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Der aufgeklärte Monarch: Gustav III. von Schweden

Título: Der aufgeklärte Monarch: Gustav III. von Schweden

Ensayo , 2010 , 8 Páginas

Autor:in: Roman Behrens (Autor)

Historia de Europa - Tiempos modernos, absolutismo, industrialización
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Der Traum eines Heldenkönigs, der durch Anmut, Stärke und glorreiche Taten für sein Land in die Geschichte eingeht, beschäftigte Gustav III, König von Schweden, schon seit seiner frühesten Kindheit. Sein Wunsch war es, wie ein Heldenkönig und damit in der Tradition des
Absolutismus zu regieren, doch durch verschiedene Einflüsse, wie die Erziehung, ausländische Kulturen und persönliche Kontakte, wurde Gustav III. nicht als Heldenkönig bekannt, sondern als Theaterkönig, der durch seine Regentschaft den aufgeklärten Absolutismus in Schweden einführte.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Der aufgeklärte Monarch: Gustav III. von Schweden

2. Die Ausgangslage in Schweden im 18. Jahrhundert

3. Kindheit und Erziehung

4. Die Bildungsreise und der Weg zur Macht

5. Reformen und Kulturpolitik im Aufgeklärten Absolutismus

6. Außenpolitik und das Ende der Regentschaft

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Regierungszeit Gustavs III. von Schweden unter der Fragestellung, wie er als aufgeklärter Monarch seine persönlichen Machtvorstellungen mit den humanitären Idealen der Aufklärung zu vereinen suchte und welchen Einfluss er dabei auf die kulturelle Entwicklung Schwedens ausübte.

  • Die Transformation Schwedens vom ständepolitisch geprägten Staat zum aufgeklärten Absolutismus.
  • Die Bedeutung der Erziehung und der Bildungsreise für das Weltbild des Monarchen.
  • Die Rolle Gustavs III. als Katalysator für Kunst, Theater und Literatur.
  • Das Spannungsfeld zwischen absolutistischem Herrschaftsanspruch und den Einschränkungen durch den Adel.
  • Die Auswirkungen seiner Reformpolitik auf das Allgemeinwohl und die Gesellschaftsstruktur.

Auszug aus dem Buch

Der aufgeklärte Monarch: Gustav III. von Schweden

Diesen Traum eines Heldenkönigs, der durch Anmut, Stärke und glorreiche Taten für sein Land in die Geschichte eingeht, beschäftigte Gustav III, König von Schweden, schon seit seiner frühesten Kindheit. Sein Wunsch war es, wie ein Heldenkönig und damit in der Tradition des Absolutismus zu regieren, doch durch verschiedene Einflüsse, wie die Erziehung, ausländische Kulturen und persönliche Kontakte, wurde Gustav III. nicht als Heldenkönig bekannt, sondern als Theaterkönig, der durch seine Regentschaft den aufgeklärten Absolutismus in Schweden einführte. Aufgeklärter Absolutismus definiert sich in der Weise, dass der Herrscher nicht von Gottes Gnaden ernannt wird und damit über allem und jedem steht, sondern dass er selbst aus humanitärer Verpflichtung dem Allgemeinwohl des Volkes dient und als oberster Repräsentant einer vernünftigen Staatsordnung regiert.

Gerade jene Verpflichtung und gleichzeitig Forderung der Aufklärung, eine Akzeptanz für neu erlangtes Wissen zu schaffen, prägten Gustav III., der in die Geschichtsbücher eingehen sollte als prägende Gestalt des geistigen wie schöngeistigen Lebens und damit einhergehend als Namensgeber des nach ihm benannten „Gustavianischen Zeitalters“. Doch wie kann es sein, dass ein König allein durch seine Einflüsse im kulturellen Bereich und durch seine von Zeitgenossen meist belächelten Versuche literarischer Natur im Gedächtnis der Menschen blieb und nicht durch Eroberungen und blutige Kriege mit seinen Feinden? Was unterscheidet Gustav III. von seinen berühmten Vorfahren wie zum Beispiel Gustav Vasa oder Gustav Adolf?

Er hatte klare Vorstellungen von Macht und Herrschaftslegitimation und erneuerte den Absolutismus in seinem Land, was ich anhand dieses Vortrages ausführen möchte. Ich werde mich daher als nächstes der Herkunft und darauffolgend der Erziehung Gustav III. widmen, um herauszufinden, wo dieser im Eingangszitat erwähnte Wunsch, ein Heldenkönig zu sein, seinen Ursprung hat, um im Anschluss zu klären, durch wen und wessen Einflüsse er seine politische wie kulturelle Prägung erfahren hat.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Der aufgeklärte Monarch: Gustav III. von Schweden: Einführung in die Thematik und Vorstellung des Spannungsfeldes zwischen dem Wunsch nach einem Heldenkönigtum und der Realität als aufgeklärter Theaterkönig.

2. Die Ausgangslage in Schweden im 18. Jahrhundert: Beschreibung der demografischen, sozialen und machtpolitischen Situation Schwedens sowie der politischen Zäsur nach dem Großen Nordischen Krieg.

3. Kindheit und Erziehung: Beleuchtung des familiären Umfelds, insbesondere des Einflusses der Mutter Louisa Ulrika, sowie der prägenden Erziehung durch Carl Gustav Tessin.

4. Die Bildungsreise und der Weg zur Macht: Darstellung der europäischen Reise Gustavs III., seiner Begegnung mit aufklärerischen Philosophen und dem anschließenden Staatsstreich von 1772.

5. Reformen und Kulturpolitik im Aufgeklärten Absolutismus: Analyse der gesetzgeberischen Maßnahmen zum Allgemeinwohl und des massiven kulturellen Aufstiegs Schwedens durch die Förderung von Theater und Literatur.

6. Außenpolitik und das Ende der Regentschaft: Erörterung des Scheiterns der außenpolitischen Ziele gegenüber Russland sowie die tragischen Ereignisse, die zu seinem gewaltsamen Tod führten.

Schlüsselwörter

Gustav III., Aufgeklärter Absolutismus, Schweden, Heldenkönig, Theaterkönig, Gustavianisches Zeitalter, Freiheitszeit, Kulturpolitik, Aufklärung, Machtlegitimation, Staatsstreich, Adel, Europa, Reformpolitik, Monarchie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit analysiert das Wirken von Gustav III. als schwedischer Monarch und untersucht, wie er den aufgeklärten Absolutismus in Schweden etablierte und kulturell prägte.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Im Zentrum stehen die politische Umgestaltung Schwedens, der Einfluss der französischen Kultur auf den Monarchen sowie die Wechselwirkung zwischen absolutistischem Anspruch und aufklärerischen Idealen.

Welches primäre Ziel verfolgt die Forschungsarbeit?

Ziel ist es zu klären, wie der Monarch den Widerspruch zwischen seinem Wunsch, als Heldenkönig zu regieren, und seiner tatsächlichen Rolle als kultureller Reformer und Theaterkönig auflöste.

Welche wissenschaftliche Methodik liegt der Untersuchung zugrunde?

Die Arbeit basiert auf einer historischen Quellenanalyse, die Biografie, zeitgenössische Korrespondenz und die politische Situation des 18. Jahrhunderts einbezieht.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der Erziehung Gustavs, seinen Auslandsreisen, den innenpolitischen Reformen nach dem Staatsstreich von 1772 und seinem tiefgreifenden Engagement für das schwedische Kulturleben.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren diese Publikation?

Die Arbeit ist insbesondere durch Begriffe wie Aufgeklärter Absolutismus, Theaterkönig, Gustavianisches Zeitalter und die Transformation schwedischer Kultur geprägt.

Inwiefern beeinflusste die Mutter Gustavs III. seine politische Entwicklung?

Louisa Ulrika projizierte ihre eigenen preußisch geprägten Ambitionen auf ihren Sohn und vermittelte ihm eine starke Bewunderung für die französische Kultur und absolutistische Herrschaftsformen.

Was war der Auslöser für Gustavs Ende als Regent?

Sein gewaltsamer Tod im Jahr 1792 war die Folge politischer Spannungen mit dem Adel und der Unzufriedenheit über seine kostspielige und aggressive Außenpolitik gegenüber Russland.

Final del extracto de 8 páginas  - subir

Detalles

Título
Der aufgeklärte Monarch: Gustav III. von Schweden
Universidad
Carl von Ossietzky University of Oldenburg
Autor
Roman Behrens (Autor)
Año de publicación
2010
Páginas
8
No. de catálogo
V156574
ISBN (Ebook)
9783640762620
ISBN (Libro)
9783640762705
Idioma
Alemán
Etiqueta
Gustav III. Schweden Freiheitszeit Aufklärung Aufgeklärter Absolutismus Frihetstied Stockholm Entwicklung Friedrich der Große
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Roman Behrens (Autor), 2010, Der aufgeklärte Monarch: Gustav III. von Schweden, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/156574
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