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Digitalisierung und Künstliche Intelligenz im Klassenzimmer

Entwicklung und Implementierung einer Doppelstunde zur Sensibilisierung von Schüler*innen für die Gefahren von Halluzinationen in der digitalen Welt

Titel: Digitalisierung und Künstliche Intelligenz im Klassenzimmer

Masterarbeit , 2024 , 166 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Michelle Wortmann (Autor:in)

Didaktik - Germanistik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die vorliegende Arbeit untersucht die Rolle der Medienkompetenz im schulischen Kontext und deren Bedeutung für die kritische Auseinandersetzung mit digitalen Informationen. Im Zentrum steht die Analyse eines Unterrichtskonzepts, das Schüler*innen für die Herausforderungen der digitalen Medienwelt sensibilisieren soll. Dabei wird insbesondere der Umgang mit Fake News, Desinformationen und KI-generierten Inhalten thematisiert.

Die empirische Untersuchung basiert auf einer Unterrichtseinheit, die an einer 9. Klasse sowie einem Q1-Kurs durchgeführt wurde. Mittels Prä- und Post-Umfragen wurden die Veränderungen in der Wahrnehmung und Kompetenzentwicklung der Schülerinnen erfasst. Die Ergebnisse zeigen eine gesteigerte Medienkompetenz sowie eine erhöhte Sensibilität im Umgang mit digitalen Inhalten. Die Schüler*innen entwickeln eine kritischere Haltung gegenüber manipulativen Medien und erwerben Strategien zur Quellenbewertung.

Abschließend wird die Notwendigkeit einer kontinuierlichen Integration medienpädagogischer Inhalte im Unterricht betont. Lehrkräfte sollten verstärkt auf den kritischen Umgang mit digitalen Medien vorbereiten, um Schüler*innen zu mündigen und reflektierten Mediennutzer*innen auszubilden. Die Arbeit unterstreicht, dass Medienbildung ein essenzieller Bestandteil der schulischen Bildung ist, um den Herausforderungen der digitalen Gesellschaft kompetent zu begegnen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Digitalisierung

2.1 Digitalisierung in der Schule

2.2 Auswirkungen der Digitalisierung

2.2.1 Verschwörungserzählungen

2.2.2 Fake News

3. Künstliche Intelligenz

3.1 Generierende KI

3.2 Künstliche Intelligenz in der Schule

3.3 Chancen und Herausforderungen der Künstlichen Intelligenz in der Schule

4. Empirische Untersuchung

4.1 Forschungsdesign

4.2 Methodik

4.3 Daten

4.4 Unterrichtsmaterial

4.4.1 Unterrichtsmaterial 9. Klasse

4.4.2 Unterrichtsmaterial Q1-Kurs

4.5 Durchführung der Unterrichtsstunden

4.6 Ergebnisse

4.6.1 Prä-Umfrage

4.6.2 Post-Umfrage

4.6.3 Audioaufnahme 9. Klasse

4.6.4 Audioaufnahme Q1-Kurs

4.7 Diskussion

5. Fazit

6. Ausblick

7. Literaturverzeichnis

7.1 Literaturverzeichnis KI-Tools

7.2 Literaturverzeichnis Unterrichtsmaterial

7.3 Literaturverzeichnis Erklärvideos

Anhang

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, inwieweit eine speziell entwickelte Doppelstunde Schüler*innen dazu befähigen kann, kritisch mit den Gefahren von KI-Halluzinationen, Desinformationen und Verschwörungserzählungen in einer zunehmend digitalisierten Welt umzugehen.

  • Medienkompetenzförderung im Kontext des digitalen Wandels
  • Gefahren von Fake News und Verschwörungserzählungen in sozialen Medien
  • Funktionsweise und Risiken generativer Künstlicher Intelligenz
  • Empirische Analyse der Wirksamkeit von Unterrichtsmaterialien

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung

Ich kann mit einem Humboldt-Zitat antworten, der gesagt hat, dass wir mündige [Bürger*innen] der Zukunft an der Schule ausbilden sollen. Und zu einer Mündigkeit im 21. Jahrhundert gehört eben, dass ich als Bürgerin hinter die Kulissen von Daten gucken kann, dass ich Fake News und Desinformationen von echten News unterscheiden kann, dass ich Gestalterin dieser Welt sein darf […]. Und dass ich mit Medien spielerisch umgehen kann, also genauso eine Präsentation erstellen kann wie einen Aufsatz digital schreiben. Und all das sollte aus meiner Sicht die Schule vermitteln […]. (Vodafone Stiftung Deutschland 2023: 27)

Mit diesem Zitat wird die Notwendigkeit der digitalen Bildung an Schulen verdeutlicht. Die digitale Bildung an Schulen ist aufgrund von Differenzen in der technischen Ausstattung mit digitalen Geräten und dem Zugang zum Internet mit Herausforderungen verbunden (vgl. Quaiser-Pohl 2024:36f). So haben manche Schulen nicht genügend digitale Geräte für alle Schüler*innen, während andere Schulen über eine gute technische Infrastruktur verfügen. Dieser Mangel an digitalen Ressourcen kann die Ausbildung der Medienkompetenz und -bildung der Schüler*innen hemmen. Aufgrund der steigenden Internetnutzung der Jugendlichen (vgl. Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest 2023: 24) und der aktiven Nutzung von Sozialen Medien, wie beispielsweise WhatsApp und Instagram (vgl. Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest 2023: 33), ist die Aufklärung über die Gefahren und Risiken in der digitalisierten Welt unerlässlich.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit begründet die Relevanz digitaler Bildung und Medienkompetenz angesichts zunehmender digitaler Risiken für Jugendliche.

2. Digitalisierung: Es werden der Begriff der Digitalisierung sowie die Auswirkungen und Risiken, wie Verschwörungserzählungen und Fake News, im schulischen Kontext analysiert.

3. Künstliche Intelligenz: Das Kapitel definiert KI, erläutert die Funktionsweise generativer KI-Systeme und erörtert deren Rolle sowie spezifische Herausforderungen im Klassenzimmer.

4. Empirische Untersuchung: Hier wird das Forschungsdesign, die Methodik und die Durchführung einer Unterrichtsintervention zur Sensibilisierung von Schüler*innen detailliert dargestellt und fachlich kommentiert.

5. Fazit: Die wichtigsten Erkenntnisse über die Notwendigkeit der Förderung von Medienkompetenz durch gezielte Unterrichtsmaßnahmen werden zusammengefasst.

6. Ausblick: Es wird diskutiert, wie Schulen künftig auf die rasante KI-Entwicklung reagieren und Lehrkräfte bei der Integration dieser Technologien unterstützen können.

Schlüsselwörter

Medienkompetenz, Digitale Bildung, Künstliche Intelligenz, ChatGPT, Fake News, Verschwörungserzählungen, KI-Halluzinationen, Medienpädagogik, Schüler, Unterrichtsentwicklung, Bildmanipulation, Bias, Datenschutz, Medienbildung, Empirische Untersuchung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie Schüler*innen durch gezielte Unterrichtsangebote für die spezifischen Gefahren der KI-gestützten Desinformation sensibilisiert werden können.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die Digitalisierung der Schule, die Funktionsweise von generativer KI, der Umgang mit Fake News und Verschwörungserzählungen sowie die Steigerung der Medienkompetenz.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsfrage?

Die Forschungsfrage lautet: Inwieweit kann eine Doppelstunde Schüler*innen für die Gefahren von KI-Halluzinationen, Fake News und Verschwörungserzählungen in der digitalen Welt sensibilisieren?

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird ein Prä-Post-Test-Design mittels Fragebögen in Kombination mit qualitativen Audioanalysen der Unterrichtsreflexionen eingesetzt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung zu Digitalisierung, Medienbildung und KI sowie eine empirische Untersuchung, die das Forschungsdesign und die Ergebnisse der umgesetzten Doppelstunden detailliert auswertet.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Kernelemente sind Medienkompetenz, KI-Halluzinationen, Fake News, Künstliche Intelligenz, digitale Bildung und die empirische Überprüfung didaktischer Konzepte.

Wie unterscheidet sich diese Arbeit bei der Definition von Fake News?

Die Arbeit nutzt die Definition von Apple & Doser, um bewusst verbreitete Falschmeldungen mit intendiertem Ziel fokussiert zu untersuchen und satirische Inhalte auszuschließen.

Warum wurde sich für das Nahost-Konflikt-Thema im Unterricht entschieden?

Das Thema wurde aufgrund seines hohen Lebensweltbezugs und der aktuellen Relevanz gewählt, um Schüler*innen direkt an ihrem Informationsverhalten in den Sozialen Medien abzuholen.

Ende der Leseprobe aus 166 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Digitalisierung und Künstliche Intelligenz im Klassenzimmer
Untertitel
Entwicklung und Implementierung einer Doppelstunde zur Sensibilisierung von Schüler*innen für die Gefahren von Halluzinationen in der digitalen Welt
Hochschule
Bergische Universität Wuppertal
Note
1,3
Autor
Michelle Wortmann (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2024
Seiten
166
Katalognummer
V1561601
ISBN (PDF)
9783389117668
ISBN (Buch)
9783389117675
Sprache
Deutsch
Schlagworte
KI Künstliche Intelligenz Schule Halluzinationen Fake News Verschwörungserzählungen empirische Forschung Chancen und Herausforderungen generierende KI Digitalisierung Schule ChatGPT KI in der Schule Vor- und Nachteile KI Medienkompetenz Unterrichtkonzept Medienbildung Baacke Medienkritik
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Michelle Wortmann (Autor:in), 2024, Digitalisierung und Künstliche Intelligenz im Klassenzimmer, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1561601
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  166  Seiten
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