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Bildungschancen im Erwachsenenalter. Die Rolle sozialer Herkunft und Unterstützungsnetzwerke für Frauen über 40 im Fernstudium der Sozialen Arbeit

Título: Bildungschancen im Erwachsenenalter. Die Rolle sozialer Herkunft und Unterstützungsnetzwerke für Frauen über 40 im Fernstudium der Sozialen Arbeit

Estudio de caso , 2024 , 15 Páginas , Calificación: 1,7

Autor:in: Saskia Bauer (Autor)

Trabajo social
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Inwiefern beeinflussen die sozialen Herkunftsfaktoren und das Fehlen eines akademischen Hintergrunds den Entscheidungsprozess, die Herausforderungen und den Erfolg von Frauen über 40 bei der Aufnahme eines Fernstudiums? Im Rahmen dieser fiktiven Fallstudie soll eine Beantwortung dieser Frage angedeutet werden. Die vorliegende Fallstudie basiert auf einer umfangreichen Literaturrecherche, die als Grundlage für die theoretische Rahmung und die Darstellung der individuellen Fallgeschichte diente. Die Informationen zur Protagonistin sowie die analysierten Barrieren und Ressourcen sind fiktiv, orientieren sich jedoch an typischen Herausforderungen und Erfolgsfaktoren, wie sie in der Fachliteratur beschrieben werden.

Die Arbeit gliedert sich in mehrere Teile, um die verschiedenen Aspekte der Forschungsfrage systematisch zu untersuchen. Im ersten Teil wird der theoretische Rahmen dargestellt, der die relevanten Konzepte der Bildungsungleichheit, sozialen Herkunft sowie Bildungsaspirationen und geschlechtsspezifische Bildungssoziologie erläutert. Anschließend erfolgt die grundlagentheoretische Einbettung der Forschung, um das Verständnis für die Forschungsperspektive zu vertiefen. Darauf aufbauend wird das Forschungsdesign und die gewählte Forschungsmethode dargelegt, inklusive der methodologischen Positionierung und der Auswahl des Forschungsfeldes. Der empirische Teil der Arbeit beinhaltet die Entwicklung und Vorstellung des Erhebungsinstruments, welches für die Fallanalyse verwendet wird. Im Kapitel 6.Ergebnisse und Diskussion werden die zentralen Erkenntnisse angedeutet. Die Fallstudie schließt mit einem Fazit. Durch diese Struktur wird ein umfassender Einblick in die individuellen Erfahrungen der Protagonistin gewährt, wobei die Herausforderungen und Erfolgsfaktoren eines Fernstudiums für Frauen aus nicht-akademischen Familienhintergründen über 40 Jahre im Mittelpunkt stehen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

  • Inhaltsverzeichnis
  • Abkürzungsverzeichnis
  • 1. Einleitung.
    • 1-2
  • 2. Theoretischer Rahmen.
    • 2-4
    • 2.1 Definition Bildungsungleichheit und soziale Herkunft.
      • 2-3
    • 2.2 Definition Bildungsaspirationen und Bildungserwartungen.
      • 3
    • 2.3 Definition geschlechtsspezifische Bildungssoziologie.
      • 3-4
  • 3. Grundlagentheoretische Einbettung der Forschung.
    • 4-5
  • 4. Forschungsdesign und Forschungsmethode.
    • 5-7
    • 4.1 Methodologische Positionierung: Qualitative Forschung.
      • 5-6
    • 4.2 Forschungsfeld und Sampling.
      • 6
    • 4.3 Reflektierte Wahl der Erhebungs- und Auswertungsverfahren.
      • 6-7
  • 5. Erhebungsinstrument.
    • 7-10
    • 5.1 Entwicklung des Interviewleitfadens.
      • 7-8
    • 5.2 Vorstellung der Themenbereiche des Interviews.
      • 8
    • 5.3 Interviewleitfaden.
      • 9-10
  • 6. Ergebnisse und Diskussion.
    • 10
  • 7. Fazit.
    • 11
  • Literaturverzeichnis.
    • 12

Zielsetzung & Themen

Diese Fallstudie untersucht die Bildungschancen von Frauen über 40 aus nicht-akademischen Familien, die ein Fernstudium der Sozialen Arbeit aufgenommen haben. Die zentrale Forschungsfrage befasst sich damit, inwiefern soziale Herkunftsfaktoren und das Fehlen eines akademischen Hintergrunds den Entscheidungsprozess, die Herausforderungen und den Erfolg dieser Frauen bei der Aufnahme eines Fernstudiums beeinflussen.

  • Analyse von Bildungsungleichheit und sozialer Herkunft im Erwachsenenalter.
  • Untersuchung von Bildungsaspirationen und -erwartungen im Kontext des sozioökonomischen Status.
  • Betrachtung geschlechtsspezifischer Aspekte in der Bildungssoziologie.
  • Einsatz qualitativer Forschungsmethoden zur Erfassung subjektiver Erfahrungen.
  • Identifikation von Barrieren und die Rolle von Unterstützungssystemen für den Bildungserfolg.
  • Thematisierung der Vereinbarkeit von Studium, Familie und Beruf in späteren Lebensphasen.

Auszug aus dem Buch

2.1 Definition Bildungsungleichheit und soziale Herkunft

Bildungsungleichheit beschreibt die ungleiche Verteilung von Bildungschancen in der Gesellschaft. Der Zugang zu Bildung und der Bildungserfolg werden stark von der sozialen Herkunft und dem sozioökonomischen Status beeinflusst. Menschen aus privilegierten Verhältnissen haben oft besseren Zugang zu Bildungsressourcen, was zu einem höheren Bildungserfolg führt (Fuchs-Heinritz & König, 2014, S. 27–31). Pierre Bourdieu erklärt diese Ungleichheiten durch kulturelles, soziales und ökonomisches Kapital. Kulturelles Kapital umfasst Bildung, Wissen und kulturelle Kompetenzen, die innerhalb der Familie weitergegeben werden. Es tritt in objektivierter Form (z. B. Bücher), inkorporierter Form (Wissen und Fähigkeiten) und institutionalisierter Form (akademische Abschlüsse) auf. Der Bildungserfolg eines Kindes hängt stark davon ab, wie viel kulturelles Kapital innerhalb der Familie vorhanden ist (Fuchs-Heinritz & König, 2014, S. 129–132).

Soziales Kapital bezieht sich auf die sozialen Netzwerke, die einer Person zur Verfügung stehen und den Bildungserfolg fördern, beispielsweise durch nützliche Kontakte und Unterstützung (Fuchs-Heinritz & König, 2014, S. 133-135). Ökonomisches Kapital beschreibt das finanzielle Vermögen der Familie, das den Zugang zu Bildungsangeboten wie Nachhilfe oder privaten Schulen ermöglicht (Fuchs-Heinritz & König, 2014, S. 129). Die Kombination dieser Kapitalformen prägt die Bildungschancen erheblich. Bourdieu führt die Reproduktion von Ungleichheit auf den sogenannten Habitus zurück – stabile Dispositionen, die durch Sozialisation geformt und das Denken, Wahrnehmen und Handeln beeinflussen (Fuchs-Heinritz & König, 2014, S. 89–90). Der Habitus ist das verinnerlichte Wissen und die Denkweisen, die eine Person von ihrer Umgebung übernimmt. Kinder aus benachteiligten Familien entwickeln seltener die Verhaltensweisen und Sprachkompetenzen, die im Bildungssystem als vorteilhaft gelten, was zu systematischen Nachteilen führt (Fuchs-Heinritz & König, 2014, S. 89–106).

Zusammenfassend trägt die Kombination aus geringem kulturellem, sozialem und ökonomischem Kapital sowie einem Habitus, der nicht mit den Anforderungen des Bildungssystems übereinstimmt, zur Aufrechterhaltung und Verstärkung von Bildungsungleichheiten bei. Bourdieus Ansatz zeigt, dass Bildungschancen stark durch sozioökonomische Rahmenbedingungen geprägt sind (Fuchs-Heinritz & König, 2014, S. 125–126).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Führt in die Thematik der Bildungschancen im Erwachsenenalter ein, stellt die fiktive Fallstudie einer über 40-jährigen Fernstudentin vor und formuliert die zentrale Forschungsfrage nach dem Einfluss sozialer Herkunft und Unterstützungsnetzwerke.

2. Theoretischer Rahmen: Erläutert grundlegende Konzepte wie Bildungsungleichheit, soziale Herkunft, Bildungsaspirationen, Bildungserwartungen und geschlechtsspezifische Bildungssoziologie, basierend auf Bourdieus Kapitaltheorie.

3. Grundlagentheoretische Einbettung der Forschung: Wendet Bourdieus Konzepte (kulturelles, soziales Kapital und Habitus) auf die spezifische Lebenssituation der Protagonistin an, um ihre Bildungsaspirationen und -erfahrungen zu beleuchten.

4. Forschungsdesign und Forschungsmethode: Beschreibt die Wahl der qualitativen Forschung, das Sampling der Zielgruppe (Frauen über 40 aus nicht-akademischen Familien im Fernstudium) und die Methodik der Datenerhebung und -auswertung mittels Interviews und qualitativer Inhaltsanalyse.

5. Erhebungsinstrument: Stellt die Entwicklung und Struktur des halbstrukturierten Interviewleitfadens vor, der spezifische Themenbereiche wie Bildungsungleichheit, Motivation, Vereinbarkeit und Unterstützungssysteme abdeckt.

6. Ergebnisse und Diskussion: Skizziert hypothetische Ergebnisse, die zeigen, wie die Protagonistin durch soziale Netzwerke und finanzielle Stabilität Bildungsbarrieren überwinden konnte, und diskutiert die Relevanz dieser Befunde.

7. Fazit: Fasst die Haupterkenntnisse der Fallstudie zusammen und leitet Handlungsempfehlungen für Bildungseinrichtungen ab, um Frauen über 40 aus nicht-akademischen Familien gezielte Unterstützung zu bieten.

Schlüsselwörter

Bildungschancen, Erwachsenenalter, Fernstudium, Soziale Arbeit, Frauen über 40, soziale Herkunft, Bildungsungleichheit, kulturelles Kapital, soziales Kapital, Habitus, Bildungsaspirationen, qualitative Forschung, Fallstudie, Unterstützungssysteme, Bildungsgerechtigkeit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Diese Fallstudie befasst sich mit den Bildungschancen von Frauen über 40 aus nicht-akademischen Familien, die ein Fernstudium der Sozialen Arbeit absolvieren, und analysiert die Rolle ihrer sozialen Herkunft sowie von Unterstützungsnetzwerken.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themenfelder sind Bildungsungleichheit, soziale Herkunft, Bildungsaspirationen, geschlechtsspezifische Bildungssoziologie sowie die Bedeutung von Unterstützungssystemen für den Bildungsweg im Erwachsenenalter.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die primäre Forschungsfrage lautet: Inwiefern beeinflussen die sozialen Herkunftsfaktoren und das Fehlen eines akademischen Hintergrunds den Entscheidungsprozess, die Herausforderungen und den Erfolg von Frauen über 40 bei der Aufnahme eines Fernstudiums?

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Studie verwendet eine qualitative Einzelfallanalyse, basierend auf halbstrukturierten Interviews und der qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil der Arbeit behandelt den theoretischen Rahmen mit Bourdieus Kapitaltheorie, die grundlagentheoretische Einbettung der Forschung, das gewählte Forschungsdesign und die Methodik sowie die Entwicklung und Vorstellung des Erhebungsinstruments (Interviewleitfaden).

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Schlüsselwörter wie Bildungschancen, Erwachsenenalter, Fernstudium, Soziale Arbeit, soziale Herkunft, Bildungsungleichheit, kulturelles Kapital, Habitus und Unterstützungssysteme charakterisiert.

Was versteht man in dieser Arbeit unter Bourdieus "Habitus"?

Der Habitus wird als die verinnerlichten Denk- und Handlungsmuster beschrieben, die durch die soziale Herkunft geprägt sind und die Bildungsaspirationen sowie das Selbstverständnis der Protagonistin im akademischen Kontext beeinflussen.

Welche Rolle spielen Unterstützungssysteme für die Protagonistin?

Unterstützungssysteme, insbesondere soziale Netzwerke aus Freunden und Familie sowie finanzielle Stabilität, werden als entscheidende Ressourcen dargestellt, die der Protagonistin helfen, Bildungsbarrieren zu überwinden und Vertrauen in ihre akademischen Fähigkeiten aufzubauen.

Was ist die Besonderheit der Zielgruppe dieser Fallstudie?

Die Fallstudie fokussiert sich auf Frauen über 40 aus nicht-akademischen Familien, die sich für ein Fernstudium der Sozialen Arbeit entschieden haben, eine spezifische Gruppe, die besonderen Herausforderungen hinsichtlich Bildungsungleichheit und Vereinbarkeit begegnet.

Welche Empfehlungen leitet die Studie für Bildungseinrichtungen ab?

Die Studie empfiehlt Bildungseinrichtungen und Institutionen der Sozialen Arbeit, spezifische Unterstützungsangebote wie Mentoring-Programme, Peer-Gruppen, finanzielle Hilfen und flexible Studienmöglichkeiten für diese Zielgruppe zu schaffen.

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Detalles

Título
Bildungschancen im Erwachsenenalter. Die Rolle sozialer Herkunft und Unterstützungsnetzwerke für Frauen über 40 im Fernstudium der Sozialen Arbeit
Curso
Soziale Arbeit B.A
Calificación
1,7
Autor
Saskia Bauer (Autor)
Año de publicación
2024
Páginas
15
No. de catálogo
V1574231
ISBN (PDF)
9783389121573
ISBN (Libro)
9783389121580
Idioma
Alemán
Etiqueta
bildungschancen erwachsenenalter rolle herkunft unterstützungsnetzwerke frauen fernstudium sozialen arbeit
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Saskia Bauer (Autor), 2024, Bildungschancen im Erwachsenenalter. Die Rolle sozialer Herkunft und Unterstützungsnetzwerke für Frauen über 40 im Fernstudium der Sozialen Arbeit, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1574231
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