"Der Tod des Carlos Gardel" von Antonio Lobo Antunes. Inhaltsangabe, Aufbau und Phänomen Tangomanie


Seminararbeit, 2005

9 Seiten, Note: 2,0


Leseprobe

Inhaltsangabe

1. Biographie Lobo Antunes

2. Inhaltsangabe des Romans

3. Aufbau des Romans

4. Der Begriff der Tangomanie im Roman

5. Literaturhinweise

1. Biographie Lobo Antunes

António Lobo Antunes wurde am 1. September des Jahres 1942 als Sohn eines vermögenden Arztes in Lissabon geboren.

Er wuchs in Benfica, einem Stadtteil Lissabons, auf und studierte später wie schon sein Vater Medizin. Innerhalb der Salazar- Diktatur war er Mitglied der Kommunistischen Partei im Untergrund.

Antunes war in Angola mehr als zwei Jahre als Soldat und Militärarzt während des Kolonialkrieges stationiert. Seine Ehrfahrungen, die er in Afrika gemach hat werden in vielen seiner Werke wiedergegeben.

Bis 1985 arbeitete er als Chef einer Nervenklinik in Lissabon. Seitdem lebt er als freier Schriftsteller in der Hauptstadt Portugals und gilt als einer der anerkanntesten Autoren der jüngeren Generation und Anwärter auf den Literatur Nobelpreis. Mit seinen Romanen kritisiert er häufig die Politik und Gesellschaft auf der iberischen Halbinsel, so zum Beispiel mit seinem 1979 erschienenen Werk „Os cus de Judas“ ( Der Judaskuss),

indem er einen alten Kriegsveteranen aus Angola einer Prostituierten seine schrecklichen und unvergesslichen Ehrfahrungen des Krieges erzählen lässt.

Dieses Werk stellt einen der ersten Versuche dar, das Thema des Faschismus in Portugal nach der Diktatur Salazars, literarisch zu verarbeiten.

Eine generell pessimistische und traurige Grundhaltung ist aus seinen Romanen herauszulesen. Oft verarbeitet Antunes auch Erfahrungen, die er während seiner Tätigkeit als Chefarzt einer Nervenklinik gemacht hat.

Sein zehntes Werk, „Der Tod des Carlos Gardel“ ( „A morte de Carlos Gardel“) beschreibt neben dem Leben der Hauptfigur Alváros in Benfica, der Heimat Antunes, auch die Krankengeschichte des drogenabhängigen Nuno.

2. Inhaltsangabe des Romans

Der Roman „Der Tod des Carlos Gardel“ von António Lobo Antunes, der 1994 unter dem Originaltitel „A morte de Carlos Gardel“ vom Verlag Publicacoes Dom Quixote Lissabon veröffentlicht wurde, erzählt die Geschichte Alváros, der in Benfica, einem Viertel Lissabons aufwächst und ein großer Bewunderer des Tangosängers Carlos Gardel ist.

Als kleiner Junge werden Alváro und seine jüngere Schwester Graca, von ihrem Vater verlassen. Beide wachsen bei ihrem Großvater und dessen Haushälterin in einer Villa Benficas auf. Dort verbringt Alváro seine Kindheit. Nach dem Tod des Großvaters wird das Haus der Familie verkauft und die, inzwischen gealterte, Haushälterin in ein Altenheim eingewiesen.

In der Filmakademie lernt er Claudia, eine junge Deutsche kennen, die nach dem Krieg zu Angehörigen nach Lissabon gezogen ist. Sie beschließen bald zu heiraten und ziehen gemeinsam in eine Dachwohnung in Benfica. Da ihre finanziellen Mittel sehr beschränkt sind, muss Alváro eine zweite Stelle beim Radio annehmen.

Kurz vor der Hochzeit wird Alváro von seinem Vater besucht, den er jahrelang nicht gesehen hat. Er weist ihn aus seiner Wohnung, da er den Schmerz und die Ängste, die er als kleines Kind erfahren hat, als er auf dem Schoß der Haushälterin zurückgelassen wurde, nicht vergessen konnte und seinem Vater somit auch nicht verzeihen kann.

Kurze Zeit später wird Claudia schwanger und als Alváro mit dieser Tatsache konfrontiert wird gesteht er seiner Partnerin, dass er sie nicht liebt und erwartet, dass sie das Kind abtreiben lässt.

[...]

Ende der Leseprobe aus 9 Seiten

Details

Titel
"Der Tod des Carlos Gardel" von Antonio Lobo Antunes. Inhaltsangabe, Aufbau und Phänomen Tangomanie
Hochschule
Universität Trier
Note
2,0
Autor
Jahr
2005
Seiten
9
Katalognummer
V156478
ISBN (eBook)
9783640715978
ISBN (Buch)
9783640716265
Dateigröße
529 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
António Lobo Antunes, Carlos gardel, a morte de Carlos Gardel
Arbeit zitieren
Sebastian Knoth (Autor), 2005, "Der Tod des Carlos Gardel" von Antonio Lobo Antunes. Inhaltsangabe, Aufbau und Phänomen Tangomanie, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/156478

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