Trainingslehre 2: Erstellung einer Trainingsplanung für das Ausdauertraining für eine Person ohne Ausdauertrainingserfahrung.
Der WHO-Test ist besonders für leistungsschwache Personen entwickelt worden. Zu der Zielgruppe dieses Tests zählen untrainierte Frauen, ältere Personen, sowie Übergewichtige. In diese Zielgruppe ist die fiktive Person einzuordnen. Der WHO-Test ist ein Stufentest im submaximalen Leistungsbereich. Diese Testform hat für die fiktive Testperson viele Vorteile. So soll die Testperson keinesfalls überfordert oder überbelastet werden, was durch einen Maximaltest, wie beispielsweise bei dem Vita-Maxima-Test, die Folge sein könnte. Ein weiterer submaximaler Test ist der Hollmann und Venrath Test. Die Unterschiede zu diesem Testverfahren sind eine höhere Eingangsbelastung und eine Belastungssteigerung um 40 Watt. Dieses Testverfahren ist somit eher für durchschnittlich bis gut trainierte Personen konstruiert. Folglich könnten nicht nur gesundheitliche Schäden hervorgerufen werden, sondern ebenfalls auch eine Motivationsminderung durch einen zu schnellen Abbruch, bei diesen Testverfahren die Folge sein. Maximaltests liefern zwar sehr genaue Ergebnisse über die maximale Herzfrequenz, sind aber in solch einem Leistungsstadium, wie es bei der fiktiven Person vorliegt, zu risikobehaftet. Bei submaximalen Belastungstest, erfolgt ein linearer Anstieg der Herzfrequenz bei stufenweiser ansteigender Belastung. Somit können Rückschlüsse auf die Ausdauerleistungsfähigkeit gezogen werden. Da in der späteren Trainingsverlaufsplanung ebenfalls im submaximalen Bereich trainiert werden soll, bietet der Test ebenfalls einen Vorteil.
Inhaltsverzeichnis
1 TEILAUFGABE 1 – DIAGNOSE
1.1 Allgemeine und biometrische Daten
1.2 Leistungsdiagnostik/ Ausdauertest
1.2.1 Begründung der Testauswahl
1.2.2 Darstellung des Testverlaufes
1.2.3 Bewertung des Testergebnisses
1.3 Gesundheits- und Leistungsstatus der Person
2 TEILAUFGABE 2 – ZIELSETZUNG/ PROGNOSE
3 TEILAUFGABE 3 – TRAININGSPLANUNG MESOZYKLUS
3.1 Grobplanung Mesozyklus
3.2 Detailplanung Mesozyklus
3.3 Begründung zum Mesozyklus
3.3.1 Begründung zu den angesteuerten Trainingsbereichen
3.3.2 Begründung zu den ausgewählten Trainingsmethoden
3.3.3 Begründung zum angestrebten wöchentlichen Belastungsumfang
3.3.4 Begründung zur Belastungsprogression
3.3.5 Begründung zu den ausgewählten Ausdauergeräten bzw. Bewegungsformen
4 TEILAUFGABE 4 – LITERATURRECHERCHE
Zielsetzung & Themen
Diese Arbeit befasst sich mit der Erstellung eines Ausdauertrainingsplans für eine bisher nicht im Ausdauersport trainierte Person. Das primäre Ziel ist es, den gesundheitlichen Status sowie die körperliche Leistungsfähigkeit durch ein strukturiertes, achtwöchiges Trainingsprogramm nach wissenschaftlichen Kriterien zu verbessern und die Motive der Person in messbare Gesundheitsziele zu überführen.
- Durchführung einer biometrischen Eingangsanalyse und Leistungsdiagnostik
- Festlegung realistischer Gesundheits- und Leistungsprognosen
- Entwicklung eines periodisierten Trainingsplans (Mesozyklus)
- Begründung der Wahl von Trainingsmethoden und Belastungsparametern
- Einbindung aktueller sportwissenschaftlicher Erkenntnisse zur Ausdauerphysiologie
Auszug aus dem Buch
1.2.1 Begründung der Testauswahl
Der WHO-Test ist besonders für leistungsschwache Personen entwickelt worden. Zu der Zielgruppe dieses Tests zählen untrainierte Frauen, ältere Personen, sowie Übergewichtige. In diese Zielgruppe ist die fiktive Person einzuordnen. Der WHO-Test ist ein Stufentest im submaximalen Leistungsbereich. Diese Testform hat für die fiktive Testperson viele Vorteile. Wie bereits in 1.2 genannt, soll die Testperson keinesfalls überfordert oder überbelastet werden, was durch einen Maximaltest, wie beispielsweise bei dem Vita-Maxima-Test, die Folge sein könnte. Ein weiterer submaximaler Test ist der Hollmann und Venrath Test.
Die Unterschiede zu diesem Testverfahren sind eine höhere Eingangsbelastung und eine Belastungssteigerung um 40 Watt. Dieses Testverfahren ist somit eher für durchschnittlich bis gut trainierte Personen konstruiert. Folglich könnten nicht nur gesundheitliche Schäden hervorgerufen werden, sondern ebenfalls auch eine Motivationsminderung durch einen schnellen Abbruch, bei diesen Testverfahren die Folge sein. Maximaltests liefern zwar sehr genaue Ergebnisse über die maximale Herzfrequenz, sind aber in solchem Leistungsstadium, wie es bei der fiktiven Person vorliegt, zu risikobehaftet.
Bei submaximalen Belastungstest, erfolgt ein linearer Anstieg der Herzfrequenz bei stufenweiser ansteigender Belastung. Somit können Rückschlüsse auf die Ausdauerleistungsfähigkeit gezogen werden. Da in der späteren Trainingsverlaufsplanung ebenfalls im submaximalen Bereich trainiert werden soll, bietet der Test ebenfalls einen Vorteil.
Bei dem WHO-Test wird mit einer Eingangsbelastung von 25 Watt gestartet und nach 2 Minuten jeweils um 25 Watt erhöht. Da es sich hier um eine relativ geringe Steigerung handelt, passt diese Testmethode zu dem Ausdauerlevel der fiktiven Person.
Zusammenfassung der Kapitel
1 TEILAUFGABE 1 – DIAGNOSE: In diesem Kapitel werden grundlegende biometrische Daten erhoben und eine Leistungsdiagnostik durchgeführt, um den aktuellen Gesundheitsstatus zu ermitteln.
2 TEILAUFGABE 2 – ZIELSETZUNG/ PROGNOSE: Hier werden auf Basis der Diagnose konkrete und erreichbare Gesundheitsziele für die fiktive Person definiert.
3 TEILAUFGABE 3 – TRAININGSPLANUNG MESOZYKLUS: Dieses Kapitel enthält die konkrete Trainingsplanung, bestehend aus Grob- und Detailplanung sowie der wissenschaftlichen Begründung für die gewählten Methoden.
4 TEILAUFGABE 4 – LITERATURRECHERCHE: Hier werden wissenschaftliche Quellen ausgewertet, um die Auswirkungen von Ausdauertraining auf den Fettstoffwechsel zu belegen.
Schlüsselwörter
Ausdauertraining, WHO-Test, Trainingsplanung, Fettstoffwechsel, Belastungsprogression, Herzfrequenz, Leistungsdiagnostik, Gesundheitsmanagement, Mesozyklus, submaximale Belastung, Körpergewicht, Blutdruck, Prävention, Trainingsintensität, Puls.
Häufig gestellte Fragen
Was ist das Hauptanliegen der vorliegenden Hausarbeit?
Die Arbeit erstellt einen strukturierten, achtwöchigen Trainingsplan für eine Person ohne Ausdauertrainerfahrung, um deren körperliche Leistungsfähigkeit und gesundheitliche Parameter zu verbessern.
Welche zentralen Themenfelder behandelt das Dokument?
Die Arbeit fokussiert sich auf die sportwissenschaftliche Diagnostik, die zielgerichtete Trainingsplanung und die physiologischen Grundlagen der Ausdauerverbesserung.
Welche Forschungsbereiche stehen im Fokus?
Das primäre Ziel ist die Verbesserung der aeroben Kapazität durch ein systematisches Ausdauertraining, basierend auf einer fundierten biometrischen Diagnose.
Welche wissenschaftlichen Methoden werden angewandt?
Es wird eine submaximale Leistungsdiagnostik (WHO-Test) verwendet, um Trainingsbereiche und Belastungsstufen für den Mesozyklus wissenschaftlich abzuleiten.
Was umfasst der inhaltliche Hauptteil?
Der Hauptteil gliedert sich in die diagnostische Ist-Analyse, die Zieldefinition, die operative Trainingsplanung sowie die Begründung der eingesetzten Trainingsmethoden.
Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind Ausdauertraining, Belastungsprogression, Trainingssteuerung, Herzfrequenzreserve und Fettstoffwechsel.
Warum wurde der WHO-Test als Diagnosemethode gewählt?
Der WHO-Test eignet sich besonders für Personen mit niedrigem Fitnesslevel, da er ein submaximales Testverfahren darstellt, das Überbelastungen vermeidet.
Welche Bedeutung kommt dem Fahrradergometer in der Planung zu?
Das Ergometer bietet eine geringe koordinative Anforderung und ermöglicht durch die kontrollierte Belastung eine sichere Steuerung nach Herzfrequenzvorgaben.
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- Michelle Balzer (Author), 2023, Trainingsplanung eines Ausdauertrainings für eine Person ohne Ausdauertrainingserfahrung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1569642