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Kriterien einer wissenschaftstheoretisch zulässigen Modifikation der Rational Choice-Theorie

Titel: Kriterien einer wissenschaftstheoretisch zulässigen Modifikation der Rational Choice-Theorie

Seminararbeit , 2003 , 21 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Sven Soltau (Autor:in)

Politik - Politische Theorie und Ideengeschichte
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Arbeit ist sowohl in formaler als auch in inhaltlicher Hinsicht einwandfrei (Prüfer: Dr. Burth, Uni Mainz). Sie befasst sich mit folgendem Themenkomplex: Paradoxien im Rational Choice-Paradigma (Asian-Disease-Paradox usw.), Modifikation von Theorien, Wert-Erwartungstheorie. Auf Imre Lakatos' und Herbert A. Simons wissenschaftliche Erkenntnisse in diesem Bereich wird ausführlich eingegangen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

  • Einleitung
  • Die Rational Choice-Theorie
    • Die handlungstheoretischen Grundlagen der RC-Theorie
    • Handlungswahl und ihre Prämissen in der RC-Theorie
    • Die Wert-Erwartungstheorie
  • Anomalien in der RC-Theorie
    • Das Allias-Paradox
    • Das Isolation-Effekt-Paradox
    • Das Asian-Disease-Problem
  • Die RC-Anomalien aus wissenschaftstheoretischer Sicht – Die Möglichkeit einer RC-Modifikation nach Lakatos
  • Das Bounded Ratonality-Konzept - eine wissenschaftstheoretisch zulässige Modifikation der traditionellen RC-Theorie?
  • Schluss

Zielsetzung und Themenschwerpunkte

Die Arbeit befasst sich mit der Kritik an der Rational Choice-Theorie (RC-Theorie) und analysiert die Möglichkeit einer wissenschaftstheoretisch zulässigen Modifikation dieser Theorie im Hinblick auf empirisch beobachtete Anomalien. Ziel ist es, die Grenzen des traditionellen RC-Ansatzes aufzuzeigen und eine wissenschaftstheoretisch fundierte Modifikation zu evaluieren.

  • Bewertung der RC-Theorie aus wissenschaftstheoretischer Perspektive
  • Analyse von Anomalien in der traditionellen RC-Theorie
  • Evaluation des Bounded-Rationality-Konzepts als potenzielle Modifikation
  • Anwendung der Methodologie von Imre Lakatos zur Bewertung von Theorien
  • Einbezug des methodologischen Individualismus als Grundprinzip des RC-Ansatzes

Zusammenfassung der Kapitel

Die Einleitung führt in die Thematik der Rational Choice-Theorie ein und stellt den Forschungsgegenstand, die wissenschaftstheoretische Zulässigkeit einer Modifikation, dar. Kapitel 2 analysiert die theoretischen Grundlagen der RC-Theorie, beginnend mit den handlungstheoretischen Grundlagen und den Prämissen der Handlungswahl. Kapitel 3 befasst sich mit der Darstellung von Anomalien in der RC-Theorie, die das Konzept der rationalen Nutzenmaximierung in Frage stellen. Das vierte Kapitel untersucht die RC-Anomalien aus wissenschaftstheoretischer Sicht und beleuchtet die Möglichkeit einer Modifikation im Sinne von Imre Lakatos. Kapitel 5 widmet sich dem Bounded-Rationality-Konzept als potenzielle Modifikation der RC-Theorie.

Schlüsselwörter

Rational Choice-Theorie, Anomalien, Modifikation, wissenschaftstheoretisch, methodologischer Individualismus, Imre Lakatos, Bounded Rationality, Wert-Erwartungstheorie, Handlungstheorie, empirische Evidenz.

Häufig gestellte Fragen

Was sind zentrale Paradoxien der Rational Choice-Theorie (RC)?

Zu den bekannten Anomalien gehören das Allais-Paradox, der Isolation-Effekt und das Asian-Disease-Problem, die das Konzept der rationalen Nutzenmaximierung infrage stellen.

Welchen wissenschaftstheoretischen Ansatz verfolgt Imre Lakatos?

Lakatos entwickelte eine Methodologie wissenschaftlicher Forschungsprogramme, die zur Bewertung und Modifikation von Theorien herangezogen wird.

Was versteht man unter dem Konzept der "Bounded Rationality"?

Das von Herbert A. Simon geprägte Konzept der begrenzten Rationalität besagt, dass Menschen aufgrund kognitiver Grenzen oft nicht optimal, sondern nur zufriedenstellend entscheiden.

Was ist der methodologische Individualismus?

Dies ist das Grundprinzip der RC-Theorie, wonach soziale Phänomene durch das Handeln einzelner Individuen und deren rationale Entscheidungen erklärt werden.

Was besagt die Wert-Erwartungstheorie?

Sie ist ein Kernbestandteil der RC-Theorie und besagt, dass Akteure diejenige Handlungsalternative wählen, die das Produkt aus dem Wert eines Ziels und der Wahrscheinlichkeit seiner Erreichung maximiert.

Ist eine Modifikation der RC-Theorie wissenschaftlich zulässig?

Die Arbeit untersucht genau diese Frage und prüft, ob Modifikationen wie die "Bounded Rationality" die Theorie stärken, ohne ihren harten Kern zu verletzen.

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Details

Titel
Kriterien einer wissenschaftstheoretisch zulässigen Modifikation der Rational Choice-Theorie
Hochschule
Johannes Gutenberg-Universität Mainz  (Institut für Politikwissenschaft)
Veranstaltung
Seminar: Politische Theorie
Note
1,0
Autor
Sven Soltau (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2003
Seiten
21
Katalognummer
V15687
ISBN (eBook)
9783638207362
ISBN (Buch)
9783638758352
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Kriterien Modifikation Rational Choice-Theorie Seminar Politische Theorie
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Sven Soltau (Autor:in), 2003, Kriterien einer wissenschaftstheoretisch zulässigen Modifikation der Rational Choice-Theorie, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/15687
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Leseprobe aus  21  Seiten
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