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Angststörungen - Klinisch-psychologische Störungsbilder im Erwachsenenalter

Título: Angststörungen - Klinisch-psychologische Störungsbilder im Erwachsenenalter

Trabajo Universitario , 2010 , 22 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Sarah Berens (Autor), Linda Eidt (Autor)

Psicología - Psicología clínica, Psicopatología, Prevención
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Studienarbeit aus dem Jahr 2010, Fachbereich Sozialwesen, Note: 1,0. Neun Einträge im Literaturverzeichnis.
Die schriftliche Arbeit thematisiert die Ätiologie, die Symptomatik sowie die möglichen Therapieformen von Angststörungen in der postmodernen Gesellschaft.
Die Betrachtung der abnormen Angstreaktion als pathologisches Phänomen ist eine noch recht junge Entwicklung im Bereich der klinischen Psychologie. Die Verbreitung der verschiedenen Störungsbilder innerhalb der Gesellschaft hingegen ist enorm hoch. Die folgende Ausarbeitung beschäftigt sich in diesem Zusammenhang mit der Fragestellung: „Weißt das Individuum in der postmodernen Gesellschaft gegenüber Angststörungen einen Mangel an Resilienz auf?“
Um darauf eine angemessene Antwort geben zu können, werden im Folgenden zu Beginn das Thema „Angst“ und deren pathologische Formen erläutert und voneinander abgegrenzt. Weiter erfolgt die Darstellung der Klassifikation von Angststörungen sowie die detaillierte Beschreibung der häufigsten Vertreter: die generalisierte Angststörung, die Panikattacke, spezifische-, soziale-, und Agoraphobie, Zwangsstörungen sowie die Posttraumatische Belastungsstörung. Ferner werden sowohl die jeweiligen
Erklärungsansätze als auch der sozioökonomische Kontext dargestellt.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Angststörungen, Einleitung

2. Allgemeine Definition

3. Klassifikationen

4. Generalisierte Angststörung (generalized anxiety disorder)

4.1. Allgemeines zur Generalisierten Angststörung

4.2. Therapieansätze zur Generalisierten Angststörung

5. Panikstörungen (panic disorder)

5.1. Allgemeines zur Panikstörung

5.2. Therapieansätze zur Panikstörung

6. Phobien – Spezifische-, Soziale und Agoraphobie (phobia)

6.1. Allgemeines zu Spezifischen-, Sozialen und Agoraphobie

6.2. Therapieansätze zu Phobien

7. Zwangsstörung (obsessive-compulsive disorder)

7.1. Allgemeines zur Zwangsstörung

7.2. Therapieansätze zur Zwangsstörung

8. Posttraumatische Belastungsstörung

8.1. Allgemeines zur Posttraumatischen Belastungsstörung

8.2. Therapieansätze zur Posttraumatischen Belastungsstörung

9. Lerntheoretischer Erklärungsansatz

9.1 Biologischer Erklärungsansatz

9.2 Biopsychosozialer Erklärungsansatz

10. Angst und Arbeitsalltag

11. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Ätiologie, Symptomatik sowie therapeutische Ansätze bei verschiedenen Angststörungen im Erwachsenenalter vor dem Hintergrund der postmodernen Gesellschaft. Dabei wird insbesondere der Frage nachgegangen, ob das Individuum in der heutigen Gesellschaft einen Mangel an Resilienz gegenüber Angststörungen aufweist.

  • Klinische Einordnung und Klassifikation von Angststörungen (DSM-IV/ICD-10)
  • Detaillierte Analyse spezifischer Störungsbilder (GAS, Panikstörung, Phobien, Zwangsstörung, PTSD)
  • Diskussion theoretischer Erklärungsansätze (lerntheoretisch, biologisch, biopsychosozial)
  • Untersuchung des sozioökonomischen Kontextes und der Auswirkungen auf den Arbeitsalltag

Auszug aus dem Buch

4. Generalisierte Angststörung (DMS-IV 300.02 oder ICD-10 F 41.1)

Die generalisierte Angststörung (GAS, engl. generalized anxiety disorder) zeigt sich bei Betroffenen nicht in spezifischen Situationen oder im Zusammenhang mit konkreten Objekten, sondern zeichnet sich durch eine, wie der Name bereits verrät, generelle, also persistierende Ängstlichkeit aus. Betroffene werden dabei von einer chronischen sowie unkontrollierbaren Sorge um Geringfügigkeiten, Alltagssituationen oder auch die Gesundheit begleitet. Die durch die frei flottierende Angst hervorgerufenen Sorgen dienen dabei nicht ihrer natürlichen Funktion, das Individuum auf potentiell bedrohliche Situationen vorzubereiten und einen Prozess zur Problemlösung zu aktivieren.

So beschäftigen sich Angstpatienten mit dem wiederholten gedanklichen Durchspielen aversiver Ereignisse. Dabei kommt es jedoch nicht zur Entwicklung von Lösungsstrategien, sondern einer gedanklichen Festsetzung an negativen Aspekten, potentiellem Unglück oder dem eigenen Versagen. Kommt es bei Betroffenen zu dem Gefühl bestimmte Gedankenketten nicht länger ertragen zu können, schnellen sie charakteristischerweise zu einem anderen Sorgenpol und katastrophisieren diesen gleichermaßen. Für den Betroffenen entstehen dabei ein Gefühl von Hilflosigkeit und die Angst, den Anforderungen des Lebens nicht gewachsen zu sein.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Angststörungen, Einleitung: Einführung in das Thema der Ätiologie und Symptomatik von Angststörungen sowie Formulierung der Forschungsfrage zur Resilienz des Individuums.

2. Allgemeine Definition: Abgrenzung von normaler und pathologischer Angst sowie Definition psychischer Störungen anhand der Dysfunktionalität.

3. Klassifikationen: Darstellung der diagnostischen Systeme DSM-IV und ICD-10 zur Einordnung von psychischen Krankheitsbildern.

4. Generalisierte Angststörung (generalized anxiety disorder): Erläuterung des klinischen Bildes der chronischen, unkontrollierbaren Sorge sowie der therapeutischen Ansätze.

5. Panikstörungen (panic disorder): Beschreibung der wiederkehrenden, plötzlichen Panikattacken und deren diagnostische Unterscheidung sowie Behandlungsoptionen.

6. Phobien – Spezifische-, Soziale und Agoraphobie (phobia): Differenzierung der verschiedenen Phobie-Formen und ihre Auswirkungen auf den sozialen und beruflichen Alltag.

7. Zwangsstörung (obsessive-compulsive disorder): Analyse von Zwangsgedanken und Zwangshandlungen sowie deren Behandlungsschwierigkeiten.

8. Posttraumatische Belastungsstörung: Untersuchung der Reaktion auf traumatische Erfahrungen und der Möglichkeiten der psychotherapeutischen Intervention.

9. Lerntheoretischer Erklärungsansatz: Zusammenfassung der psychologischen und biologischen Theorien zur Entstehung von Ängsten.

10. Angst und Arbeitsalltag: Analyse des Einflusses der modernen Arbeitswelt auf die Entstehung von Angsterkrankungen durch Stress und Rollenkonflikte.

11. Fazit: Zusammenfassende Beantwortung der Forschungsfrage unter Berücksichtigung des biopsychosozialen Modells.

Schlüsselwörter

Angststörungen, Klinische Psychologie, Resilienz, Generalisierte Angststörung, Panikstörung, Phobien, Zwangsstörung, Posttraumatische Belastungsstörung, Diagnostik, Therapieansätze, Biopsychosoziales Modell, Arbeitsalltag, Stress, Psyche, Mentalität

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit thematisiert klinisch-psychologische Störungsbilder im Erwachsenenalter, speziell verschiedene Formen von Angststörungen, und deren Auftreten in der heutigen postmodernen Gesellschaft.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Themenfelder umfassen die Definition und Klassifikation von Ängsten, die Analyse spezifischer Störungsbilder wie Panik- oder Zwangsstörungen sowie die Einflüsse moderner Arbeitsbedingungen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, zu prüfen, ob das Individuum in der postmodernen Gesellschaft einen Mangel an Resilienz gegenüber Angststörungen aufweist.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche klinisch-psychologischer Standardwerke (z.B. Davison, Myers) und aktueller gesundheitspolitischer Analysen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Darstellung einzelner Störungsbilder (GAS, Phobien, PTSD etc.), deren diagnostische Kriterien und die entsprechenden therapeutischen Interventionsmöglichkeiten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Angststörungen, psychische Gesundheit, Klassifikation, Resilienz und biopsychosoziale Faktoren geprägt.

Wie unterscheiden sich DSM-IV und ICD-10 in der Anwendung?

Beide Systeme dienen der Klassifikation psychischer Störungen, wobei das DSM-IV eher in den USA und die ICD-10 international breiter verbreitet ist; die ICD umfasst dabei auch allgemeine körperliche Erkrankungen.

Welche Rolle spielt der Arbeitsalltag bei der Entstehung von Ängsten?

Aufgrund der Verlagerung von körperlicher zu psychomentaler Arbeit und durch Konkurrenzdruck sowie Unsicherheit im Arbeitsverhältnis steigt der Stresspegel, was sich in Angststörungen manifestieren kann.

Warum sind Zwangsstörungen in der Therapie oft schwierig zu behandeln?

Da Zwangsstörungen häufig auf tief verdrängten Konflikten basieren oder durch komplexe „Rituale“ aufrechterhalten werden, erfordert ihre Behandlung meist langwierige verhaltenstherapeutische Expositionsverfahren.

Final del extracto de 22 páginas  - subir

Detalles

Título
Angststörungen - Klinisch-psychologische Störungsbilder im Erwachsenenalter
Universidad
University of Applied Sciences Koblenz
Curso
Klinische Psychologie
Calificación
1,0
Autores
Sarah Berens (Autor), Linda Eidt (Autor)
Año de publicación
2010
Páginas
22
No. de catálogo
V155741
ISBN (Ebook)
9783640697649
ISBN (Libro)
9783640697854
Idioma
Alemán
Etiqueta
Angststörungen Angst Ängste Devianz Phobie Generalisierte Angststörung Agoraphobie Sozialphobie Posttraumatische Belastungsstörung PTSD Panikattacke Zwangstörungen Zwangsstörung spezifische Phobie
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Sarah Berens (Autor), Linda Eidt (Autor), 2010, Angststörungen - Klinisch-psychologische Störungsbilder im Erwachsenenalter, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/155741
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