Herausforderungen, Chancen und Grenzen der Beratung von jungen Menschen am Übergang Schule - Beruf


Bachelorarbeit, 2010
69 Seiten, Note: 1,3

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG
1.1. BEZUG ZUM THEMA
1.2. PROBLEMSTELLUNG
1.3. FRAGESTELLUNG
1.4. THEMATISCHER SCHWERPUNKT
1.5. METHODISCHES VORGEHEN UND AUFBAU DER ARBEIT

2. LEBENSPHASE JUGEND
2.1. THEORIEN ÜBER DIE LEBENSPHASE JUGEND
2.2. BERUF UND IDENTITÄT IM JUGENDALTER
2.3. KOMPETENZAUFBAU

3. BEEINFLUSSENDE FAKTOREN FÜR DIE BERUFSORIENTIERUNG
3.1. ELTERN UND FAMILIE
3.2. SCHULE
3.2.1. Erfolg und Misserfolg
3.2.2. Berufsorientierung an der Schule am Beispiel Berlin
3.3. FREUNDE UND GLEICHALTRIGE - DIE PEERGROUP
3.4. GESELLSCHAFT
3.4.1. Rahmenbedingungen des Arbeits- und Ausbildungsmarktes
3.4.1.1..Arbeitstugenden
3.4.2..Geschlechternormen und Geschlechtermoral

4. BERATUNG AM ÜBERGANG SCHULE-BERUF
4.1. PROBLEMAUFRISS
4.2. SETTINGS VON BERATUNG
4.3. HANDLUNGSMETHODEN SOZIALARBEITERISCHER BERUFSBERATUNG
4.3.1. Ressourcenorientierung
4.3.2. Klientenzentriertheit
4.3.3. Weitere Methoden und erforderliche Kenntnisse
4.3.4. Motivation

5. VERHÄLTNIS ZUM STRUKTURELLEN RAHMEN

6. DIE PROBLEMATIK DER BENACHTEILIGTENZUSCHREIBUNG

7. FAZIT

8. ÜBER DIE BERATUNG HINAUSGEHENDE AUFGABEN FÜR DEN GELINGENDEN ÜBERGANG SCHULE - BERUF

LITERATURVERZEICHNIS

INTERNETQUELLEN

ANHÄNGE

INTERVIEWLEITFADEN

INTERVIEW MIT F RAU S ONJA (N AME GEÄNDERT ) VOM P ROJEKT LBO

ERGEBNIS DER E RHEBUNG NEU ABGESCHLOSSENER A USBILDUNGSVERTRÄGE ZUM 30.9.2009 IM

VERGLEICH ZU DEN VORJAHREN

1. Einleitung

1.1.BezugzumThema

Das Themengebiet Übergang von der Schule in den Beruf hat in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen.

Ein gelingender Einstieg in einen Beruf ist von enormer Bedeutung für das weitere Leben in unserer Gesellschaft. Vor dem Hintergrund immer komplizierter werdender Übergänge und das damit verbundene Wachsen von Risiken gewinnt Beratung zur Entwicklung eigener Perspektiven und Wege zunehmend an Bedeutung.

Persönlich bin ich im Laufe meines Studiums und im Rahmen zweier abgeleisteter Praktika verstärkt mit dem Bereich der Beratung von jungen Menschen zur Berufsorientierung in Kontakt gekommen und habe dabei selbst Erfahrungen in der Beratung sammeln können.

Dabei erlebte ich, wie unterschiedlich und individuell Beratungen verlaufen und wie unterschiedlich deren Ergebnisse ausfallen können.

Aus diesen Erfahrungen heraus entstand bei mir die Motivation mich mit den Herausforderungen, Chancen und Grenzen der Beratung von jungen Menschen am Übergang Schule - Beruf zu befassen.

1.2.Problemstellung

Die Beratung von Jugendlichen am Übergang Schule Beruf bewegt sich in einem Spannungsfeld von ganz verschiedenen Bereichen.

Zum einen befinden sich ihre Adressaten in einer intensiven Phase des Umbruchs und Entwicklung, in welcher vielfältige Entwicklungsaufgaben zu bewältigen sind. Diese Lebensphase Jugend ist, so Hurrelmann, „eine der wichtigsten Phasen im menschlichen Lebenslauf“1.

Dabei üben verschiedene Bereiche wie Freundeskreis, Familie, Schule sowie die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen, Normen und Werte Einfluss auf die Entwicklung junger Menschen aus.

Entwicklung geschieht, eingebettet in diese Bereiche, höchst individuell. Somit steht die Beratung vor der Herausforderung, sich mit ganz individuellen Lebenslagen und Voraussetzungen der Jugendlichen auf der einen Seite und den Anforderungen und Gegebenheiten des Arbeitsmarktes auf der anderen Seite auseinanderzusetzen.

1.3. Fragestellung

Dieser Thematik möchte ich mich mittels drei Fragen nähern:

1. Welche Faktoren haben im Laufe der Entwicklung einer/eines Jugendlichen einen Einfluss auf die Herausbildung eines Berufswunsches bzw. auf die Auseinandersetzung mit der eigenen beruflichen Zukunft?
2. Wo stehen Jugendliche, die eine Beratung aufsuchen, in der Auseinandersetzung mit ihrer beruflichen Zukunft und welche äußeren Faktoren und Rahmenbedingungen haben Einfluss auf eine Beratung?
3. Welche Konsequenzen hat das für die Beratung?

1.4. ThematischerSchwerpunkt

Die Beratung von jungen Menschen am Übergang Schule - Beruf ist wie bereits erwähnt untrennbar mit der Lebensphase Jugend verbunden. Daher steht diese im ersten Teil meiner Arbeit im Zentrum. Dabei beziehe ich mich auf die Lebensphase Jugend im Allgemeinen. Ein Ausweiten der Arbeit auf die genauere Untersuchung der Besonderheiten benachteiligter Gruppen, wie junge Menschen mit Behinderung oder Migrationshintergrund, würde den Rahmen meiner Arbeit sprengen und wird daher nur am Rande Erwähnung finden.

Im Zweiten Teil konzentriere ich mich dann auf die sozialpädagogische Beratung.

1.5. Methodisches Vorgehen undAufbauderArbeit

In einem ersten Schritt nähere ich mich mittels aktueller Literatur dem Bereich Lebensphase Jugend. Wie bereits erwähnt, fällt die Entscheidung über die berufliche Zukunft in diesen Lebensabschnitt und daher skizziere ich an dieser Stelle kurz die wesentlichen Entwicklungsaufgaben, welche sich hier stellen.

In einem zweiten Schritt gehe ich dann näher auf die einzelnen Faktoren und Instanzen ein, welche einen Einfluss auf eine berufliche Orientierung junger Menschen haben. Dabei konzentriere ich mich auf drei Bereiche. Zum Ersten auf Einflüsse durch Eltern und Familie, zum Zweiten auf den Bereich der Schule und der Schulfreunde und zum Dritten auf gesellschaftliche Rahmenbedingungen, Werte und Normvorstellungen. Auch dies geschieht im Rahmen einer Auseinandersetzung mit der aktuellen Literatur.

Im dritten Schritt gehe ich schließlich näher auf den Bereich der Beratung ein. Zunächst beleuchte ich hier die verschiedenen Settings von Beratung und beschränke mich dann im weiteren Verlauf der Arbeit auf die Beratung von jungen Menschen an sozialpädagogischen Beratungsstellen. Hier wird zum einen die Ausgangssituation der jungen Menschen, welche eine Beratungsstelle aufsuchen, näher beleuchtet und zum anderen auf die aktuellen Anforderungen am Arbeitsmarkt eingegangen. Darauf aufbauend werden die Handlungsmöglichkeiten der Beratung dargestellt. Neben der Literaturrecherche habe ich dazu auch ein Interview mit einer Angestellten eines Beratungsprojektes hinsichtlich der genannten Punkte durchgeführt und ausgewertet.

In einem letzten Schritt setze ich mich mit dem Verhältnis von Beratung und strukturellen Rahmenbedingungen auseinander.

2. Lebensphase Jugend

Die Lebensphase Jugend bezeichnet einen Lebensabschnitt in der Biographie eines Menschen, der sich zu einem der wichtigsten in den heutigen westlichen Gesellschaften entwickelt und dessen Umfang sich auf ein Spanne von bis zu 15 Jahren ausgedehnt hat.2

Diese Entwicklung ist eng mit der fortschreitenden Ausdifferenzierung und Verkomplizierung von beruflichen Tätigkeiten verbunden. Gleichzeitig entstand die Möglichkeit jungen Menschen eine Zeitspanne zuzugestehen, in welcher die notwendigen Eignungen und Qualifikationen erworben werden können.3

Allein mit der Notwendigkeit und dem Ziel der Aneignung einer beruflichen Qualifikation lässt sich die Lebensphase Jugend jedoch nicht umfassend charakterisieren. Vielmehr zeichnet sie sich ebenfalls durch vielfältige Veränderungen und Entwicklungen in der Persönlichkeit eines Menschen sowie im Übergang des sozialen, rechtlichen und ökonomischen Status einer Person aus.4

Angehörige der Lebensphase Jugend befinden sich heute in einem Spannungsfeld aus soziokultureller Selbständigkeit, wie zum Beispiel in Form einer weitgehend selbst bestimmten Konsumentenrolle, sowie sozioökonomischer Unselbständigkeit, also finanzieller Abhängigkeit von den Eltern, ganz im Widerspruch zu dem sich entwickelnden Autonomiebedürfnis.5

Hinzu kommt, dass sich Jugendliche, wie an späterer Stelle noch deutlich wird, in einer intensiven Phase der Identitätsentwicklung befinden, in der verschiedene Krisen und Entwicklungen durchlebt werden müssen.6

Hierzu entwickeln sie vielfältige eigene Bewältigungsstrategien und suchen sich eigene unterstützende soziale Netzwerke.

Ein Verständnis für diese Lebensphase ist im Sinne des Themas insofern von Bedeutung, als die Entwicklung einer beruflichen Perspektive und Entscheidung für einen bestimmten Beruf eben in diesen Lebensabschnitt fällt, ja ein Teil von ihr ist und somit nicht losgelöst von diesem betrachtet werden kann.

Zur Erklärung und Beleuchtung der Lebensphase Jugend gibt es verschiedene soziologische und psychologische Theorien, welche im Folgenden kurz vorgestellt werden. Dabei beziehe ich mich auf die Zusammenstellung, welche Hurrelmann in seinem Buch „Lebensphase Jugend“ vorgenommen hat.7

2.1.Theorien überdieLebensphase Jugend

Bei den nun folgenden Theorien handelt es sich bei den ersten fünf um soziologische, bei den anderen um psychologische Theorien zur Erklärung der Lebensphase Jugend.

Das Konzept der Jugendkultur

Dem Konzept der Jugendkultur liegt das Verständnis von Jugend als Statuspassage zwischen Kind sein und Erwachsen sein zugrunde. Dabei gilt die Annahme, dass das Verhältnis der Jugend zur gesamtgesellschaftlichen Kultur strukturell problematisch ist7. Jugendliche befinden sich, wie später noch zum Ausdruck kommen wird, in einem Prozess der intensiven Auseinandersetzung mit der eigenen Persönlichkeit. Dies geschieht auch mit einer verstärkten Auseinandersetzung mit ihrer Umwelt und den Normen, Werten und Regeln der Erwachsenenwelt. Die entstehende Abgrenzung der Jugendlichen führt laut dieser Theorie unweigerlich zu einer erhöhten Kontaktdichte zu Gleichaltrigen. Je intensiver diese Kontakte sind und je deutlicher eine damit verbundene Abgrenzung zur Erwachsenenwelt ausfällt, umso stärker kommt es zur Herausbildung einer Jugendsubkultur. Diese zeichnen sich durch eigene Werte, Normen und Verhaltensregeln aus.

Das Konzept der Generationsgestalt

Dieses Konzept stellt im Grunde eine Ergänzung des Konzeptes der Jugendkultur da. Hier wird davon ausgegangen, dass Jugendliche sich immer in einem einmaligen historischen Umfeld befinden, von diesem sie kollektiv geprägt werden.

Infolge davon wird ein einheitlicher Typus von Reaktionen nach der entsprechenden spezifischen Generationslage begünstigt, so dass von einer Generationsgestalt gesprochen werden kann.1

Das Konzept des dynamischen Interaktionismus

Der dynamische Interaktionismus leitet sich aus dem Konzept des symbolischen Interaktionismus von George Herbert Mead ab. Er sieht den Menschen vor allem als Gestalter seiner Umwelt. Tragende Elemente hierbei sind das Verständnis, Interpretation und Austausch über die Bedeutungen von Handlungen und Vorgängen in der Umwelt. Bedingungen im Umfeld einer Person beeinflussen zwar dessen Denken, Wahrnehmung und Handeln, determinieren es aber nicht.

Auf das Konzept des dynamischen Interaktionismus übertragen bedeutet dies, dass Jugendliche ihre eigene Umwelt gestalten und beeinflussen, ihre eigenen Werte, Ziele, Interpretationen immer wieder in Reaktion auf die Veränderungen in ihrem Umfeld modifizieren und gleichsam damit verändernd auf dieses einwirken.

Das Konzept der Handlungskompetenz

Nach Jürgen Habermas ist das Ziel der Entwicklung eines Individuums die Beherrschung der Regeln für vernünftiges Handeln. Von besonderer Bedeutung sind dabei die Kommunikations- und Diskursfähigkeit. Hierzu zählen ebenfalls das Erlernen von Grundfähigkeiten des Rollenhandelns und einen Umgang mit den sich daraus ergebenden Widersprüchen zwischen Rollenerwartungen, eigenen Bedürfnissen und entsprechenden Grenzen zu entwickeln.

Beeinflussend wirken hierbei auch die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen und Möglichkeiten zur Entfaltung individueller Kompetenzen und Identität.

Das Konzept der Individualisierung

In der modernen Gesellschaft ist ein fortschreitender Prozess des Abbaus von Rollenvorschriften zu verzeichnen. Dies bringt eine größere Entscheidungsfreiheit des Einzelnen, den eigenen Lebensplan betreffend, mit sich. Damit sind sowohl Vorteile, als auch Nachteile verbunden. Um an den vielfältigen Möglichkeiten und Wegen teilhaben zu können, sind neben materiellen Voraussetzungen auch der Aufbau entsprechender kommunikativer und reflexiver Kompetenzen notwendig.

Bildung, soziale Kompetenzen und die Fähigkeit zur Selbststeuerung sind wesentliche Elemente zur Entwicklung des eigenen Lebensweges und dem Treffen entsprechender Entscheidungen.

Das Konzept der Entwicklungs- und Reifekrise

In dieses Konzept münden verschiedene Strömungen der Psychoanalyse und der Entwicklungspsychologie. Auf jede einzelne genauer einzugehen würde hier zu weit führen.

Allen Strömungen gemein ist jedoch, dass davon ausgegangen wird, dass sich die Persönlichkeit von jungen Menschen mit dem Durchlaufen einer Folge von Entwicklungs- und Reifekrisen bildet und verändert. Ebenfalls spielen die körperlichen Veränderungen wie Wachstum und das Erreichen der sexuellen Reife eine Rolle.

Das Konzept der Intelligenz

Hier liegen vor allem die kognitiven Entwicklungen in dieser Lebensspanne im Mittelpunkt der Betrachtung. Es wird davon ausgegangen, dass sich diese mit wachsendem Tempo entwickeln und in verschiedenen Bereichen, wie Problemlöse- und Gedächtnisstrategien, sowie die Fähigkeit zur Aufnahme und Verarbeitung von Informationen ihren Höhepunkt erreichen.

Das Konzept der Entwicklungsstufen

Ausgegangen wird hierbei davon, dass sich die Persönlichkeit durch aufeinander aufbauende Entwicklungsstufen entfaltet. Das erfolgreiche (oder auch nicht erfolgreiche) Durchlaufen dieser Entwicklungsstufen schafft die Basis des persönlichen Handelns, welche auch im Erwachsenenalter bestehen bleibt.

Das Konzept der Entwicklungsaufgaben

Dieses Konzept sieht Jugendliche in einem Prozess, in dessen Folge verschiedene Entwicklungsaufgaben zu bewältigen sind, welche als eine Vorbereitung auf den Erwachsenenstatus fungieren. Zu den zentralen Entwicklungsaufgaben zählt die Entwicklung einer intellektuellen und sozialen Kompetenz zur Ermöglichung einer selbstverantwortlichen und selbständigen Existenz. Des Weiteren stehen die Entwicklung eines inneren Bildes der Geschlechterzugehörigkeit, die Entwicklung selbständiger Handlungsmuster für die Nutzung des Konsumwarenmarktes sowie die Entwicklung eines Werte- und Normensystems und eines ethischen und politischen Bewusstseins an.

Das Konzept der Identität

Identität wird hier als eine Wahrnehmung von Konsistenz und Kontinuität des eigenen Selbsterlebens vor dem Hintergrund verschiedener, sich ändernder biographischer Umstände angesehen. Die Entwicklung der Identität einer Person ist ein Prozess, der nicht etwa zu einem bestimmten Zeitpunkt abgeschlossen ist, sondern nach Erikson lebenslang mit dem Durchlaufen von mehreren Krisenphasen vonstatten geht.

Durch die positive Bewältigung einer Krise wird die Auseinandersetzung mit der jeweils nächsten Aufgabe ermöglicht.

In der Jugendphase wird also eine Folge von Krisen durchlaufen, in deren Folge sich ein junger Mensch von der Identität eines Kindes löst und eine eigene Identität hin zur Erwachsenenidentität entwickelt.

Das Konzept der Ressourcen

Der Lebensphase Jugend wird in diesem Konzept eine besonders gewichtige Bedeutung für den weiteren Lebensverlauf beigemessen. Hier wird nämlich davon ausgegangen, dass die Erfahrungen, welche in dieser Lebensphase gemacht werden, für die Fähigkeit zur Aufgabenlösung im gesamten nachfolgenden Lebenslauf ausschlaggebend sind. Ein wesentlicher Faktor dabei sind die Ressourcen, über welche ein junger Mensch verfügt. Dabei wird zwischen personalen Ressourcen wie Veranlagung, Temperament, Potenziale für Talente, Anfälligkeit für Krankheiten, sowie sozialen Ressourcen wie Kontaktnetz und Qualität der sozialen Beziehungen unterschieden.

Daneben sind auch materielle Ressourcen und sozialer Status von Bedeutung. Durch die erfolgreiche Bewältigung von Krisen und Entwicklungsaufgaben mittels eigener Ressourcen lernen junge Menschen Selbstwirksamkeit, also das Wissen, das eigene Leben durch eigenes Handeln beeinflussen zu können und Herausforderungen meistern zu können. Auch das Wissen um weitere materielle und soziale Ressourcen gibt zusätzliche Sicherheit.

Der Integrierende Ansatz der Sozialisationstheorie

Im Rahmen dieses Ansatzes wird die Lebensphase Jugend als ein produktiver Prozess der Auseinandersetzung mit den inneren und äußeren Anforderungen verstanden und versteht sich als ein Versuch, die bisher genannten Theorien zusammenzuführen. Hurrelmann benennt für diese acht Maximen:

1. Die Persönlichkeitsentwicklung erfolgt in einem Wechselspiel von Anlage und Umwelt.
2. Die Lebensphase Jugend ist ein Phase besonders intensive Phase der Verarbeitung der inneren
und äußeren Realität und hat einen für den ganzen Lebenslauf Muster bildenden Charakter.
3. Junge Menschen sind Konstrukteure der eigenen Persönlichkeit und haben die Kompetenz zur eigengesteuerten Lebensführung.
4. Es besteht zum ersten Mal die Chance eine Ich-Identität zu entwickeln, die in einem Prozess aus Individuation und Integration immer wieder neu hergestellt werden muss.
5. Gelingt der Prozess von Integration und Individuation nicht, kann es zu Krisen kommen, in deren Folge Entwicklungsaufgaben nicht gelöst werden.
6. Zur Bewältigung von Entwicklungsaufgaben sind personale und soziale Ressourcen von Nöten.
7. Herkunftsfamilie, Schule, Ausbildungsstätten, Gleichaltrige und Medien gehören zu den wichtigsten Sozialisationsinstanzen der Lebensphase Jugend.
8. Die Lebensphase Jugend hat ihren Charakter als Übergangsphase vom Kind zum Erwachsenen verloren und ist als eigenständige Phase im Lebenslauf anzusehen.

2.2.BerufundIdentitätimJugendalter

Wie bereits anhand der verschiedenen Theorien über die Lebensphase Jugend deutlich geworden ist, spielt das Thema Identität eine zentrale Rolle.

Identität ist etwas, dass sich ein Leben lang entwickelt, etwas, dass sich stets verändert und beweglich ist.8 Gerade in der Lebensphase Jugend üben viele verschiedene Bereiche einen Einfluss auf die Identitätsbildung aus, wie Familie, Schule, Freundeskreis und Medien. Auch die Entscheidung für einen bestimmten Beruf ist ein wesentlicher Teil der Identitätsbildung.9

Jedoch scheint sich die Bedeutung der Wahl eines bestimmten Berufes für die Identitätsbildung junger Menschen zu ändern, gar abzunehmen.10 Mansel führt dafür zwei Gründe an: Zum einen scheinen die frühen Erfahrungen der letzten Generation durch materielle Absicherung durch die Eltern gekennzeichnet zu sein. Taschengeld und Geschenke ermöglichten die Teilhabe an der Konsumgesellschaft, ohne dafür eine spezifische Anstrengung oder Leistung vollbringen zu müssen.11 Zum anderen stellt er fest, dass der Nutzeffekt eigener Leistung infrage gestellt werden kann, da diese nicht mehr als eine Garantie für die Realisierbarkeit beruflicher Zielvorstellungen gelten kann.12

Als Folge davon stellt er fest, dass für die Berufswahl gerade der Anspruch der Entfaltung der eigenen Interessen und Fertigkeiten, das Verrichten einer eigenständigen kreativen Tätigkeit an Bedeutung gewonnen hat.13 Als einen weiteren wesentlichen Grund für die Entscheidung für einen bestimmten Beruf führt er die Sicherheit vor Arbeitslosigkeit an.14 Auch Caroline Bühler sieht eine ähnliche Entwicklung. Sie stellt ebenfalls fest, dass Selbstentfaltung ein Anspruch ist, welcher zunehmend an Bedeutung für die Lebensgestaltung gewinnt. Diese kann zunehmend auch in anderen Feldern außerhalb von Berufen erfolgen.15 Für die Berufsplanung ist vielmehr die Tätigkeit an sich entscheidend, welche in einem Beruf ausgeübt wird, als eine Identifizierung mit einem Berufsstand.

In einer Fallstudie arbeitete sie vier Typen beruflicher Identität junger Menschen heraus. Zum einen den Typus „Autonomie und Pragmatismus“, für welchen der speziell erlangte Beruf die Erfüllung eines schon immer gehegten Berufswunsches darstellt und der Auffassung von einer inneren Berufung sehr nahekommt.

Der zweite Typus „Berufsstolz und Verunsicherung“ zeichnet sich durch eine hohe Identifikation mit den beruflichen Anforderungen und Standards aus, welche den persönlichen Werten entsprechen.

Für den dritten Typus „Flexibilität und Erfolg“ spielt die Identifizierung mit einem bestimmten Beruf und dessen normative Vorgaben eine untergeordnete Rolle. Es geht ihnen vielmehr um die Entwicklung und Entfaltung eigener Fertigkeiten.

Der vierte Typus „Anpassung und Distanz“ schließlich weißt die geringste Identifikation mit dem ausgeübten Beruf auf. Das Verhältnis zum Beruf wird als instrumentell definiert und ist durch den Gedanken an Vereinbarkeit mit anderen für die Person wichtigen Bereichen gekennzeichnet.

Diese Typisierung ist zwar aus der Befragung von bereits erwerbstätigen jungen Menschen hervorgegangen und nicht aus dem im Thema genannten Personenkreis, sie macht aber deutlich, dass es verschiedene Motive und persönliche Bedeutung der Entscheidung für einen bestimmten Beruf gibt und ist somit von Relevanz. Ebenfalls ist ein ganz unterschiedlicher Grad der Identifizierung mit dem Beruf ersichtlich. Außerdem wird auch klar, dass der Beruf trotz Änderungen nach wie vor eine wichtige Rolle im Selbstkonzept der jungen Menschen spielt.

2.3.Kompetenzaufbau

Als eine bestimmende Kernaufgabe der Lebensphase Jugend wird im Hinblick auf eine spätere Berufstätigkeit vor allem auf den Aufbau sozialer und beruflicher Kompetenzen verwiesen.16

Gerade was das Feld der sozialen Kompetenzen anbelangt, ist es jedoch schwierig eine klare Aussage darüber zu machen, welche dies sind, da hierunter ganz subjektiv verschiedene Dinge verstanden werden.17

Das, was als eine soziale Kompetenz angesehen wird, variiert von Person zu Person und unterliegt ebenfalls zeitlichen Veränderungen.

Zusammenfassend werden bei Roos zwei Definitionen zur Erfassung sozialer Kompetenz gegeben. Zum einen kann sie als „individuelle Expertise soziale Anforderungen adäquat lösen zu können“18 aufgefasst werden. Zum anderen wird festgestellt, „dass soziale Kompetenz die Gesamtheit des Wissens, der Fähigkeiten und Fertigkeiten einer Person umfasst, die es ermöglicht, die eigenen Interessen in sozialen Interaktionen durchzusetzen und die eigenen Bedürfnisse in Interaktionen zu befriedigen und dabei aber gleichzeitig die Bedürfnisse anderer und soziale Normen zu berücksichtigen“19. Häufig wird hierbei auch von Schlüsselqualifikationen gesprochen.20

Die andere Komponente des Kompetenzaufbaus betrifft die der berufsspezifischen Kompetenzen und Qualifikationen. Hierunter fallen zum einen allgemeine Arbeitstugenden und zum anderen berufsspezifische Qualifikationen, welche zunehmend aufgefächert in verschiedenen Systemen wie betrieblicher Aus- und Fortbildung, Schule und Jugendberufshilfe, vermittelt werden.21

Diese Entwicklung geht einher mit einem Strukturwandel der Arbeitsgesellschaft22, auf welchen ich an anderer Stelle noch eingehen werde.

3. Beeinflussende Faktoren für die Berufsorientierung

Anhand der vorhergehenden Darstellung wird deutlich, wie vielschichtig und komplex die Lebensphase Jugend beschrieben und aufgefasst werden kann. Es ist eine Phase vieler Veränderungen.

Eine enorme Dichte ganz komplexer Anforderungen und Veränderungen muss durchlaufen und gemeistert werden. Im Folgenden möchte ich mich nun darauf konzentrieren welche Faktoren einen Einfluss auf berufliche Perspektive und die Entstehung eines Berufswunsches ausüben.

3.1. ElternundFamilie

Die Familie zählt trotz ihrer strukturellen Veränderungen der letzten Jahrzehnte als die wichtigste Sozialisationsinstanz.23 Den größten Einfluss haben hierbei die Eltern. Zum einen nehmen sie über Erziehung und Erziehungsstile maßgeblich Einfluss auf die Entwicklung ihrer Kinder und deren Persönlichkeit.24 Zum anderen wirken sie aber auch in ihrem Vorleben von Partnerschaftlichkeit und Geschlechterrollen prägend.25 Auch auf die Entwicklung von beruflichen Perspektiven und Wünschen haben sie maßgeblichen Einfluss. Sie bilden den Rahmen für die Lernerfahrungen ihrer Kinder sowohl mit ihrem Einfluss auf die Schullaufbahn, als auch im außerschulischen Bereich. Hier spielt aber auch die ökonomische Absicherung eine immer bedeutendere Rolle.26 Die soziale Herkunft hat ebenfalls einen immer größer werdenden Einfluss auf die Bildungschancen und damit auch auf die spätere Berufslaufbahn.27

Mit ihrem eigenen Vorbild als Berufstätige, ihrer Meinung zu Arbeit und Beruf und in ihrer Eigenschaft als Ratgebende üben sie starken Einfluss aus.28 Je nach Familiensituation, Unterstützung durch die Eltern, Beziehung zwischen Jugendlichen und Eltern kann dieser Einfluss sehr unterschiedlich, förderlich oder hinderlich ausfallen. Durch das Zunehmen der Dauer von Übergängen in die Selbständigkeit und damit verbunden wachsender Risiken und Unüberschaubarkeit sind junge Menschen immer stärker auf Unterstützung durch die Familie angewiesen.29 Unterstützungen können hierbei sehr unterschiedlich und in verschiedenen Bereichen ausfallen. Sie reichen von materiellen Unterstützungen wie Geld und Wohnraum bis emotionalen Beistand.30 Allerdings kann es hierbei parallel zu verschiedenen Konflikten kommen. Dabei spielen ganz unterschiedliche Themen eine Rolle, wie Abgrenzung und Freiheiten, unterschiedliche Vorstellungen im Zusammenleben oder unterschiedliche Zielvor-stellungen im Hinblick auf Beruf.31 In Bezug auf den letztgenannten Punkt ist zu sagen, dass in den letzten Jahren der Erwartungsdruck von Eltern auf ihre Kinder immer mehr zunimmt, wobei oft auch von den Eltern in die Kinder hineinprojizierte Lebensplanungen eine Rolle spielen.32 Diese Entwicklung ist allerdings auch in Zusammenhang mit den steigenden Anforderungen und Veränderungen am Arbeitsmarkt zu sehen und entsprechenden Sorgen und Ängsten bei den Eltern.

Ein Beispiel, wie sich Konflikte in der Familie auf den Bildungsweg auswirken können, liefert Christine Wiezorek. Sie legt am Beispiel Alina dar, wie ihr familiärer Hintergrund ihre Schullaufbahn beeinflusst.33 Alina lebt in einer Familie in der es viele Konflikte zwischen ihrer Mutter und ihrem Stiefvater, aber auch um ihre Person gibt. Anlass ist ihr auffälliges Verhalten an der Schule, infolge dessen sie sowohl des Gymnasiums, als auch der Gesamtschule verwiesen wurde. Die Konflikte zeichnen sich vor allem in einer Abwertung ihrer eigenen Person sowohl durch die Mutter, als auch dem Stiefvater aus. Ihre schulische Situation entspannt sich erst, als sie schließlich in einer Hauptschulklasse das Gefühl bekommt gut aufgehoben zu sein. Daran zeigt sich, dass das Bedürfnis nach bedrohungsfreien Raum bestimmend für die Bildungsentscheidung von Alina war.34

An diesem Beispiel wird deutlich, dass nicht nur die Vorbildfunktion der Eltern als Berufstätige sowie deren Ansichten Einfluss auf Bildungswege und auch spätere Berufswege haben, sondern auch die familiären Rahmenbedingungen und Verhältnisse von erheblicher Bedeutung sind, vor allem ein Bezug auf das Bedürfnis nach Rückhalt und Unterstützung.

3.2. Schule

Wie bereits im Rahmen der Sozialisationstheorie erwähnt stellt ebenfalls die Schule neben der Familie eine wichtige Sozialisationsinstanz dar.

Neben der Wissensvermittlung kommt ihr ebenfalls das Einstimmen der Schüler auf die vorherrschenden gesellschaftlichen Normen, Einforderung von Anpassungsbereitschaft diesen gegenüber, sowie eine Auslesefunktion mit dem Kriterium der individuellen Leistungen der Schüler bei.35 Die Schulbildung und der erreichte Abschluss bilden die Grundvoraussetzung für den weiteren beruflichen Werdegang. Hierdurch tun sich jedoch verschiedene Problemfelder auf. Zunächst ist festzustellen, dass die schulischen Anforderungen stetig steigen.36 Eine immer größer werdende Zahl an Schülern wird diesen nicht gerecht und ist daher mit Erfahrungen des häufigen Scheiterns konfrontiert37, zu dessen Konsequenzen ich an anderer Stelle kommen werde. Als eine Ursache für dieses Scheitern kann das Grundproblem der Gleichbehandlung von Ungleichen angesehen werden. Die einzelnen Schüler kommen mit ganz unterschiedlichen Voraussetzungen, Hintergründen und Fertigkeiten in die Schule, deren Kapazitäten jedoch nicht ausreichen auf individuelle Unterschiede ausreichend Rücksicht zu nehmen. Als ein anderes Problem kann der geringe Einfluss der Schüler auf die vermittelten Wissensinhalte und der Unterrichtgestaltung gewertet werden.38

Lernen ist etwas, das viel in defensiver Form39, also im Erledigen von vorgegebenen Aufgaben, in der Rezeption von Frontalunterricht40 und nicht in Form einer eigenen Gestaltung des Lernens und der Inhalte geschieht. Diese Form des Lernens ist durch ein Übermaß von Anpassung gekennzeichnet, die der Entwicklung von Individualität zum Teil widerspricht. Hier wird auch von der Bildung starrer Schüleridentitäten gesprochen.41 Dies stellt in Teilen, gerade für diejenigen, deren Schullaufbahn durch Erfahrungen des Scheiterns gekennzeichnet ist, ein Problem für das Erfahren der Selbstwirksamkeit dar. Hurrelmann stellt fest, dass unter Schülern immer mehr eine instrumentelle Sicht auf die Schule vorherrscht.42 Schule dient vor allem des Erwerbs eines für das weitere Leben wichtigen Zertifikates und nicht vorrangig der Entfaltung eigener Interessen und Fähigkeiten.

Ein anderes Problem ist, welches gerade in Deutschland zu beobachten ist, ist dass das Erreichen eines bestimmten Schulabschlusses ebenfalls sehr abhängig von der sozialen Schicht ist, aus welcher die Familie eines Schülers stammt.43 Dies hat zum einen auch mit den Unterstützungsmöglichkeiten und Hintergründen der Herkunftsfamilie zu tun, ist in dessen Folgen aber auch in Zusammenhang mit den vorgenannten Problemen des Schulsystems in Bezug auf eine scharfes Ausleseverfahren zu sehen. Eine schlechtere soziale Herkunft erhöht also im Zusammenhang mit den Lehr- und Lernbedingungen und Anforderungen der Schule das Risiko des Scheiterns und damit letztlich auch die Reduzierung beruflicher Aussichten. Hinzu kommt, dass gerade Schüler mit geringerem Bildungsabschluss ihre Chancen hinsichtlich der Erlangung eines Ausbildungsplatzes deutlich geringer (und zum Teil berechtigt) einschätzen, als Schüler mit höherem Abschluss wie Realschulabschluss oder Abitur.44 Hinzu kommt auch, dass die Gefahr der Überforderung während einer Ausbildung steigt, je geringer der erlangte Schulabschluss ist.45

[...]


1 Hurrelmann, Klaus: Lebensphase Jugend. Eine Einführung in die sozialwissenschaftliche Jugendforschung, 7. vollständig überarbeitete Auflage, Weinheim und München: Juventa 2004, S. 7.

2 vgl. Hurrelmann (2004), S. 7.

3 vgl. Hurrelmann (2004), S. 21.

4 vgl. Hurrelmann (2004), S. 9

5 vgl. Hurrelmann (2004), S. 8.

6 vgl. Roos: Evaluation des Trainings mit Jugendlichen im Rahmen schulischer Berufsvorbereitung, in: Studien zur Jugend- und Familienforschung Band 24, hrsg. Von Prof. Dr. Franz Petermann, Frankfurt am Main: Peter Lang Europäischer Verlag der Wissenschaften 2006, S.15

7 alle folgenden Theorien vgl. Hurrelmann (2004), S. 50 - S. 66.

8 vgl. Mansel, Jürgen, Heike Kahlert: Arbeit und Identität im Jugendalter vor dem Hintergrund der Strukturkrise. Ein Überblick zum Stand der Forschung, Weinheim und München: Juventa 2007, S. 7.

9 vgl. Mansel, Kahlert (2007), S. 7.

10 vgl. Mansel, Kahlert (2007), S. 7.

11 vgl. Mansel, Kahlert (2007), S. 12.

12 Mansel, Kahlert (2007), S. 13.

13 vgl. Mansel, Kahlert (2007), S. 13.

14 vgl. Mansel, Kahlert (2007), S. 13.

15 alle Berufstypen vgl Bühler, Caroline: Zwischen Flexibilität und Resignation. Berufliche Identitäten Junger Erwerbstätiger, in : Arbeit und Identität im Jugendalter vor dem Hintergrund der Strukturkrise. Ein Überblick zum Stand der Forschung, hrsg. von Jürgen Mansel und Heike Kahlert Weinheim und München: Juventa 2007, S. 33 - S. 43.

16 vgl. Roos (2006), S. 12.

17 vgl. Roos (2006), S. 27.

18 Roos (2006), S. 28.

19 Roos (2006), S. 28.

20 vgl. Roos (2006), S. 30.

21 vgl. Arnold (2005), S. 91.

22 vgl. Arnold (2005), S. 91.

23 vgl. Hurrelmann (2004), S. 107.

24 vgl. Hurrelmann (2004), S. 108.

25 vgl. Hurrelmann (2004), S. 108.

26 vgl. Boldt, Uli: Jungen stärken. Materialien zur Lebensplanung (nicht nur) für Jungen, Baltmannsweiler 2005, S. 67. 27 vgl. Stauber, Walther, Pohl (2007), S. 135.

28 vgl. Boldt (2005), S. 68

29 vgl. Stauber, Walther, Pohl (2007), S. 129.

30 vgl. Stauber, Walther, Pohl (2007), S.136. 31 vgl. Stauber , Walther, Pohl (2007), S. 142.

32 vgl. Hurrelmann (2004), S. 117.

33 vgl. Wiezorek, Christine: Bildungsentscheidungen und biographische Hintergründe von Hauptschülern, in: Bildung und Berufsorientierung. Der Einfluss von Schule und informellen Kontexten auf die berufliche Identitätsentwicklung, hrsg. von Heike Kahlert und Jürgen Mansel, Weinheim und München, 2007.

34 vgl. Wiezorek, Christine, in Kahlert, Mansel (2007), S. 109.

35 vgl. Hurrelmann (2004), S. 94.

36 vgl. Kahlert, Mansel (2007), S. 21.

37 vgl. Wetzstein, Thomas, Patricia Erbeldinger: Erfolgreich lernen in Schule und Arbeitswelt. Ergebnisse eines Projekts an Hauptschulen in Rheinland-Pfalz, in: Innovative Wege in Arbeit und Beruf. Beiträge von Berufsorientirungsprojekten Band 1, hrsg. durch Famulla, Gerd-E. et all. Baltmannsweiler 2007, S. 33.

38 vgl. Kahlert, Mansel (2007), S. 25.

39 vgl. Famulla (2007), S. 39.

40 vgl. Roos (2006), S. 24.

41 vgl. Förster, Heike et all: Am Individuum ansetzen. Strategien und Effekte der beruflichen Förderung von benachteiligten Jugendlichen, in: Übergänge in Arbeit Band 6, München 2006, S.31.

42 vgl. Hurrelmann (2004), S. 96.

43 vgl. Hurrelmann (2004), S. 85.

44 vgl. Roos (2006), S.21, Famulla (2007), S.35.

45 vgl. Kahlert, Mansel (2007), S. 47.

Ende der Leseprobe aus 69 Seiten

Details

Titel
Herausforderungen, Chancen und Grenzen der Beratung von jungen Menschen am Übergang Schule - Beruf
Hochschule
Alice-Salomon Hochschule Berlin
Note
1,3
Autor
Jahr
2010
Seiten
69
Katalognummer
V157648
ISBN (eBook)
9783640706525
ISBN (Buch)
9783640706587
Dateigröße
900 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Berufsberatung, Übergang Schule Beruf, Übergang Beruf, Jugendberufshilfe
Arbeit zitieren
Paul Hecht (Autor), 2010, Herausforderungen, Chancen und Grenzen der Beratung von jungen Menschen am Übergang Schule - Beruf, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/157648

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