Im ersten Teil meiner wissenschaftlichen Arbeit widme ich mich der Theorie zum Thema Mitarbeitermotivation. Im Speziellen heißt das, dass auf verschiedene Mitarbeitertypen eingegangen wird, Definitionen dargelegt, Motivationsarten beleuchtet und Motivationstheorien erklärt und interpretiert werden. Des Weiteren werden die bedeutendsten Motivatoren aufgezählt und verschiedene Gründe für Motivation genannt. Außerdem werden Motivationsmaßnahmen anhand von praktischen Beispielen erklärt.
Im empirischen Teil wird das Untersuchungsobjekt vorgestellt und bereits bestehende motivierende Faktoren aus der Mitarbeitersicht analysiert und kritisiert. Die Analyse erstreckt sich über meinen ehemaligen Arbeitsplatz, die Reservierungsabteilung, und den Führungsstil, der im Hotel vorherrscht. Im Anschluss werden Vorschläge bezüglich der Verbesserung der Mitarbeitermotivation eingebracht.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Theoretischer Teil
2.1 Einteilung in Mitarbeitertypen nach Jack Welch
2.2 Employer Branding
2.3 Definitionen des Begriffs „Motivation“
2.4 Motivationsarten
2.4.1 Egoistische Motivation
2.4.2 Altruistische Motivation
2.5 Motivationstheorien
2.5.1 Bedürfnispyramide nach Maslow
2.5.2 Die ERG-Theorie von Clayton P. Alderfer
2.5.3 Die Zwei-Faktoren-Theorie von Frederick Herzberg
2.5.4 Die Theorien X und Y von Douglas McGregor
2.6 „Zentrale Motivatoren nach De Micheli“
2.6.1 Sinngebende und herausfordernde Tätigkeit
2.6.2 Verantwortungsspielraum und Freiräume
2.6.3 Anerkennung und Lob
2.6.4 Weiterbildungsmöglichkeiten
2.6.5 Feedback vom Vorgesetzten
2.6.6 Materielle Motivatoren
2.6.7 Spaß und Freude an der Arbeit
2.6.8 Karriere- und Entwicklungsmöglichkeiten
2.6.9 Kontakt zu Menschen (Arbeitsklima und Teamgeist)
2.6.10 Entscheidungsfreiheit
2.6.11 Das Bedürfnis nach Akzeptanz
2.6.12 Erfolgserlebnisse
2.6.13 Arbeitsumfeld
2.6.14 Flexible Arbeitszeitgestaltung
2.6.15 Teambildung
2.7 Gründe der Mitarbeitermotivation
2.7.1 1. Grund: Sie brauchen Mitarbeiter, die mitdenken
2.7.2 2. Grund: Sie brauchen Mitarbeiter, die Gäste begeistern
2.7.3 3. Grund: Sie haben kein Geld zu verschenken
2.7.4 4. Grund: Mitarbeiterbegeisterung bereichert auch Ihr Arbeitsleben
2.8 Demotivation
2.9 Luxushotellerie
2.9.1 Definition von Luxushotellerie
2.9.2 Anforderungen der Luxushotels
2.9.3 Mitarbeitermotivation in der Luxushotellerie
2.9.4 Praxisbeispiele des Employer Brandings in der Luxushotellerie
3. Empirischer Teil
3.1 Vorstellung des Untersuchungsgegenstandes
3.1.1 Lage
3.1.2 Geschichte
3.1.3 Der ***** als Kurhotel
3.1.4 Der ******* als Golfhotel
3.1.5 Der *******als Thermenhotel
3.1.6 Zielgruppen des ********
3.1.7 Zimmerangebot und –ausstattungsdetails
3.1.8 Hotelbereiche und -leistungen
3.2 Analyse des Ist-Zustandes im Untersuchungsgegenstand
3.2.1 Analyse von Mitarbeiterstruktur und -kennzahlen
3.2.2 Führungsstil
3.2.3 Derzeitige Motivationsmaßnahmen und diesbezügliche Kritikpunkte
3.2.4 Analyse der Reservierungsabteilung
3.2.5 Verbesserungsvorschläge für die Mitarbeitermotivation
3.3 Reflexion der Interviews
4. Fazit
Zielsetzung & Themen
Ziel dieser Arbeit ist es, die Bedeutung und Umsetzung von Mitarbeitermotivation in der Luxushotellerie zu analysieren, wobei die mangelnde Relevanz in einem konkreten Praxisbetrieb den Ausgangspunkt für eine kritische Untersuchung sowie die Erarbeitung von Verbesserungsvorschlägen bildet.
- Grundlagen der Motivation und verschiedene Motivationstheorien
- Zentrale Motivatoren für Mitarbeiter im Arbeitsalltag
- Analyse der Mitarbeiterstruktur und Fluktuationsraten in der Luxushotellerie
- Praktische Implementierung von Employer-Branding-Konzepten
- Empirische Fallstudie zur Verbesserung der Mitarbeitermotivation in einem 5-Sterne-Hotel
Auszug aus dem Buch
2.4.1.2 Intrinsische Motivation
„Die intrinsische Motivation bewirkt, dass die Mitarbeiter aus eigenem, inneren Antrieb und Interesse eine positive und fördernde Haltung zum Unternehmen und den einzelnen Zielen des Unternehmens einnehmen.“ Somit handelt es sich, im Gegensatz zu der soeben vorgestellten extrinsischen Motivation, die von außen kommt, um Eigenmotivation, welche 80 Prozent der Personalleiter als am Bedeutendsten empfinden.
Bewunderung und materielle Werte sind nicht relevant, denn „Intrinsisch motivierte Aktivitäten werden […] allein um der Tätigkeit willen und nicht wegen der daraus möglicherweise folgenden Ergebnisse ausgeführt.“ In diesem Sinne ist auch folgender Ansatz zu verstehen: „Je mehr einer Person die Verrichtung Spaß macht, desto produktiver ist sie.“ Wenn man der Theorie der intrinsischen Motivation Glauben schenkt, sollte der Arbeitgeber also daran interessiert sein, dass seine Mitarbeiter zufrieden sind, da sie dann auch ihre Arbeit besser, schneller und/oder produktiver verrichten. Es ist durchaus keine neue Erkenntnis, dass die Qualität des Handelns durch den Spaß beeinflusst wird: Wenn einem die Verrichtung einer Tätigkeit Freude bereitet, dann stimmt in den meisten Fällen auch die Qualität.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Diese Einleitung erläutert die Beweggründe für die Bachelorarbeit aus der Sicht einer Mitarbeiterin in einem 5-Sterne-Hotel sowie die methodische Vorgehensweise und den Aufbau der Arbeit.
2. Theoretischer Teil: Es werden verschiedene Mitarbeitertypen erläutert, Definitionen und Motivationstheorien dargestellt sowie zentrale Motivatoren und Gründe für Mitarbeitermotivation detailliert beleuchtet.
3. Empirischer Teil: Dieser Teil beinhaltet die Analyse der Mitarbeiterstruktur, des Führungsstils und derzeitiger Motivationsmaßnahmen im Untersuchungsobjekt sowie eine kritische Reflexion der durchgeführten Experteninterviews.
4. Fazit: Die Arbeit schließt mit einer Zusammenfassung der theoretischen und praktischen Erkenntnisse sowie einer Zukunftsprognose hinsichtlich der Bindung von Mitarbeitern und der Senkung der Fluktuation.
Schlüsselwörter
Mitarbeitermotivation, Luxushotellerie, Employer Branding, Motivationstheorien, Mitarbeiterzufriedenheit, Führungsstil, Personalmanagement, intrinsische Motivation, extrinsische Motivation, Mitarbeiterbindung, Human Resource Management, Demotivation, Arbeitgebermarke, Personalstruktur, Arbeitsumfeld
Häufig gestellte Fragen
Was ist das grundlegende Thema der Arbeit?
Die Arbeit beschäftigt sich intensiv mit den Instrumenten und der Relevanz von Mitarbeitermotivation innerhalb der spezifischen Branche der Luxushotellerie.
Welche zentralen Themenfelder stehen im Fokus?
Neben psychologischen Motivationstheorien werden Strategien wie Employer Branding, die Rolle des Führungsstils sowie praktische Maßnahmen zur Steigerung der Arbeitszufriedenheit diskutiert.
Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?
Ziel ist es, den Status quo der Mitarbeitermotivation in einem 5-Sterne-Hotel kritisch zu untersuchen und konkrete Verbesserungsvorschläge für das Management abzuleiten.
Welche wissenschaftliche Methode wurde angewendet?
Die Arbeit basiert auf einer Kombination aus Literaturanalyse zu Motivationstheorien und einer empirischen Analyse mittels Experteninterviews sowie der Auswertung betriebsinterner Mitarbeiterdaten.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in eine umfassende theoretische Fundierung der Motivationsbegriffe und Theorien sowie einen empirischen Teil, der das Hotel als Fallbeispiel analysiert.
Welche Schlagworte charakterisieren das Dokument?
Mitarbeitermotivation, Luxushotellerie, Employer Branding, Arbeitszufriedenheit und Personalmanagement.
Warum spielt die Reservierungsabteilung eine besondere Rolle für die Autorin?
Da die Autorin selbst in dieser Abteilung tätig war, konnte sie durch eigene Beobachtungen direkte Schwachstellen identifizieren und praxisnahe Optimierungen vorschlagen.
Wie bewerten die befragten Führungskräfte das Konzept von Prämienmodellen?
Die Ansichten sind gemischt; während die motivierende Wirkung betont wird, werden die Komplexität der leistungsgerechten Bemessung und das Risiko von zwischenmenschlichen Konflikten innerhalb des Teams kritisch hervorgehoben.
- Quote paper
- Ria Janoch (Author), 2015, Mitarbeitermotivation in der Luxushotellerie am Praxisbeispiel eines Kur-, Golf- und Thermenhotels, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1552374