Anlässlich der Tatsache, dass das Referatsthema „Weltgesundheitsorganisation“ (WHO) ein sehr umfangreiches Thema ist, wurde beschlossen, dieses von zwei Autorinnen bearbeiten zu lassen. Demzufolge behandelt Frau L. B. in einem separaten Referat weitere Aspekte zum diesem Thema.
In der nachfolgenden Ausarbeitung werden zunächst grundlegende Informationen über die genannte Organisation gegeben und im Anschluss folgt eine nähere Veranschaulichung über den Kontext der WHO zur Physiotherapie. Am Ende der Ausarbeitung wird ein kurzes inhaltliches Fazit gezogen.
Inhaltsverzeichnis
Einleitung
1 Erfolge der Weltgesundheitsorganisation (WHO)
2 Zukunftsaufgabe der WHO
3 Finanzierung der WHO
4 Hauptorgane der WHO
4.1 Weltgesundheitsversammlung (World Health Assembly)
4.2 Exekutivrat (Executive Board)
4.3 Sekretariat und Regionalbüros
5 Die WHO im Kontext zur Physiotherapie
6 Die ICF im Kontext zur Physiotherapie
Fazit
Quellenverzeichnis
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit gibt einen grundlegenden Überblick über die Weltgesundheitsorganisation (WHO), beleuchtet deren Strukturen sowie Aufgaben und setzt diese in einen fachspezifischen Bezug zur Physiotherapie.
- Historische Erfolge und Errungenschaften der WHO
- Finanzierungsstruktur und strategische Zukunftsaufgaben
- Organisatorischer Aufbau und Hauptorgane
- Bedeutung der WHO-Gesundheitsdefinition für die Physiotherapie
- Anwendung der ICF im physiotherapeutischen Kontext
Auszug aus dem Buch
4.2 Exekutivrat (Executive Board)
Das nächste wichtige Organ der Weltgesundheitsorganisation ist der Exekutivrat. Dieser besteht aus 34 Gesundheitsspezialisten der Mitgliedstaaten, die für drei Jahre im Amt stehen. Deutschland ist nach neun Jahren Pause abermalig in den Exekutivrat gewählt worden und wird seit der 62. Weltgesundheitsversammlung von Dr. Ewold Seeba, dem deutschen WHO – Koordinationsbeauftragten, vertreten (bmg, 2009). Die Aufgaben des Exekutivrats liegen in der Leitung, Organisation und Umsetzung der verabschiedeten Themen der Weltgesundheitsversammlung (bmg, 2010).
Zusammenfassung der Kapitel
Einleitung: Die Einleitung erläutert die Beweggründe für die Themenwahl und den Rahmen der Ausarbeitung in Kooperation mit einer weiteren Autorin.
1 Erfolge der Weltgesundheitsorganisation (WHO): Dieses Kapitel beschreibt die bedeutenden Errungenschaften der Organisation, wie die Ausrottung der Pocken und den Kampf gegen Infektionskrankheiten.
2 Zukunftsaufgabe der WHO: Hier werden aktuelle Herausforderungen, insbesondere der Klimawandel und dessen gesundheitliche Folgen, als zentraler Fokus der WHO thematisiert.
3 Finanzierung der WHO: Dieser Abschnitt erläutert die finanzielle Basis der Organisation durch Mitgliedsbeiträge und freiwillige Zuwendungen, wobei Deutschland als bedeutender Geldgeber hervorgehoben wird.
4 Hauptorgane der WHO: Das Kapitel bietet eine Übersicht über die organisatorische Struktur mit Fokus auf die Weltgesundheitsversammlung, den Exekutivrat und das Sekretariat.
4.1 Weltgesundheitsversammlung (World Health Assembly): Es wird die Rolle der obersten Institution bei der Programmgestaltung und strategischen Ausrichtung der WHO beschrieben.
4.2 Exekutivrat (Executive Board): Die Zusammensetzung und die Aufgaben der Gesundheitsspezialisten zur Umsetzung der Beschlüsse werden hier dargelegt.
4.3 Sekretariat und Regionalbüros: Die Bedeutung der administrativen Verwaltung sowie die weltweite Verteilung der Regionalbüros werden erläutert.
5 Die WHO im Kontext zur Physiotherapie: Dieses Kapitel verknüpft das WHO-Gesundheitsverständnis mit dem therapeutischen Anspruch der Physiotherapie.
6 Die ICF im Kontext zur Physiotherapie: Es wird erklärt, wie die „Internationale Klassifikation für Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit“ (ICF) die physiotherapeutische Arbeit unterstützt.
Fazit: Das Fazit fasst die Bedeutung der WHO als globale Akteurin zusammen und unterstreicht den Nutzen ihrer Arbeit für die physiotherapeutische Praxis.
Schlüsselwörter
Weltgesundheitsorganisation, WHO, Gesundheit, Physiotherapie, ICF, Exekutivrat, Gesundheitsversorgung, Infektionskrankheiten, Klimawandel, Weltgesundheitsversammlung, Gesundheitsförderung, Rehabilitation, Funktionsfähigkeit, Internationale Organisationen, Gesundheitsprävention
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit bietet eine fundierte Einführung in die Struktur, die Geschichte und die Aufgabenbereiche der Weltgesundheitsorganisation (WHO).
Was sind die zentralen Themenfelder?
Zu den Schwerpunkten zählen die Organisationsstruktur der WHO, ihre Rolle bei der Bekämpfung globaler Gesundheitsrisiken sowie die Relevanz ihrer Definitionen für die Physiotherapie.
Was ist das primäre Ziel der Ausarbeitung?
Das Ziel ist es, sowohl allgemeine Informationen über die WHO bereitzustellen als auch eine Brücke zwischen der internationalen Gesundheitspolitik und der konkreten physiotherapeutischen Arbeit zu schlagen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer Literaturrecherche und der Auswertung offizieller Dokumente und Berichte der WHO sowie beteiligter Ministerien.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Erfolge, Zukunftsaufgaben, Finanzierung, die Beschreibung der Organe sowie die fachliche Anwendung der ICF im physiotherapeutischen Bereich.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie WHO, Physiotherapie, ICF, internationale Gesundheitsziele und Gesundheitsförderung bestimmt.
Warum spielt die ICF eine so wichtige Rolle für Therapeuten?
Die ICF bietet eine länder- und fachübergreifende Sprache, die es Therapeuten ermöglicht, den Gesundheitszustand und die sozialen Umgebungsfaktoren eines Patienten systemisch zu erfassen.
Wie ist Deutschland in die Arbeit der WHO eingebunden?
Deutschland agiert als einer der drittgrößten Geldgeber und ist zudem durch die Mitarbeit im Exekutivrat sowie durch die Mitentwicklung von Arbeitsplänen aktiv an der Gestaltung der WHO-Ziele beteiligt.
- Quote paper
- Anne Lier (Author), 2010, Internationale Organisationen am Beispiel der WHO (Weltgesundheitsorganisation), Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/155259