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Public Health Genomics: Die Prävalenz von Übergewicht bei Kindern vor dem Hintergrund von genombasiertem Wissen

Título: Public Health Genomics: Die Prävalenz von Übergewicht bei Kindern vor dem Hintergrund von genombasiertem Wissen

Trabajo Universitario , 2010 , 38 Páginas , Calificación: 1,7

Autor:in: Franziska Schwarzer (Autor)

Salud - Salud pública
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Wie in vielen Bereichen, hinterlässt der Gesellschaftswandel auch bei den Kleinsten seine Spuren. Im Vergleich zur früheren Nahrungsmittelknappheit leben wir heute in einer Überflussgesellschaft.
Welche Auswirkungen diese Entwicklung hat sehen wir an unseren Kindern. Erschreckend ist die Verbreitung von Übergewicht unter deutschen Kindern und Jugendlichen, was die Daten der Bundesgesundheitssurvey des Robert-Koch-Instituts sowie der Mikrozensus des Statistischen Bundesamtes, belegen. Grundlegende Ursachen hierfür sind genetische Faktoren, eine zu hohe Kalorienzufuhr und körperliche Inaktivität.
Doch so einfach ist es eben doch nicht.
Relativ neu an diesen Erkenntnissen ist der Wissenschaftszweig Public Health Genomics, der versucht, dass Wissen aus genombasierten Ansätzen mit der Präventionsweiterentwicklung zu verbinden.
Ein großes Bestreben der Public Health Genomics ist es, herauszufinden welche genetischen Einflüsse es bei weit verbreiteten Krankheiten gibt und unter welchen Umwelteinflüssen diese verstärkt werden.
Unter Berücksichtigung dieses Zielgedankens wird in der vorliegenden Arbeit, die Korrelation des kindlichen Übergewichtes mit dem elterlichen Gewichtsstatus untersucht, um sich ein Bild zu machen, wie hoch der Einfluss der Gene wirklich ist.
Da die steigenden Prävalenzzahlen von Übergewicht und Adipositas bei deutschen und nicht - deutschen Kinder diese Problematik weiterhin brisant machen, stellt die Prävention somit eine hohe Anforderung an die Public Health Wissenschaft. Es gilt an dieser Stelle die Prävention kultur- sensibel und respektvoll zu optimieren. Mögliche Interventionsansätze versuchen durch gesunde Ernährung und Bewegungsangebote bei Kindern und Eltern ein Umdenken zu bewirken.
In der vorliegenden Arbeit wird ein Interventionsprogramm zur Primärprävention vorgestellt, was bei Kindern und Jugendlichen die prädispositioniert sind,in Bezug auf Übergewicht und Adipositas angedacht werden kann und die vielfältigen Ursachen der Übergewichtsepidemie ansetzt.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Übergewicht und Adipositas bei Kindern

2.1 Definition

2.2 Messbarkeit

2.2.1 Direkte Methoden zur Bestimmung des Körperfettanteils

2.2.2 Indirekte Methoden zur Bestimmung des Körperfettanteils

3 Typische Charakteristika von Prävalenz bei Übergewicht

3.1 Definitorische Einfassung der Begrifflichkeit

3.2 Darlegung der Prävalenz in Deutschland

3.2.1 KIGGS Studie

3.2.2 Ergebnisse der KIGGS Studie

4 Nachweis einer Korrelation und deren Folgen

4.1 Vorstellung der Kieler Adipositas- Präventionsstudie (KOPS)

4.2 Erarbeitung der Ursachen und begünstigenden Faktoren

4.3 Konsequenzen anhand von Fakten amerikanischer Forschungen

5 Definition und Einteilung der Prävention

5.1 Definition

5.2 Einteilungen

5.3 Studie der Universität Dundee

5.4 Allelträger vs. nicht- prädisponierte Kinder

6 Vorstellung eines möglichen Interventionsprogramms

6.1 Neugeborenen Screening

6.1.1 Erweiterung des Neugebornen Screening

6.1.2 Kosten und Effizienz

6.2 Interventionsmaßnahmen

7 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Korrelation zwischen kindlichem Übergewicht und dem elterlichen Gewichtsstatus. Dabei wird der Frage nachgegangen, inwieweit genetische Dispositionen (insbesondere genombasierte Erkenntnisse wie das FTO-Gen) das Risiko beeinflussen und wie darauf basierende primärpräventive Interventionsmodelle für verschiedene Altersgruppen gestaltet werden können.

  • Prävalenz von Übergewicht und Adipositas bei Kindern und Jugendlichen in Deutschland
  • Einfluss genetischer Faktoren (Public Health Genomics) auf das Essverhalten
  • Die Bedeutung des elterlichen Gewichtsstatus und sozioökonomischer Faktoren
  • Methoden der Primärprävention und ihre praktische Umsetzung in Lebensphasen
  • Kritische Analyse einer möglichen Erweiterung des Neugeborenen-Screenings

Auszug aus dem Buch

6.1.1 Erweiterung des Neugebornen Screening

Eine Grundvorrausetzung um gezielte Präventionsmaßnahmen bei Übergewicht, im Zusammenhang von genombasiertem Wissen, zu erarbeiten, wäre die Feststellung der Veränderung des Gens bzw. dem Vorhandensein der Genvariante „rs9939609“. Durch eine prädiktive Testung kann dann die Disposition von Übergewicht und Adipositas diagnostiziert werden um beim positivem Befund, das Risiko für Übergewicht und Adipositas frühzeitig eingeschätzt werden, worauf Interventionen folgen könnte. Ob und inwieweit sich diese Interventionsmaßnahmen, von den bereits bestehenden Maßnahmen abgrenzen lassen, wird im Folgenden sichtbar. Bei negativem Testergebnis hingegen, hätten die Personen, die Sicherheit, dass bei ihnen keine genetische Disposition bzw. kein höheres Risiko für Übergewicht und Adipositas besteht.

Es liegt nahe, dass die Erweiterung des Neugeborenen Screenings um einen prädiktiven Gentest nicht unumstritten ist. „Kritiker von Gentests befürchten, dass mangelnde und fehlende Interventionen das Testergebnis, überflüssig machen und halten die „ maßgeschneiderte“ Prävention für fraglich“.

Zudem ist in Deutschland der Einsatz von Gentest nicht uneingeschränkt möglich. Im Juli 2009 wurde das Gesetz über genetische Untersuchungen beim Menschen (Gendiagnostikgestz-GenDG) vom Bundestag beschlossen. Das Gesetz regelt die Rahmenbedingungen für genetische Untersuchungen beim Menschen sowie den Umgang mit genetischen Proben.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung thematisiert den Anstieg von Übergewicht bei Kindern im Kontext einer Überflussgesellschaft und führt den Forschungszweig Public Health Genomics ein.

2 Übergewicht und Adipositas bei Kindern: Dieses Kapitel definiert Übergewicht sowie Adipositas und erläutert die verschiedenen anthropometrischen Methoden zur Messung des Körperfettanteils.

3 Typische Charakteristika von Prävalenz bei Übergewicht: Hier werden der Begriff der Prävalenz erläutert und die Datenlage für Deutschland anhand der KIGGS-Studie detailliert analysiert.

4 Nachweis einer Korrelation und deren Folgen: Es werden Studien wie KOPS vorgestellt, die einen Zusammenhang zwischen elterlichem Gewicht, sozioökonomischem Status und kindlichem Übergewicht belegen.

5 Definition und Einteilung der Prävention: Dieses Kapitel gliedert Präventionsformen und untersucht genetische Aspekte sowie Studien zur Rolle von Genvorgängen bei der Entstehung von Adipositas.

6 Vorstellung eines möglichen Interventionsprogramms: Hier wird ein dreistufiges Interventionsmodell entworfen, das von der prädiktiven Diagnostik bei Neugeborenen bis hin zu altersspezifischen Maßnahmen reicht.

7 Fazit: Das Fazit bewertet die Komplexität von Präventionsprogrammen kritisch und hinterfragt die gesundheitsökonomische Sinnhaftigkeit eines generellen Gentests für Neugeborene.

Schlüsselwörter

Public Health Genomics, Adipositas, Übergewicht, Kinder, Prävention, Primärprävention, FTO-Gen, Gendiagnostikgesetz, KIGGS-Studie, BMI, Sozioökonomischer Status, Ernährungsverhalten, genetische Disposition, Neugeborenen-Screening, Gesundheitsförderung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der zunehmenden Problematik von Übergewicht und Adipositas bei Kindern in Deutschland und erforscht, wie aktuelle Erkenntnisse aus der Genomforschung für präventive Interventionsmodelle genutzt werden können.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Zentrale Felder sind die Epidemiologie von Übergewicht, der Einfluss von Vererbung und Genetik (Public Health Genomics), sozioökonomische Faktoren sowie die Einteilung und Gestaltung primärpräventiver Maßnahmen.

Welches Ziel verfolgt die Autorin primär?

Das primäre Ziel ist es, ein Interventionsmodell zu entwickeln, das sowohl klassische Präventionsansätze als auch neue, genombasierte Erkenntnisse integriert, um die Entstehung von Adipositas bereits im Ansatz zu verhindern.

Welche wissenschaftlichen Methoden kommen zum Einsatz?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie der Auswertung repräsentativer Studien, insbesondere der KIGGS-Studie und der Kieler Adipositas-Präventionsstudie (KOPS).

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil behandelt die statistische Verbreitung von Übergewicht, die Korrelation zwischen Eltern- und Kindergewicht, die Rolle des FTO-Gens sowie die Entwicklung eines dreiphasigen Interventionsmodells für Kinder und Jugendliche.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit am besten charakterisieren?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen Public Health Genomics, Adipositas, Primärprävention, genetische Disposition und das FTO-Gen.

Wie bewertet die Arbeit den Einsatz von Gentests bei Neugeborenen?

Die Autorin betrachtet einen Gentest im Rahmen eines Neugeborenen-Screenings zur Vorhersage von Adipositas kritisch, insbesondere im Hinblick auf die geringe Effektivität, hohe Kosten und ethische Rahmenbedingungen durch das Gendiagnostikgesetz.

Warum spielt das FTO-Gen eine besondere Rolle in der Argumentation?

Das FTO-Gen dient als Beispiel für eine genetische Variante, die das Essverhalten und das Risiko für eine Gewichtszunahme beeinflusst, wobei die Arbeit hervorhebt, dass die Umweltfaktoren trotz genetischer Disposition weiterhin eine dominante Rolle spielen.

Final del extracto de 38 páginas  - subir

Detalles

Título
Public Health Genomics: Die Prävalenz von Übergewicht bei Kindern vor dem Hintergrund von genombasiertem Wissen
Universidad
Apollon University of Applied Sciences Bremen
Curso
Public Health
Calificación
1,7
Autor
Franziska Schwarzer (Autor)
Año de publicación
2010
Páginas
38
No. de catálogo
V157221
ISBN (Ebook)
9783640733507
ISBN (Libro)
9783640734207
Idioma
Alemán
Etiqueta
Public Health Genomics Prävalenz Kindern Hintergrund Wissen
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Franziska Schwarzer (Autor), 2010, Public Health Genomics: Die Prävalenz von Übergewicht bei Kindern vor dem Hintergrund von genombasiertem Wissen, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/157221
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