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Wie und unter welchen Bedingungen können Lehrerinnen und Lehrer die unterrichtliche Leistungs- und Lernmotivation ihrer Schülerinnen und Schüler steigern?

Title: Wie und unter welchen Bedingungen können Lehrerinnen und Lehrer die unterrichtliche  Leistungs- und Lernmotivation ihrer Schülerinnen und Schüler steigern?

Examination Thesis , 2008 , 66 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Christina Werner (Author)

Pedagogy - School System, Educational and School Politics
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„Wie und unter welchen Bedingungen können Lehrerinnen und Lehrer die unterrichtliche Leistungs- und Lernmotivation ihrer Schülerinnen und Schüler steigern?“ - Lösungsansätze.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Begriffsbestimmung: Leistungsmotiv / Leistungsmotivation

2.1 Motiv und Motivation

2.1.1 Die Bedürfnispyramide nach A.H. Maslow

2.2 Leistungsmotiv und Leistungsmotivation

2.2.1 Gütemaßstäbe der Leistungsmotivation

3. Überblick über Motivationstheorien

3.1 Die Hedonisten

3.2 Die operante Konditionierung

3.3 Erwartungs-mal-Wert-Theorien

3.4 Tiefenpsychologische Vorstellungen nach Freud und Adler

4. Modelle der Leistungsmotivation

4.1 Die Attributionstheorie nach Weiner

4.2 Das Risikowahl-Modell nach Atkinson

4.3 Heckhausens Selbstbewertungsmodell

5. Die Bedeutung der Motivation für Lernprozesse im Kontext Schule

5.1 Extrinsische Motivation

5.2 Intrinsische Motivation

5.2.1 Das Flow-Erleben

5.3 Extrinsische und intrinsische Motivation als aktuelle Zustandsvariablen

5.4 Extrinsische und intrinsische Motivation im schulischen Kontext

5.5 Die Korrumpierungshypothese oder: Ist extrinsische Motivation schädlich?

6. Maßnahmen zur motivationalen Optimierung von Unterricht

6.1 Die Bedeutung von Zielen, Zieltransparenz und Zielaktivierung als Bedingung von Motivation im Lern- und Leistungskontext

6.2 Lernen am Modell (Imitationslernen)

6.3 Interesse und dessen Erweckung

6.3.1 Lernstrategien

6.3.1.1 Kognitive Lernstrategien

6.3.1.2 Metakognitive Lernstrategien

6.3.1.3 Ressourcenmanagement

6.4 Verstärkungstheorien – Motivation durch Belohnung und Bestrafung

6.5 Innere Differenzierung und die Schaffung von Selbstbildern durch Attributionen hinsichtlich der Bezugsnormorientierung des Lehrers

6.6 Curriculare Maßnahmen

6.7 Unterstützung des Leistungsklimas

6.8 Leistungsbewertung und Motivation

7. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die psychologischen Grundlagen der Lern- und Leistungsmotivation, um konkrete Handlungsstrategien für Lehrkräfte zu entwickeln. Die zentrale Forschungsfrage lautet: „Wie und unter welchen Bedingungen können Lehrerinnen und Lehrer die unterrichtliche Leistungs- und Lernmotivation ihrer Schülerinnen und Schüler steigern?“

  • Theoretische Fundierung von Motivations- und Leistungskonzepten
  • Analyse kognitiver Modelle (Attribution, Risikowahl, Selbstbewertung)
  • Differenzierung zwischen intrinsischer und extrinsischer Motivation
  • Bedeutung von Lernumgebung, Unterrichtsgestaltung und Leistungsrückmeldung

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung

Welche Beweggründe dem menschlichen Handeln unterliegen, warum die Menschen einerseits Handlungen mit großer Ausdauer, Hartnäckigkeit und Geduld verfolgen und andererseits andere Tätigkeiten gar nicht erst beginnen und warum genau dieses bei jedem einzelnem Menschen anders ist, das ist eine Frage der Motivation. Ein Teilgebiet der Psychologie beschäftigt sich mit ebendiesem nicht fassbaren Begriff: die Motivationsforschung. Sie bemüht sich um Antworten auf die Fragen des Wozu, Fragen, die sich nur auf solche Handlungen beziehen, die ein bestimmtes Ziel zu verfolgen scheinen.

Nach der Auffassung vieler Lehrerinnen und Lehrer hängt das Erbringen der erwarteten Schülerleistungen im Wesentlichen von zwei Faktoren ab: Zum einen fließen grundsätzliche Begabungen und Fähigkeiten mit ein, zum anderen spielt der Wille und damit die Bereitschaft und die Motivation zur Auseinandersetzung mit dem Lernstoff eine wichtige Rolle. Für die Lehrkraft stellt es eine schwierige Aufgabe dar, ihre Schülerinnen und Schüler zu motivieren, da die Zielsetzungen der beiden „Parteien“ häufig nicht identisch und die Motive, die zu einem bestimmten Handeln führen, unterschiedlich sind.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Motivationsforschung ein, verdeutlicht die Relevanz der Thematik für den schulischen Alltag und leitet die Forschungsfrage über Motivationsmöglichkeiten im Unterricht ab.

2. Begriffsbestimmung: Leistungsmotiv / Leistungsmotivation: Dieses Kapitel definiert zentrale Begriffe wie Motiv und Motivation, erläutert die Bedürfnispyramide nach Maslow und klärt das Leistungsmotiv unter Berücksichtigung verschiedener Gütemaßstäbe.

3. Überblick über Motivationstheorien: Hier werden klassische und psychologische Theorien vorgestellt, darunter Hedonismus, operante Konditionierung, Erwartungs-mal-Wert-Theorien sowie tiefenpsychologische Ansätze.

4. Modelle der Leistungsmotivation: Dieses Kapitel fokussiert kognitive Modelle, namentlich die Attributionstheorie nach Weiner, das Risikowahl-Modell nach Atkinson und das Selbstbewertungsmodell nach Heckhausen.

5. Die Bedeutung der Motivation für Lernprozesse im Kontext Schule: Hier wird der Unterschied zwischen extrinsischer und intrinsischer Motivation beleuchtet sowie das Flow-Erleben und die Korrumpierungshypothese im Kontext schulischer Lernumgebungen diskutiert.

6. Maßnahmen zur motivationalen Optimierung von Unterricht: Dieser Hauptteil bietet praktische Ansätze zur Motivationsförderung, von Zielsetzung und Imitationslernen über Lernstrategien bis hin zu Leistungsbewertung und der Gestaltung eines positiven Leistungsklimas.

7. Fazit: Das Fazit fasst die theoretischen Erkenntnisse zusammen und betont die Notwendigkeit für Lehrkräfte, aktiv Rahmenbedingungen für eine gesteigerte Schülermotivation zu schaffen.

Schlüsselwörter

Leistungsmotivation, Lernmotivation, Pädagogische Psychologie, Attributionstheorie, operante Konditionierung, intrinsische Motivation, extrinsische Motivation, Zielorientierung, Selbstbewertungsmodell, Flow-Erleben, Lernstrategien, Lehrer-Schüler-Interaktion, Unterrichtsoptimierung, Verstärkung, Bezugsnorm.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die psychologischen Determinanten von Motivation im schulischen Lern- und Leistungskontext, um Lehrkräften fundierte Ansätze für ihren Unterricht an die Hand zu geben.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Neben theoretischen Grundlagen der Motivationsforschung liegen die Schwerpunkte auf kognitiven Modellen der Leistungsmotivation, der Unterscheidung von extrinsischer und intrinsischer Motivation sowie der praktischen Optimierung von Unterricht.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, Antworten auf die Frage zu finden, wie Lehrerinnen und Lehrer unter variablen Bedingungen die Leistungs- und Lernmotivation ihrer Schülerinnen und Schüler effektiv steigern können.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse bestehender psychologischer Theorien und empirischer Studien, die von den Grundlagen bis hin zu konkreten Maßnahmen für den Unterrichtsalltag reichen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert theoretische Konzepte (wie Weiner, Atkinson, Heckhausen) und überträgt diese auf praktische Maßnahmen zur Unterrichtsgestaltung, wie die Rolle der Zieltransparenz, Lernstrategien und Feedbackmethoden.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Kernelemente sind Begriffe wie Leistungsmotiv, Attribution, operante Konditionierung, intrinsische/extrinsische Motivation, Flow und die Bezugsnormorientierung des Lehrers.

Warum spielt die Unterscheidung zwischen intrinsischer und extrinsischer Motivation eine so wichtige Rolle?

Die Arbeit arbeitet heraus, dass intrinsische Motivation für nachhaltiges Lernen optimal ist, Lehrkräfte jedoch oft extrinsische Mittel einsetzen müssen, wobei die sogenannte "Korrumpierungshypothese" vor einer möglichen negativen Beeinflussung der intrinsischen Motivation warnt.

Welche Bedeutung kommt dem Flow-Erleben im schulischen Kontext zu?

Das Flow-Erleben wird als Zustand starker intrinsischer Motivation dargestellt, der durch eine optimale Passung von Anforderung und Fähigkeit entsteht und zu Höchstleistungen führt, was für die Gestaltung motivierender Lernumgebungen zentral ist.

Wie beeinflussen Noten die Motivation?

Die Arbeit betrachtet Zensuren differenziert: Einerseits können sie als positive Verstärker dienen, andererseits bergen sie die Gefahr, die Lernmotivation einseitig auf extrinsische Anreize zu verkürzen, was die Lehrkraft zur Nutzung alternativer, verbaler Rückmeldungen verpflichtet.

Was bedeutet "innere Differenzierung" in diesem Zusammenhang?

Dies bezieht sich auf die Notwendigkeit, Aufgaben so zu gestalten, dass sie das individuelle Leistungsvermögen berücksichtigen und an persönlichen Fortschrittsbezugsnormen anknüpfen, anstatt ausschließlich starre soziale Vergleiche (wie Notenrangfolgen) zur Bewertung heranzuziehen.

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Details

Title
Wie und unter welchen Bedingungen können Lehrerinnen und Lehrer die unterrichtliche Leistungs- und Lernmotivation ihrer Schülerinnen und Schüler steigern?
College
Christian-Albrechts-University of Kiel
Grade
1,7
Author
Christina Werner (Author)
Publication Year
2008
Pages
66
Catalog Number
V157181
ISBN (eBook)
9783640701858
ISBN (Book)
9783640700790
Language
German
Tags
Bedingungen Lehrerinnen Lehrer Leistungs- Lernmotivation Schülerinnen Schüler
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Christina Werner (Author), 2008, Wie und unter welchen Bedingungen können Lehrerinnen und Lehrer die unterrichtliche Leistungs- und Lernmotivation ihrer Schülerinnen und Schüler steigern?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/157181
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