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Mobbing als Problemfeld im Personalmanagement: ein kurzer Überblick

Title: Mobbing als Problemfeld im Personalmanagement: ein kurzer Überblick

Presentation (Elaboration) , 2002 , 18 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Nils-Tim Müller-Forte (Author)

Leadership and Human Resources - Miscellaneous
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Der Begriff Mobbing ist seit 1992 in Deutschland sehr bekannt geworden. Im Jahr 1996 war das Wort im deutschen Sprachgebrauch so weit verbreitet, dass es in den Duden aufgenommen wurde.

Mobbing ist schnell zu einem Modethema geworden, das durch ständigen Gebrauch und inflationäre Verwendung immer weiter verwässert wurde, da auch völlig normale, wenn auch unangenehme Situationen im sozialen Gefüge des Arbeitslebens mit diesem Begriff bezeichnet wurden.

Diese Arbeit beleuchtet den Begriff des Mobbing umfassend und stellt diesen in den Kontext des Personalmanagements.

Die Arbeit beginnt mit der Erläuterung des Begriffs Mobbing und seiner Herkunft. Anschließend werden Definitionen für Mobbing abgeleitet, um dann auf die Arten der Übergriffe einzugehen und ein Verlaufsmodell für Mobbing vorzustellen. Im Anschluss daran werden die Folgen von Mobbing für das Opfer, sowie für das Unternehmen aufgezeigt. Zum Schluss werden wichtige Maßnahmen gegen Mobbing vorgestellt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Der Begriff „Mobbing“ und seine Herkunft

3. Definition des Begriffes Mobbing

4. Arten von Übergriffen

5. Verlaufsmodell des Mobbing

6. Auswirkungen und Folgen von Mobbing

7. Maßnahmen gegen Mobbing

8. Fazit

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht das Phänomen Mobbing als kritisches Problemfeld im Personalmanagement. Ziel ist es, den Begriff umfassend zu definieren, die Ursprünge und Verlaufsformen zu analysieren sowie Auswirkungen auf Mitarbeiter und Unternehmen aufzuzeigen, um daraus effektive Interventionsmaßnahmen abzuleiten.

  • Begriffliche Herkunft und wissenschaftliche Definition von Mobbing
  • Strukturierte Analyse des Verlaufsmodells und der typischen Phasen
  • Untersuchung der betrieblichen und psychophysischen Auswirkungen
  • Präventionsstrategien und Interventionsmöglichkeiten für das Personalmanagement
  • Bedeutung einer gesunden Unternehmenskultur zur Steigerung der Arbeitsproduktivität

Auszug aus dem Buch

3. Definition des Begriffes Mobbing

Im deutschsprachigen Raum beziehen sich die meisten Mobbing-Definitionen auf Leymann5. Man kann die Definitionen Leymanns für Mobbing in abstrakt und operational akzentuierte Varianten unterscheiden. Folgende Merkmale sind Leymanns Definitionen gemeinsam:6

- Eine Person ist die Zielscheibe für die Attacken anderer

- Die Angreifer können eine oder mehrere Personen sein

- Es geht um (Arbeits-) Kommunikation

- Die Mobbing-Aktionen sind feindlich oder unethisch; es stecken negative Absichten hinter ihnen und sie werden negativ empfunden.

- Die Handlungen erfolgen systematisch

- Die Dauer und Häufigkeit der Handlungen sind von Bedeutung.

- Die betroffene Person ist deutlich unterlegen

Für diese Arbeit wird aus den oben genannten Angaben folgende Definition abgeleitet: Mobbing bezeichnet eine durch Konflikte belastete Kommunikation am Arbeitsplatz unter Kollegen, oder zwischen Vorgesetzten und Untergebenen, bei denen die angegriffene Person zum einen unterlegen ist und zum anderen über einen längeren Zeitraum systematisch direkt oder indirekt angegriffen wird und dieses als diskriminierend empfindet. Das Ziel dieser Angriffe ist das Hinausdrängen des Opfers aus dem Arbeitsverhältnis.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die historische Entwicklung des Begriffs Mobbing ein und umreißt die Zielsetzung der Arbeit sowie das methodische Vorgehen.

2. Der Begriff „Mobbing“ und seine Herkunft: Dieses Kapitel erläutert die sprachliche Herleitung vom Verb „to mob“ und skizziert die wissenschaftlichen Ursprünge durch Forscher wie Konrad Lorenz und Heinz Leymann.

3. Definition des Begriffes Mobbing: Hier werden die Kernmerkmale von Mobbing nach Leymann zusammengefasst und eine eigene Arbeitsdefinition für den Kontext des Personalmanagements abgeleitet.

4. Arten von Übergriffen: Dieses Kapitel klassifiziert verschiedene Mobbing-Aktivitäten, von Herabwürdigungen bis hin zu destruktivem Führungsverhalten, und betont die Bedeutung von Intensität und Frequenz.

5. Verlaufsmodell des Mobbing: Das Modell stellt den Prozess in fünf Phasen dar, die vom ersten Konflikt bis zum endgültigen Ausscheiden des Opfers aus dem Arbeitsleben reichen.

6. Auswirkungen und Folgen von Mobbing: Es werden die schwerwiegenden physischen und psychischen Folgen für Betroffene sowie die ökonomischen Konsequenzen wie Fehlzeiten und Leistungsverlust für Arbeitgeber analysiert.

7. Maßnahmen gegen Mobbing: Dieser Abschnitt diskutiert präventive strukturelle Maßnahmen sowie Interventionsstrategien, einschließlich professioneller Hilfe und Schlichtungsverfahren.

8. Fazit: Das Fazit resümiert die Notwendigkeit eines aktiven Risikomanagements und plädiert für eine wertschätzende Unternehmenskultur zur langfristigen Sicherung der Produktivität.

Schlüsselwörter

Mobbing, Personalmanagement, Psychoterror, Arbeitsplatzkonflikt, Unternehmenskultur, Leistungsfähigkeit, Prävention, Intervention, Mobbingopfer, Arbeitsrecht, Fehlzeiten, Betriebliche Gesundheit, Personalwesen, Führungskultur, Arbeitsverhältnis.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit primär?

Die Arbeit behandelt Mobbing als personalwirtschaftliches Problemfeld und untersucht dessen Auswirkungen sowie Lösungsansätze innerhalb von Organisationen.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Die zentralen Felder umfassen die Begriffsentstehung, Phasenmodelle von Mobbing, die psychischen und betriebswirtschaftlichen Folgen sowie geeignete Gegenmaßnahmen des Personalmanagements.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, ein besseres Verständnis für Mobbing-Prozesse zu schaffen und Strategien aufzuzeigen, wie Unternehmen präventiv und intervenierend auf Konflikte reagieren können.

Welche wissenschaftliche Methodik wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, die führende Theorien und Definitionsansätze (insb. von Heinz Leymann) strukturiert zusammenführt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung der Begrifflichkeit, die detaillierte Darstellung des fünfstufigen Verlaufsmodells und die Ableitung praktischer Interventionsmaßnahmen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich am besten mit Begriffen wie Mobbing, Psychoterror, Personalmanagement, Arbeitsplatzkonflikt und Prävention beschreiben.

Warum wird im Verlauf von Mobbing die Rolle der Personalverwaltung kritisch hinterfragt?

Die Arbeit zeigt auf, dass in der dritten Phase des Mobbing die Personalverwaltung oft versucht, Konflikte unsachgemäß zu lösen, was den psychischen Leidensdruck der Opfer durch Fehlgriffe oft weiter verschlimmert.

Welche Rolle spielt die Unternehmenskultur bei der Mobbing-Prävention?

Eine gesunde Unternehmenskultur ist laut Fazit zentral, da nur durch soziale Kompetenz und eine gelebte Wertschätzung die Entstehung von Mobbing nachhaltig verhindert werden kann.

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Details

Title
Mobbing als Problemfeld im Personalmanagement: ein kurzer Überblick
College
University of Applied Sciences Essen  (Personalmanagement)
Course
Personalmanagement
Grade
2,0
Author
Nils-Tim Müller-Forte (Author)
Publication Year
2002
Pages
18
Catalog Number
V15640
ISBN (eBook)
9783638206983
Language
German
Tags
Mobbing Problemfeld Personalmanagement
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Nils-Tim Müller-Forte (Author), 2002, Mobbing als Problemfeld im Personalmanagement: ein kurzer Überblick, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/15640
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