voraussetzungen an den nationalen Gesetzgeber richtet, beschränkt sich auch in diesem Bereich die Überprüfung des EGMR darauf, ob das nationale Recht diesen Anforderungen gerecht wurde.

Die nachträgliche Sicherungsverwahrung ist ein Gesetz im formellen Sinne (Parlamentsgesetz) und genügt damit den Publizitätsanforderungen.[86] Fraglich ist, inwieweit eine Freiheitsentziehung durch diese Norm für den Einzelnen vorhersehbar ist,[87] zumal aus dem Gesetz nicht erkennbar ist, welche Tatsachen für die Beurteilung der Gefährlichkeit genau herangezogen werden bzw. welcher Grad der Erheblichkeit genügt, so dass seitens der Literatur[88] ein Verstoß gegen das nationale Bestimmtheitsgebot des Art. 103 II GG häufig moniert wird.

Erforderlich für eine Freiheitsentziehung nach Art. 5 EMRK ist, dass der Betroffene – ggf. unter Einholung von Rechtsrat – die Folgen seines Handelns in einem Maß, das für die jeweiligen Umstände angemessen ist, vorhersehen kann,[89] wobei eine absolute Bestimmtheit freilich nicht möglich ist; vielmehr ermöglichen unbestimmte Rechtsbegriffe eine stetige Anpassung an die Lebensverhältnisse.[90] Die Anforderungen, die der EGMR an die Bestimmtheit innerstaatlicher Ermächtigungsgrundlagen stellt, sind dabei nicht allzu streng und bleiben hinter den Anforderungen an Art. 103 II GG zurück; ein Mangel an gesetzlicher Bestimmtheit kann stets durch eine gefestigte Rspr. kompensiert werden.[91]

So stellt sich die Situation auch bei der nachträglichen Sicherungsverwahrung dar: aufgrund der ständigen Rechtsprechung zur Definition der Tatsachen,[92] zur Erheblichkeit,[93] zur Rückfallwahrscheinlichkeit,[94] oder zur Begriffsbestimmung des Hanges[95] sowie mit Hilfe eines Rückgriffs auf die Gesetzesmaterialien kann von einer hinreichenden Bestimmbarkeit ausgegangen werden. An dieser Stelle hervorzuheben ist, dass die originäre Sicherungsverwahrung als zulässige Freiheitsentziehung und damit auch als hinreichend konkret und bestimmt angesehen wird.[96] Zudem stufte das nationale BVerfG, das laut EGMR die sachnähere Instanz ist, diesbezüglich wie auch im Übrigen § 66b StGB als verfassungsgemäße Eingriffsgrundlage ein,[97] so dass nach dessen Ansicht auch kein Verstoß gegen das Verhältnismäßigkeitsprinzip mit Blick auf die restriktive Auslegung und den engen Anwendungsbereich dieser Norm zu verzeichnen ist.[98] Zwar wird auch letzteres in der Literatur oftmals in Frage gestellt, jedoch sei hier nochmals betont, dass sich der Prüfungsmaßstab des EGMR dem Subsidiaritätsprinzip entsprechend lediglich darauf beschränkt, ob derartige Mittel tatsächlich erwogen, jedoch für unzureichend empfunden wurden.[99] Insbesondere kommen mildere, d.h. weniger eingriffsintensive, jedoch zum Schutz vor weiteren erheblichen Taten ausreichende Mittel[100] nicht in Betracht: Eine nach dem Strafvollzug einsetzende Führungsaufsicht gem. §§ 68 ff. StGB etwa oder eine effektivierte Bewährungshilfe[101] können, gerade im Bereich schwerer Gewaltdelikte, keinen ebenso hohen Schutz gewähren,[102] sowie auch andere Maßnahmen nicht denselben Erfolg wie die Sicherungsverwahrung versprechen.

Auch das Verfahren der Anordnung und Überprüfung der Freiheitsentziehung wird im formellen Gesetz des § 275 a StPO hinreichend festgelegt. Abs. 2 verweist für die Durchführung und Vorbereitung der Hauptverhandlung auf die §§ 213-275 StPO und stellt damit rechtsstaatliche Aspekte sicher, so dass grundsätzlich kein Raum für Willkür bleibt. Die nachträgliche Sicherungsverwahrung ergeht zudem auf Grundlage eines richterlichen Urteils, für das wegen des Verweises in Abs. 2 unter anderem auf §§ 268f. StPO die allgemeinen Vorschriften über die Form der Urteile gelten, so dass auch dem Erfordernis einer urkundlichen Belegung[103] Genüge getan wird.

[...]


[1] Umfasst werden: sexueller Missbrauch, Vergewaltigung bzw. sexuelle Nötigung sowie Sexualmord: Quelle: PKS 1975, 1989, 2004. Dabei wurde die Notwendigkeit der Einführung der §§66a, b StGB (u.a.) mit Hinweis auf den gefährlichen Sexualstraftäter begründet, vgl.: BReg, BT-Drs. 15/2887 S. 1, 11.

[2] § 66a StGB: BGBl. I S. 3344.

[3] BGBl. I S. 1838.

[4] Vgl. BVerfGE 109, 190 (236ff.).

[5] Hörnle, StV 2006, 383.

[6] Boetticher, NStZ 2005, 417 (418); Hamm, NJW 2004, 1301 (1302f.); Rissing-van Saan, in: FS Nehm, S. 919.

[7] Pressemeldung der Bundesjustizministerin vom 29.7.2004.

[8] Römer, JR 2006, 5; Poseck, NJW 2004, 2559; Kinzig, NStZ 2004, 655; Schneider, in: FS Schwind, S. 415.

[9] Richter, ZfStrVo 2003, 201 (202); Kinzig, NJW 2001, 1455 (1457); soweit in dieser Arbeit Literatur zu den landesrechtlichen Straftäterunterbringungsgesetzen herangezogen wird, ist diese analog auf die bundesrechtliche Vorschrift des § 66b StGB übertragbar.

[10] Albrecht, in: FS Schwind, S. 204; Ullenbruch, NStZ 2001, 292 (294f.); a.A. Trechsel, in: FS Burgstaller, S. 206 Fn. 21.

[11] Gazeas, StraFo 2005, 9 (13); Pieroth, JZ 2002, 922 (926); Peglau, NJW 2001, 2436 (2438).

[12] Streng, StV 2006, 92 (93); Birkhoff, ZRP 2002, 324; vgl. auch die Studien des Lehrstuhl für Kriminologie an der Ruhr-Universität Bochum, abgedruckt in FSt 10, 6; a.A. Poseck, NJW 2004, 2559: Arg.: nur geringe Zahl Hochgefährlicher kann Schutz vor diesen nicht entfallen lassen; so auch: BVerfGE 109, 190 (238f.).

[13] Braum, ZRP 2004, 105.

[14] Streng, StV 2006, 92 (93); Göppinger, § 30 Rn. 9 m.w.N.

[15] Eine Verletzung anderer Normen der EMRK bleibt dabei außer Betracht; die Darstellung konzentriert sich ganz auf Art. 5 I EMRK.

[16] BT-Drs. 15/2887 S. 10, 12 f.; 16/4740, S. 48; vgl. auch BVerfG NJW 2004, 750 (757) sowie BGHSt 50, 121 (125) – auch wenn dies keine Stütze im Wortlaut findet: Rissing-van Saan, in: FS Nehm, S.193.

[17] Lackner/Kühl, § 66b Rn. 1.

[18] Vgl. ebd. § 66b Rn. 1; NOMOS/ Böllinger / Pollähne, § 66b Rn. 2.

[19] BT-Drs. 15/2287 S. 10 in Bezugnahme auf die Begrifflichkeit des BVerfG in NJW 2006, 3483 (3484).

[20] Gazeas, StraFo 2005, 10 m.w.N.

[21] MüKoStGB/ Ullenbruch, § 66b Rn. 54; NOMOS/ Böllinger/Pollähne, § 66b Rn. 10.

[22] Vgl. S/S/ Stree, § 66b Rn. 1; SK-StGB/ Sinn, § 66b Rn. 35 mit Verweis auf BVerfGE 109, 190 (216) = NJW 2004, 750 (752).

[23] Sog. „nova“, erforderlich für Abs. 1 u. 2: Zschieschack/Rau, JZ 2006, 895 (897ff.); Fischer, § 66b Rn. 16; Lackner/Kühl, § 66b Rn. 4.

[24] Die Überschreitung einer Erheblichkeitsschwelle bestimmt sich dabei vor dem Hintergrund der bei der Anlassverurteilung bereits hervorgetretenen Gefährlichkeit: BGH NStZ 2006, 155 (156); BGH NStZ 2006, 277 (278); BGH NJW 2007, 1074 (1076); vgl. auch: MüKoStGB/ Ullenbruch, § 66b Rn. 65f.

[25] MüKoStGB/ Ullenbruch, § 66b Rn. 62; SK-StGB/ Sinn, § 66b Rn. 14.

[26] BGH NStZ 2006, 178 (179); MüKoStGB/ Ullenbruch, § 66b Rn. 73ff.; LK/ Rissing-van Saan/Peglau, § 66b Rn. 77f.

[27] BR-Drs. 202/04 S. 18.

[28] Sonst wären die Anforderungen an die nachträgliche Sicherungsverwahrung geringer als die an die Sicherungsverwahrung selbst: Boetticher, NStZ 2005, 417 (418); Kinzig, NStZ 04, 655 (657); auch wäre eine vernünftige Gefährlichkeitsprognose sonst kaum möglich: BVerfG NStZ 2007, 87 (88); BGHSt 50, 373 (381) = NJW 2006, 1442 (1445); Braum, ZRP 04, 105 (106); ferner sei auf die ansonsten systematischen Unstimmigkeiten, die etwa die Folgeentscheidung des § 67d III StGB hervorrufen würde, hingewiesen: BGH NJW 2006, 1442 (1445).

[29] Vgl. BT-Drs. 15/2887 S. 2, 11, 13; S/S/ Stree, § 66b Rn. 2; LPK-StGB,§ 66b Rn. 16; HK-GS/ Rössner/Best, § 66b Rn. 13; Lackner/Kühl, § 66b Rn. 9 m.w.N.; krit.: Rosenau/Peters, JZ 2007, 582 (585); Flaig, S. 88 fordert deshalb eine gravierende Anlasstat.

[30] BGHSt 50, 373 (381) = NJW 2006, 1442 (1445); BGH NStZ 2007, 520 (521); MüKoStGB/ Ullenbruch, § 66b Rn. 95; a.A.: BVerfG NStZ 2007, 87 (88); Lackner/Kühl, § 66b Rn. 8; Kinzig, NStZ 04, 650 (657).

[31] Dies gilt jedenfalls dann, wenn es sich ausschließlich um Katalogtaten handelt: BGHSt 48, 100; BeckOK-StGB/ Ziegler, § 66b Rn. 21.

[32] Zur Praxis der Anwendung vgl. Hofstetter/Rohner, R & P 2007, 51ff.

[33] Bzgl. der Geltung einer Gesamtstrafe gilt das zu § 66b II StGB Gesagte entsprechend.

[34] BGH NStZ 2009, 323 (324) unter Verweis auf BT-Drs. 15/2887.

[35] BeckOK-StGB/ Ziegler, § 66b Rn. 24; NOMOS/ Böllinger/Pollähne, § 66b Rn. 22.

[36] H.M.: BVerfGE 74, 358 (370); 82, 102 (120); Grabenwarter § 3 Rn. 6; Herzog, EuGRZ 90, 483 (486); Maunz/Dürig/ Herdegen, Art. 1 Rn. 41; Britz, NVwZ 04, 173; Uerpmann, JZ 2001, 565 (570); Bernhardt, EuGRZ 96, 339ff.; Münch/Kunig, Art. 1 Rn. 47; Ambos, § 10 Rn. 8.

[37] Geiger, § 73 VI. 1., KK-EMRK/GG/ Giegerich, Kap. 2 Rn. 41 m.w.N.

[38] Grabenwarter, § 3 Rn. 7; KK-EMRK/GG/ Giegerich, Kap. 2 Rn. 75; Eisele, JR 2004, 12 (13);Weigend, StV 00, 384 (386); Staebe, JA 1996, 75 (80).

[39] St. Rspr.: BVerfGE 10, 271 (274); 74, 102 (128); 111, 307 (317); Meyer-Goßner, Vorbem. MRK, Rn. 6; möglich erscheint jedoch eine Verfassungsbeschwerde über Art. 2 I GG i.V.m. dem entsprechenden Recht der EMRK, sofern nicht der Regelungsbereich speziellerer Grundrechte eröffnet ist, vgl. Sachs/ Murswiek, Art. 2 Rn. 10; Bleckmann, EuGRZ 95, 387 (389); Gusy, S. 137; KK-EMRK/KK/ Walter, Kap. 31 Rn. 13 m.w.N.; a.A. Satzger, Jura 2009, 759 (760): einschlägiges Grundrecht i.V.m. Rechtsstaatsprinzip.

[40] Lex posterior derogat legi priori: „das spätere Gesetz geht dem früheren vor“.

[41] Herdegen, § 3 Rn. 52f.; Peters, S. 3; Tietje, S. 183.

[42] Grund ist, dass nach Ansicht des BVerfG zu vermuten ist, dass der Gesetzgeber sich seiner völkerrechtlichen Verpflichtung gemäß verhalten möchte: BVerfGE 74, 358 (370); vgl. auch Peters, S. 3; darüber hinaus würde sich Deutschland bei einer Konventionsverletzung in Straßburg verantworten müssen; vgl. auch: Meyer-Ladewig/Petzold, NJW 2005, 15 (17).

[43] BVerfG NJW 04, 3407 (3410) mit Verweis auf Art. 1 II GG (Schutz der internationalen Menschenrechte) und Art. 59 II GG (völkerrechtliche Verpflichtungsmöglichkeiten); Meyer-Ladewig, NJW 2005, 15 (16);Münch, JZ 1961, 153 (154); Echterhölter, JZ 1955, 689 (690); Kirchhof, EuGRZ 1994, 16 (31ff.).

[44] BVerfGE 111, 307 (317); vgl. hierzu: Meyer-Ladewig/Petzold, NJW 2005, 15ff.; Klein, JZ 2004, 1176 (1177).

[45] Peters, S. 4; Streinz, Rn. 75; Schweitzer, Rn. 710; Satzger, Jura 2009, 759 (760) m.w.N.

[46] Hecker, § 3 Rn. 29; Ehlers, Jura 2000, 372 (382).

[47] Stöcker, NJW 1982, 1905 (1908); KK-EMRK/GG/ Giegerich, Kap. 2 Rn. 48 m.w.N.; Art. 46 EMRK verpflichtet nur zur Wiedergutmachung.

[48] Satzger, Jura 2009, 759 (760); Gusy S. 151ff.

[49] Damit geht eine Wahlfreiheit hinsichtl. Art und Weise der Durchsetzung einher: EGMR Papamichalopoulos u.a., Z. 34; Oppermann/Classen/Nettesheim, § 3 Rn. 31.

[50] BVerfGE 74, 358 (370); zuletzt BVerfGE 111, 307 (317) - Görgülü.

[51] BVerfGE 111, 307ff. = NJW 2004, 3407 ff.; Grabenwarter, § 16 Rn. 9.

[52] Vgl. A. II. 1.

[53] EGMR Tyrer, Z. 31; Peters, S. 18; Goerlich, S. 113; Meyer-Ladewig, Einl. Rn. 32f., 36.

[54] Z.B. EGMR Loizidou, Z. 71, 75.

[55] Krit.: Grabenwarter, § 16 Rn. 7.

[56] Hoffmeister, Int. J. Constitutional Law 2006, 722 ( 724, 730f.); insofern kann Urteilen gegen andere Konven-tionsstaaten auch (nur) Orientierungswirkung zukommen: BVerfGE 111, 307 (320).

[57] Pieroth, JZ 2002, 922 (927); Goerlich, S. 113, Meyer-Ladewig, Einl. Rn. 31 mit Verweis auf die Subsidiarität.

[58] „ordnet an“.

[59] Renzikowski, JR 2004, 271; vgl. ferner: Flaig, S. 96; MüKoStGB/ Ullenbruch, § 66b Rn. 50.

[60] Insofern relevant, als gem. Art. 6 II EUV in der damals geltenden Fassung die in der EMRK enthaltenen Grundrechte zu den allgemeinen Grundsätzen des Gemeinschaftsrechts zählen.

[61] BT-Drs. 15/2887 S. 11. Dies obwohl eine Unvereinbarkeit mit der EMRK bereits bei den landesrechtlichen Straftäterunterbringungsgesetzen diskutiert wurde.

[62] Kinzig, Renzikowski, in: Rechtsausschuss-Prot. Nr. 74 v. 5.5.2004, S. 13ff., 18ff., 40ff.

[63] Grabenwarter, § 21 Rn. 2; Nowak, Art. 9 CCPR Rn. 3; Trechsel, EuGRZ 1980, 514 (515).

[64] EGMR Epple, Z. 33; EGMR Assanidze, Z. 173; Grabenwarter, § 21 Rn. 2.

[65] LR/ Gollwitzer, Art. 5 Rn. 7; Meyer-Ladewig, Art. 5 Rn. 1a; Oppermann/Classen/Nettesheim, § 3 Rn. 61; a.A.: Frowein/Peukert, Art. 5 Rn. 6.

[66] Esser, 200ff.; EGMR Engel, Z. 221; vgl. ferner Mangoldt/Klein/Starck/ Gusy, Art. 104 Rn. 17.

[67] EGMR Ashingdane, Z. 41; EGMR Guzzardi, Z. 92.

[68] EGMR Nielsen, Z. 55ff.; Frowein/Peukert Art. 5 Rn. 9; SK-StPO/ Paeffgen, Art. 5 EMRK Rn. 10.

[69] EGMR Storck, Z. 74; Meyer-Ladewig, Art. 5 Rn. 2; Trechsel, S. 182.

[70] IK/ Renzikowski, Art. 5 Rn. 40.

[71] Vgl. § 139 StVollzG; Art. 166 II 1 BayStVollzG; § 99 IV HmbStVollzG; dort nach dem Trennungsprinzip (§ 140 I StVollzG, Art. 166 II 2 BayStVollzG, § 99 IV HmbStVollzG, § 171 II 1 NJVollzG) idR in besonderen Abteilungen.

[72] Eine Einsperrung gilt als klassische Freiheitsentziehung: IK/ Renzikowski, Art. 5 Rn. 40.

[73] Laubenthal, Rn. 904; vgl. hierzu auch: § 130 StVollzG, Art. 160 BayStVollzG, § 95 HmbStVollzG, § 112 NJVollzG, die auf eine entsprechende Geltung der Bestimmungen über den Vollzug der Freiheitsstrafe verweisen, sofern sich nicht aus den Regelungen zur Sicherungsverwahrung etwas Anderes ergibt.

[74] Sprung, S. 245.

[75] Dies folgt aus der Formulierung „rechtmäßig“ („lawful“/„détention régulière“) in Abs. 1 Satz 2 lit. a-f; vgl. auch Frowein/Peukert, Art. 5 Rn. 23ff.; SK-StPO/ Paeffgen, Art. 5 EMRK Rn. 14; Nowak, Art. 9 CCPR Rn. 28.

[76] EGMR Kafkaris, Z. 116; EGMR Stafford, Z. 63; EGMR Jecius, Z. 56.

[77] Clear and accessible rules: EGMR Nolan u. K, Z. 98; EGMR Paladi, Z. 74; EGMR Varbanov, Z. 51; EGMR Jecius, Z. 56; EGMR Amann, Z. 50; EGMR Baranowski Z. 50ff.: Betonung des Rechtstaatsprinzips; EGMR Amuur, Z. 50; Ovey/White, S. 128; Meyer-Ladewig, Art. 5 Rn. 4b.

[78] EGMR Mooren, Z. 76; EGMR Nasrulloyev, Z. 71; EGMR Khudoyorov, Z. 125.

[79] EGMR Hilda Hafsteinsdottir, Z. 51; EGMR Witwold Litwa, Z. 78; Meyer-Ladewig, Art. 5 Rn. 4a;Grabenwarter, § 21 Rn. 10 mit verschieden hohen Anforderungen je nach lit.; vgl. auch SK-StGB/ Paeffgen, Art. 5 EMRK Rn. 14.

[80] Dies ergibt sich wiederum aus der Formulierung „auf die gesetzlich vorgeschriebene Weise“ („in accordance prescribed by law“/„selon les voies légales) in Abs. 1 sowie lt. EGMR auch aus dem Begriff „rechtmäßig“ (vgl. Fn. 78): EGMR Winterwerp, Z. 39.

[81] EGMR Winterwerp, Z. 45.

[82] LR/ Gollwitzer, Art. 5 Rn. 32.

[83] KK/ Schädler, Art. 5 Rn. 3; EGMR Ladent, Z. 47; EGMR Winterwerp, Z. 45.

[84] Die nationalen Gerichte sind bzgl. Auslegung und Anwendung des innerstaatlichen Rechts von der Natur der Sache her besser geeignet; st. Rspr.: EGMR Öcalan, Z. 84; EGMR Nakach, Z. 38; EGMR Lukanov, Z. 41; EGMR Murray u.a., Z. 66; Trechsel, Human Rights in Criminal Proceedings, S. 421; Jacobs & White, S. 127.

[85] Frowein/Peukert, Art. 5 Rn. 28; IK/ Renzikowski, Art.5 Rn. 81ff; Peters, S. 94; SK-StPO/ Paeffgen, Art.5 EMRK Rn. 15; vgl.auch EGMR Solovey and Zozulya, Z. 64f; EGMR Szabo, Z. 1.

[86] Auch dem weiterreichenden Art. 104 I 1 GG, der einen Gesetzesvorbehalt fordert, wird damit Genüge getan.

[87] Dieses Kriterium wird teilweise als Qualitätsanforderung recht ausführlich geprüft: vgl. EGMR Mooren, Z. 90ff.

[88] Vgl. Braum, ZRP 2004, 105 (108); Dünkel, NK 2004, 42 (47); MüKoStGB/ Ullenbruch, § 66b Rn. 67; Mushoff, S. 447; NOMOS/ Böllinger/Pollähne, § 66b Rn. 7.

[89] EGMR Shamsa, Z. 49; EGMR Stasaitis, Z. 67; EGMR Laumont, Z. 45, 52; EGMR Steel u.a., Z. 54.

[90] IK/ Renzikowski, Art. 5 Rn. 78.

[91] EGMR Laumont, Z. 51.

[92] Vgl. OLG Koblenz, StV 2004, 665 (667).

[93] Vgl. beispielhaft BGHSt 50, 284 (296f.) = NJW 2006, 531 (535).

[94] Insoweit lässt der BGH eine Rückfallwahrscheinlicheit von 50 % nicht ausreichen: BGHSt 50, 121 (131) = NJW 2005, 2022 (2023).

[95] BGH NStZ 2003, 201 (202); BGH NStZ 2000, 587; BGH NStZ 1999, 502 (503).

[96] EKMR X. sowie Dax; vgl. ferner LR/ Gollwitzer, Art. 5 Rn. 41; dies dürfte damit zumindest die Zweifel bzgl. der hinreichenden Bestimmtheit in Bezug auf die Erheblichkeit oder des Hanges beseitigen.

[97] BVerfG NJW 2006, 3483ff.

[98] Waterkamp, StV 2004, 267 (270) aufgrund der zweifelhaften Aussagekraft des Vollzugsverhaltens; Kinzig, NJW 2004, 911 (912) mit Blick auf die Prognoseunsicherheit; a.A. (unbedenklich): Poseck, NJW 2004, 2559 (2561).

[99] EGMREnhorn, Z. 36; EGMR Witwold Litwa, Z. 89; vgl. hierzu etwa die Erwägungen in BReg, BT-Drs. 15/2887 S. 13; eine Verhältnismäßigkeit im engeren Sinn wird vom EGMR nicht geprüft.

[100] Vgl.: EGMR Hilda Hafsteinsdottir, Z. 51; EGMR Witwold Litwa, Z. 89.

[101] Favorisiert z.B. von Kinzig, NJW 2004, 911 (914); Rzepka, R & P 2003, 191 (207); a.A.: BReg, BT-Drs. 15/2887 S. 13.

[102] BVerfGE 109, 190 (249) = NJW 2004, 750 (760); Schneider, JZ 1998, 436 (444).

[103] Frowein/Peukert, Art. 5 Rn. 23 m.w.N.

Ende der Leseprobe aus 54 Seiten

Details

Titel
Die nachträgliche Sicherungsverwahrung von zur Entlassung anstehenden Straftätern (§ 66b StGB) und Art. 5 Abs. 1 EMRK
Hochschule
Universität Passau
Veranstaltung
Seminar zum Europäischen und Internationalen Strafrecht
Note
2,0
Autor
Jahr
2010
Seiten
54
Katalognummer
V155147
ISBN (eBook)
9783640673704
ISBN (Buch)
9783640673483
Dateigröße
772 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Sicherungsverwahrung, Entlassung, Straftätern, StGB), EMRK, Thema Sicherungsverwahrung
Arbeit zitieren
Kristina Steckermeier (Autor), 2010, Die nachträgliche Sicherungsverwahrung von zur Entlassung anstehenden Straftätern (§ 66b StGB) und Art. 5 Abs. 1 EMRK, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/155147

Kommentare

  • Matthias Knoop am 30.7.2010

    Das ist ja momentan ein sehr aktuelles Thema!

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