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Strategien mit Optionen

Titre: Strategien mit Optionen

Dossier / Travail , 2009 , 29 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Diplom-Ökonom Paul Ramm (Auteur)

Gestion d'entreprise - Banque, Bourse, Assurance
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Résumé Extrait Résumé des informations

Insbesondere in der aktuellen Finanzmarktlage, getrieben von immer düstereren Weltwirt-schaftsprognosen, gerät eine Wertpapiergattung in den Mittelpunkt der öffentlichen Diskussi-on: die Derivate. Oft werden diese – wohl zu unrecht – in einem Atemzug mit Spekulation und der dadurch negativen Folgen auf die Realwirtschaft genannt. Dabei wird übersehen, dass die ursprüngliche Implikation, die mit diesen Wertpapieren verfolgt wird, die Absicherung bestimmter Positionen (bestehender und in der Zukunft zu erwerbender) ist. Diese Grundin-tention wird auch dadurch untermauert, dass während der Finanzmarktkrise der verstärkte Einsatz von Derivaten (hauptsächlich Optionen und Futures) zu beobachten ist. So ist es dem Weltmarktführer in diesem Bereich, der Chicago Mercantile Exchange (CME), im Berichts-jahr 2008 gelungen, einen Rekordumsatz zu erzielen. Im Durchschnitt des letzten Jahres sind 13 Mio. Kontrakte täglich abgeschlossen worden. Das entspricht einem Plus von 4 % gegen-über dem Vorjahr . Bereits im November 2007 schrieb das Handelsblatt, das Subprime-Debakel mache Terminbörsen zu den Gewinnern . Auf der anderen Seite ist in der aktuellen Lage jedoch mit einer zunehmenden Überwachung des Handels mit Derivaten zu rechnen, speziell bei Hedge Funds. Beispielsweise verlängerte die Bundesanstalt für Finanzdienstleis-tungsaufsicht (BaFin) den ungedeckten Leerverkaufsverbot (Naked Short Selling ) von elf Finanzaktien nochmals bis zum 31. März 2009, um so die exzessiven Preisbewegungen, die die Finanzmarktstabilität gefährden könnten und folglich enorme Nachteile für das komplette Finanzsystem bedeuten würden, zu begrenzen .
Die Option, eine zu den Derivaten zu zählende Wertpapierart, ermöglicht eine Vielzahl von Strategien. Diese werden durch den (kombinierten) Einsatz unterschiedlicher Optionstypen vollzogen. Die Zielsetzung dabei ist, in jeder Finanzmarktentwicklung einen Gewinn zu reali-sieren. D. h. nun, ganz egal ob die Märkte steigen, fallen oder seitwärts tendieren, es soll letztendlich immer ein positives Ergebnis gewährleistet sein. Wie dies praktisch umgesetzt werden kann, wird in dieser schriftlichen Ausarbeitung dargelegt.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Zum Wesen der Option

3. Der Grundgedanke des Handels mit Optionen

4. Strategische Analyse eines Optionsgeschäfts

5. Grundstrategien im Optionsgeschäft

5.1. Long Call

5.2. Short Call

5.3. Long Put

5.4. Short Put

6. Strategien aus Optionskombinationen

6.1. Straddles

6.2. Strangles

6.3. Bull und Bear Spread

7. Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die Funktionsweise von Optionen und deren Einsatz als strategisches Instrument am Finanzmarkt. Das primäre Ziel ist es aufzuzeigen, wie durch den kombinierten Einsatz von Optionen in verschiedenen Marktsituationen Gewinne erzielt werden können, unabhängig davon, ob die Kurse steigen, fallen oder seitwärts tendieren.

  • Grundlagen und Wesen von derivativen Finanzinstrumenten (Optionen)
  • Methodik der strategischen Analyse vor einem Optionsgeschäft
  • Analyse der vier Grundstrategien (Long/Short Call, Long/Short Put)
  • Konstruktion und Risikoprofile von Optionskombinationen (Straddles, Strangles)
  • Einsatz von Bull- und Bear-Spreads zur Risikobegrenzung

Auszug aus dem Buch

5.1. Long Call

Bei der Erwartung eines stark steigenden Kurses des zu Grunde liegenden Basisobjekts (bullish) bietet sich die Strategie Long Call an. Umgesetzt wird diese Strategie mit dem Kauf (Long) einer Kaufoption (Call). Der Anleger erwirbt hierbei folglich das Recht, indessen nicht die Pflicht, das Basisobjekt mittels eines Calls während bzw. am Ende der Laufzeit zu kaufen, wobei dieser an Wert gewinnt, sollten die Erwartungen des Investors eintreffen. Beim „einfachen“ Kauf des Underlyings wäre zwar derselbe Effekt bewirkt worden, jedoch müsste vergleichsweise wesentlich mehr Kapital eingesetzt werden. Das investierte Kapital wird mit Hilfe des Calls also gehebelt. Für den Investor besteht dabei aber keine Nachschussverpflichtung, dieser unterliegt lediglich dem Ausgangsrisiko (Prämienzahlung). Der Inhaber dieser Option kann beim Eintreffen seiner Prognose, also einem stark steigenden Underlying, einen potentiell unbegrenzten Gewinn realisieren. Dahingegen beläuft sich das Verlustrisiko bei einer gegenläufigen Bewegung, also einem fallenden Kurs des Basisobjekts, maximal auf die gezahlte Prämie. Es kann folglich höchstens der Preis des Calls verloren werden, wobei dies einem Totalverlust gleichkommt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die aktuelle Relevanz von Derivaten in der Finanzmarktkrise und definiert das Ziel der Arbeit, verschiedene Optionsstrategien zur Gewinnerzielung vorzustellen.

2. Zum Wesen der Option: Dieses Kapitel erläutert die Definition von Optionen als bedingte Termingeschäfte und differenziert zwischen den Rollen von Käufer (Long) und Verkäufer (Short).

3. Der Grundgedanke des Handels mit Optionen: Es wird die Absicherungsfunktion (Hedging) von Optionen sowie das Konzept der Portfolio Insurance und die Bedeutung der Hedge-Ratio behandelt.

4. Strategische Analyse eines Optionsgeschäfts: Hier werden notwendige Analyseschritte wie Fundamental- und Technische Analyse dargestellt, die vor der eigentlichen Investitionsentscheidung erfolgen sollten.

5. Grundstrategien im Optionsgeschäft: Die vier fundamentalen Positionen (Long Call, Short Call, Long Put, Short Put) werden einzeln hinsichtlich ihrer Gewinn- und Verlustprofile analysiert.

6. Strategien aus Optionskombinationen: Dieses Kapitel untersucht komplexe Strategien, bei denen mehrere Optionen kombiniert werden, um von Volatilität (Straddles/Strangles) oder moderaten Kursbewegungen (Spreads) zu profitieren.

7. Schlussbetrachtung: Die Arbeit schließt mit einer kritischen Reflexion über die Anwendbarkeit der Strategien und betont die Bedeutung einer eigenen fundierten Markteinschätzung.

Schlüsselwörter

Optionen, Derivate, Finanzmarkt, Long Call, Short Call, Long Put, Short Put, Straddle, Strangle, Bull-Spread, Bear-Spread, Volatilität, Hedging, Basiswert, Risiko

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den Grundlagen des Optionshandels und stellt verschiedene Handelsstrategien vor, mit denen Anleger in unterschiedlichen Marktlagen agieren können.

Welche thematischen Schwerpunkte werden gesetzt?

Die Schwerpunkte liegen auf der Erläuterung der Optionsgrundlagen, der strategischen Vorab-Analyse von Basiswerten und der detaillierten Beschreibung komplexer Kombinationsstrategien.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Anleger durch den gezielten Einsatz von Optionen ein positives Ergebnis erwirtschaften können, unabhängig davon, ob sich der Markt nach oben, unten oder seitwärts bewegt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine deskriptive und analysierende Vorgehensweise, basierend auf finanzmathematischen Modellen und der Auswertung bestehender Fachliteratur zu Derivaten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung der vier Grundpositionen (Long/Short Call/Put) sowie die Konstruktion fortgeschrittener Strategien wie Straddles, Strangles und Spreads inklusive ihrer Payoff-Diagramme.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Begriffe sind Derivate, Optionen, Volatilität, Risikomanagement (Hedging), Basispreis und diverse spezifische Strategien wie Bull- oder Bear-Spread.

Was unterscheidet einen Long Straddle von einem Long Strangle?

Der Hauptunterschied liegt in den Ausübungspreisen: Beim Straddle sind diese für Call und Put identisch, während sie beim Strangle divergieren, was die Kosten und das Risikoprofil beeinflusst.

Warum ist das "Schreiben" einer Option als risikoreich einzustufen?

Das Schreiben (Verkaufen) von Optionen ist risikoreich, da der Verkäufer (Stillhalter) im Falle einer starken Gegenbewegung unbegrenzte Verluste erleiden kann, während der Gewinn auf die vereinnahmte Prämie begrenzt bleibt.

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Résumé des informations

Titre
Strategien mit Optionen
Université
University of Kassel
Cours
Financial Engineering
Note
1,0
Auteur
Diplom-Ökonom Paul Ramm (Auteur)
Année de publication
2009
Pages
29
N° de catalogue
V156337
ISBN (ebook)
9783640699773
ISBN (Livre)
9783640700165
Langue
allemand
mots-clé
Optionen Terminkontrakte Optionshandel Optionsgeschäft Grundstrategien Optionskombinationen Long Call Short Call Long Put Short Put Straddles Strangles Bull Spread Bear Spread Payoff Futures Leerverkauf Naked Short Selling Optionsprämie Finanzinstrument Derivat Basiswert Underlying Termingeschäft Inhaber Ausübungspreis Strike European- Style American-Style Kaufoption Call Verkaufsoption Put Hedging Portfolio Insurance Delta Technische-Analyse Chartanalyse Portfolio-Analyse Asset Allocation bullish bearish Break-Even
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Diplom-Ökonom Paul Ramm (Auteur), 2009, Strategien mit Optionen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/156337
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