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Mathematikleistungen in der Grundschule. Einfluss von Geschlecht und Stereotype Threat

Titre: Mathematikleistungen in der Grundschule. Einfluss von Geschlecht und Stereotype Threat

Dossier / Travail , 2024 , 16 Pages , Note: 1,3

Autor:in: Emma Rose (Auteur)

Pédagogie - Sociologie pédagogique
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Diese Hausarbeit untersucht die Ursachen für unterschiedliche Mathematikleistungen von Grundschüler:innen mit besonderem Fokus auf Geschlechterunterschiede. Unter Einbeziehung der Stereotype-Threat-Theory werden soziale und pädagogische Faktoren analysiert, die zur Leistungserklärung beitragen. Ein Überblick über den aktuellen Forschungsstand zeigt, wie Geschlechterstereotype das Selbstvertrauen und die mathematische Kompetenz von Schüler:innen beeinflussen können. Ziel der Arbeit ist es, die Zusammenhänge zwischen Geschlecht, Stereotypen und Mathematikleistung zu beleuchten und Ansätze zur Überwindung dieser Barrieren aufzuzeigen.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Geschlechterstereotype

2.1 Definition

2.2 Stereotype Threat

2.3 Stereotype Threat in Bezug auf das Geschlecht

3. Forschungsstand

3.1 Stereotype Threat bei Grundschülerinnen in Mathematik

3.2 TIMSS Befunde

4. Résumé und Diskussion

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Ursachen für die Leistungsunterschiede zwischen Mädchen und Jungen im Fach Mathematik während der Grundschulzeit, wobei insbesondere die Stereotype Threat Theorie als zentraler Erklärungsansatz herangezogen wird.

  • Geschlechterstereotype und ihre Entstehung
  • Die Stereotype Threat Theorie (Steele & Aronson)
  • Empirischer Forschungsstand zur Mathematikleistung in der Grundschule
  • Analyse internationaler Befunde (TIMSS-Studien)
  • Einfluss sozialer Faktoren und Lehrkräftewahrnehmungen

Auszug aus dem Buch

2.2 Stereotype Threat

Steele und Aronson (1995) haben als erstes den Einfluss von Stereotypen auf die Leistung von Betroffenen untersucht. Die Ursache für Leistungsunterschiede wird in situativen Faktoren vermutet. Um die Differenzen zwischen den Leistungen afroamerikanischer und weißer Studierenden zu erklären, führten sie Experimente durch. Sie ließen weiße und schwarze Studierende identische Tests unter experimentell variierten Bedingungen bearbeiten. In der ersten Studie teilten sie die Teilnehmenden auf drei Experimentalbedingungen auf. Der ersten Gruppe wurde gesagt, der Test gebe Auskunft über ihre intellektuellen Fähigkeiten (diagnostisch). Der zweiten Gruppe wurde mitgeteilt es handle sich um ein Instrument zur Untersuchung von Problemlösungen (nicht-diagnostisch). Der dritten Gruppe wurde der Test zusätzlich als Herausforderung präsentiert (Steele & Aronson, 1995, S. 799). Bei der nicht-diagnostischen Bedingung unterschieden sich die Leistungen zwischen schwarzen und weißen Teilnehmenden kaum. Für die anderen Bedingungen konnte eine eindeutige Diskrepanz festgestellt werden (Steele & Aronson, 1995, S. 800).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einführung thematisiert die geschlechtsspezifischen Leistungsunterschiede in Mathematik und führt die Stereotype Threat Theorie als zentralen Untersuchungsgegenstand ein.

2. Geschlechterstereotype: Das Kapitel definiert Stereotype theoretisch, erläutert das Konzept des Stereotype Threat und beleuchtet dessen geschlechtsspezifische Auswirkungen.

3. Forschungsstand: Hier werden Studien zur Wirksamkeit von Stereotype Threat bei Grundschulkindern sowie relevante Befunde aus TIMSS-Untersuchungen zusammengefasst.

4. Résumé und Diskussion: Das Fazit fasst die Erkenntnisse zusammen, diskutiert die Relevanz weiterer Einflussfaktoren wie Eltern- und Lehrererwartungen und identifiziert zukünftigen Forschungsbedarf.

Schlüsselwörter

Stereotype Threat, Geschlechterstereotype, Mathematik, Grundschule, Leistungsunterschiede, TIMSS, Mädchen, Jungen, Schulleistung, Bildungsbeteiligung, Stereotypisierung, Lehrkräftewahrnehmung, Geschlechtsidentität, Bildungsforschung, Sozialpsychologie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert, warum Jungen und Mädchen in der Grundschule teils unterschiedliche Leistungen im Fach Mathematik erbringen und welche Rolle geschlechtsbezogene Stereotype dabei spielen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der psychologischen Theorie des Stereotype Threat, der empirischen Forschung zu mathematischen Kompetenzen von Grundschulkindern sowie dem Vergleich von Leistungsdaten aus internationalen Studien.

Was ist das Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, durch die Analyse der Stereotype Threat Theorie ein besseres Verständnis dafür zu entwickeln, wie situative Faktoren und negative Erwartungen die Mathematikleistung von Mädchen bereits im Grundschulalter beeinflussen können.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf einer umfassenden Literaturanalyse wissenschaftlicher Studien und internationaler Schulleistungsuntersuchungen wie TIMSS basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst die Begriffe Stereotype und Stereotype Threat theoretisch geklärt, gefolgt von einer detaillierten Darstellung des aktuellen Forschungsstandes inklusive TIMSS-Daten zur mathematischen Kompetenz in Deutschland.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich maßgeblich über Begriffe wie Stereotype Threat, Leistungsdiskrepanz, Geschlechterstereotype und mathematische Kompetenz in der Grundschule definieren.

Welchen Einfluss haben Lehrererwartungen laut der Arbeit?

Lehrkräfte können durch eigene, von Geschlechtervorurteilen geprägte Erwartungen das Verhalten von Schülerinnen und Schülern beeinflussen und so bestehende Stereotype im Unterricht ungewollt verstärken.

Welche Bedeutung haben die TIMSS-Befunde für die Argumentation?

Die TIMSS-Daten zeigen auf, dass die gemessenen Leistungsunterschiede zwischen den Geschlechtern in Deutschland zwar existieren, aber insgesamt gering sind, was darauf hindeutet, dass neben Stereotype Threat auch weitere soziale Faktoren eine Rolle spielen.

Warum ist die Erforschung bei Grundschulkindern besonders wichtig?

Da sich bei Kindern im frühen Alter bereits rigide Formen der Stereotypisierung ausbilden, ist es entscheidend, die zugrunde liegenden Mechanismen zu verstehen, um frühzeitig intervenieren zu können.

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Résumé des informations

Titre
Mathematikleistungen in der Grundschule. Einfluss von Geschlecht und Stereotype Threat
Université
Johannes Gutenberg University Mainz  (Erziehungswissenschaft)
Cours
Diversität und Ungleichheit
Note
1,3
Auteur
Emma Rose (Auteur)
Année de publication
2024
Pages
16
N° de catalogue
V1552427
ISBN (PDF)
9783389100455
ISBN (Livre)
9783389100462
Langue
allemand
mots-clé
Erziehungswissenschaft Pädagogik Soziologie Bildungsungleichheit Geschlecht Schule Leistungen Grundschule Mathe Mathematik
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Emma Rose (Auteur), 2024, Mathematikleistungen in der Grundschule. Einfluss von Geschlecht und Stereotype Threat, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1552427
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Extrait de  16  pages
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