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Die gläserne Decke für weibliche Führungskräfte. Benachteiligung von Frauen in der Arbeitswelt

Título: Die gläserne Decke für weibliche Führungskräfte. Benachteiligung von Frauen in der Arbeitswelt

Tesis de Máster , 2023 , 70 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Barbara Barisic (Autor)

Economía de las empresas - Derecho
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Frauen sind mit der sogenannten gläsernen Decke konfrontiert, einer bestimmten Grenze in der Hierarchie, oberhalb der sie trotz ihrer Fähigkeiten und Qualifikationen nicht weiter hochkommen. In dieser Masterarbeit wird die Definition der gläsernen Decke erläutert, sowie die möglichen Ursachen dafür. Sie gibt auch einen Überblick über gesetzliche Regelungen, die dazu beitragen könnten, die gläserne Decke zu durchbrechen. Das sind primär die Regelungen des AGG, das Zweite Führungspositionengesetz, das Gesetz über die gleichberechtigte Beteiligung von Frauen und Männern in Führungspositionen (Geschlechterquote) und der Gesetzesvorschlag für die europaweite Frauenquote in den Aufsichtsräten großer Unternehmen. Ferner wird beschrieben, wie sich die Arbeitsmarktsituation von Frauen bezüglich der Frauenarbeitsrechte und Geschlechterdiskriminierung im Laufe der Zeit verändert hat.

Die gläserne Decke ist ein illustrativer Name für Hindernisse, die für den gewöhnlichen Beobachter nicht sichtbar sind und schwer zu erkennen oder zu verstehen sind, wenn man sie nicht selbst erlebt hat. In der Regel sind es die Frauen, die auf diese Hindernisse stoßen, wenn sie versuchen, höhere Positionen in ihrer Karriere zu erreichen, was ihnen aber nicht gelingt, weil sie nicht männlich sind. Es ist eine Form der geschlechtsspezifischen Diskriminierung am Arbeitsplatz, die den männlichen Arbeitnehmern den Vorteil und das Privileg verschafft, vernünftiger bezahlte leitende und Managementpositionen einzunehmen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Problemstellung und Ziel der Arbeit

1.2 Forschungsmethode und Gliederung der Arbeit

2 Die gläserne Decke

2.1 Begriffsbestimmung und Historie

2.2 Mögliche Ursachen

2.2.1 Berufliche Segregation aufgrund der Bildung

2.2.2 Mutterschutz

2.2.3 Klebriger Boden

2.2.4 Unbezahlte Arbeit: Pflege, Kinderbetreuung und Hausarbeit

2.2.5 Ein Mentalitätsproblem?

3 Gesetzliche Regelungen

3.1 Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz (AGG)

3.2 Das Zweite Führungspositionen Gesetz (FüPoG II)

3.3 Bundesgleichstellungsgesetz (BGleiG)

3.4 Die Europäische Union

3.5 Der Europarat

4 Die gläserne Decke durchbrechen

4.1 Investitionen in die Kinderbetreuung

4.2 Gleichstellung bei Elternzeit

4.3 Flexible Arbeitsregelungen

4.4 Ausgewogenes Geschlechterverhältnis in Führungspositionen

4.5 Business Networking

5 Fazit

5.1 Zielerreichung

5.2 Perspektiven

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Masterarbeit untersucht die vielfältigen Barrieren, die Frauen beim Aufstieg in Führungspositionen behindern – ein Phänomen, das als die "gläserne Decke" bekannt ist. Das Ziel ist es, die historischen Hintergründe, gesetzlichen Rahmenbedingungen und soziokulturellen Ursachen dieser geschlechtsspezifischen Diskriminierung zu analysieren, um Strategien und Ansätze aufzuzeigen, wie diese Decke effektiv durchbrochen werden kann.

  • Definition und historische Entwicklung des Konzepts der gläsernen Decke.
  • Analyse soziologischer Barrieren wie dem "klebrigen Boden" und unbezahlter Sorgearbeit.
  • Untersuchung rechtlicher Instrumente zur Förderung der Gleichstellung (AGG, FüPoG II, BGleiG).
  • Evaluierung der Auswirkungen von Mentoring, Networking und flexiblen Arbeitsmodellen.
  • Diskussion des Einflusses von Stereotypen auf Wettbewerbsfähigkeit und Karrierechancen.

Auszug aus dem Buch

2.1 Begriffsbestimmung und Historie

Die gläserne Decke ist eine symbolische Bezeichnung für ein Hindernis, das für den gewöhnlichen Beobachter nicht sichtbar ist und schwer zu bemerken oder zu verstehen ist, wenn man es nicht erlebt, und die Menschen, die es erlebt haben, berichten von der frustrierenden Situation, in der sie sich befanden.12 Zu beobachten und zu erleben, wie jemand eine wichtige Position bei der Arbeit einnimmt und einen nach großer Anstrengung und Arbeit in der Hierarchieebene überholt, nur weil es das andere (männliche) Geschlecht ist, ist sicherlich demotivierend und kann ein Gefühl der Minderwertigkeit hervorrufen. Gläserne Decke ist ein Ausdruck, der eine Form der Diskriminierung am Arbeitsplatz bezeichnet und auf eine Situation hinweist, in der qualifizierte und fähige Frauen an ihrem Arbeitsplatz nicht aufsteigen können, sodass Männer in hohen Positionen dominieren.

Das Wort Ceiling (Deutsch Decke) impliziert, dass es eine bestimmte Aufstiegsgrenze gibt, über die hinaus eine Person, in diesem Fall eine Frau, unabhängig von ihrer Qualifikation am beruflichen Fortkommen gehindert wird. Diese Grenze ist für gewöhnliche Beobachter nicht sichtbar, und die Frauen selbst bemerken sie in der Regel nicht, bevor sie gegen sie stoßen, weshalb sie auch als Glas bezeichnet wird. Diskriminierung kann aufgrund der religiösen oder rassischen Zugehörigkeit oder aufgrund von Benachteiligungen erfolgen, aber die gläserne Decke wird verwendet, um auf die geschlechtsspezifische Diskriminierung hinzuweisen, unter der Frauen in großer Zahl in verschiedenen Unternehmen auf der ganzen Welt leiden.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Beschreibt die Problemstellung der gläsernen Decke und definiert die Forschungsfrage sowie die verwendete qualitative Diskursanalyse.

2 Die gläserne Decke: Analysiert die Entstehungsgeschichte des Begriffs sowie zentrale Ursachen wie Bildungssegregation, Mutterschutz und den klebrigen Boden.

3 Gesetzliche Regelungen: Gibt einen Überblick über nationale und europäische Gesetze sowie Konventionen, die Ungleichheit im Arbeitsumfeld bekämpfen sollen.

4 Die gläserne Decke durchbrechen: Erörtert konkrete Lösungsansätze wie Investitionen in Kinderbetreuung, flexible Arbeitsmodelle und aktives Networking.

5 Fazit: Fasst die Ergebnisse zusammen und reflektiert über die Notwendigkeit kontinuierlicher Maßnahmen zur Erreichung echter beruflicher Gleichstellung.

Schlüsselwörter

Gläserne Decke, weibliche Führungskräfte, Gleichstellung, AGG, FüPoG II, Mutterschaftsstrafe, klebriger Boden, berufliche Segregation, Arbeitsmarkt, Diskriminierung, Karriereleiter, Führungspositionen, Networking, Geschlechterquote, Work-Life-Balance.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den systematischen, oft unsichtbaren Barrieren („gläserne Decke“), die Frauen daran hindern, in Unternehmen und Organisationen in höhere Managementpositionen aufzusteigen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die Schwerpunkte liegen auf soziokulturellen Ursachen für diesen Karriereknick, wie etwa geschlechtsspezifischen Rollenbildern, der ungleichen Verteilung von Betreuungsarbeit und den Auswirkungen auf das Gehalt und die Beförderungschancen von Frauen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, die Forschungsfrage „Wie weit kommen Frauen auf der Karriereleiter hoch?“ zu beantworten und aufzuzeigen, welche gesetzlichen und unternehmenskulturellen Maßnahmen notwendig sind, um diese Hindernisse abzubauen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin führt eine qualitative Diskursanalyse durch, basierend auf einer fundierten Auswertung von Literatur, Berichten, Studien und digitalen Diskursen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung und Ursachenanalyse, eine detaillierte Prüfung gesetzlicher Regelungen wie das AGG und das FüPoG II sowie konkrete Strategien zum Abbau der gläsernen Decke.

Welche Schlagworte charakterisieren diese Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Unterrepräsentation von Frauen, berufliche Bildung, Mutterschaftsstrafe, Lohntransparenz und geschlechtergerechte Führung.

Welche Rolle spielt die COVID-19-Pandemie in diesem Kontext?

Die Arbeit beleuchtet die COVID-19-Pandemie als Beispiel, an dem weibliche Führungskräfte eindrucksvoll ihre Kompetenz und einen effektiven, empathischen Führungsstil unter Beweis gestellt haben.

Wie bewertet die Autorin die Wirksamkeit aktueller Gesetze?

Die Autorin argumentiert, dass zwar gesetzliche Rahmenbedingungen bestehen, deren Durchsetzung jedoch oft mangelhaft ist, da Sanktionen meist nicht ausreichen oder die Opfer den Gang vor Gericht scheuen.

Final del extracto de 70 páginas  - subir

Detalles

Título
Die gläserne Decke für weibliche Führungskräfte. Benachteiligung von Frauen in der Arbeitswelt
Universidad
University of Applied Sciences Hamburg
Calificación
1,3
Autor
Barbara Barisic (Autor)
Año de publicación
2023
Páginas
70
No. de catálogo
V1570109
ISBN (PDF)
9783389126981
ISBN (Libro)
9783389126998
Idioma
Alemán
Etiqueta
Arbeit Beruf Gender Pay Gap Führungskräfte BWL Wirtschaft Unternehmen Mutter Vaterschaftsurlaub Elternzeit Haushalt Gleichberechtigung Benachteiligung
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Barbara Barisic (Autor), 2023, Die gläserne Decke für weibliche Führungskräfte. Benachteiligung von Frauen in der Arbeitswelt, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1570109
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