Erfolgswirtschaftliche Bilanzanalyse

Rentabilitätsanalyse & Ergebnis je Aktie


Seminararbeit, 2010

26 Seiten, Note: 1,3


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

ABBILDUNGSVERZEICHNIS

ABKURZUNGSVERZEICHNIS

FORMELVERZEICHNIS

1 EINLEITUNG

2 RENTABILITATSANALYSE
2.1 Grundlagen
2.2 Eigenkapitalrentabilitat
2.3 Gesamtkapitalrentabilitat
2.4 Fremdkapitalrentabilitat
2.5 Leverage-Effekt
2.6 Umsatzrentabilitat
2.7 Return on investment
2.8 Grenzen und Probleme

3 KAPITALMARKTORIENTIERTE ANALYSE
3.1 Ergebnis je Aktie
3.2 Kurs-Gewinn-Verhaltnis
3.3 Dividendenrendite

4 FAZIT

LITERATUR- UND QUELLENVERZEICHNIS

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1 Auswirkung verschiedener Zinssatze auf rEK bei rGK von 10%

Abbildung 2 Verknupfung von rEK und iFK bei verschiedenen Verhaltnissen von Fremd- zu Eigenkapital und einer angenommenen rGK von 10%

Abkurzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Formelverzeichnis

Formel 1 Grundsatzliche Ermittlung der Eigenkapitalrentabilitat

Formel 2 Ermittlung der erwarteten Mindestverzinsung

Formel 3 Ermittlung der Gesamtkapitalrentabilitat nach Steuern

Formel 4 Ermittlung der Fremdkapitalrentabilitat

Formel 5 Alternative Ermittlung der Fremdkapitalrentabilitat

Formel 6 Herleitung des Leverage-Effekts

Formel 7 Ermittlung der Umsatzrentabilitat

Formel 8 Herleitung des ROI

Formel 9 Vereinfachtes Berechnungschema des Ergebnis je Aktie

Formel 10 Ermittlung des Kurs-Gewinn-Verhaltnis

Formel 11 Ermittlung der Dividendenrendite

1 Einleitung

Die Bilanzanalyse ist per Definition ein „systematisches Verfahren der Aus- schopfung und Verarbeitung des Informationspotentials von Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Anhang und Lagebericht mit dem Ziel, Einsichten und Erkenntnisse uber die wirtschaftliche Lage und Zukunftsaussichten eines Unternehmens zu erlangen.“[1] Die Gewinnung erkenntnisorientierter Informa- tionen basiert also auf der Aufbereitung und Auswertung der Bilanz, die durch die moglichst genaue Abbildung der wirtschaftlichen Tatsachen ein Spiegelbild der Realitat darstellen soll.[2]

Im Wesentlichen besteht die Haupttatigkeit der Bilanzanalyse in der Erstel- lung und Verdichtung von Kennzahlen sowie deren anschlieftender Beurtei- lung.[3] Komplexe unternehmerische Strukturen werden auf einfache, aber dennoch aussagekraftige Sachverhalte heruntergebrochen. Vorteil der Arbeit mit Kennzahlen ist, dass sie eine Objektivierung von Sachverhalten durch den Ausschluss subjektiver Bewertungskomponenten ermoglichen. Sie sind in der Lage sich abzeichnende Entwicklungen aufzuzeigen und eignen sich deshalb zur Unterstutzung des Managements beispielsweise bei Entschei- dungsfindungsprozessen oder der Kontrolle von Planungen.[4]

Die Bilanzanalyse lasst sich in mehrere Teilbereiche zerlegen. Hinsichtlich der Beurteilung der finanziellen Stabilitat erfolgt eine Analyse der Fahigkeit Zahlungen kunftig bedienen zu konnen. Weitere Aspekte sind die Einschat- zung des Erfolgspotentials, wobei Starken und Schwachen des Unterneh­mens analysiert werden, und die Beurteilung der aktuellen Ertragslage, die auch Auskunft uber die kunftig zu erwartenden Ertrage geben soll.[5]

Um diese Ziele zu erreichen bedarf es im Vorfeld einer Aufbereitung der Bilanz. Unter anderem muss in diesem Zusammenhang eine Analyse der genutzten Bilanzierungs-, Bewertungs- und Konsolidierungsmethoden statt- finden.[6]

Ziel der vorliegenden Seminararbeit ist die Aufarbeitung wichtiger Teilaspek- te der Bilanzanalyse. Hierzu erfolgt zunachst im folgenden Kapitel eine Dar- stellung der bedeutendsten Kennziffern der Rentabilitatsanalyse. Kapitel 3 schlieftt sich mit der Illustration der Kennzahl ,Ergebnis je Aktie‘ sowie wich- tigen, damit in Zusammenhang stehenden, Kennzahlen an.

Nicht Teil dieser Arbeit sind alle ubrigen Teilaspekte der Bilanzanalyse. Dies gilt insbesondere fur alle Vorarbeiten zur Ermittlung der Ausgangsgroften sowie die weiteren, auf den Kennzahlen aufbauenden, Auswertungsmog- lichkeiten. Ferner wird darauf verwiesen, dass sich die Darstellung auf die Sichtweise des HGB-Abschlusses konzentriert, sodass im Wesentlichen auf eine Ausfuhrung von Spezifika verzichtet wird, die sich im Zusammenhang mit der internationalen Rechnungslegung ergeben.

2 Rentabilitatsanalyse 2.1 Grundlagen

Die Analyse der Rentabilitat stellt sich als ein Teilaspekt der erfolgswirt- schaftlichen Bilanzanalyse dar. Sie bezieht sich auf die Beurteilung der Er- tragskraft eines Unternehmens, also seine prospektive Fahigkeit Erfolge zu erwirtschaften, was nicht nur hinsichtlich des Ziels des unternehmerischen Selbsterhalts von Bedeutung ist.[7]

Allgemein versteht man unter Rentabilitat eine Kennzahl, die sich aus dem in Relation setzen von absoluten Zahlen, in der Regel Erfolgsgrofte und Verursachungsgrofte, ergibt. Durch diese Relativierung wird eine Grundlage fur einen validen potentiellen Vergleich hergestellt. Bei der Anwendung von absoluten Zahlen ware hingegen nur eine Gegenuberstellung mit vergleich- baren Unternehmen, beispielsweise der gleichen Groftenklasse, moglich. Die Anforderung an das Analyseergebnis ist das Aufzeigen kausaler Zu- sammenhange von sich andernden Kennzahlen, beziehungsweise die Be- grundung von Abweichungen gegenuber den Zielgroften.[8]

Fur die Zwecke der Rentabilitatsanalyse kommen mehrere Ausgangsgroften in Betracht. Grundsatzlich lasst sich eine Aufteilung dieser hinsichtlich der Verknupfung mit dem Kapital oder dem Umsatz treffen.[9]

Eine wichtige Ausgangsgrofte ist regelmaftig der Gewinn des Unterneh­mens. Die ubliche Darstellung bezieht sich dabei auf pagatorische Groften wie den Jahresuberschuss, wobei hier beispielsweise oft die Frage aufge- worfen wird, ob die Berechnungen auf dieser Grofte oder dem Vorsteuerer- gebnis basieren sollten. Bei Vergleich von Kapital- mit Personengesellschaf- ten ist es aufgrund der unterschiedlichen Besteuerung jedenfalls sinnvoll die Vorsteuergroften heranzuziehen. Uber diesen Weg werden aufterdem Fehl- interpretationen vermieden, die durch regional differierende Besteuerungen entstehen konnen.[10] Fur eine weiterfuhrende Betrachtung dieser Problematik sei auf die folgenden Ausfuhrungen zu den einzelnen Kennziffern verwiesen.

Zu Beginn der Analyse ist zu bestimmen, welche Kennzahlen gebildet wer- den sollen. Dies richtet sich maRgeblich nach den Adressaten der Untersu- chung. Sie lassen sich im Wesentlichen in zwei Gruppen gliedern.

So unterscheidet man interne Adressaten, wie beispielsweise die Unterneh- mensfuhrung, und externe Adressaten, worunter unter anderem Glaubiger, Kontrollinstanzen, Konkurrenzunternehmen sowie aktuelle und potentielle Anteilseigner zu subsumieren sind.[11]

Ist der Ermittlungsprozess der Kennzahlen abgeschlossen ist zu bedenken, dass sie einer Interpretation bedurfen, da sie alleine keine Aussagekraft be- sitzen. Diese ergibt sich erst mit dem Vergleich einer SollgroRe. Hierzu gibt es verschiedene Ansatze, die einzeln oder in Kombination angewendet wer- den konnen.

Der Vergleich kann zunachst auf plausiblen Uberlegungen, basierend auf der Erfahrung des Analytikers, beruhen.[12] Diese recht starre Form der Aus- wertung kommt ohne Vergleich anderer Perioden aus, wodurch zwar Auffal- ligkeiten identifiziert werden konnen, jedoch weitergehende Aussagen nicht moglich sind.

Eine weitere Moglichkeit, die diesen Nachteil eliminiert, ist der Zeitver- gleich. Dabei werden verschiedene KenngroRen aus diversen Perioden ge- genubergestellt, sodass aus der Zeitreihenbetrachtung Veranderungen er- sichtlich werden. Dabei ist darauf zu achten, dass die Ermittlung auf einer einheitlichen Grundlage erfolgt, damit die Zahlen keiner Verzerrung unterliegen.[13]

Bei einem zwischenbetrieblichen Vergleich werden die ermittelten Werte mit denen von Unternehmen, die hinsichtlich geeigneter Merkmale wie Gro- Re, Branche oder Region auf einer vergleichbaren Basis ausgewahlt wur- den, verglichen. Alternativ kann der Branchenschnitt oder Benchmark her- angezogen werden. Hierdurch konnen, insofern genugend valide Ver- gleichsdaten vorliegen, Starken und Schwachen gegenuber der Konkurrenz ermittelt werden. Eine weitere Moglichkeit ist der Soll-Ist-Vergleich. Diese Methode bleibt in der Regel den internen Analysten vorbehalten, da Informa- tionen uber PlangroRen meist nicht nach auRen kommuniziert werden.[14]

2.2 Eigenkapitalrentabilitat

Die Eigenkapitalrendite, auch bezeichnet als return on equity, zeigt die Ver- zinsung des von den Unternehmenseignern zur Verfugung gestellten Kapi- tals auf. Nicht berucksichtigt werden Aktiengewinne, die zum Beispiel durch Schwankung des Borsenkurses entstehen konnen.[15]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Formel 1 Grundsatzliche Ermittlung der Eigenkapitalrentabilitat[16]

Zur Ermittlung stehen grundsatzlich mehrere Ausgangsgroften zur Alternati­ve.

Als Zahlergrofte kann, wie in der Formel gezeigt, auf den Jahresuber- schuss abgestellt werden. Auf dieser Basis stellt das Ergebnis insbesondere die Interessen der Eigner dar. Der Jahresuberschuss als Grundlage der Ausschuttungsbasis stellt den Betrag dar, uber den die Eigenkapitalgeber direkt verfugen konnen. Deshalb ist diese Darstellung die in der Praxis ge- brauchlichere.[17]

Eine weitere Moglichkeit besteht darin, entgegen der obigen Formel, den Jahresuberschuss um die gezahlten Steuern vom Einkommen und Ertrag zu erhohen. Dies hat den Vorteil, dass steuerliche Effekte eliminiert werden, die aus der Kapitalstruktur oder einer unterschiedlichen steuerlichen Behand- lung von ausgeschutteten und thesaurierten Gewinnen resultieren. Ein wei- teres Argument auf diese Grofte auszuweichen ist, dass das eingesetzte Kapital zunachst auch die Steuern erwirtschaftete. Insgesamt eignet sich diese Betrachtungsweise besser fur einen uberbetrieblichen Vergleich.[18]

Um zu vermeiden, dass die dynamische Grofte des Gewinns in Relation zu der statischen Bestandsgrofte des Eigenkapitals gesetzt wird, beziehungs- weise um Zufallsschwankungen zu eliminieren, ist es ublich, dass bei der Berechnung auf das durchschnittliche Eigenkapital einer Periode abgestellt wird. Vereinfacht wird das arithmetische Mittel aus Jahresanfangs- und End- bestand angesetzt.[19]

Adressaten der Eigenkapitalrentabilitat sind vor allem Anteilseigner, fur die diese Kennzahl eine der wichtigsten darstellt. Daher ruhrt auch die Bezeich- nung der Unternehmerrendite. Ziel ist, neben dem unternehmerischen Fort- bestand, vor allem der Vergleich, ob die Verzinsung des eingesetzten Kapi- tals fur die Anteilseigner gunstig war. Dabei soll eine Mindestverzinsung des eingesetzten Kapitals uberboten werden. Diese setzt sich aus dem Zins ei- ner Anlage, die der Kapitalgeber auf dem langfristigen Kapitalmarkt erhalten hatte, und einer zusatzlichen Risikopramie, die das erhohte Risiko eines Kapitalverlustes angemessen berucksichtigt, zusammen.[20]

Ein brauchbares Schema zur Ermittlung einer Alternativverzinsung stellt das Kapitalkostenkonzept dar. Es bezieht sich auf die gesamten Opportuni- tatskosten des Eigners. Diese errechnen sich aus der Rendite risikofreier Anlagen, wie zum Beispiel Staatsanleihen und einer Risikopramie. Letztere ergibt sich aus dem Vergleich der Renditeerwartung eines Marktportfolios, wie zum Beispiel ein Aktienindex oder Branchenaktien, mit der Rendite der Alternativinvestition. Der Unterschiedsbetrag wird mit einem Faktor (ff) ge- wichtet, der sich aus dem Verhaltnis des Risikos der spezifischen Investition in das Unternehmen und dem Risiko des Marktportfolios ergibt. Ein Faktor grower ,1‘ bezeichnet ein grofteres Risiko des Investments in das Unterneh- men gegenuber dem als Vergleich herangezogenen ubrigen Markt und um- gekehrt.[21]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Formel 2 Ermittlung der erwarteten Mindestverzinsung[22]

Grundsatzlich ist neben der Uberbietung der Mindestrendite in der Regel eine maximierte Eigenkapitalrentabilitat das eigentliche Ziel jeder Unterneh- mung. Die Erreichung dieses Ziels lockt potentielle Anleger an und erleich- tert somit die Generierung von weiterem Eigenkapital.[23]

Eine Veranderung der Eigenkapitalrentabilitat kann auf verschiedenen Faktoren beruhen. Denkbar ware beispielsweise eine Veranderung der Fremdkapitalzinsen, des Jahresuberschusses oder eine geanderte Eigenka- pitalquote.[24]

[...]


[1] Grafer (Bilanzanalyse), S.3

[2] Vgl. § 264 Abs.2 S.1 HGB

[3] Vgl. Grafer (Bilanzanalyse), S.3

[4] Vgl. Kralicek, Bohmdorfer, Kralicek (Kennzahlen fur Geschaftsfuhrer), S.32f.

[5] Vgl. Grafer (Bilanzanalyse), S.2

[6] Vgl. Scheffler (Rechnungslegung nach HGB und IAS/IFRS), S.160f.

[7] Vgl. Grafer (Bilanzanalyse), S.61

[8] Vgl. Coenenberg, Haller, Schultze (Jahresabschlussanalyse), S.1132f.

[9] Vgl. Coenenberg, Haller, Schultze (Jahresabschlussanalyse), S.1132

[10] Vgl. Kuting, Weber (Bilanzanalyse), S.302f.

[11] Vgl. Coenenberg, Haller, Schultze (Jahresabschlussanalyse), S.1017f. sowie Grafer (Bilanzanalyse), S.6-8

[12] Vgl. Ruhnke (Rechnungslegung nach IFRS und HGB), S.681

[13] Vgl. Ruhnke (Rechnungslegung nach IFRS und HGB), S.682

[14] Vgl. Coenenberg, Haller, Schultze (Jahresabschlussanalyse), S.1034

[15] Vgl. Ruhnke (Rechnungslegung nach IFRS und HGB), S.702

[16] Vgl. Coenenberg, Haller, Schultze (Jahresabschlussanalyse), S.1134

[17] Vgl. Coenenberg, Haller, Schultze (Jahresabschlussanalyse), S.1135

[18] Vgl. Grafer (Bilanzanalyse), S.63 sowie Wobbermin (Bilanzanalyse), S.240f.

[19] Vgl. Grafer (Bilanzanalyse), S.63 sowie Coenenberg, Haller, Schultze (Jahresabschluss analyse), S.1134

[20] Vgl. Grafer (Bilanzanalyse), S.62f.

[21] Vgl. Grafer (Bilanzanalyse), S.148

[22] Vgl. Grafer (Bilanzanalyse), S.148

[23] Vgl. Baatz, E.: Die Gewinn und Renditeentwicklung in der deutschen Wirtschaft, 1983, S.780 zitiert in: Kuting, Weber (Bilanzanalyse), S.308

[24] Vgl. Kralicek, Bohmdorfer, Kralicek (Kennzahlen fur Geschaftsfuhrer), S.128

Ende der Leseprobe aus 26 Seiten

Details

Titel
Erfolgswirtschaftliche Bilanzanalyse
Untertitel
Rentabilitätsanalyse & Ergebnis je Aktie
Hochschule
Hochschule Aschaffenburg
Note
1,3
Autor
Jahr
2010
Seiten
26
Katalognummer
V157437
ISBN (eBook)
9783640697724
ISBN (Buch)
9783640697755
Dateigröße
514 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Rentabilitätsanalyse, Ergebnis je Aktie, Umsatzrentabilität, Eigenkapitalrentabilität, Gesamtkapitalrentabilität, Leverage Effekt, Kurs-Gewinn-Verhältnis, Dividendenrendite, Fremdkapitalrentabilität, Bilanzanalyse
Arbeit zitieren
Jens Kuhl (Autor), 2010, Erfolgswirtschaftliche Bilanzanalyse, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/157437

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