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Erstellung eines Rahmenkonzeptes für Knowledge-Communities unter Berücksichtigung technikinduzierter Fragestellungen computervermittelter Kommunikation

Title: Erstellung eines Rahmenkonzeptes für Knowledge-Communities unter Berücksichtigung technikinduzierter Fragestellungen computervermittelter Kommunikation

Diploma Thesis , 2009 , 132 Pages , Grade: 1,5

Autor:in: Tanja Hühndorf (Author)

Communications - Multimedia, Internet, New Technologies
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Summary Excerpt Details

Die verschiedenen sich in einer Community treffenden Menschen mit [...] etablieren verschiedenartige Netze mit Expertenwissen. Die Knowledge-Communities sind folglich ein gutes Mittel, um dort das individuelle Fachwissen zu potenzieren. Eine der größten Herausforderungen an das Wissensmanagement in Knowledge-Communities besteht darin, die Menschen – darunter Fach-Experten – zur Weitergabe ihres eigenen Wissens zu motivieren sowie die Bereitschaft zur Wissensgenerierung anderer dort agierender Teilnehmer mit Anreizen zu erhöhen, welche die Motivation im Sinne der Erreichung der Ziele und Erwartungen stärken soll.

Diese Arbeit konzentriert sich auf die Hauptprobleme des Wissensaustausches in den Knowledge-Communities unter Berücksichtigung technikinduzierter Fragestellungen
computervermittelter Kommunikation (CvK). U.a. befasst sie sich
mit folgenden Fragestellungen: wie kann die Etablierung und Aufrechterhaltung einer professionellen Knowledge-Community die einzelnen Nutzer nicht nur auf sachlicher Ebene, d.h. rational und pragmatisch, sondern auch in emotionaler Hinsicht mit dem System verbinden, so dass die Erwartungen der Teilnehmer möglichst umfassend erfüllt werden. Eine wichtige Rolle spielen dabei Hilfsmittel bzw. Werkzeuge, die den Teilnehmern bei Bedarf zusätzlich zur Verfügung gestellt werden können, die zur verstärkten Nutzung bzw. zum aktiven und effektiven Austausch der Beteiligten anregen sollten.

Die Problemfelder, die unter Berücksichtigung technikinduzierter Fragestellungen der CvK zum Tragen kommen, werden im Zusammenhang mit dem Aspekt der Wissenskommunikation in Knowledge-Communities untersucht, die teilweise durch verschiedene Theorien erklärbar sind. Zu diesem Zweck wird eine Reihe von Theorien und Ansätzen der CvK herangezogen, die sich in ein Medienökologisches Rahmenmodell integrieren lassen.

Um ein besseres Verständnis der Organisationsstrukturen, die bei Knowledge-Communities anzutreffen sind, zu ermöglichen, werden die Eigenschaften ausgewählter klassischer aber auch moderner motivationaler Organisationsansätze untersucht und mit den spezifischen Eigenschaften der Knowledge-Communities verglichen. Ebenfalls werden die bestehenden Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen diesen und klassischen Organisationsansätzen aufgezeigt. Hierfür wird [...] der gängigsten Motivationstheorien gegeben.

Die Ausarbeitung dieser Motivationstheorien soll eine unterstützte Hilfe geben, um eine Aussage über die entsprechenden Anreize [...]

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Problemstellung und Ziel der Arbeit

1.2 Vorgehen und Aufbau der Arbeit

2 Definition der Begriffe und thematische Eingrenzung

2.1 Definition und Bedeutung von Wissen

2.1.1 Explizites und implizites Wissen

2.2 Integration von Wissen im Wissensmanagement

2.3 Virtuelle Communities und ihre Kennzeichen

2.3.1 Aufgaben, Leistungsspektrum und Vertrauen in den Virtuellen Communities

2.3.2 Kategorisierung der Virtuellen Communities

2.4 Wissensmanagement mit Knowledge-Communities

2.4.1 Gestaltungsprinzipien von Knowledge-Communities

2.4.2 Etablierung von Knowledge-Communities

2.5 Expertennetzwerke als professionelle Knowledge-Communities

2.5.1 Ein kurzer Überblick über Expertennetzwerke-Community-Typen

3 Motivationale Ansätze und Anreizsysteme für Knowledge-Communities

3.1 Motivationstheorien versus Knowledge-Communities

3.1.1 Klassische Organisationsansätze

3.1.2 Verhaltensorientierte Organisationsansätze

3.1.3 Motivationstheoretische Ansätze

3.1.4 Systemorientierte Ansätze

3.1.5 Moderne organisationstheoretische Ansätze

3.1.6 Organisationstheoretische Ansätze und Knowledge-Communities

3.2 Anforderungen an Anreizsysteme unter Berücksichtigung computervermittelter Kommunikation (CvK)

3.2.1 Anreizinstrumente und Vertrauen als Einflussfaktoren

4 Computervermittelte Kommunikation (CvK)

4.1 Formen der computervermittelten Kommunikation (CvK)

4.2 Weblogs

4.2.1 Professionelle - Business Blogs

4.3 Merkmale der computervermittelten Kommunikation (CvK)

4.3.1 Face-to-Face-Kommunikation (FtFK) versus computervermittelte Kommunikation (CvK)

4.3.2 Vorteile der computervermittelten Kommunikation (CvK)

4.3.3 Sozialpsychologische Aspekte der computervermittelten Kommunikation (CvK)

4.4 Technikinduzierte Problemfelder der computervermittelten Kommunikation (CvK) in Knowledge-Communities

4.5 Theorien der computervermittelten Kommunikation (CvK)

4.5.1 Das Medienökologische Rahmenmodell

4.5.2 Eine kurze Zusammenfassung der Medienwahl-Modelle unter Berücksichtigung technikinduzierter Fragestellungen der computervermittelten Kommunikation (CvK)

4.6 Kompensation technikinduzierter Defizite in Knowledge-Communities

5 Empirie

5.1 Struktur der Studie

5.2 Ergebnisse der Studie

5.3 Zusammenfassung und Interpretation der Ergebnisse

6 Zusammenfassung und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Herausforderungen des Wissensaustauschs in Knowledge-Communities unter besonderer Berücksichtigung technikinduzierter Fragestellungen der computervermittelten Kommunikation (CvK) und entwickelt darauf aufbauend ein Rahmenkonzept für das Wissensmanagement.

  • Analyse motivationaler Ansätze und Anreizsysteme in Knowledge-Communities.
  • Untersuchung der Auswirkungen computervermittelter Kommunikation (CvK) auf Interaktionsprozesse.
  • Erforschung sozialpsychologischer Aspekte und technikinduzierter Defizite.
  • Entwicklung eines Rahmenmodells zur Kompensation von Kommunikationsdefiziten.
  • Empirische Fundierung durch Analyse von Web 2.0-Einsatzszenarien in Unternehmen.

Auszug aus dem Buch

2.4.1 Gestaltungsprinzipien von Knowledge-Communities

Gestaltungsprinzipien sind besonders wichtig, da viele Communities kurz nach ihrer Initiierung wieder sterben, da sie beispielsweise nicht genügend Teilnehmer anziehen oder sich kein Interaktionsrhythmus entwickelt. Wenger et al. (2002) haben sieben Gestaltungsprinzipien auf der Basis ihrer Erfahrungen mit Communities entwickelt, die im Rahmen dieses Abschnitts aufgegriffen werden.

Anstoß von Entwicklungsprozessen. Der Schlüssel zur Weiterentwicklung von Communities liegt in der Kombination von Elementen, die als Katalysator wirken. Soziale und organisationale Strukturen, wie beispielsweise ein Community-Koordinator oder problembezogene Treffen, können Community-Entwicklungsprozesse anstoßen. Ein wesentliches Element ist die Auswahl eines konkreten Schwerpunktes für die Community. Dieser kann problembezogen, prozessorientiert oder auch positionsbezogen sein. Welche Elemente speziell als Katalysator dienlich sind, um eine Community zur weiteren Entwicklung zu stimulieren, kommt auf die Entwicklungsstufe, die Umgebung und das Wissensgebiet der jeweiligen Community an.

Integration multipler Perspektiven. Neben dem internen Wissen über das Community Potenzial, die Community Prozesse, den Community Schwerpunkt und Community-Vorgehensweisen ist zudem die Einbeziehung externer Perspektiven wichtig. Dadurch wird „Community-Blindheit“ vermieden, die Teilnehmer erhalten neue Anstöße und erkennen das Potenzial der Gemeinschaft. Vor allem im Hinblick auf die Motivation der Teilnehmer ist die Integration einer externen Perspektive auf die Community-Prozesse maßgeblich. Dies kann beispielsweise bedeuten, dass verschiedene Community-Mitglieder sich weiterbilden, indem sie Communities aus anderen Firmen betrachten. Ein weiterer Aspekt ist der Einbezug anerkannter Experten in die Community, um zum einen multiple Perspektiven anzuregen und zum anderen das Interesse und die Motivation der Teilnehmer positiv zu beeinflussen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung stellt die Bedeutung professioneller Knowledge-Communities dar und skizziert die Problemfelder bei deren Etablierung in einem technikinduzierten Kommunikationsumfeld.

2 Definition der Begriffe und thematische Eingrenzung: Es werden grundlegende Definitionen zu Wissen, Virtuellen Communities und Wissensmanagement erarbeitet, um den theoretischen Rahmen für Expertennetzwerke zu schaffen.

3 Motivationale Ansätze und Anreizsysteme für Knowledge-Communities: Dieses Kapitel vergleicht klassische und moderne Organisationstheorien mit den Anforderungen von Knowledge-Communities und leitet Anforderungen an Anreizsysteme ab.

4 Computervermittelte Kommunikation (CvK): Eine detaillierte Analyse der Formen, Merkmale und sozialpsychologischen Aspekte von CvK, einschließlich der identifizierten Defizite und deren Kompensationsmöglichkeiten.

5 Empirie: Darstellung und Auswertung einer Studie zu Erfolgsfaktoren für Wissensmanagement mit Social Software in Unternehmen zur Stützung des theoretischen Rahmens.

6 Zusammenfassung und Ausblick: Abschließende Erörterung der Ergebnisse und Diskussion möglicher zukünftiger Forschungsfragen im Themengebiet.

Schlüsselwörter

Virtuelle Communities, Knowledge-Communities, Wissensmanagement, das Medienökologische Modell, explizites und implizites Wissen, Face-to-Face-Kommunikation, computervermittelte Kommunikation, CvK, Motivation, Anreizsysteme, technikinduzierte Problemfelder, Social Software, Wissensaustausch, Expertennetzwerke.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Erstellung eines Rahmenkonzepts für Knowledge-Communities, wobei insbesondere die Herausforderungen durch technikinduzierte computervermittelte Kommunikation und die Motivation der Teilnehmer im Mittelpunkt stehen.

Welche Themenfelder stehen im Zentrum?

Zentrale Themenfelder sind das Wissensmanagement in virtuellen Netzwerken, die Anwendung von Motivationstheorien auf diese Gemeinschaften sowie die Analyse der computervermittelten Kommunikation hinsichtlich ihrer Vor- und Nachteile.

Was ist die Forschungsfrage der Arbeit?

Das primäre Ziel ist es, den Einfluss der computervermittelten Kommunikation auf den Wissensaustausch in Knowledge-Communities zu untersuchen und Anreizsysteme zu definieren, die Teilnehmer zur aktiven Partizipation motivieren und Defizite der Technik kompensieren können.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse verschiedener organisationstheoretischer und kommunikationswissenschaftlicher Ansätze sowie der Auswertung einer empirischen Studie des Fraunhofer-Instituts zur Wissensmanagementpraxis in Unternehmen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Auseinandersetzung mit motivationalen Ansätzen und Anreizsystemen sowie eine detaillierte Analyse der computervermittelten Kommunikation und ihrer spezifischen Problemfelder.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Knowledge-Communities, Wissensmanagement, computervermittelte Kommunikation (CvK), Motivation, Anreizsysteme, Medienökologisches Rahmenmodell und soziale Präsenz.

Wie werden technikinduzierte Defizite in Knowledge-Communities kompensiert?

Die Arbeit schlägt ein Rahmenkonzept vor, das unter anderem durch geeignete technische Funktionen wie Mitgliederverzeichnisse, Foren-Reputationssysteme und gezielte Community-Events die Nachteile der mangelnden sozialen Präsenz und nonverbalen Hinweisreize ausgleicht.

Welche Rolle spielt die Unterscheidung zwischen intra- und extra-organisationellen Communities?

Diese Unterscheidung ist zentral, da die Motivation und die Anforderungen an Anreizsysteme variieren: Während intra-organisationelle Netzwerke oft durch Unternehmensziele und formelle Strukturen geprägt sind, basieren extra-organisationelle Communities primär auf freiwilligem Engagement und dem Bedürfnis nach fachlichem Austausch.

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Details

Title
Erstellung eines Rahmenkonzeptes für Knowledge-Communities unter Berücksichtigung technikinduzierter Fragestellungen computervermittelter Kommunikation
College
Stuttgart Media University  (Frauenhofer Institut IAO)
Grade
1,5
Author
Tanja Hühndorf (Author)
Publication Year
2009
Pages
132
Catalog Number
V155494
ISBN (eBook)
9783640684892
ISBN (Book)
9783640684762
Language
German
Tags
Virtuelle Communities Knowledge-Communities Wissensmanagement das Medienökologische Modell explizites und implizites Wissen Face-to-Face-Kommunikation (FtFK) computervermittelte Kommunikation (CvK) Motivation Anreizsysteme technikinduzierte Problemfelder.
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Tanja Hühndorf (Author), 2009, Erstellung eines Rahmenkonzeptes für Knowledge-Communities unter Berücksichtigung technikinduzierter Fragestellungen computervermittelter Kommunikation, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/155494
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