Electronic Commerce

Anwendungen und Instrumente


Seminararbeit, 2010

23 Seiten, Note: 1,7


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

1. Einleitung
1.1. Problemstellung
1.2. Ziel der Arbeit
1.3. Vorgehensweise

2. Grundlagen
2.1. Definition und Abgrenzung des Electronic Commerce
2.2. Historie

3. Akteure im Bereich der Electronic Commerce-Anwendungen
3.1. Business-to-Consumer-Commerce (B2C)
3.2. Business-to-Business-Commerce (B2B)
3.3. Business-to-Government-Commerce (B2G)

4. Ziele
4.1. ökonomische Ziele
4.2. nicht ökonomische Ziele

5. Ausgewählte Instrumente des Electronic Commerce
5.1. Informationsanwendungen
5.2. Kommunikationsanwendungen
5.3. Transaktionsanwendungen

6. Ausblick

Literaturverzeichnis

Internetquellen

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildungsverzeichnis

Abbildung. 1: Systematisierung u Abgrenzung unterschiedlicher E-Commerce-Definitionen

Abbildung 2: Umfrage zur Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT)

Abbildung 3: E-Commerce-Umsatzentwicklung in Milliarden Euro

Abbildung 4: Markt-und Transaktionsbereiche des Electronic Commerce

1. Einleitung

1.1. Problemstellung

Für Unternehmen in Europa und auch weltweit führt kein Weg mehr am elektronischen Handel vorbei. Diese Erkenntnis lässt sich bereits seit längerer Zeit aus diversen Unter- suchungen und Statistiken von Marktforschungsinstituten und aus den Medien entneh- men.1 Wirtschaft und Gesellschaft werden immer stärker durch das Internet geprägt, woraus sich zahlreiche Veränderungen ergeben. Immer mehr Unternehmen werben in- zwischen im Internet für Ihre Produkte und wickeln ganze Geschäftsprozesse vollstän- dig elektronisch ab.

Die Begeisterung für Electronic Commerce resultiert in erster Linie aus den enormen Marktpotentialen, die von Marktforschungsunternehmen für die Zukunft prognostiziert werden. Kaum ein Unternehmen kann es sich somit leisten, die neuen Technologien um das Internet und die damit verbundenen Möglichkeiten zu ignorieren, will es seine Zu- kunftsfähigkeit im weltweiten Wettbewerb nicht ernsthaft gefährden. Heutzutage ist faktisch jedes nennenswerte Unternehmen im Web mit einer eigenen Homepage auf einer Website vertreten und auch kleinste Unternehmen nutzen bereits das Internet, weil sie hier eine kostengünstige Möglichkeit sehen, um potentielle Kun- den zu erreichen.2

1.2. Ziel der Arbeit

Ziel der Arbeit soll sein, die Begrifflichkeit Electronic Commerce zu analysieren und abzugrenzen sodann auf systematische Weise darzustellen, welche Anwendungsmög- lichkeiten sich beim Electronic Commerce im Einzelnen bieten. Aufgrund der Vielzahl der Transaktionsmöglichkeiten wird bei dieser Arbeit eine Begrenzung auf ausgewählte Tranksaktionen sowie ausgewählte wettbewerbsstrategische Instrumente des Electronic Commerce gelegt.

1.3. Vorgehensweise

Zu Beginn dieser Arbeit werden zunächst die notwendigen Grundlagen erarbeitet. Es wird der definitorische Hintergrund analysiert sowie eine Abgrenzung des Electronic Commerce zum Electronic Business vorgenommen. Ferner wird die Historie des Inter- nets sowie des Electronic Commerce dargelegt. Im Anschluss daran werden die Akteure im Bereich der Electronic Commerce charakterisiert und dabei dargestellt, wer in diesen Bereichen wie agiert. Unter Punkt 4 werden aus der strategischen Perspektive die Ziele des Electronic Commerce definiert. Abschließend knüpft sich die Systematisierung und Darstellung des wettbewerbsstrategischen Instrumentariums des absatzseitigen Electro- nic Commerce an.

2. Grundlagen

2.1. Definition und Abgrenzung des Electronic Commerce

Der Begriff des Electronic Commerce ist nicht einheitlich definiert. Die Begriffsverständnisse gehen zum Teil deutlich auseinander und setzen unterschiedliche Schwerpunkte; eine allgemein akzeptierte Definition fehlt. Beispielhaft seien die folgenden Begriffsbestimmungen angeführt:3

„Aus einer allgemeinen Perspektive versteht man unter Electronic Commerce alle Formen der elektronischen Geschäftsabwicklung über öffentliche oder private Computernetzwerke (z.B. Internet).“4

„Electronic Commerce (EC) umfasst alle Formen der digitalen Abwicklung von Geschäftsprozessen zwischen Unternehmen und zu deren Kunden über globale öffentliche und private Netze.“5

Gablers Wirtschaftlexikon definiert Electronic Commerce folgender Maßen: „Jede Art von geschäftlichen Transaktionen sowie elektronisch abgewickelte Geschäftsprozesse, bei denen die Beteiligten auf elektronischem Wege miteinander verkehren und nicht durch physischen Austausch in indirektem physischen Kontakt stehen.“6

„Electronic Commerce im engeren Sinne ist ein Markt und handelsbezogener Begriff und bezeichnet die elektronisch realisierte Anbahnung, Vereinbarung und Abwicklung von ökonomischen Transaktionen zwischen Wirtschaftssubjekten über Computernetz- werke.“7

„eCommerce ist die digitale Anbahnung, Aushandelung und/ oder Abwicklung von Transaktionen zwischen Wirtschaftssubjekten“8

„Alle Aktivitäten, die sich auf Grund elektronischer Verbindungen ergeben, sich aber nur auf die Kontakt- oder Informationsebene beziehen, werden dem Electronic Com- merce im weiteren Sinne zugeordnet, während Aktivitäten über das Internet, die über diese Ebene hinausgehen, dem Electronic Commerce im engeren Sinne zugeordnet werden.“9

Die nachfolgende Abbildung veranschaulicht die Systematisierung und Abgrenzung von Electronic Commerce Definitionen nach Meffert - sortiert nach den Kriterien Technologie und Aktion zwischen Wirtschaftssubjekten.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1: Systematisierung und Abgrenzung unterschiedlicher E-Commerce-Definitionen10

Electronic Commerce ist nicht mehr nur Handelsdatenaustausch zwischen Geschäfts- partnern, sondern jede Art von geschäftsbezogener, digitaler Kommunikation, die öko- nomischen Sinn macht, weil sie aktueller, billiger, gezielter schöner, bequemer, infor- mativer oder auch nur umweltverträglicher ist als die konventionellen Formen der In- formationsweitergabe.11

Electronic Commerce ist ein Teilbereich von Electronic Business - die beiden Begriff- lichkeiten werden häufig synonym verwendet, jedoch kristallisiert sich mit zunehmen- dem Maße eine begriffliche Abgrenzung heraus. Electronic Business wird als Oberbe- griff für alle elektronisch abgewickelten administrativen und betriebswirtschaftlichen Geschäftsabläufe verstanden, von Marketing und Werbung, über Beschaffung und Ein- kauf bis hin zur Produktion und Fertigung sowie Kundenbeziehungsmanagement und Service. Hingegen ist Electronic Commerce ein Ausschnitt des Electronic Business und als Begriff enger gefasst. Es bezeichnet hauptsächlich die kommerziellen Handelsaktivitäten, bei denen die Marktteilnehmer auf elektronischem Wege miteinander kommunizieren und nicht miteinander in physischem Kontakt stehen.12

2.2. Historie

Die Historie des Electronic Commerce steht in direktem Zusammenhang mit der Ent- wicklung des Internets. Der Ursprung des Internets geht zurück auf Forschungsarbeiten, die vom US-amerikanischen Verteidigungsministerium in den 60er Jahren in Auftrag gegeben worden sind. Im Jahre 1992 fand der wohl wichtigste Durchbruch für die Ver- breitung des Internet statt, nämlich die Erfindung des World Wide Web (WWW) durch Tim Berners-Lee am Kernforschungszentrum CERN in Genf. Das WWW erzeugt eine multimediale, graphische Benutzeroberfläche und zeichnet sich insbesondere durch sei- ne Hypermediafähigkeit und große Anwenderfreundlichkeit aus. Darauf folgte 1993 das exponentielle Internetwachstum, denn die Anzahl der an das Internet angeschlossenen Host-Rechner wuchs dramatisch an. Bis 1994 war eine kommerzielle Nutzung des In- ternet nicht zuglassen, dies wurde im Jahre 1995 jedoch aufgehoben, da zog sich der Staat als Betreiber zurück und überließ dies privaten Investoren. Damit begann die Kommerzialisierung des Internets, was letztlich auch zum Electronic Commerce auf der Basis des Internet geführt hat.13

Seit der Erfindung des WWW verzeichnet es eine rasante Ausbreitung - die Zahl der Internetzugänge der privaten Haushalte in Deutschland nimmt laut einer Studie des statistischen Bundesamtes stetig zu. Demzufolge verfügten im Jahr 2009 73% aller Haushalte in Deutschland über einen Internetanschluss. Im Vorjahr 2008 lag der Anteil bei 69% und war somit noch um vier Prozentpunkte geringer.14

[...]


1 Vgl. Gardon, O.W., (2000), S. 9.

2 Vgl. Ehring, T., Pagé, P., (2001), S. 94.

3 Vgl. Wamser, C., (2001), S. 11.

4 Vgl. Hermanns, A., Sauter, M., (1999), S. 14.

5 Vgl. Schinzer, H., Thome, R., (2000), S. 1.

6 Vgl. Gablers Wirtschaftslexikon, in: http://wirtschaftslexikon.gabler.de/Definition/e-commerce.html

7 Vgl. Wamser, C., (2000), S. 6.

8 Vgl. Clement, M., Peters,K., Preiß,F.J., (1999), S. 50.

9 Vgl. Walgenbach, G., (2007), S. 23-24.

10 Vgl. Meffert, H., (2000), S. 917.

11 Vgl. Schinzer, H., Thome, R., (2000), S. 1.

12 Vgl. Blunck, C., (2003), S. 2.

13 Vgl. Fritz, W., (2001), S. 27 ff.

14 Vgl. http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/Internet/DE/Presse/pm/2009/12/PD09__464__I KT.psml, Stand 15.05.2010

Ende der Leseprobe aus 23 Seiten

Details

Titel
Electronic Commerce
Untertitel
Anwendungen und Instrumente
Hochschule
FOM Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige GmbH, Stuttgart
Note
1,7
Autor
Jahr
2010
Seiten
23
Katalognummer
V157134
ISBN (eBook)
9783640703531
ISBN (Buch)
9783656525578
Dateigröße
719 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Electronic, Commerce, Anwendungen, Instrumente
Arbeit zitieren
Katrin Schmithüsen (Autor), 2010, Electronic Commerce, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/157134

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Titel: Electronic Commerce



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