Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publish your texts - enjoy our full service for authors
Go to shop › Didactics - Common Didactics, Educational Objectives, Methods

Seminararbeit Didaktik: Planung einer Lehr/Lerneinheit

Title: Seminararbeit Didaktik: Planung einer Lehr/Lerneinheit

Seminar Paper , 2010 , 20 Pages , Grade: 2

Autor:in: Katharina Bergmaier (Author)

Didactics - Common Didactics, Educational Objectives, Methods
Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Inhaltsverzeichnis:

1.) Einleitung
2.) Übersicht über den Lehr/Lerneinheitsverlauf/ Kurze Zusammenfassung des Ablaufs der Lehr/ Lerneinheit
3.) Planung der Lehr/ Lerneinheit
3.1.) Grundlegende Vorüberlegungen praktischer und theoretischer Art: Analyse und Darstellung von Lerngruppe, Lehrperson, Setting der Lerneinheit und Lerneinheitskonzeption/ -methode
3.2.) Der Ablauf der Lehr/ Lerneinheit
3.2.1.) Vorstellrunde
3.2.2.) Darstellung des Workshops (Inhalt, zeitlicher Ablauf, Programmpunkte)
3.2.3.) Filmausschnitt
3.2.4) An Film anknüpfende Diskussion
3.2.5) Assoziationsübung
3.2.6.) Übung: gleiche und unterschiedliche Paarbildung und Bildungsreflexion
3.2.7.) Vorstellen meines Bildungsungleichheitsmodells
3.2.8.) Kritik, Anmerkungen und Ergänzungen der TeilnehmerInnen an meinem dargestellten Modell
3.2.9) gegenseitiges Feedback und Verabschiedung
4.) Schluss
5.) Literaturverzeichnis

1.) Einleitung

Ich werde in den folgenden Seiten eine Lehr/Lerneinheit konzipieren und dieses Konzept für den Ablauf und inhaltlichen Aufbau der Lehr/Lerneinheit Schritt für Schritt darstellen. Im Laufe dieser Darstellung werde ich ebenso ein von mir erarbeitetes Modell von Bildungsungleichheit darstellen, welches den theoretischen Input der Lehr/Lerneinheit zu Bildungsungleichheit darstellt. Die Arbeit beginnt mit eine Übersicht über den inhaltlichen und zeitlichen Lerneinheitsablauf. Diesen reihe ich an erste Stelle, damit der Leser/ die Leserin beim Lesen der darauffolgenden detaillierten Darstellung der Lehr/Lerneinheit bereits informiert ist, welcher Schritt als nächstes kommt und von welcher Phase der Lehr/Lerneinheit im Text gerade die Rede ist. Im Schlussteil der Arbeit werde ich die wesentlichen und meiner Meinung nach wichtigsten Merkmale meines Lehr/Lerneinheitkonzepts zusammenfassen und ebenso noch kurz thematisieren, wie ich die von mir gewählte Methode der Lehr/Lerneinheit einschätze.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1.) Einleitung

2.) Übersicht über den Lehr/Lerneinheitsverlauf/ Kurze Zusammenfassung des Ablaufs der Lehr/ Lerneinheit

3.) Planung der Lehr/ Lerneinheit

3.1.) Grundlegende Vorüberlegungen praktischer und theoretischer Art: Analyse und Darstellung von Lerngruppe, Lehrperson, Setting der Lerneinheit und Lerneinheitskonzeption/ -methode

3.2.) Der Ablauf der Lehr/ Lerneinheit

3.2.1.) Vorstellrunde

3.2.2.) Darstellung des Workshops (Inhalt, zeitlicher Ablauf, Programmpunkte)

3.2.3.) Filmausschnitt

3.2.4) An Film anknüpfende Diskussion

3.2.5) Assoziationsübung

3.2.6.) Übung: gleiche und unterschiedliche Paarbildung und Bildungsreflexion

3.2.7.) Vorstellen meines Bildungsungleichheitsmodells

3.2.8.) Kritik, Anmerkungen und Ergänzungen der TeilnehmerInnen an meinem dargestellten Modell

3.2.9) gegenseitiges Feedback und Verabschiedung

4.) Schluss

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit ist die Konzeption eines partizipativen Workshops zum Thema Bildungsungleichheit, der die klassische Hierarchie zwischen Lehrenden und Lernenden aufbricht. Die Forschungsfrage untersucht, wie durch dialogische Methoden und die Einbindung persönlicher Erfahrungen ein Verständnis für die Reproduktion sozialer Klassenstrukturen im Bildungswesen erarbeitet werden kann.

  • Analyse der sozialen Selektionsmechanismen im Bildungssystem
  • Entwicklung eines partizipativen Lehrkonzepts für die Erwachsenenbildung
  • Theoretische Auseinandersetzung mit dem bürgerlichen Habitus in der Schule
  • Reflexion der Rolle der Lehrperson im Kontext von Emanzipation

Auszug aus dem Buch

0.) Problematischer Zustand

Die Erziehung in Familie und Schule bewirkt eine soziale Reproduktion der gesellschaftlichen Verhältnisse. Die Schule als Institution benachteiligt einerseits von vornherein die Kinder der Unterschicht und bevorzugt die Kinder aus den höheren Schichten, weil die Schule auf Normen und Werten der Mittel- und Oberschichten fußt und dieser Sachverhalt sich in den die Kinder aus der ArbeiterInnenklasse benachteiligenden und diskriminierenden Beurteilungspraxis der LehrerInnen widerspiegelt und fortsetzt. Hieraus resultierend begegnen Angehörige unterer Schichten Bildungseinrichtungen mit Skepsis oder sogar Ablehnung. So werden soziale Unterschiede reproduziert und die Ungleichverteilung von Bildung gerechtfertigt.

Eine Änderung des problematischen Zustandes ist nicht möglich, da die LehrerInnen jenen Habitus (jene Werte/ Handlungen/ Haltungen/ Verhaltens- und Erscheinungsweisen) der SchülerInnen positiv beurteilen, welchen nur die Kinder aus den bürgerlichen Schichten (also der Mittel- und Oberschicht) aufgrund ihrer sozialen Herkunft mitbringen, über welchen aber die Kinder aus der ArbeiterInnenklasse nicht verfügen.

Zusammenfassung der Kapitel

1.) Einleitung: Die Einleitung skizziert den Aufbau der Seminararbeit und führt in das konzipierte Workshop-Modell zur Bildungsungleichheit ein.

2.) Übersicht über den Lehr/Lerneinheitsverlauf/ Kurze Zusammenfassung des Ablaufs der Lehr/ Lerneinheit: Dieses Kapitel bietet einen kompakten Zeitplan des Workshops, von der Begrüßung bis hin zur Verabschiedung.

3.) Planung der Lehr/ Lerneinheit: Hier werden die methodischen Vorüberlegungen und der detaillierte Ablauf des Workshops, inklusive Übungen und Diskussionsrunden, dargestellt.

4.) Schluss: Der Schlussteil reflektiert die gewählte partizipative Methode in Anlehnung an das Bildungskonzept von Paulo Freire und diskutiert deren Grenzen.

Schlüsselwörter

Bildungsungleichheit, Soziale Reproduktion, Klassenzugehörigkeit, Habitus, Volkshochschule, Partizipative Pädagogik, Bildungsbenachteiligung, Schichtspezifische Erziehung, Paulo Freire, LehrerInnen-Vorstellung, Schulalltag, Diskriminierung, Bildungsabschluss, Selbstselektion, Soziale Herkunft.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit konzipiert einen 5,5-stündigen Workshop für die Erwachsenenbildung, der sich kritisch mit den Ursachen und Mechanismen von Bildungsungleichheit auseinandersetzt.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Zentrum stehen die soziale Reproduktion von Klassenverhältnissen, die Rolle des schulischen Habitus und die Machtverhältnisse zwischen Lehrkräften und Schülern.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die Erstellung eines emanzipatorischen Unterrichtskonzepts, das Teilnehmern ermöglicht, Bildungsungleichheit gemeinsam zu erforschen, anstatt sie durch Frontalunterricht zu belehren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf bildungssoziologische Ansätze und verbindet diese mit der kritischen Erwachsenenbildung nach Paulo Freire.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die konkrete Workshop-Planung sowie die theoretische Aufarbeitung der Faktoren, die Bildungsungleichheit (z.B. Benotungspraxis, Disziplinierung) erzeugen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen Bildungsungleichheit, soziale Reproduktion, Habitus, Klassenzugehörigkeit und die Abkehr vom "Bankiers-Konzept" der Bildung.

Welche Rolle spielt der Film "Machuca, mein Freund" im Workshop?

Der Film dient als emotionaler und inhaltlicher Einstieg, um das Fremdheitsgefühl von Arbeiterkindern in bildungsbürgerlich geprägten Schulen zu veranschaulichen.

Warum lehnt die Autorin Frontalunterricht für diesen Workshop ab?

Die Autorin argumentiert, dass frontale Methoden die soziale Distanz vergrößern und dem demokratischen Anspruch einer erwachsenenorientierten Bildung widersprechen.

Was ist das "Bankiers-Konzept" nach Freire?

Es bezeichnet eine Erziehungsmethode, bei der die Lehrperson Wissen als "Einzahlung" in Schüler vornimmt, die dabei passiv bleiben – ein Modell, das die Autorin für ihren Workshop explizit ablehnt.

Excerpt out of 20 pages  - scroll top

Details

Title
Seminararbeit Didaktik: Planung einer Lehr/Lerneinheit
College
University of Linz
Grade
2
Author
Katharina Bergmaier (Author)
Publication Year
2010
Pages
20
Catalog Number
V157357
ISBN (eBook)
9783640705351
ISBN (Book)
9783640705986
Language
German
Tags
Didaktik Lerneinheit Lehreinheit Workshop Workshopkonzept emanzipatorische Bildung Erwachsenenbildung Freire Bildungsungleichheit
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Katharina Bergmaier (Author), 2010, Seminararbeit Didaktik: Planung einer Lehr/Lerneinheit, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/157357
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  20  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Shipping
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint