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Pathologien am Bewegungsapparat und ihre trainingstherapeutischen Konsequenzen, Band 3

Título: Pathologien am Bewegungsapparat und ihre trainingstherapeutischen Konsequenzen, Band 3

Libro Especializado , 2025 , 265 Páginas

Autor:in: Urs Geiger (Autor)

Deporte - Medicina deportiva, terapia, nutrición
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Dieser 3. Band in der Reihe fachspezifischer Lehrmittel ergänzt einerseits das breit gefasste Thema der Leistungsbezogenen Datenerhebung aus Band 1 und 2 und verknüpft ein weiteres Mal zusätzlich Fachgebiete wie Funktionelle Anatomie, Biomechanik, Pathophysiologie und klinische Diagnostik mit der Thematik des rehabilitativen Trainings im Allgemeinen. Bei akut verletzten oder chronisch kranken Personen ist das therapeutische Ziel die Wiederherstellung der Gesundheit (Körperfunktion, Aktivitäten, Partizipation) und der bisherigen Leistungsfähigkeit.

Abhängig von Diagnose und damit dem Grad der Traumatisierung bzw. Gewebeschaden kann die Verbesserung von Kraft, Ausdauer, Beweglichkeit und Koordination, nicht wie bei gesunden Personen üblich, nach den bekannten Trainingsprinzipien auf direktem Weg erreicht werden. Die mit der Schädigung einhergehenden pathomechanischen bzw. pathophysiologischen Veränderungen erfordern ein differenziertes therapeutisches Vorgehen, das die individuellen Voraussetzungen in Form von persönlichen Faktoren und Umweltfaktoren berücksichtigen muss. Insbesondere die Phasen der Wundheilung bedeuten eine mehr oder weniger grosse Einschränkung der therapeutischen Möglichkeiten.

Als eigentliches «Arbeitsbuch» können einzelne Tabellen als Vorlage dienen, zudem sollen bei speziellen Fragestellungen in den vielen Themenbereichen passende Antworten gefunden werden. Letztendlich soll speziell dieser Band helfen, vernetztes Wissen in den erweiterten Themenfeldern von Pathologien, Diagnostik, Therapie und Training unter Berücksichtigung der individuellen Voraussetzungen zu fördern.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Geleitwort

2. Behandlungsstrategie in der Rehabilitation

2.1 Verbesserung der aktiven Belastbarkeit

2.2 Verbesserung der koordinativen Leistungsfähigkeit

2.3 Verbesserung der Ausdauerleistungsfähigkeit

2.4 Verbesserung der Kraftfähigkeiten

3. Grundlagen der Bindegewebsphysiologie

3.1 Funktionen des Bindegewebes

3.2 Bestandteile des Bindegewebes

3.2.1 Syntheseaktivität von Bindegewebszellen

3.2.2 Fibroblasten und Fibrozyten

3.2.3 Chondroblasten und Chondrozyten

3.2.4 Muskeln und Faszien

3.3 Klinik und Pathophysiologie von myofaszialen Triggerpunkten

4. Phasen der Wundheilung

4.1 Therapie in der Entzündungsphase

4.2 Therapie in der Proliferationsphase

4.3 Therapie in der Remodellierungsphase (Konsolidierungsphase)

5. Molekulare und integrative Prozesse nach Muskelverletzungen

5.1 Muskuloskelettale Verletzungen

5.2 Biologie mechanischer Gewebebelastungen

5.2.1 Belastungsinduzierter Gewebeschaden

5.2.2 Phase 1: Pro-entzündliche Reaktion

5.2.3 Phase 2: Regenerationsphase oder anti-inflammatorische Transitionsphase

5.2.4 Phase 3: Remodulierungsphase

6. Anamnese

6.1 Grunddaten

6.2 Systemanamnese

6.3 Flaggen-System

6.4 Erstkontaktfragebogen

6.4.1 Kardinalfragen für Sporttreibende zur Abschätzung des gesundheitlichen Risikos

6.5 Lebensstil Fragebogen

6.6 Allgemeinsymptome

7. Die neuromuskuläre Untersuchung (NMU)

7.1 Multifunktionale Konvergenz am WDR-Neuron

7.2 Nozireaktive Veränderungen der motorischen Muster

8. Muskelfunktionstest (MFT)

8.1 Bodychart

8.1.1 Assessment-Leitfaden zur Realisation der Therapieverordnung gem. ärztlicher Diagnose

9. Pathophysiologische Veränderungen der Muskulatur

9.1 Muskelhypotrophie in der Rehabilitation

9.2 Die Muskulatur beim älteren Menschen

9.3 Propriozeption/Tiefensensibilität

9.4 Regionale Schaltstellen der Schmerzverarbeitung

10. Sensomotorische Leistungen im Kontext arthromuskulärer Koordination

11. Quantifizierung struktureller Gewebebelastung

11.2 Biomechanische Aspekte muskulärer Kräfte

12. Die Muskulatur bei Trainingsmangel oder Trainingsabbruch

12.1 Pathologische und physiologische Prozesse mit Muskelhypotrophie

12.2 Der Muskel bei Schmerzen und Gelenkveränderungen

13. Quantitative Testung der Kraft

13.1 Grundstufen der Kraftmessung

14. Die menschliche Motorik

14.1 Ablauf einer willkürlichen Bewegungshandlung

14.2 Trainingsbedingte Vermehrung und Festigung synaptischer Verbindungen

14.3 Praktischer Nutzen neuronaler Anpassungen auf Ebene des ZNS

15. Posturale Ontogenese in der Vertikalisierung des Menschen

16. Leistungen der Gleichgewichtsfähigkeit im Dienste der Posturalen Kontrolle

16.1 Koordinative Fähigkeiten und Fertigkeiten

16.2 Posturale Kontrolle

16.3 Die Orientierungen des Menschen

16.4 Organisation des Gleichgewichts

16.5 Arten der Gleichgewichtsfähigkeit

16.6 Personenbezogene Faktoren der Posturalen Kontrolle

16.7 Testing der Gleichgewichtsleistungen

16.8 Biomechanische Belastungsindikatoren

16.9 Der Trainingsaufbau

17. Die Funktionellen Körperabschnitte

17.1 Posturale Grundlagen

18. Sportschaden, Sportverletzung

18.1 Ursachen von Sportverletzungen

19. Die Schulter

19.1 Funktionelle Anatomie von Schultergelenk und Schultergürtel

19.2 Schulterinstabilität

20. Krankheitsbilder und Schmerzsymptomatiken der Schulter

20.1 Myofasziales Schmerzsyndrom

20.2 Impingement-Syndrom

20.3 Die «Werferschulter»

20.4 Pathologie der Supraspinatussehne

20.5 Pathomechanik der langen Bicepssehne

20.6 Frozen Shoulder

20.7 Schulterluxation

20.8 Epicondylopathie

20.9 Karpaltunnelsyndrom

20.10 Supinatorsyndrom

20.11 Thoracic-Outlet Syndrom

21. Funktionelle Bewegungsanalyse im Krafttraining

21.1 Das Gelenkspiel (joint play)

21.2 Indikation von Trainingsübungen bei eingeschränkter Belastbarkeit der Schulter

22. Differentialdiagnostische Voruntersuchung bei Beschwerden

22.1 Schmerzen beim Training

22.1.1 Systematik des Trainingsprogrammes

23. Das Knie

23.1 Kniescheibe / Patella

23.2 Biomechanische Aspekte des Kniegelenks

23.2.1 Belastung der Beinachsen

23.3 Funktionelle Anatomie der Knie

23.4 Meniskusläsionen

23.5 Kreuzbänder

23.5.1 Therapie nach VKB-Rekonstruktion

23.6 Baker Zyste

23.7 Anterior Knee Pain

23.8 Anteriores Knie-Impingement (Hoffa’s Disease)

23.9 Plica-Syndrom

23.10 Tractus (iliotibialis)-Syndrom («Läufer-Knie»)

23.11 Schienbeinkantensyndrom (Shin Splints)

24. Gonarthrose

25. Der Fuss

25.1 Statik der Füsse

25.1.1 Entwicklung des Knick-Senkfusses

25.2 Das Fusskelett

25.2.1 Unteres Sprunggelenk (USG) und Fuss

25.3 Tarsaltunnelsyndrom

25.4 Gang- und Laufanalyse

25.5 Tractus-iliotibialis-Syndrom

25.6 Achillessehnenschmerzen

25.6.1 Exzentrisches Training der Achillessehne

25.6.2 Training der reaktiven Kraftentwicklung

25.7 Sprunggelenkverletzungen

25.7.1 Pathomechanik der Fussdistorsion

25.7.2 Biomechanik des Oberen Sprunggelenkes

25.7.3 Chronische Instabilität des OSG

26. Anthropologische Schlussbetrachtung der menschlichen Lokomotion

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit richtet sich an Fachleute in der Bewegungs- und Gesundheitsförderung und beleuchtet die komplexen Zusammenhänge zwischen funktioneller Anatomie, Biomechanik, Pathophysiologie und klinischer Diagnostik im Kontext des rehabilitativen Trainings. Zentrales Ziel ist es, ein fundiertes Verständnis für die medizinische Trainingstherapie zu vermitteln, um gezielte und effektive Maßnahmen zur Wiederherstellung und Verbesserung der Belastbarkeit von Patienten zu ermöglichen.

  • Grundlagen der Bindegewebsphysiologie und Wundheilungsphasen
  • Differenzierung und klinische Bedeutung von pathologischen Veränderungen der Muskulatur
  • Biomechanische Analyse und Quantifizierung von Gewebebelastungen
  • Praktische Umsetzung von Anamnese, neuromuskulärer Untersuchung und spezifischen Testverfahren
  • Einsatz von rehabilitativem Training bei spezifischen Verletzungen (z.B. Schulter, Knie, Sprunggelenk)

Auszug aus dem Buch

Pathophysiologische Veränderungen der Muskulatur

Der mechanische Output einer Muskelkontraktion ist die Erzeugung eines potentiellen Drehmoments. Weil sich der wirksame Hebel (Kraftarm) entsprechend der Gelenkanatomie während einer Bewegung verändert und der Muskel in seiner mittleren physiologischen Länge am meisten Kraft entwickelt, resultiert für jede Gelenkstellung eine typische Drehmomentverlaufskurve.

Mit zunehmender Bewegungsgeschwindigkeit nimmt die maximal produzierbare Kraft ab. Wird die vom Muskel erbrachte Leistung in Abhängigkeit der Bewegungsgeschwindigkeit gesetzt, zeigt sie einen Anstieg unter zunehmender Geschwindigkeit bis zu einem Maximum. Bei weiter steigender Bewegungsgeschwindigkeit fällt die Muskelleistung wieder ab (siehe Abb. 33).

Physikalische Beziehung zwischen Kraft, Weg und Zeit

Leistung (P) = Arbeit pro Zeit bzw. Kraft x Weg/Zeit oder Kraft (F) x Geschwindigkeit (V); Leistung kann auch mit einem energetischen bzw. kalorischen Wert gleichgesetzt werden:

1 Watt = 1 Newton mal Meter pro Sekunde d.h. 1[W] = 1 [N x m/s] = 1 Joule pro Sekunde oder 1[Js] = 0.239 cal/s

Die mittlere physikalische Leistung ist dann am grössten, wenn mit einem Widerstand von 45-60% des maximalen Widerstands trainiert und dabei eine Bewegungsgeschwindigkeit von 30-50% der V max. vorgegeben wird. Wenn Krafttraining auch zur Unterstützung einer negativen Energiebilanz genutzt werden soll, dann ist gemäss den beiden Belastungskurven in diesen prozentualen Bereichen von Last und Geschwindigkeit der höchste Kalorienverbrauch zu erreichen.

Zusammenfassung der Kapitel

Geleitwort: Erläutert die sozio-ökonomische Bedeutung von Bewegungsmangel und die zentrale Rolle des Trainings als therapeutisch wirkende Komponente bei chronischen Beschwerden.

Behandlungsstrategie in der Rehabilitation: Definiert die rehabilitative Therapie als Prozess zur Wiederherstellung der Alltagsbelastbarkeit durch gezielte, systematisierte Trainingsmassnahmen.

Grundlagen der Bindegewebsphysiologie: Analysiert die biochemische Struktur, Funktion und Belastbarkeit verschiedener Bindegewebstypen unter physiologischen Gesichtspunkten.

Phasen der Wundheilung: Beschreibt die biologischen Phasen (Entzündung, Proliferation, Umbau) und die daraus abgeleiteten therapeutischen Interventionen zur individuellen Belastungssteuerung.

Molekulare und integrative Prozesse nach Muskelverletzungen: Untersucht die immunologischen und regenerativen Abläufe in der Skelettmuskulatur nach einer Verletzung und diskutiert Einflussfaktoren auf die Wiederherstellung.

Anamnese: Vermittelt die Bedeutung der problemfokussierten Anamnese sowie der Systemanamnese zur Identifikation von individuellen Belastungsfaktoren und Risiken.

Die neuromuskuläre Untersuchung (NMU): Stellt das klinisch-diagnostische Vorgehen dar, um funktionelle Störungen am Bewegungsapparat regional einzugrenzen.

Muskelfunktionstest (MFT): Erläutert die mechanischen Grundlagen der Kraft und die praktische Durchführung der manuellen Testung zur qualitativen Einstufung der Muskelleistung.

Pathophysiologische Veränderungen der Muskulatur: Behandelt die Leistungsfähigkeit des Muskels unter Berücksichtigung von Geschwindigkeit, Kraftoutput und altersbedingten Degenerationsprozesses.

Sensomotorische Leistungen im Kontext arthromuskulärer Koordination: Diskutiert die hierarchische Steuerung der Motorik und die Bedeutung der Propriozeption für ein effektives Training.

Quantifizierung struktureller Gewebebelastung: Führt in die biomechanischen Grundlagen zur Ermittlung von Kräften und Drehmomenten bei Bewegungsabläufen ein.

Die Muskulatur bei Trainingsmangel oder Trainingsabbruch: Analysiert die Folgen reduzierter Aktivität, wie Muskelatrophie, und die Bedeutung der Re-Innervation.

Quantitative Testung der Kraft: Detailliert die manuelle Kraftgrad-Einstufung nach Janda und grenzt sie zur Dynamographie ab.

Die menschliche Motorik: Beschreibt die zentralnervöse Ansteuerung von Muskelkontraktionen und die Modifizierbarkeit neuronaler Netzwerke durch Training.

Posturale Ontogenese in der Vertikalisierung des Menschen: Beleuchtet die evolutionäre Entwicklung und die Bedeutung des aufrechten Ganges für das menschliche Haltungssystem.

Leistungen der Gleichgewichtsfähigkeit im Dienste der Posturalen Kontrolle: Erörtert die Bedeutung der Stabilitätskontrolle für die Sturzprophylaxe und die Limitationen des Trainings auf instabilen Unterlagen.

Die Funktionellen Körperabschnitte: Gliedert den Bewegungsapparat in funktionelle Einheiten und beschreibt deren Zusammenwirken in kinematischen Ketten.

Sportschaden, Sportverletzung: Differenziert zwischen reversibler Sportverletzung und irreversiblem Sportschaden sowie deren Entstehungsursachen.

Die Schulter: Vermittelt die komplexe funktionelle Anatomie und Pathomechanik des Schulterkomplexes inklusive wichtiger Untersuchungstests.

Krankheitsbilder und Schmerzsymptomatiken der Schulter: Detailliert die Behandlung von Beschwerdebildern wie Impingement, Frozen Shoulder und Rotatorenmanschettenrupturen.

Funktionelle Bewegungsanalyse im Krafttraining: Bietet einen analytischen Leitfaden zur Optimierung der Trainingseffizienz und zur Vermeidung von Fehlbelastungen.

Differentialdiagnostische Voruntersuchung bei Beschwerden: Bietet einen systematischen Ansatz zur Schmerzidentifikation bei der Trainingsberatung.

Das Knie: Beschreibt die Anatomie und Biomechanik des Kniegelenks als Scharnier-Drehgelenk im Kontext extremer mechanischer Anforderungen.

Gonarthrose: Erläutert die Pathogenese und die konservativen Behandlungsoptionen bei arthrotischen Veränderungen im Kniegelenk.

Der Fuss: Analysiert die komplexe Struktur, Biomechanik und Pathophysiologie des Fusses als Basis der Aufrichtung und Fortbewegung.

Anthropologische Schlussbetrachtung der menschlichen Lokomotion: Fasst die evolutionären Anpassungen des Menschen an den aufrechten Gang zusammen.

Schlüsselwörter

Rehabilitationstraining, Medizinische Trainingstherapie, Biomechanik, Gelenkbelastung, Muskulfunktionsdiagnostik, Propriozeption, Sensomotorik, Wundheilung, Bindegewebsphysiologie, myofasziales Schmerzsyndrom, Posturale Kontrolle, Anamnese, Bewegungsanalyse, Krafttraining, Patientenmanagement.

Häufig gestellte Fragen

Was ist das primäre Ziel der in der Arbeit beschriebenen rehabilitativen Therapie?

Das primäre Ziel ist, dass der Patient seine alltäglichen Bewegungshandlungen wieder weitgehend uneingeschränkt beherrscht, indem die physische Belastbarkeit der betroffenen Regionen wiederhergestellt, gesichert und verbessert wird.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Analyse von Bewegungsabläufen genutzt?

Es werden biomechanische Modelle verwendet, die es erlauben, aufrtretende Kräfte und Drehmomente zu quantifizieren und in einem Modell zu übertragen, um adäquate Therapiemassnahmen gezielt abzuleiten.

Worum geht es im Abschnitt über das Bindegewebe grundsätzlich?

Es geht um die physiologischen Grundlagen der verschiedenen Bindegewebsarten (wie Sehnen, Knorpel, Bänder), deren Regenerationsfähigkeit, die Bedeutung von mechanischen Reizen für den Stoffwechsel und die klinische Relevanz bei Verletzungen.

Welche Rolle spielt die Anamnese im rehabilitativen Training?

Die Anamnese bildet die professionelle Grundlage zur Erfassung der Krankengeschichte, zur Identifikation von Risiken (Red Flags) und zur problemfokussierten Planung des Trainingsassessments.

Was wird unter „posturaler Kontrolle“ verstanden?

Posturale Kontrolle ist die Fähigkeit des Körpers, eine Position des Schwerpunkts über bzw. innerhalb der Unterstützungsfläche zu sichern, was eine essenzielle Voraussetzung für die Stabilität gegen die Schwerkraft bei allen Arten von Bewegungen ist.

Welche Bedeutung haben myofasziale Triggerpunkte für die Diagnose von Schulterschmerzen?

Sie verursachen übertragene (ausstrahlende) Schmerzen, die oft mit strukturellen Defekten verwechselt werden können. Die Deaktivierung dieser Punkte ist ein kausaler Bestandteil effektiver Schmerztherapie.

Warum ist das "Gleichgewichtstraining" auf labilen Unterlagen laut dem Autor kritisch zu sehen?

Der Autor argumentiert, dass diese oft unspezifisch sind und wenig Bezug zum Alltag und zur realen sportlichen Belastung haben. Er sieht den Nutzen primär in der Verbesserung der Reaktionsgeschwindigkeit, empfiehlt aber, das Haupttraining auf stabilen Flächen durchzuführen.

Was unterscheidet eine Sportverletzung von einem Sportschaden?

Eine Sportverletzung heilt in der Regel wieder aus (restitutio ad optimum) ohne bleibende funktionelle Einschränkungen. Ein Sportschaden hingegen beschreibt eine strukturell irreversible Veränderung, die die Gelenkfunktion nachhaltig negativ beeinträchtigt.

Warum wird das Training mit der Beinpresse der Kniebeuge bei Patienten mit Gonarthrose vorgezogen?

Die Beinpresse ermöglicht eine sehr gute Dosierbarkeit der Belastung, schaltet die Scherkräfte durch die kontrollierte Bewegung aus und erlaubt ein Training der Kniestrecker bei geringerer intraartikulärer Druckbelastung.

Welche Aspekte sind für die Rehabilitation nach VKB-Rekonstruktion besonders wichtig?

Neben der Stufenplanung des Trainings ist entscheidend, dass eine vollständige Einheilung des Implantats erst nach ca. 16 Wochen erfolgt und dass ein Fokus auf exzentrischem Training und der neuromuskulären Ansteuerung liegt, um destruktive Scherkräfte (Tibiavorschub) zu vermeiden.

Final del extracto de 265 páginas  - subir

Detalles

Título
Pathologien am Bewegungsapparat und ihre trainingstherapeutischen Konsequenzen, Band 3
Autor
Urs Geiger (Autor)
Año de publicación
2025
Páginas
265
No. de catálogo
V1556194
ISBN (PDF)
9783389105696
ISBN (Libro)
9783389105702
Idioma
Alemán
Etiqueta
pathologien bewegungsapparat konsequenzen band
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Urs Geiger (Autor), 2025, Pathologien am Bewegungsapparat und ihre trainingstherapeutischen Konsequenzen, Band 3, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1556194
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