Ziel dieser Arbeit ist es den Markt von privater und gesetzlicher Krankenversicherung zu Analysen und an Hand dessen eine Marketingstrategie für die private Krankenversicherung zu entwickeln, sowie eine Umsetzungsempfehlung zu geben, um die Potenziale der gesetzlichen Krankenversicherung zu nutzen für Wachstum.
Zur Einführung des Themas werden die theoretischen Grundlagen definiert und die Funktionsweise der Privaten Krankenversicherung wird skizziert. Dabei werden speziell die Merkmale Versicherungsnehmer, Finanzierung und Leistungen betrachten. In diesem Zusammenhang wird auf das Beispiel der ERGO Versicherung eingegangen. Dabei werden die Unternehmensziele und Zielgruppen betrachtet. Ein Tarifvergleich zwischen Privaten Versicherungen wird nicht umgesetzt, viel mehr fokussiert sich diese Arbeit auf die unterschiede der Privaten im Blick auf die gesetzliche Krankenversicherung. Nach der Beschreibung der theoretischen Grundlage folgt die Qualitative Bewertung der Privaten Krankenversicherung (ERGO) mit Hilfe der SWOT-Analyse. Die SWOT-Analyse zeigt die Stärken, Schwächen, Risiken und Chancen der Privaten Krankenversicherung auf. Im Darauffolgenden werden die Marketingziele bestimmt und eine Ableitung einer Marketingstrategie vorgenommen. Zum Abschluss wird eine Empfehlung vom Einsatz von Marketinginstrumenten gegeben.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
1.1 Hinführung zum Thema
1.2 Zielsetzung der Arbeit
1.3 Aufbau und Vorgehensweise der Arbeit
2. Theoretischen Grundlagen
2.1 Definition Marketing
2.2 Definition Marketingmanagement
2.3 Private Krankenversicherung
2.3.1 Versicherungsnehmer
2.3.2 Finanzierung
2.3.3 Leistungen
2.4 ERGO Versicherung
2.4.1 Unternehmensziele
2.4.2 Zielgruppe
3. Qualitative Bewertung der Privaten Krankenversicherung
3.1 SWOT-Analyse
3.1.1 Stärken
3.1.2 Schwächen
3.1.3 Chancen
3.1.4 Risiken
3.2 Strategische Empfehlung (SWOT Matrix)
4. Zusammenfassung und Schluss
4.1 Ausblick
4.2 Kritische Würdigung
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit untersucht den aktuellen Markt der privaten gegenüber der gesetzlichen Krankenversicherung, um auf dieser Basis eine fundierte Marketingstrategie für die private Krankenversicherung zu entwickeln und Wachstumspotenziale zu erschließen.
- Analyse der theoretischen Grundlagen des Marketings und der privaten Krankenversicherung.
- Untersuchung der ERGO Versicherung als Praxisbeispiel inklusive Unternehmenszielen und Zielgruppendefinition.
- Qualitative Bewertung mittels SWOT-Analyse zur Identifikation von Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken.
- Ableitung strategischer Empfehlungen und eines konkreten Marketing-Mix für die private Krankenversicherung.
Auszug aus dem Buch
3.1.1 Stärken
Anfangs geringer Beitrag
Aufgrund des Anwartschaftsverfahrens ist gerade für junge Menschen die PKV zu Beginn des Vertrages günstiger als in der GKV
Große Tarifauswahl und individuelle Leistungsauswahl
Der Versicherungsnehmer kann nach seinen individuellen Wünschen einen Tarif auswählen. Das bedeutet der Tarif ist nach seinen Bedürfnissen ausgerichtet. Eine hohe Kundenorientierung ist dabei der große Vorteil. Des Weiteren können höhe Leistung als in der gesetzlichen Krankenversicherung vereinbart werden. Außerdem sind die Leistungen in der gesetzlichen Krankenversicherung festgeschrieben und erweitern sich mit gesetzlichen Bestimmungen.
Beitrag abhängig vom Gesundheitszustand
Diejenigen Versicherungsnehmer, die gesund sind, entstehen keine höheren Beiträge. Versicherungsnehmer, die Vorerkrankungen besitzen, müssen jedoch mit höheren Beiträgen rechnen. Außerdem kann die private Versicherung aufgrund der Vorerkrankungen Antragssteller ablehnen. Hintergrund der Ablehnung ist, dass diese Antragssteller potenziell hohe Kosten verursachen und dies wiederum hat zur Folge das die Beiträge steigen.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Beschreibt die Relevanz des Gesundheitssystems und die Notwendigkeit einer Marketingstrategie für die private Krankenversicherung aufgrund sinkender Versichertenzahlen.
2. Theoretischen Grundlagen: Definiert Marketingbegriffe, Marketingmanagement sowie die spezifischen Funktionsweisen, Finanzierung und Leistungen der privaten Krankenversicherung am Beispiel der ERGO.
3. Qualitative Bewertung der Privaten Krankenversicherung: Führt eine tiefgehende SWOT-Analyse durch, erörtert Stärken, Schwächen, Chancen sowie Risiken und leitet daraus eine strategische Matrix ab.
4. Zusammenfassung und Schluss: Reflektiert die Ergebnisse der Arbeit und gibt Handlungsempfehlungen für den Einsatz eines Marketing-Mix sowie einen Ausblick auf künftige Herausforderungen.
Schlüsselwörter
Marketingstrategie, Private Krankenversicherung, ERGO Versicherung, SWOT-Analyse, Gesundheitswesen, Kundenorientierung, Versicherungsnehmer, Krankenvollversicherung, Marketing-Mix, Markterschließung, Wachstumsstrategie, Äquivalenzprinzip, Leistungs- und Programmpolitik, Preispolitik, Kommunikation.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Seminararbeit grundlegend?
Die Arbeit befasst sich mit der Entwicklung und Umsetzung einer gezielten Marketingstrategie für die private Krankenversicherung, um den Herausforderungen eines schrumpfenden Marktes zu begegnen.
Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?
Die zentralen Themen umfassen die Definition von Marketing-Grundlagen, die spezifische Analyse der privaten Krankenversicherung sowie die strategische Bewertung von Versicherungsunternehmen.
Welches primäre Ziel verfolgt die Untersuchung?
Das Hauptziel besteht darin, den Markt durch eine qualitative Bewertung zu analysieren und eine Strategie zu entwickeln, um Marktanteile für die private Krankenversicherung zu sichern und auszubauen.
Welche wissenschaftliche Methode wird zur Analyse herangezogen?
Die Arbeit stützt sich primär auf die methodische Durchführung einer SWOT-Analyse, um interne Stärken und Schwächen sowie externe Chancen und Risiken systematisch gegenüberzustellen.
Welche Inhalte bilden den Kern des Hauptteils?
Im Hauptteil werden sowohl theoretische Begriffsdefinitionen als auch eine praxisnahe Situationsanalyse anhand des Unternehmensbeispiels ERGO durchgeführt, woraus konkrete Strategien abgeleitet werden.
Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind Marketingstrategie, Private Krankenversicherung, SWOT-Analyse, Kundenorientierung und Marketing-Mix.
Warum ist das Äquivalenzprinzip für die private Krankenversicherung so bedeutsam?
Das Äquivalenzprinzip bildet die Grundlage der Finanzierung, da Beiträge hierbei individuell nach Risiko, Alter und Gesundheitszustand berechnet werden, anstatt sich wie in der gesetzlichen Versicherung am Solidarprinzip zu orientieren.
Welche Herausforderungen identifiziert die Arbeit für die Zukunft der PKV?
Die Arbeit prognostiziert Herausforderungen durch demographische Veränderungen, politische Bestrebungen wie die „Bürgerversicherung“ sowie die Abhängigkeit der Beitragsentwicklung vom Anlagemarkt.
- Citation du texte
- Anonym (Auteur), 2017, Entwicklung und Umsetzung einer Marketingstrategie für eine private Krankenversicherung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1553064