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Überblick über Merkmale und Konzepte des verhaltensorientierten Controllings

Título: Überblick über Merkmale und Konzepte des verhaltensorientierten Controllings

Trabajo de Seminario , 2010 , 45 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Torsten Grömminger (Autor)

Economía de las empresas - Control de gestión
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„Quo vadis Controlling?“
Das Controlling ist ein noch sehr junges betriebswirtschaftliches Forschungsgebiet mit praxisorientiertem Ursprung. Es ist seit jeher einem steten Wandel unterworfen, es befindet sich quasi in einem Selbstfindungsprozess. Der Alltag ist voller Phänomene die mit den bisherigen Erkenntnissen und Methoden nicht mehr adäquat erklärt werden können. Bisher wird Controlling mit Rationalität, Nüchternheit, Analytik und stringenter Zahlenfixiertheit assoziiert. Neben den Fakten besteht kein Platz für Emotionen oder Intuition. Doch der Controller muss nicht nur allgemeingültige Messinstrumente als Grundlage einer Orientierung oder Koordination zur Verfügung stellen, vielmehr muss er auch auf Eigenschaften, Präferenzen oder Zielvorstellungen der Manager eingehen können. Dies alles differiert von Mensch zu Mensch, da jeder einen individuellen Charakter besitzt. Je nach Situation muss der Controller in der Lage sein, abzuschätzen ob es sich um ein eigenes Ziel des Managers oder um ein Unternehmensziel handelt und die Menge und Komplexität der grundlegenden Informationen dementsprechend anzupassen.
Mit dieser Thematik befasst sich der verhaltensorientierte Controlling Ansatz. Denn jedes Unternehmen ist abhängig von den Entscheidungen, die ein Mensch zu treffen hat. Ein Mensch, der wie alle anderen über limitierte Fähigkeiten und menschliche Eigenschaften verfügt. Doch in der Controlling Forschung, speziell hierzulande, wurde das Thema Mensch viel zu lange vernachlässigt. Dies wird nun langsam im Zuge einer Bewusstseinserweiterung nachgeholt. Ein Bewusstsein darüber, dass ein Controller neben dem Rechenschieber auch Konfliktlösung und Kommunikationsinstrumente beherrschen muss. Jedoch sollte nichtsdestotrotz der sichere Grund des entscheidungsorientierten Modells nicht vorschnell verlassen oder gar aufgegeben werden. Es muss ein geeignetes Mittelmaß gefunden werden, dass die reine Analytik mit dem Wesen Mensch und seinem Charakter vereint.

Die folgende Ausarbeitung befasst sich mit einem Controlling Ansatz, der in der aktuell in der Controllingpraxis und –forschung in Deutschland für Aufsehen sorgt und in Zukunft sicher eine wichtige Rolle spielen wird.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Problemstellung

1.2 Gang der Untersuchung

2 Merkmale und Problemfelder des traditionellen Controllings

2.1 Klassisches Verständnis des Controllings

2.2 Der ökonomische Ansatz

2.2.1 Homo Oeconomicus als Basis des traditionellen Controllings

2.2.2 Der Ansatz im Detail

2.3 Problemfelder

2.3.1 Probleme des konventionellen Ansatzes

2.3.2 Information Overload als spezifisches Problem

2.3.2.1 Begriffserläuterung und Ursachen

2.3.2.2 Konsequenzen für das Controlling

2.3.2.3 Konsequenzen für das Management

3 Psychologie & Controlling als Bezugsrahmen verhaltensorientierten Controllings

3.1 Der Mensch im psychologischen Verständnis

3.2 Soziale Einflüsse

4 Verhaltensorientierung im Controlling

5 Konzeptionen des verhaltensorientierten Controllings

5.1 Principal-Agent-Theorie

5.1.1 Grundlagen

5.1.2 Annahmen

5.1.3 Auftretende Probleme

5.2 Das interne/mentale Modell

5.3 Transaktionskostenansatz

5.3.1 Grundlagen

5.3.1.1 Grundbegriffe

5.3.1.2 Annahmen über Akteure und Rahmenbedingungen

5.3.2 Kurze Historie

5.3.3 Determinanten der Transaktionskostenhöhe

5.3.4 Hauptaussagen

6 Möglichkeiten und Grenzen des verhaltensorientierten Controllings

7 Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, die Notwendigkeit einer Erweiterung des traditionell zahlen- und rationalitätsorientierten Controllings um verhaltensorientierte Ansätze zu verdeutlichen, um den Anforderungen an die menschliche Entscheidungsfindung in Unternehmen gerecht zu werden.

  • Traditionelles Controlling vs. verhaltensorientiertes Controlling
  • Die Rolle der Psychologie und soziale Einflüsse im betriebswirtschaftlichen Kontext
  • Principal-Agent-Theorie als Instrument der Verhaltenssteuerung
  • Das mentale Modell als kognitive Entscheidungsstütze
  • Transaktionskostenansatz zur Gestaltung effizienter Organisationsformen

Auszug aus dem Buch

1.1 Problemstellung

Das Controlling ist ein noch sehr junges betriebswirtschaftliches Forschungsgebiet mit praxisorientiertem Ursprung. Es ist seit jeher einem steten Wandel unterworfen, es befindet sich quasi in einem Selbstfindungsprozess. Der Alltag ist voller Phänomene die mit den bisherigen Erkenntnissen und Methoden nicht mehr adäquat erklärt werden können. Bisher wird Controlling mit Rationalität, Nüchternheit, Analytik und stringenter Zahlenfixiertheit assoziiert. Neben den Fakten besteht kein Platz für Emotionen oder Intuition. Doch der Controller muss nicht nur allgemeingültige Messinstrumente als Grundlage einer Orientierung oder Koordination zur Verfügung stellen, vielmehr muss er auch auf Eigenschaften, Präferenzen oder Zielvorstellungen der Manager eingehen können. Dies alles differiert von Mensch zu Mensch, da jeder einen individuellen Charakter besitzt. Je nach Situation muss der Controller in der Lage sein, abzuschätzen ob es sich um ein eigenes Ziel des Managers oder um ein Unternehmensziel handelt und die Menge und Komplexität der grundlegenden Informationen dementsprechend anzupassen.

Mit dieser Thematik befasst sich der verhaltensorientierte Controlling Ansatz. Denn jedes Unternehmen ist abhängig von den Entscheidungen, die ein Mensch zu treffen hat. Ein Mensch, der wie alle anderen über limitierte Fähigkeiten und menschliche Eigenschaften verfügt. Doch in der Controlling Forschung, speziell hierzulande, wurde das Thema Mensch viel zu lange vernachlässigt. Dies wird nun langsam im Zuge einer Bewusstseinserweiterung nachgeholt. Ein Bewusstsein darüber, dass ein Controller neben dem Rechenschieber auch Konfliktlösung und Kommunikationsinstrumente beherrschen muss. Jedoch sollte nichtsdestotrotz der sichere Grund des entscheidungsorientierten Modells nicht vorschnell verlassen oder gar aufgegeben werden. Es muss ein geeignetes Mittelmaß gefunden werden, dass die reine Analytik mit dem Wesen Mensch und seinem Charakter vereint.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den Wandel des Controllings von einer rein zahlenfixierten Disziplin hin zur Notwendigkeit einer verhaltensorientierten Perspektive, welche menschliche Eigenschaften und kognitive Limitationen einbezieht.

2 Merkmale und Problemfelder des traditionellen Controllings: Dieses Kapitel analysiert das klassische Verständnis des Controllings basierend auf dem Modell des Homo Oeconomicus und identifiziert Probleme wie den Information Overload bei Entscheidungsträgern.

3 Psychologie & Controlling als Bezugsrahmen verhaltensorientierten Controllings: Hier wird das psychologische Menschenbild sowie der Einfluss sozialer Faktoren auf die Entscheidungsfindung in Organisationen als essenzielle Basis für ein modernes Controlling dargelegt.

4 Verhaltensorientierung im Controlling: Dieses Kapitel kontrastiert die entscheidungsorientierte mit der verhaltensorientierten Perspektive und begründet, warum letztere der Realität menschlichen Handelns näher kommt.

5 Konzeptionen des verhaltensorientierten Controllings: Es werden zentrale Konzepte wie die Principal-Agent-Theorie, mentale Modelle und der Transaktionskostenansatz vorgestellt, um Verhaltensweisen in vertraglichen Beziehungen und Entscheidungsprozessen zu erklären.

6 Möglichkeiten und Grenzen des verhaltensorientierten Controllings: Das Kapitel würdigt kritisch, wie durch verhaltensorientierte Modelle die negativen Folgen begrenzter Rationalität gemildert werden können, warnt jedoch vor einer vollständigen Abkehr vom klassischen Modell.

7 Schlussbetrachtung: Die Arbeit schließt mit dem Fazit, dass das verhaltensorientierte Controlling eine notwendige Erweiterung darstellt, um die Brücke zwischen der rationalen Zahlenwelt und dem komplexen menschlichen Wesen zu schlagen.

Schlüsselwörter

Controlling, Verhaltensorientiertes Controlling, Homo Oeconomicus, Principal-Agent-Theorie, Transaktionskostenansatz, Information Overload, Mentale Modelle, Psychologie, Entscheidungsfindung, Rationalität, Anreizsysteme, Verhaltensökonomie, Organisation, Management, Unternehmenssteuerung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Integration psychologischer und verhaltensökonomischer Aspekte in das Controlling, um die Grenzen des traditionellen, rein rationalen Controlling-Ansatzes zu überwinden.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Felder umfassen die Kritik am Homo Oeconomicus, das Phänomen Information Overload, die Anwendung der Principal-Agent-Theorie, mentale Modelle bei der Entscheidungsfindung sowie den Transaktionskostenansatz.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist es, den Nutzen und die Anwendbarkeit eines verhaltensorientierten Controlling-Ansatzes darzulegen, der die menschliche Seite von Managern und Controllern in den Mittelpunkt rückt, ohne dabei das bewährte entscheidungsorientierte Modell aufzugeben.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse betriebswirtschaftlicher und psychologischer Forschung, ergänzt durch die Herleitung von Erklärungsmodellen aus der Neuen Institutionenökonomik.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst die Probleme der klassischen Controlling-Perspektive analysiert, dann die psychologischen Grundlagen des Menschenbildes erörtert und schließlich konkrete Konzeptionen wie Agency-Theorie und Transaktionskostentheorie zur Verhaltenssteuerung evaluiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch die Begriffe Verhaltensorientiertes Controlling, Homo Oeconomicus, Information Overload, Principal-Agent-Theorie und Mentale Modelle charakterisiert.

Welche Rolle spielt das psychologische Menschenbild für das Controlling?

Das psychologische Menschenbild zeigt auf, dass Entscheider nicht immer rein rational agieren, sondern von Emotionen, begrenzten kognitiven Fähigkeiten und sozialen Motiven beeinflusst werden, was das Controlling zwingt, seine Instrumente anzupassen.

Wie kann Information Overload im Management vermieden werden?

Laut der Arbeit kann dies durch eine stärkere Sensibilisierung, gezielte Filterung relevanter Informationen durch den Controller und den Aufbau eines Feedbacks zwischen Manager und Controller gelingen.

Final del extracto de 45 páginas  - subir

Detalles

Título
Überblick über Merkmale und Konzepte des verhaltensorientierten Controllings
Universidad
Albstadt-Sigmaringen University
Calificación
1,3
Autor
Torsten Grömminger (Autor)
Año de publicación
2010
Páginas
45
No. de catálogo
V157324
ISBN (Ebook)
9783640705313
ISBN (Libro)
9783640705931
Idioma
Alemán
Etiqueta
Verhaltensorientierung Controlling Principal-Agent Transaktionskosten Neue Institutionen Ökonomik
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Torsten Grömminger (Autor), 2010, Überblick über Merkmale und Konzepte des verhaltensorientierten Controllings, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/157324
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Extracto de  45  Páginas
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