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Werbetexte - Übung und Analyse

Title: Werbetexte - Übung und Analyse

Term Paper , 2009 , 8 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Manuel Däbritz (Author)

Communications - Public Relations, Advertising, Marketing, Social Media
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In dieser Arbeit wurde ausgewählte Print- und TV-Anzeige auf ihre Werbesprache analysiert.

Hierzu ein kleiner Input bezüglich der Werbesprache:
Die Werbesprache hat sich über viele Jahre entwickelt und präzisiert. Aufgrund des besonderen Umgangs mit den sprachlichen Möglichkeiten wird die Werbesprache auch als Sondersprache bezeichnet. Sie verwendet neben der allgemeinen Sprache auch Elemente der Fachsprache, der Jugendsprache und der dialektischen Sprache (Römer, 1968, S.202) und versucht damit, das eigentliche Ziel, nämlich die Beeinflussung der Rezipienten, zu fokussieren. Da sich die Werbesprache jedoch meist an ein breites Publikum richtet, ist sie besonders eng an die Standardsprache geknüpft, um die gewünschte Werbewirkung zu erreichen. Typisch für die Werbesprache sind Grammatik, Persuasion, Konnotationen und Assoziationen, Kürze und Prägnanz, Hyperbeln und Parallelismus, Imperativ-, Interrogativ-, Konditional-, Final- und Kausalsätze sowie Fremdwörter u.a. (Fährmann, 2006, S.40). Auf der semantischen Ebene stechen Superlative, Komparative, Komposita, Steigerungsmorpheme, Hyperbeln und Euphemismen heraus (Fährmann, 2006, S.40). Allgemein kann man die Werbesprache als „eine zweckbestimmte, von der Alltagssprache zumeist abgehobene, vorwiegend schriftsprachlich geprägte Sprachauswahl mit beschreibenden, anpreisenden und überredenden Funktionen“ (Sowinski, 1979, S.89) definieren und sollte hinzufügen, dass sie zudem geradliniger und positiver als die Standardsprache sowie einseitig und vorbereitet ist.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Grundlagen

2. Werbetexte Print

2.1 Analyse der Print-Anzeige des Fußball-Radios „90elf“

3. Werbetexte TV

3.1 Analyse des TV-Spots „Danke“ für Schwäbisch Hall

4. Diskussionsergebnis

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die linguistischen und kommunikativen Strategien von Werbetexten in Printmedien und im Fernsehen, um deren Wirkungsweise auf den Rezipienten zu analysieren. Dabei wird der Frage nachgegangen, wie sprachliche Gestaltungsmittel gezielt eingesetzt werden, um Aufmerksamkeit zu erzeugen, Markenidentität zu festigen und Kaufentscheidungen zu beeinflussen.

  • Grundlagen und Definitionen der Werbesprache
  • Analyse typischer Stilmittel in Print-Werbeanzeigen
  • Untersuchung multisensorischer Wirkungsweisen bei TV-Spots
  • Rolle der Sprache bei der Markenidentifikation
  • Bedeutung von Claims und Slogans für den Wiedererkennungswert

Auszug aus dem Buch

2.1 Analyse der Print-Anzeige des Fußball-Radios „90elf“

Die Schlagzeile, oder englisch Headline, stellt den Aufhänger einer Anzeige dar und ist neben dem Bild ein zentraler Baustein (Janich, 2001, S.43). Bei der Print-Anzeige des Fußball-Radios „90elf“ lautet die Headline: „Für alle, die nur Fußball im Kopf haben.“ Sie ist oben links positioniert. Damit ist die Schlagzeile aufgrund der westlichen Rezeptionsweise das erste Anzeigenelement, das wahrgenommen wird. Der Inhalt korrespondiert mit dem Bildelement, welches einen Mann mit Fanschal im Kopf zeigt. Bild und Headline ergeben zusammen den Sinn. Das zentrale Ziel der Schlagzeile ist Aufmerksamkeit zu generieren. Dabei vermittelt sie oft eine besondere und neue Information oder spielt mit der Neugierde des Rezipienten (Fährmann, 2006, S.24). Die Headline zeichnet sich meistens durch eine große und fette Schrift aus. Bei der „90elf“-Anzeige schafft die dicke und wechselnde Typografie der Schlagzeile die notwendige Aufmerksamkeit und untermalt die inhaltliche Aussage. Inhaltlich suggeriert die „90elf“-Schlagzeile eine Empfehlungshandlung. Zudem findet eine besondere Charakterisierung des Produktes durch die Aufnahme des Idioms „Jemanden oder Etwas im Kopf haben“ statt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Grundlagen: Einführung in die Etymologie und Definition der Werbesprache sowie die Analyse ihrer wesentlichen linguistischen Merkmale wie Persuasion und Kürze.

2. Werbetexte Print: Untersuchung der spezifischen Anforderungen an Print-Werbung und deren Abgrenzung von redaktionellen Inhalten.

2.1 Analyse der Print-Anzeige des Fußball-Radios „90elf“: Detaillierte Untersuchung der sprachlichen und typografischen Gestaltungsmittel in der konkreten Anzeige für das Radioprojekt.

3. Werbetexte TV: Erläuterung der multisensorischen Besonderheiten von Werbespots im Vergleich zu statischen Printmedien.

3.1 Analyse des TV-Spots „Danke“ für Schwäbisch Hall: Analyse der rhetorischen und musikalischen Elemente eines konkreten Werbespots zur Markenbildung.

4. Diskussionsergebnis: Kritische Auseinandersetzung mit der These, dass Werbebotschaften auch ohne Sprache auskommen können.

Schlüsselwörter

Werbesprache, Print-Anzeige, TV-Spot, Headline, Slogan, Persuasion, Markenidentität, Fußball-Radio, Schwäbisch Hall, Rhetorik, Werbetextanalyse, Kommunikation, Rezeption, Sprachwissenschaft, Media-Analyse

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Analyse von Werbetexten in unterschiedlichen Medienformaten, insbesondere Printanzeigen und Fernsehwerbung, unter linguistischen Gesichtspunkten.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Felder umfassen die linguistischen Grundlagen der Werbesprache, die Analyse von Print-Werbung, die Besonderheiten der TV-Werbung sowie die Diskussion über die Notwendigkeit von Sprache in der Werbung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es zu verstehen, wie sprachliche Mittel eingesetzt werden, um die Aufmerksamkeit der Zielgruppe zu gewinnen und die Markenwahrnehmung positiv zu steuern.

Welche wissenschaftliche Methode wird angewendet?

Die Arbeit nutzt die Methode der inhaltlichen und rhetorischen Analyse anhand konkreter Fallbeispiele (Anzeige „90elf“ und TV-Spot „Danke“).

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden sowohl Print-Anzeigen hinsichtlich ihrer Schlagzeilen und bildlichen Elemente als auch TV-Spots im Hinblick auf ihre multisensorische Wirkung detailliert seziert.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Werbesprache, Persuasion, Slogan, multisensorische Wirkung und Markenidentität.

Warum spielt das Idiom „Jemanden im Kopf haben“ in der „90elf“-Anzeige eine Rolle?

Es dient dazu, eine Verbindung zum Produkt und der Zielgruppe herzustellen, um durch die umgangssprachliche Formulierung eine persönliche Identifikation mit dem Fußballthema zu erreichen.

Was ist das Ergebnis der Diskussion zur sprachlosen Werbung?

Es wurde festgestellt, dass Sprache spätestens dann notwendig wird, wenn eine Marke identifiziert oder zugeordnet werden soll, womit die These einer rein bildhaften Werbekommunikation widerlegt wird.

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Details

Title
Werbetexte - Übung und Analyse
College
University of the Arts Berlin
Course
Seminar "Texte in wirtschaftlichem und interkulturellem Kontext"
Grade
2,0
Author
Manuel Däbritz (Author)
Publication Year
2009
Pages
8
Catalog Number
V155197
ISBN (eBook)
9783640686100
ISBN (Book)
9783640686025
Language
German
Tags
Anzeigen Print Werbung Texten Text Sprache Werbesprache Janich Spiegel Anzeige Produkt Analyse Bild Vergleich Rezipienten Headline Modell Stil Sprachspiele Tonalität Interpunktion Analysemodell Slogan Zielgruppe Typografie Information Schlagzeile Werbeanzeigen 90elf Schwäbisch Hall TV-Spots Spot Fließtext Printanzeigen Markennamen Claim Wirkung Stilmittel Sony Aufmerksamkeit Marktführerschaft Standardsprache
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Manuel Däbritz (Author), 2009, Werbetexte - Übung und Analyse, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/155197
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