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Die Rechtsform der Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt) im Rahmen der Existenzgründung

Titre: Die Rechtsform der Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt) im Rahmen der Existenzgründung

Dossier / Travail , 2009 , 56 Pages , Note: 1,3

Autor:in: Jörg Wilmschen (Auteur)

Gestion d'entreprise - Droit économique
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Résumé Extrait Résumé des informations

In der Bundesrepublik Deutschland haben Existenzgründungen einen hohen volkswirt-schaftlichen Stellenwert und dennoch sinkt die Zahl der Gründungen kontinuierlich. „Nach den neusten Berechnungen des IfM Bonn belief sich die Zahl der Existenzgrün-dungen in Deutschland im Jahr 2008 auf rund 399.000. Sie ist damit um 6,2 % im Ver-gleich zum Vorjahr gesunken und erreicht den niedrigsten Stand seit 1990“. Eine weitere Problematik stellt der Gründungsboom der englischen Limited dar.
Durch die Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofes dürfen seit geraumer Zeit auch Rechtsformen aus dem europäischen Ausland durch eine Niederlassung auf unse-rem inländischen Markt tätig werden. Seitdem erfreut sich die englische Limited wach-sender Beliebtheit unter den Existenzgründern. Sie kann mit nur einem englischen Pfund (etwa 1,50 Euro) gegründet werden und bietet zudem noch eine begrenzte Haf-tung zugunsten des Gesellschafters. Vergleichbare Bedingungen konnte keine deutsche Rechtsform bieten. So ist es nicht verwunderlich, dass immer mehr Existenzgründer die ausländische Rechtsform der Limited wählen.
Im Rahmen des Gesetzes zur Modernisierung des GmbH-Rechts und zur Bekämpfung von Missbräuchen (MoMiG) hat die Bundesregierung am 1. November 2008 die neue Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt) eingeführt. Sie ist keine eigenständige Rechtsform, sondern eine Variante der GmbH und wird allgemein als „Einstiegsvariante“ der GmbH bezeichnet. Die Bedingungen dieser neuen Rechtsform-Variante sind vergleichbar denen der Limited. Die Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt) ist eine Kapitalgesellschaft mit Haftungsbeschränkung, die ebenfalls mit einem Mindestkapital von nur einem Euro gegründet werden kann. Der Gesetzgeber stellt nun dem Existenzgründer eine interessante Alternative zur Verfügung und hofft somit die Zahl der Gründungen wieder zu erhöhen und den Gründungsboom der Limited zu stoppen.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Einführung

1.2 Ziel und Gang der Projektarbeit

2 Existenzgründung in Deutschland

2.1 Volkswirtschaftliche Bedeutung

2.2 Herausforderung an den Gründer

2.3 Vorbereitung der Gründung durch den Businessplan

2.4 Rechtsformwahl im Rahmen der Existenzgründung

3 Gründung einer UG (haftungsbeschränkt)

3.1 Das MoMiG, Entstehung einer Rechtsform-Variante der GmbH

3.1.1 Besonderheiten der Unternehmergesellschaft

3.1.2 Wettbewerbsfähigkeit gegenüber der Limited

3.2 Motive für die Wahl der UG (haftungsbeschränkt)

3.3 Gründung durch einen individuell erstellten Gesellschaftsvertrag

3.4 Inhalte eines individuellen Gesellschaftsvertrags

3.5 Vereinfachte Gründung durch ein Musterprotokoll

3.6 Kapitalaufbringung und Geschäftsanteile

3.7 Bilanzierung, Besteuerung, Publizitätspflicht

3.8 Organe der UG (haftungsbeschränkt)

3.9 Haftung und Gläubigerschutz

3.10 Eintragung in das Handelsregister

3.11 Kosten und Dauer der Gründung

4 Schlussbetrachtung

4.1 Vor- und Nachteile der UG (haftungsbeschränkt)

4.2 Eine erste Bilanz nach 6 Monaten

Zielsetzung & Themen

Die Projektarbeit beleuchtet die Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt) als neue Rechtsform-Variante der GmbH im Kontext der Existenzgründung. Ziel ist es, die Gründungsvoraussetzungen, die rechtlichen Rahmenbedingungen sowie die Eignung dieser Form als Alternative zur englischen Limited kritisch zu untersuchen.

  • Wirtschaftliche Bedeutung von Existenzgründungen in Deutschland
  • Funktion und Relevanz des Businessplans bei der Unternehmensgründung
  • Rechtliche Besonderheiten und Gründungsvarianten der UG (haftungsbeschränkt)
  • Vergleich zur Limited und Analyse der Wettbewerbsfähigkeit
  • Praktische Aspekte wie Kosten, Haftung, Besteuerung und Organe

Auszug aus dem Buch

1.1 Einführung

In der Bundesrepublik Deutschland haben Existenzgründungen einen hohen volkswirtschaftlichen Stellenwert und dennoch sinkt die Zahl der Gründungen kontinuierlich. „Nach den neusten Berechnungen des IfM Bonn belief sich die Zahl der Existenzgründungen in Deutschland im Jahr 2008 auf rund 399.000. Sie ist damit um 6,2 % im Vergleich zum Vorjahr gesunken und erreicht den niedrigsten Stand seit 1990“. Eine weitere Problematik stellt der Gründungsboom der englischen Limited dar.

Durch die Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofes dürfen seit geraumer Zeit auch Rechtsformen aus dem europäischen Ausland durch eine Niederlassung auf unserem inländischen Markt tätig werden. Seitdem erfreut sich die englische Limited wachsender Beliebtheit unter den Existenzgründern. Sie kann mit nur einem englischen Pfund (etwa 1,50 Euro) gegründet werden und bietet zudem noch eine begrenzte Haftung zugunsten des Gesellschafters. Vergleichbare Bedingungen konnte keine deutsche Rechtsform bieten. So ist es nicht verwunderlich, dass immer mehr Existenzgründer die ausländische Rechtsform der Limited wählen.

Im Rahmen des Gesetzes zur Modernisierung des GmbH-Rechts und zur Bekämpfung von Missbräuchen (MoMiG) hat die Bundesregierung am 1. November 2008 die neue Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt) eingeführt. Sie ist keine eigenständige Rechtsform, sondern eine Variante der GmbH und wird allgemein als „Einstiegsvariante“ der GmbH bezeichnet. Die Bedingungen dieser neuen Rechtsform-Variante sind vergleichbar denen der Limited. Die Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt) ist eine Kapitalgesellschaft mit Haftungsbeschränkung, die ebenfalls mit einem Mindestkapital von nur einem Euro gegründet werden kann. Der Gesetzgeber stellt nun dem Existenzgründer eine interessante Alternative zur Verfügung und hofft somit die Zahl der Gründungen wieder zu erhöhen und den Gründungsboom der Limited zu stoppen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung stellt die sinkenden Gründungszahlen in Deutschland dar und führt die UG (haftungsbeschränkt) als neue, wettbewerbsfähige Alternative zur Limited ein.

2 Existenzgründung in Deutschland: Das Kapitel erläutert die volkswirtschaftliche Relevanz von Gründungen und beleuchtet die Bedeutung des Businessplans sowie die Herausforderungen bei der Wahl der passenden Rechtsform.

3 Gründung einer UG (haftungsbeschränkt): Hier werden die durch das MoMiG geschaffene Rechtsform, ihre Besonderheiten, Gründungsmöglichkeiten und steuerlichen sowie rechtlichen Rahmenbedingungen detailliert analysiert.

4 Schlussbetrachtung: Dieses Kapitel fasst die Vor- und Nachteile der UG (haftungsbeschränkt) zusammen und zieht eine erste Bilanz zur Akzeptanz dieser Rechtsform nach den ersten sechs Monaten.

Schlüsselwörter

Existenzgründung, Unternehmergesellschaft, UG (haftungsbeschränkt), GmbH, MoMiG, Businessplan, Rechtsformwahl, Limited, Haftungsbeschränkung, Stammkapital, Musterprotokoll, Gesellschaftsvertrag, Gründungsaufwand, Unternehmensbesteuerung, Handelsregister.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die im November 2008 eingeführte Rechtsform der Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt) und deren Bedeutung für Existenzgründer in Deutschland.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die gesetzlichen Grundlagen der UG-Gründung, der Vergleich mit der englischen Limited sowie die Anforderungen an Gründer im Rahmen des Businessplans.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, die neue Rechtsform-Variante der GmbH zu beleuchten und ihre Praxistauglichkeit sowie ihre Eignung als Alternative zu ausländischen Rechtsformen aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literatur- und Rechtsquellenanalyse sowie der Auswertung aktueller Statistiken zur Gründungsdynamik in Deutschland.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der Entstehung der UG durch das MoMiG, den Gründungsmodalitäten (individuell vs. Musterprotokoll) und den laufenden Pflichten einer solchen Gesellschaft.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Kernbegriffe sind UG (haftungsbeschränkt), Existenzgründung, GmbH-Reform, Haftungsbeschränkung und Gründungsalternativen.

Ist die Gründung einer UG tatsächlich schneller als die einer klassischen GmbH?

Obwohl das Musterprotokoll eine Vereinfachung bietet, sind in der Praxis die Voraussetzungen für die Handelsregistereintragung identisch, sodass sich kaum zeitliche Vorteile ergeben.

Wie hoch ist das notwendige Kapital für eine UG-Gründung?

Theoretisch ist eine Gründung mit einem Stammkapital von nur einem Euro möglich; in der Praxis wird jedoch ein höherer Betrag empfohlen, um eine sofortige Überschuldung durch Gründungskosten zu vermeiden.

Welche Rolle spielt das Musterprotokoll?

Das Musterprotokoll dient zur Vereinfachung und Kostenreduktion bei Standardgründungen, schränkt jedoch die Flexibilität bei individuellen gesellschaftsvertraglichen Regelungen ein.

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Résumé des informations

Titre
Die Rechtsform der Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt) im Rahmen der Existenzgründung
Université
University of applied sciences, Duisburg
Note
1,3
Auteur
Jörg Wilmschen (Auteur)
Année de publication
2009
Pages
56
N° de catalogue
V157529
ISBN (ebook)
9783640735716
ISBN (Livre)
9783640735983
Langue
allemand
mots-clé
Rechtsform Unternehmergesellschaft Rahmen Existenzgründung
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Jörg Wilmschen (Auteur), 2009, Die Rechtsform der Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt) im Rahmen der Existenzgründung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/157529
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