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Angsträume in der Stadt

Eine Analyse städtischer Unsicherheitswahrnehmungen in der Nacht und deren Bewältigungsstrategien am Beispiel der öffentlichen Parks in der Hamburger HafenCity

Título: Angsträume in der Stadt

Tesis (Bachelor) , 2024 , 63 Páginas , Calificación: 2,0

Autor:in: Lasse Bartols (Autor)

Ciencias de la Tierra / Geografía - Demografía, planeamiento urbanístico y ordenación territorial
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Nachts verändern sich Städte – bekannte Orte wirken plötzlich fremd, manche Straßen oder Parks werden gemieden. Doch was genau macht einen städtischen Raum zum Angstraum? Welche Faktoren beeinflussen, ob sich Menschen sicher oder unsicher fühlen? Diese Arbeit untersucht das Thema anhand der Parks in der Hamburger HafenCity und zeigt, wie Stadtplanung, Beleuchtung und soziale Kontrolle die Wahrnehmung von Sicherheit beeinflussen.

Neben theoretischen Grundlagen werden auch reale Beobachtungen und Expertenmeinungen einbezogen, um ein umfassendes Bild zu zeichnen. Besonders spannend ist dabei der Blick auf geschlechtsspezifische Unterschiede und die Frage, warum einige Gruppen sich in öffentlichen Räumen unwohler fühlen als andere.

Die Untersuchung bietet keine einfachen Antworten, sondern regt dazu an, Stadtentwicklung neu zu denken.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Relevanz des Themas

1.2 Zielsetzung und Fragestellung

1.3 Forschungsfeld

1.4 Aufbau der Arbeit

2 Theoretische Grundlagen

2.1 Henri Lefebvre: Die Produktion des Raums

2.2 Leslie Kern: Feminist City

2.3 Broken-Windows-Theorie von Wilson und Kelling

2.4 Räumlicher Affekt: Nigel Thrift und Ben Anderson

2.5 Doreen Massey: Raum als Prozess

3 Methodik

3.1 Qualitative Experteninterviews

3.2 Teilnehmende Beobachtung

4 Die Bedeutung von Angsträumen im urbanen Kontext

4.1 Historischer und gesellschaftlicher Kontext von Angsträumen

4.2 Geschlechtsspezifische Perspektiven auf urbane Unsicherheiten

4.3 Die Rolle von sozialer Kontrolle und Raumgestaltung

5 Analyse der Angsträume in der Hamburger HafenCity

5.1 Die Parks in der HafenCity

5.1.1 Lohsepark

5.1.2 Sandtorpark

5.1.3 Grasbrookpark

5.1.4 Baakenpark

5.2 Die Parks in der HafenCity als potenzielle Angsträume

6 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert umfassend die Entstehung und Wahrnehmung von Angsträumen in den öffentlichen Parks der Hamburger HafenCity. Im Zentrum steht die Untersuchung, wie physische, soziale und geschlechtsspezifische Faktoren das Sicherheitsempfinden beeinflussen und welche Auswirkungen dies auf die urbane Nutzung hat.

  • Phänomenologie städtischer Unsicherheitswahrnehmungen
  • Die Rolle von Raumgestaltung und Beleuchtungskonzepten
  • Soziale Kontrolle und Partizipation in der urbanen Planung
  • Feministische Perspektiven auf den urbanen Raum
  • Vergleichende Analyse der Parks in der HafenCity

Auszug aus dem Buch

1.1 Relevanz des Themas

Die Untersuchung von Angsträumen im urbanen Kontext, hat in einer Zeit zunehmender Verdichtung und kultureller Diversität zentrale Bedeutung erlangt. Wenn sich unterschiedlichste soziale, ethnische und kulturelle Gruppen in eng begrenzten Städten ballen, kann ein dynamisches Gefüge entstehen. Auf der einen Seite eröffnen sich Möglichkeiten für inspirierende Begegnungen und synergetische Austauschprozesse und auf der anderen Seite verdichten sich potenzielle Spannungen und Unsicherheiten.

Vor allem in den nächtlichen Stunden zeigen sich bestimmte urbane Zonen als Räume, in denen Menschen sich unbehaglich fühlen oder denen sie gar bewusst ausweichen (vgl. Krauß/Schwimmer 2011: 745). Solche Angsträume begrenzen nicht nur die Bewegungsfreiheit der Bewohner:innen und Besucher:innen, sondern schwächen im Extremfall die gesamte vitale Funktion öffentlicher Räume. Das Analysieren von Angsträumen ermöglicht stadtplanerischen Akteuren, ortsspezifische Maßnahmen zu entwickeln, die sämtliche Nutzergruppen einbeziehen (vgl. ebd.).

Aber auch schon alleine das Aufmerksam machen auf dieses Thema ist wichtig, damit sich möglichst alle Akteure überhaupt bewusst werden, dass es diese Angsträume in einer Stadt gibt. Denn Angst ist selten ein isoliertes Gefühl: Sie wurzelt in sozialen Gefügen, in Machtverhältnissen und Normen, die den Raum quasi unsichtbar mitprägen (vgl. ebd.: 747).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Einführung in das Forschungsthema der Angsträume in der HafenCity sowie Darlegung der Forschungsfragen und Zielsetzung.

2 Theoretische Grundlagen: Erläuterung relevanter sozialwissenschaftlicher Theorien wie der Produktion des Raums und der Broken-Windows-Theorie als Basis für die Analyse.

3 Methodik: Beschreibung des qualitativen Forschungsansatzes bestehend aus Experteninterviews und teilnehmender Beobachtung.

4 Die Bedeutung von Angsträumen im urbanen Kontext: Analyse von Angsträumen unter historischen, gesellschaftlichen und geschlechtsspezifischen Gesichtspunkten.

5 Analyse der Angsträume in der Hamburger HafenCity: Detaillierte Untersuchung der vier Parks im Stadtteil sowie Bewertung ihrer Eignung als Angsträume.

6 Fazit: Zusammenführung der Forschungsergebnisse und Ausblick auf zukünftige stadtplanerische Fragestellungen.

Schlüsselwörter

Angsträume, HafenCity, Stadtplanung, Sicherheitsempfinden, Soziale Kontrolle, Raumgestaltung, Feministischer Ansatz, Qualitative Forschung, Öffentlicher Raum, Urbane Unsicherheit, Beleuchtungskonzepte, Lohsepark, Sandtorpark, Grasbrookpark, Baakenpark

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Bachelorarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Wahrnehmung von Unsicherheit im urbanen Raum sowie der Frage, welche Faktoren in den Parks der Hamburger HafenCity dazu führen, dass diese als Angsträume identifiziert werden.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die zentralen Felder umfassen das Zusammenspiel von physischer Raumgestaltung, sozialer Kontrolle durch Anwohner, die geschlechtsspezifische Raumwahrnehmung und die Bedeutung von Beleuchtungskonzepten.

Welches Ziel verfolgt der Autor mit dieser Untersuchung?

Ziel ist es, ein tieferes Verständnis dafür zu entwickeln, wie Angsträume entstehen und wie kulturelle, soziale sowie strukturelle Faktoren dazu beitragen, dass Individuen bestimmte Räume im städtischen Umfeld als bedrohlich wahrnehmen.

Welche wissenschaftlichen Methoden wurden angewandt?

Der Autor nutzte einen qualitativen Ansatz, bestehend aus Experteninterviews mit Planern der HafenCity sowie einer teilnehmenden Beobachtung der betroffenen Parks bei Tag und Nacht.

Welche Parks werden im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Die Analyse konzentriert sich auf den Lohsepark, den Sandtorpark, den Grasbrookpark und den Baakenpark in der Hamburger HafenCity.

Welche Keywords charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit lässt sich am besten mit Begriffen wie Angsträume, HafenCity, soziale Kontrolle, Raumgestaltung und urbane Sicherheit kategorisieren.

Warum spielt die Broken-Windows-Theorie eine Rolle für die Analyse der HafenCity?

Sie dient dazu, zu bewerten, inwieweit vernachlässigte oder schlecht beleuchtete Zonen in den Parks ein Signal für mangelnde soziale Kontrolle aussenden könnten und somit Unsicherheitsgefühle verstärken.

Inwiefern beeinflusst das Geschlecht die Wahrnehmung der HafenCity-Parks?

Unterstützt durch feministische Stadtforschung zeigt der Autor auf, dass Frauen aufgrund gesellschaftlicher Prägungen häufiger Anhaltspunkte für Unsicherheit in dunklen Zonen der Parks wahrnehmen und ihr Verhalten entsprechend anpassen.

Welches Fazit zieht der Autor in Bezug auf die HafenCity?

Der Autor kommt zu dem Schluss, dass die HafenCity städtebaulich relativ sicher gestaltet ist, jedoch weiterhin ein subjektives Sicherheitsempfinden existiert, das weniger von objektiven Gefahren als vielmehr von psychologischen und individuellen Faktoren geprägt wird.

Final del extracto de 63 páginas  - subir

Detalles

Título
Angsträume in der Stadt
Subtítulo
Eine Analyse städtischer Unsicherheitswahrnehmungen in der Nacht und deren Bewältigungsstrategien am Beispiel der öffentlichen Parks in der Hamburger HafenCity
Universidad
HafenCity University Hamburg
Calificación
2,0
Autor
Lasse Bartols (Autor)
Año de publicación
2024
Páginas
63
No. de catálogo
V1563351
ISBN (PDF)
9783389116050
ISBN (Libro)
9783389116067
Idioma
Alemán
Etiqueta
Angstraum Stadtplanung Unsicherheitswahrnehmung HafenCity Hamburg Soziale Kontrolle Nächtliche Stadt Geschlechtsspezifische Sicherheit Urbanes Raumgefühl
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Lasse Bartols (Autor), 2024, Angsträume in der Stadt, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1563351
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Extracto de  63  Páginas
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