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Großsiedlung Britz „Gartenstadtsiedlung“

Bestandsaufnahme und Dokumentation

Titel: Großsiedlung Britz „Gartenstadtsiedlung“

Hausarbeit , 2024 , 34 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Melis Kilicdaroglu (Autor:in), Selcan Alagöz (Autor:in)

Kunst - Architektur, Baugeschichte, Denkmalpflege
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die vorliegende Bestandsdokumentation befasst sich mit der Großsiedlung Britz “Gartenstadtsiedlung”, welche sich in unmittelbarer Nähe der bekannten Hufeisensiedlung befindet. Die Gartenstadt, die auf eine Verbesserung der Lebensqualität durch die Integration von Natur und Wohnraum abzielt, gilt als innovatives Beispiel des sozialen Wohnungsbaus in der Weimarer Republik und wurde von 1925 bis 1933 in mehreren Bauphasen realisiert. Entworfen vom Architekten Bruno Taut mit Beihilfe des Architekten Bruno Schneidereit und dem Stadtplaner Martin Wagner, verkörpert die Großsiedlung die Reformen der Moderne, in der Licht, Luft und Farbe eine große zentrale Rolle in der Konzeption gespielt haben.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Thema

1.2 Zielsetzung, Methodik & Umgang

2. Bauhistorische Untersuchung

2.1 Architekt Bruno Schneidereit

2.2 Werkauswahl & Einfluss

2.3 Ursprung der Gartenstadtbewegung

2.4 Großsiedlung Britz „Gartenstadtsiedlung“

2.5 Prolog

3. Baubeschreibung

3.1 Verortung

3.2 Beschreibung Reihenhäuser

4. Fotodokumentation

4.1 Vorwort

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit erstellt eine bauhistorische Bestandsdokumentation und Analyse ausgewählter Reihenhäuser am Krischanweg in der Großsiedlung Britz, um deren architektonischen und kulturhistorischen Wert sowie ihren aktuellen Erhaltungszustand systematisch zu erfassen.

  • Bauhistorische Analyse des Architekten Bruno Schneidereit und dessen Werkauswahl.
  • Untersuchung des historischen Kontextes und Ursprungs der Gartenstadtbewegung.
  • Detaillierte Baubeschreibung der Reihenhäuser am Krischanweg.
  • Systematische Fotodokumentation des aktuellen Fassadenzustands und der baulichen Veränderungen.

Auszug aus dem Buch

Architekt Bruno Schneidereit

Bruno Julius Hermann Schneidereit wurde am 12. Juli 1880 in Tilsit als Sohn des Brückenwärters Martin Schneidereit und seiner Frau Auguste geboren. Näheres zu Schneidereits Werdegang oder Ausbildung ist nicht bekannt. Selbst unter bekannten Kreisen galt er als ein ambitionierter Privatarchitekt, Bildhauer und Maler mit einem künstlerischen Anspruch an die Baukunst. 1903 trat er der Deutschen Freien Architektenschaft bei, gefolgt von einer Mitgliedschaft im Bund Deutscher Architekten. Er war eng mit anderen bedeutenden Architekten dieser Zeit wie Bruno und Max Taut, Martin Wagner und Edward Ludwig verbunden.

Schneidereits künstlerische Ausrichtung wurde durch die Dresdner Kunstgewerbeausstellung von 1906 beeinflusst., die sein Interesse an der Gestaltung von Innenräumen weckte. Er etablierte sich als ambitionierter Privatarchitekt, Bildhauer und Maler mit einem ausgeprägten künstlerischen Anspruch an die Baukunst.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Beschreibt das Thema der Gartenstadtsiedlung in Britz sowie die methodische Herangehensweise der bauhistorischen Untersuchung.

2. Bauhistorische Untersuchung: Analysiert das Wirken des Architekten Bruno Schneidereit, die Ursprünge der Gartenstadtbewegung und ordnet die Siedlung in ihren historischen Kontext ein.

3. Baubeschreibung: Dokumentiert die physische Lage und die architektonischen Merkmale der untersuchten Reihenhäuser am Krischanweg.

4. Fotodokumentation: Bietet einen visuellen Vergleich der verschiedenen Reihenhäuser und ihres individuellen Erhaltungs- bzw. Sanierungszustands.

Schlüsselwörter

Großsiedlung Britz, Gartenstadtsiedlung, Baugeschichte, Bruno Schneidereit, Reihenhäuser, Krischanweg, Architektur, Weimarer Republik, Gartenstadtbewegung, Baubeschreibung, Fotodokumentation, Bauaufnahme, Denkmalschutz, Fassadenzustand, Sozialer Wohnungsbau

Häufig gestellte Fragen

Was ist das grundlegende Thema dieser Arbeit?

Die Arbeit behandelt die bauhistorische Dokumentation und Analyse ausgewählter Reihenhäuser der „Gartenstadtsiedlung“ innerhalb der Großsiedlung Britz.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Die Schwerpunkte liegen auf der Biographie des Architekten Bruno Schneidereit, der Gartenstadtbewegung, der spezifischen Bauabschnittsgeschichte in Britz und der detaillierten baulichen Erfassung der Objekte.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die systematische Erfassung des denkmalpflegerischen Wertes und die bauhistorische Analyse der Reihenhäuser am Krischanweg hinsichtlich ihrer architektonischen Bedeutung.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es wird eine Kombination aus Literatur- und Quellenrecherche, eine detaillierte textliche Baubeschreibung sowie eine systematische fotografische Analyse (Fassadenbuch) angewandt.

Welche Inhalte bilden den Hauptteil?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung zu Bruno Schneidereit, die Einordnung der Gartenstadtbewegung, die deskriptive Analyse der Reihenhäuser und eine umfassende Bilddokumentation einzelner Hausnummern.

Welche Schlagworte charakterisieren diese Arbeit?

Die Kernbegriffe sind Großsiedlung Britz, Gartenstadtsiedlung, Architektur der Moderne, Bauaufnahme und baukulturelles Erbe.

Warum wird die „Gartenstadtsiedlung“ trotz ihrer Bedeutung nicht als denkmalgeschützt eingestuft?

Wie die Arbeit ausführt, liegt die Siedlung zwar in der Pufferzone der Großsiedlung Britz, genießt jedoch selbst keinen direkten Denkmalschutz, was sie von umgebenden Siedlungen abhebt.

Welche Rolle spielt der Architekt Bruno Schneidereit für die Siedlung?

Schneidereit plante den betreffenden Bauabschnitt zwischen 1929 und 1930 und brachte als Architekt, Bildhauer und Maler einen ganzheitlichen Anspruch in die Gestaltung ein.

Wie unterscheidet sich der Zustand der untersuchten Reihenhäuser?

Die Dokumentation zeigt eine große Bandbreite: Während einige Häuser sehr gepflegt sind, weisen andere, wie das Haus 47a, starke Verwitterungsschäden, Abplatzungen und Korrosion auf.

Was verdeutlicht die Fotodokumentation am Beispiel der Häuser 47 bis 47i?

Die Gegenüberstellung verdeutlicht die Vielfalt an individuellen Bewohneranpassungen, den unterschiedlichen Grad an Instandhaltung sowie den teils dringenden Bedarf an Sanierungsmaßnahmen an den jeweiligen Fassaden.

Ende der Leseprobe aus 34 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Großsiedlung Britz „Gartenstadtsiedlung“
Untertitel
Bestandsaufnahme und Dokumentation
Hochschule
Technische Universität Berlin  (Architektur und Gebäudetechnik)
Veranstaltung
Baugeschichte, Architekturtheorie und Denkmalpflege II
Note
1,7
Autoren
Melis Kilicdaroglu (Autor:in), Selcan Alagöz (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2024
Seiten
34
Katalognummer
V1568368
ISBN (PDF)
9783389122020
ISBN (Buch)
9783389122037
Sprache
Deutsch
Schlagworte
architektur baugeschichte britz großsiedlung bauerhaltung bruno schneidereit
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Melis Kilicdaroglu (Autor:in), Selcan Alagöz (Autor:in), 2024, Großsiedlung Britz „Gartenstadtsiedlung“, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1568368
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