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Analyse des Konzernabschlusses hinsichtlich bilanzierter Risiken bei der K+S Aktiengesellschaft 2007

Título: Analyse des Konzernabschlusses hinsichtlich bilanzierter Risiken bei der K+S Aktiengesellschaft 2007

Trabajo Escrito , 2009 , 25 Páginas , Calificación: 2,0

Autor:in: Diplom-Ökonom Paul Ramm (Autor)

Economía de las empresas - Contabilidad e impuestos
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Die Zielsetzung eines Jahresabschlusses ist es, über die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage
sowie über die Cashflows einer Unternehmung zu informieren. Die damit adressierten Personengruppen
sind hauptsächlich Shareholder, also Anteilseigner, aber auch andere Stakeholder,
für die die bereitgestellten Unternehmensinformationen für das Treffen wirtschaftlicher
Entscheidungen vonnöten sind. Insbesondere sollen damit die zukünftigen Cashflows, deren
Eintrittszeitpunkt und die Wahrscheinlichkeit des Entstehens prognostiziert werden, um über
die zukünftige Entwicklung des Unternehmens eine Aussage treffen zu können. Nicht zuletzt
das Erreichen bestimmter Ergebnisgrößen ist elementar von den erwarteten künftigen Cashflows
abhängig. Denn das Risiko und damit die Wahrscheinlichkeit des Nichterreichens von
Erwartungswerten sind von vielerlei Faktoren abhängig, die auf ein Unternehmen einwirken.
Können diese Risikofaktoren aus einem Jahresabschluss herausgelesen werden? Zumindest ist
die Zielsetzung dieser Ausarbeitung, solche Faktoren zu analysieren und auf ihren Risikogehalt
hin zu bewerten. Ob nun Gläubiger, die das Ausfallrisiko tragen, Pensionäre, die auf eine
beständige Rentenzahlung hoffen oder eben die Anteilseigner, die das allgemeine Unternehmensrisiko
tragen: Allen diesen Personen1 ist eines gemein – sie sind abhängig von der Fähigkeit
des Unternehmens, zukünftig Cashflows zu generieren. Diese wiederum unterliegen
ständigen Schwankungen. Folgende Faktoren sind u. a. dafür verantwortlich: Refinanzierungsrisiken,
Zinsänderungsrisiken, Wechselkursrisiken, Absatzrisiken und allgemeine
Marktpreisrisiken. Wie diese eine Unternehmung betreffenden Risiken bilanziell abgebildet
werden, wird am Konzernabschluss der K+S Aktiengesellschaft analysiert und bewertet.
Auf der Aktivseite stellen die bilanzierten Beteiligungen sowie Finanzinstrumente zum Zwecke
der Absicherung eines bestimmten Risikos mögliche Risikopositionen dar. Auf der Passivseite
sind es Rückstellungen, die zum Fremdkapital zu zählen sind und es infolgedessen zu
einer zukünftigen Auszahlung kommen muss. Anfangs wird die Bilanzierungstechnik dieser
Risikoelemente theoretisch ausgearbeitet, um darauf aufbauend die Zahlen der K+S Gruppe
zu hinterfragen und zu bewerten. Eine Schlussbetrachtung der gewonnenen Ergebnisse rundet
diese Arbeit ab.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Risikopositionen der Aktivseite

2.1. Impairment-Test und die Bilanzierung von Beteiligungen

2.1.1. Bilanzierungstheoretische Grundlagen

2.1.2. Risikofaktoren der K+S AG

2.2. Hedging-Positionen zur Absicherung von Währungsschwankungen

2.2.1. Bilanzierungstheoretische Grundlagen

2.1.2. Risikofaktoren der K+S AG

3. Rückstellungen als Risikoposition der Passivseite

3.1. Bilanzierungstheoretische Grundlagen

3.2. Bergbauliche Rückstellungen als Risikofaktor der K+S AG

4. Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit analysiert den Konzernabschluss der K+S Aktiengesellschaft für das Jahr 2007 unter besonderer Berücksichtigung bilanzierter Risikopositionen auf der Aktiv- und Passivseite, um die Auswirkungen dieser Posten auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sowie auf zentrale Kennzahlen kritisch zu hinterfragen.

  • Bilanzierung und Risikobewertung von Geschäfts- oder Firmenwerten (Goodwill)
  • Einsatz und bilanzielle Behandlung von derivativen Finanzinstrumenten zum Hedging
  • Bewertung von bergbaulichen Rückstellungen nach IFRS-Vorgaben
  • Kritische Analyse der Verwendung modifizierter Ergebniskennzahlen (EBIT I vs. EBIT II)

Auszug aus dem Buch

2.1.2. Risikofaktoren der K+S AG

Aus den zuvor erläuterten theoretischen Erfordernissen in Bezug auf die Bilanzierung von Geschäft- oder Firmenwerten lassen sich unmittelbar die damit einhergehenden Risiken ableiten. Hatte Riebell (2006) noch geschrieben, dass bedingt durch die Abschaffung der planmäßigen Abschreibungen auf den Goodwill durch den IASB ab 2005 es zukünftig zu einer zyklischen Wirkung auf das Betriebsergebnis hinauslaufen würde, so ist es in der aktuellen Wirtschaftslage Realität geworden. Denn außerplanmäßige Abschreibungen auf die Geschäfts- oder Firmenwerte treten insbesondere dann auf, wenn sich ein Konzern unlängst in Schwierigkeiten befindet. „Hier kumulieren sich dann eingetretene Verluste mit weggefallenen Gewinnerwartungen, die im Goodwill aktiviert worden waren“. Insbesondere in einer Rezession treten neben den möglichen operativen Verlusten auch noch Wertminderungen des Goodwills auf, besonders wenn es die gleiche Branche betrifft, in denen die Beteiligungen gehalten werden. Außergewöhnlich ernst wird es für solche Konzerne, bei denen das Eigenkapital den ausgewiesenen Goodwill unterschreitet. Konzerne mit solch schlechten Goodwill-Eigenkapital-Relationen unterliegen der Gefahr, dass das Eigenkapital sich extrem verkleinern könnte, sollte der Impairment-Test gewisse Wertberichtigungen hervorrufen. Ein weiterer Faktor liegt darin begründet, dass die Ermittlung von Unternehmenswerten nicht unwesentlich von subjektiven Einschätzungen und Annahmen abhängt, was unweigerlich zu verzerrten Darstellungen von Firmenwerten führt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung definiert die Zielsetzung der Arbeit, die darin besteht, die bilanzielle Abbildung von Risikopositionen im Konzernabschluss der K+S AG zu analysieren und deren Bedeutung für die Interessengruppen zu bewerten.

2. Risikopositionen der Aktivseite: Dieses Kapitel behandelt die Bilanzierung von Firmenwerten mittels Impairment-Tests sowie den Einsatz derivativer Instrumente zur Absicherung gegen Währungsrisiken, wobei die spezifische Risikosituation der K+S AG im Fokus steht.

3. Rückstellungen als Risikoposition der Passivseite: Hier werden die theoretischen Grundlagen zur Rückstellungsbildung nach IFRS erläutert und die besondere Bedeutung bergbaulicher Rückstellungen als langfristiges finanzielles Risiko für die K+S AG dargelegt.

4. Schlussbetrachtung: Die Arbeit schließt mit einem kurzen Exkurs zum Contractual Trust Arrangement (CTA-Modell) zur Pensionsauslagerung und einer kritischen Würdigung der Ergebnisdarstellung sowie der Bilanzierung nach IFRS im Kontext von Chancen und Risiken.

Schlüsselwörter

K+S Aktiengesellschaft, Konzernabschluss, IFRS, Bilanzanalyse, Goodwill, Impairment-Test, Währungsrisiko, Hedging, Devisenoptionen, EBIT, Rückstellungen, Bergbau, Barwert, Eigenkapital, Risikomanagement

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert kritisch, wie die K+S Aktiengesellschaft in ihrem Konzernabschluss 2007 bilanzielle Risiken – insbesondere im Bereich von Firmenwerten, Währungsabsicherungen und bergbaulichen Rückstellungen – darstellt und steuert.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die Schwerpunkte liegen auf dem Impairment-Test für Geschäfts- oder Firmenwerte, der bilanziellen Behandlung von Hedging-Instrumenten (Devisenoptionen) und der Bewertung langfristiger Rückstellungen für bergbauliche Verpflichtungen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die Auswirkungen dieser bilanziellen Risikopositionen auf die finanzielle Lage des Konzerns aufzuzeigen und zu prüfen, inwieweit durch spezielle Kennzahlen (wie das modifizierte EBIT I) eine Schönung der Ergebnissituation vorliegt.

Welche wissenschaftlichen Methoden kommen zum Einsatz?

Es wird eine bilanztheoretische Herleitung nach IFRS-Standards vorgenommen, die anschließend anhand der tatsächlichen Zahlen und Geschäftsberichte der K+S AG sowie einer Literaturanalyse kritisch hinterfragt wird.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Untersuchung der Aktivseite (Goodwill und Hedging) und der Passivseite (Rückstellungen), wobei jeweils die theoretischen Anforderungen und die praktische Umsetzung bei der K+S AG analysiert werden.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Publikation?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie IFRS, Impairment-Test, Währungsrisiko, Hedging, bergbauliche Rückstellungen, EBIT-Kennzahlen und Bilanzpolitik beschreiben.

Warum verwendet die K+S AG ein "modifiziertes" EBIT I in ihrer Kommunikation?

Das Unternehmen eliminiert damit Marktwertveränderungen aus Sicherungsgeschäften, um eine aus ihrer Sicht bessere Vergleichbarkeit der operativen Leistungsfähigkeit zu erreichen, was jedoch kritisch als Ergebnisglättung betrachtet wird.

Welche Rolle spielen die bergbaulichen Rückstellungen für die K+S AG?

Sie stellen eine wesentliche passive Bilanzposition dar, deren Bewertung stark von Schätzungen zu Erfüllungszeitpunkten und Zinssätzen abhängt und bei strengeren Umweltauflagen ein erhebliches Liquiditätsrisiko bergen kann.

Final del extracto de 25 páginas  - subir

Detalles

Título
Analyse des Konzernabschlusses hinsichtlich bilanzierter Risiken bei der K+S Aktiengesellschaft 2007
Universidad
University of Kassel
Curso
Bilanzanalyse und Bilanzpolitik
Calificación
2,0
Autor
Diplom-Ökonom Paul Ramm (Autor)
Año de publicación
2009
Páginas
25
No. de catálogo
V156345
ISBN (Ebook)
9783640701278
ISBN (Libro)
9783640700417
Idioma
Alemán
Etiqueta
Bilanzanalyse Bilanzpolitik Impairment-Test Bilanzierung von Beteiligungen Hedging-Positionen Absicherung von Währungsschwankungen Rückstellungen Bergbauliche Rückstellungen Bilanzierung von Bergbaukosten IFRS Goodwill Zinssatz WACC Weighted Average Cost of Capital Kapitalkosten EBIT Earnings Before Interest and Taxes Marktwertveränderungen Cashflow International Financial Reporting Standards
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Diplom-Ökonom Paul Ramm (Autor), 2009, Analyse des Konzernabschlusses hinsichtlich bilanzierter Risiken bei der K+S Aktiengesellschaft 2007, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/156345
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Extracto de  25  Páginas
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