Ist „exerted effort“ eine Dimension des Konstrukts „(Arbeits-)Motivation“ oder „Job performance“ oder besser ein separates Konstrukt?

Aktueller Stand der Forschung


Seminararbeit, 2007

27 Seiten, Note: 5.5


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

Abstract Summary

1. Einleitung

2. Definition der Begriffe
2.1. Arbeitsmotivation
2.2. Arbeitseinsatz
2.3. Arbeitsleistung

3. Aktueller Stand der Forschung
3.1. Der Arbeitseinsatz als Dimension des Konstrukts Arbeitsmotivation
3.2. Der Arbeitseinsatz als Dimension des Konstrukts Arbeitsleistung
3.3. Der Arbeitseinsatz als separates Konstrukt

4. Schlusswort

Literaturverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Beispiele für Bedürfnisse am Arbeitsplatz

Abbildung 2: Die drei Komponenten von Einsatz

Abbildung 3: Ausschnitt aus dem Modell von Christen, Iyer und Soberman (2006)

Abbildung 4: Arbeitseinsatz im Konstrukt Arbeitsmotivation

Abbildung 5: Arbeitseinsatz im Konstrukt Arbeitsleistung

Abbildung 6: Ausschnitt aus dem Modell von Walker, Churchill und Ford (1977)

Abbildung 7: Arbeitseinsatz als separates Konstrukt

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abstract Summary

Das Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, die Beziehungen zwischen drei Schlüsselfaktoren der Arbeit – Arbeitsmotivation, Arbeitseinsatz und Arbeitsleistung – aufzuzeigen. Dabei wird hauptsächlich auf die vorhandenen Konstrukte eingegangen. Thematisiert wird die Unklarheit im Bezug auf die Zuordnung des Arbeitseinsatzes als Dimension des Konstrukts Arbeitsmotivation, als Dimension des Konstrukts Arbeitsleistung oder als separates Konstrukt. Abschliessend wird eine Tendenz zum Arbeitseinsatz als separates Konstrukt festgestellt.

1. Einleitung

Das Wichtigste für ein Unternehmen ist eine gute Überlebensstrategie, um sich im Wettbewerb gegen andere Unternehmen zu behaupten. Dafür werden Produkte in erfolgsversprechenden Märkten benötigt, die gegenüber Konkurrenzprodukten beim Kunden einen Vorteil geniessen. Weil sich sowohl die Konkurrenz als auch die Bedürfnisse der Kunden verändern, müssen die Strategien jeweils diesen Veränderungen angepasst werden.

Doch wer erarbeitet diese Strategien und vor allem wer setzt sie um? Sind gute Leute im Unternehmen nicht viel wichtiger als eine gute Strategie?

Diese Frage findet auch Professor Brown von Bedeutung. Im Rahmen seines Gastvortrags im Wintersemester 2006/07 an der Universität Bern hat er sich im International Management zum Thema „The Power of People“ geäussert. Er hat gesagt, dass für den langfristigen Erfolg die Menschen ausschlaggebend sind.

Dafür müssen die Menschen jedoch motiviert sein, bereit sein, hart zu arbeiten, und eine entsprechende Arbeitsleistung erbringen. Diese drei Eigenschaften stehen intuitiv betrachtet in Verbindung miteinander. Motivation führt zu Einsatz und aufgrund von Einsatz entsteht eine Arbeitsleistung.

Um die Zusammenhänge zu verstehen und sie positiv beeinflussen zu können, befasst sich die Forschung seit längerem mit den drei Begriffen Arbeitsmotivation („motivation“), Arbeitseinsatz („effort“) und Arbeitsleistung („job performance“). Aufgrund der Forschungsarbeit entstanden Konstrukte, auch Arbeitshypothesen genannt (Duden, 1996). Dabei ist nicht immer ganz klar, wie die Begriffe den einzelnen Konstrukten zugeordnet werden sollen. Einigkeit herrscht vorwiegend darüber, dass ein Konstrukt Arbeitsmotivation und ein Konstrukt Arbeitsleistung existiert. Zum Arbeitseinsatz ist jedoch keine einheitliche Linie festzustellen.

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Fragestellung, ob der Arbeitseinsatz zum Konstrukt der Arbeitsmotivation oder zum Konstrukt des Arbeitseinsatzes gehört oder ein eigenständiges Konstrukt darstellt. Dafür werden die drei Begriffe zuerst definiert. Danach setzt sich die Arbeit mit den verschiedenen Ansätzen in der Forschung auseinander. Anhand von englischsprachigen wissenschaftlichen Journals wird aufgezeigt, wie die Forschungsarbeiten den Arbeitseinsatz einordnen.

2. Definition der Begriffe

2.1. Arbeitsmotivation

Motivation, insbesondere die Arbeitsmotivation, ist in der Gesellschaft und dadurch auch in der Forschung zu einem wichtigen Thema geworden. In industrialisierten Ländern ist es nicht mehr gerne gesehen und zum Teil auch nicht mehr möglich, Ziele durch Zwang zu erreichen. Das Individuum hat einen freien Willen und trifft seine Entscheidungen selbst. Deshalb wird der Befehl immer mehr durch Überzeugungsarbeit abgelöst, die zum Beispiel mit Anreizen die Mitarbeitenden (im Fall der Arbeitsmotivation) dazu motivieren soll, aus eigener Überzeugung die gewünschte Tätigkeit auszuführen. Aus diesem Grund ist es von Bedeutung, sich mit der Motivation zu befassen, um zu sehen, von was Motivation abhängig ist und was auf sie einwirkt. Die Schwierigkeit dabei ist das Messen der Motivation, weil häufig nur die Folgen der Motivation sichtbar sind. Als wichtige Einflussfaktoren auf die Arbeitsmotivation werden von Latham und Pinder (2005) folgende fünf Bereiche erwähnt:

- Bedürfnisse: Bedürfnisse, die der Mensch befriedigen will, erklären teilweise die Motivation für dessen Handeln. Dabei gibt es nach der Bedürfnispyramide von Maslow (1943) fünf verschiedene Ebenen von Bedürfnissen, die das Verhalten beeinflussen. Im Bezug auf die Arbeitsmotivation zeigt Abbildung 1 Beispiele zur Befriedigung der Bedürfnisse nach Maslow am Arbeitsplatz.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 1: Beispiele für Bedürfnisse am Arbeitsplatz

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Ende der Leseprobe aus 27 Seiten

Details

Titel
Ist „exerted effort“ eine Dimension des Konstrukts „(Arbeits-)Motivation“ oder „Job performance“ oder besser ein separates Konstrukt?
Untertitel
Aktueller Stand der Forschung
Hochschule
Universität Bern  (Institut für Marketing und Unternehmensführung (IMU) Abteilung Unternehmensführung)
Veranstaltung
Proseminar Unternehmensführung
Note
5.5
Autor
Jahr
2007
Seiten
27
Katalognummer
V156369
ISBN (eBook)
9783640699803
ISBN (Buch)
9783640700110
Dateigröße
472 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Dimension, Konstrukts, Konstrukt, Aktueller, Stand, Forschung
Arbeit zitieren
BSc BA Olivier Duperrut (Autor), 2007, Ist „exerted effort“ eine Dimension des Konstrukts „(Arbeits-)Motivation“ oder „Job performance“ oder besser ein separates Konstrukt?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/156369

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