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Der Sozialisationsbegriff der Gegenwart: P.F. Bourdieu

Eine Untersuchung der Romanfiguren Fiona und Will in Nick Hornby's "About a Boy"

Titre: Der Sozialisationsbegriff der Gegenwart: P.F. Bourdieu

Dossier / Travail , 2006 , 33 Pages , Note: bestanden

Autor:in: Annika Friese (Auteur)

Pédagogie - Sociologie pédagogique
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Résumé Extrait Résumé des informations

Pierre-Félix Bourdieu, einer der renommiertesten französischen Soziologen des 20. Jahrhunderts, beschäftigte sich im Zuge empirischer Forschung mit den sozialen Ungleichheiten in der Gesellschaft. Um den Aspekt der Sozialisation zu beschreiben, verwendet Bourdieu Begriffe wie Kapital, sozialer Raum und Habitus, die im weiteren Verlauf erläutert werden. Seine Ausführungen beginnen mit der Begriffserklärung des Kapitals, welches man bisher lediglich mit ökonomischen Aspekten in Zusammenhang gebracht hat. Er geht davon aus, dass die Aufteilung der Gesellschaft in Klassen durch die unterschiedliche Verfügbarkeit von Kapital hervorgerufen wird und um dieses besser zu verdeutlichen unterscheidet er das Kapital 3 Teilbereiche...

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Biographie von Bourdieu

2. Zusammenfassung des Textes

3. These 1

4. These 2

5. These 3

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht zentrale Konzepte des Soziologen Pierre-Félix Bourdieu, insbesondere die Theorie des Kapitals, des Habitus und der Positionierung im sozialen Raum, und wendet diese anhand von Fallbeispielen aus dem Roman "About a Boy" von Nick Hornby sowie empirischen PISA-Daten kritisch auf erziehungswissenschaftliche Fragestellungen an.

  • Analyse der verschiedenen Kapitalsorten (ökonomisch, kulturell, sozial) nach Bourdieu.
  • Untersuchung des Habitus-Begriffs als Grundlage für die Sozialisation.
  • Diskussion des Zusammenhangs zwischen sozialer Herkunft und Schulerfolg unter Einbeziehung der PISA-Studie.
  • Anwendung theoretischer Konzepte auf Romanfiguren zur Verdeutlichung sozialer Positionierungen.

Auszug aus dem Buch

Sozialisation als Positionierung im sozialen Raum

Im Folgenden geht der Autor der Frage nach, aus welchen ,,Kapitalsorten’’ und welchem ,,Mischungsverhältnis’’ sich die Gesamtmenge an Kapital zusammensetzt und über welche Menge an Kapital ein Individuum oder eine Gruppe verfüge.

Bourdieu stellt hier die These auf, dass die Kapitalgröße und die Zusammensetzung dessen, entscheidet, welchen Rang bzw. ,,Position’’ der Einzelne oder eine Gruppe im ,,sozialen Raum’’ einnehme.

In einem Achsenkreuz versucht er nun den ,,sozialen Raum einer Gesellschaft’’ vor dem ,,Hintergrund der Unterscheidung von Kapitalsorten’’ darzustellen. Auf der y-Achse wird der Wert des Kapitalvolumens angezeigt und auf der x-Achse die ,,Kapitalstruktur’’, als entweder mehr ,,kulturelles als ökonomisches Kapital’’ oder andersherum. Durch dieses Achsenkreuz könne man nach Bourdieu also den Stand jedes Gesellschaftsmitglieds einordnen. Als Beispiel dafür bezieht er sich auf About a boy und vergleicht die Position von Will und Fiona.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Biographie von Bourdieu: Überblick über das Leben und die wissenschaftlichen Meilensteine von Pierre-Félix Bourdieu, eingebettet in seinen historischen Kontext.

2. Zusammenfassung des Textes: Erläuterung der zentralen Begriffe Bourdieus, namentlich Kapital (ökonomisches, kulturelles, soziales) und Habitus, zur Beschreibung sozialer Ungleichheit.

3. These 1: Theoretische und praktische Auseinandersetzung mit der Hypothese "Der Mensch ist nichts, als was Sozialisation aus ihm macht" anhand der Figur Marcus aus "About a Boy".

4. These 2: Überprüfung der These, dass der Schulerfolg eines Kindes maßgeblich von der sozialen Herkunft und dem verfügbaren kulturellen Kapital abhängt, unter Nutzung von PISA-Daten.

5. These 3: Analyse der These, dass die Position im sozialen Raum Vorhersagen über Lebensgewohnheiten und den individuellen Habitus ermöglicht, illustriert am Vergleich der Romanfiguren Will und Fiona.

Schlüsselwörter

Pierre-Félix Bourdieu, Sozialisation, Kapital, Habitus, sozialer Raum, soziale Ungleichheit, kulturelles Kapital, ökonomisches Kapital, soziales Kapital, Schulerfolg, PISA-Studie, Bildungschancen, Lebensstil, Habitualisierung, About a Boy

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Sozialisationstheorie von Pierre-Félix Bourdieu und deren Relevanz für die Erziehungswissenschaft. Dabei werden zentrale Begriffe wie Habitus und verschiedene Kapitalsorten theoretisch erläutert und praktisch angewendet.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Schwerpunkte liegen auf der Analyse sozialer Ungleichheiten, der Abhängigkeit des Schulerfolgs von der sozialen Herkunft sowie der Bedeutung von Lebensstilen und Habitusformen in der Gesellschaft.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, Bourdieus abstrakte soziologische Thesen durch empirische Daten (PISA-Studie) und literarische Beispiele (Roman "About a Boy") zu veranschaulichen und ihre Tragweite für erziehungswissenschaftliche Fragestellungen kritisch zu reflektieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die eine Literaturanalyse mit der Anwendung soziologischer Konzepte auf konkrete Fallbeispiele (Romanfiguren) sowie eine sekundäranalytische Betrachtung empirischer Studienergebnisse (PISA) verbindet.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in drei Thesen: Erstens die Diskussion über die formende Kraft der Sozialisation, zweitens den Zusammenhang zwischen sozialer Herkunft und Schulerfolg und drittens die Vorhersagbarkeit von Lebensstilen durch die soziale Positionierung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Sozialisation, Kapital (ökonomisch, kulturell, sozial), Habitus, sozialer Raum, Schulerfolg und soziale Ungleichheit.

Wie wird das "soziale Kapital" im Kontext der Figur Marcus definiert?

Soziales Kapital wird hier als das Netzwerk an Beziehungen verstanden, aus denen ein Individuum Ressourcen schöpfen kann. Bei Marcus zeigt sich, dass seine Beziehungen (z.B. zu Will oder Ellie) eine stabilisierende Rolle spielen und seine soziale Stellung beeinflussen.

Warum wird das PISA-Ergebnis für Deutschland kritisch betrachtet?

Die PISA-Ergebnisse verdeutlichen eine starke Kopplung von sozialer Herkunft und schulischem Erfolg in Deutschland. Die Arbeit schlägt vor, dass eine Umstrukturierung des Schulsystems (Hin zur Gesamtschule) zu einer gerechteren Verteilung von Bildungschancen beitragen könnte.

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Résumé des informations

Titre
Der Sozialisationsbegriff der Gegenwart: P.F. Bourdieu
Sous-titre
Eine Untersuchung der Romanfiguren Fiona und Will in Nick Hornby's "About a Boy"
Université
Bielefeld University  (Fakultät Erziehungswissenschaft)
Cours
EVA 1
Note
bestanden
Auteur
Annika Friese (Auteur)
Année de publication
2006
Pages
33
N° de catalogue
V157471
ISBN (ebook)
9783640698080
ISBN (Livre)
9783640697861
Langue
allemand
mots-clé
Bourdieu Sozialisation
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Annika Friese (Auteur), 2006, Der Sozialisationsbegriff der Gegenwart: P.F. Bourdieu, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/157471
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Extrait de  33  pages
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