Analyse der Schwepunkte und Aufgaben der Berufsforschung


Seminararbeit, 2009

12 Seiten, Note: 1,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1.0 Einleitung
1.1 Thematik und Fragestellung
1.2 Vorgehensweise

2.0 Abgrenzung und Darstellung des Berufsbegriffs
2.1 Berufsforschung als interdisziplinäre Aufgabe

3.0hwerpunkte und Aufgaben der Berufsforschung
3.1 Klassifikation von Berufen und Qualifikationsanforderungen
3.2 Probleme der Berufsforschung

4.0 Zusammenfassung

5.0 Literaturverzeichnis

1.0 Einleitung

Der Begriff und das Phänomen des Berufes haben sich seit etwa 1900 stark gewandelt. Im Zuge der Industrialisierung entstand eine neue Dynamik der Lebensverhältnisse. Neue Berufe entstanden und die bis dahin tradierten Handwerksberufe verloren teilweise an Bedeutung. Der Trend zur Globalisierung erschwert es heute zusätzlich, den Beruf als Begrifflichkeit fassbar zu machen. Der Berufsbegriff erlangte durch die Veränderungen in Gesellschaft, Technik und Forschung eine solche Vielzahl von Dimensionen, dass eine knappe und aussagekräftige Beschreibung des Phänomens bis heute nicht erfolgt ist. (vgl. Dostal 2006, 1) Aufgrund dieser Entwicklung verlor der Beruf, als ehemaliger Garant für gesicherte Lebensverhältnisse undabilität, immer mehr an Bedeutung. (vgl. Rauner 2006, 105) Die Wissenschaft erkannte im Rahmen von deskriptiven berufskundlichen Analysen bereits vor etwa 50 Jahren, dass wichtige Fragen zum Phänomen Beruf, vor dem Hintergrund der bereits grob skizzierten Entwicklung, nur auf Basis eines soliden wissenschaftlichen Fundamentes beantwortet werden konnten.

1.1 Thematik und Fragestellung

„ […] Da es sehr unbefriedigend war, Fragen zum Beruf in verschiedensten Wissens- und Forschungsgebieten nur randständig und unkoordiniert zu bearbeiten, wurde Berufsforschung in den 60er Jahren im Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) institutionalisiert; zugleich bekam auch die Berufsbildungs-forschung (BBF, später aufgegangen im Bundesinstitut für Berufsbildung, BIBB) eine institutionelle Heimat.“ (Rauner 2006, 105) Bis dahin konnte die Berufsforschung auf keine solide Forschungsbasis aufbauen. Es existierten keine systematischen und geschlossenen Ansätze zur wissenschaftlichen Erforschung des äußerst komplexen Phänomens „Beruf„. Die Berufsforschung stellte sich bis zu diesem Zeitpunkt als Globalbezeichnung für sämtliche wissenschaftliche Untersuchungen dar, die in irgendeiner Weise auf Fragestellungen zu Berufen eingingen. (vgl. Fenger 1968, 328)

Inzwischen kann die Berufsforschung auf eine über 40-jährige Tradition zurückblicken, wenngleich sie im Jahre 2004 aufgrund der Umorganisation des IAB

als Forschungsstrang nicht mehr weiter geführt wurde. (vgl. Dostal 2006, 279) Aber wurden in dieser Zeit allgemein gültige und fundierte Theorien und Methoden entwickelt um die mannigfaltige Berufslandschaft zu erfassen? Um diese Frage zu beantworten soll im Folgenden ein kurzer Überblick zur Vorgehensweise der Berufsforschung gegeben werden. Dabei stehen vor allem Konzepte und Ergebnisse der tätigkeits- und arbeitsmarktnahen Berufsforschung im Fokus. Zusätzlich sollen die Beziehungen zwischen Berufsforschung und Berufsbildungs-forschung näher beschrieben werden, um die Aufgaben undhwerpunkte der Berufsforschung aufzuzeigen.

1.3 Vorgehensweise

Bevor auf die eigentliche Thematik eingegangen wird, ist es erforderlich den Berufsbegriff zu erläutern. Der Autor unternimmt im folgenden Kapitel aber keinen Definitionsversuch. Vielmehr wird es darum gehen, die mannigfaltigen Ausprägungen der Begrifflichkeit darzustellen, um in diesem Zusammenhang auf diehwierigkeiten der Berufsforschung als interdisziplinäre Aufgabe zu verweisen. Darauf folgend, sollen diehwerpunkte der Berufsforschung dargestellt werden, um im abschließenden Kapitel die Aufgaben der Berufsforschung zu bestimmen. Nachdem explizit auf diehwierigkeiten der Berufsforschung eingegangen worden ist, soll der wesentliche Auftrag der Berufsforschung in einer kurzen Zusammenfassung dargestellt werden.

[...]

Ende der Leseprobe aus 12 Seiten

Details

Titel
Analyse der Schwepunkte und Aufgaben der Berufsforschung
Hochschule
Universität Hamburg
Note
1,0
Autor
Jahr
2009
Seiten
12
Katalognummer
V156531
ISBN (eBook)
9783640701421
ISBN (Buch)
9783640700301
Dateigröße
485 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Berufsbildung, Berufsforschung, Berufspädagogik, Berufsgenese, Entstehung von Berufen, Entwicklung von Berufen
Arbeit zitieren
Thomas Berger (Autor), 2009, Analyse der Schwepunkte und Aufgaben der Berufsforschung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/156531

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