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Die Rolle von Social Media bei der Formung des Selbstkonzepts und des Verhaltens von Jugendlichen

Title: Die Rolle von Social Media bei der Formung des Selbstkonzepts und des Verhaltens von Jugendlichen

Bachelor Thesis , 2024 , 61 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Alida-Marie Leukert (Author)

Communications - Public Relations, Advertising, Marketing, Social Media
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Die vorliegende Bachelorarbeit behandelt die Risiken und Möglichkeiten, die sich aus der Verwendung der sozialen Plattform Instagram ergeben. Das Ziel dieser Studie besteht darin, auf der Grundlage aktueller und grundlegender Studien zusammenzufassen, welche Risiken diese Verwendung für Kinder und Jugendliche im Alter von 12 bis 18 Jahren mit sich bringt. Am Anfang wird ein Überblick über die theoretischen Grundlagen gegeben, der als Grundlage für das weitere Verständnis der folgenden Kapitel dient. Wichtige Begriffe werden darin erläutert und die Entstehung von sozialen Medien wird erläutert. Darüber hinaus erfolgt eine Einordnung in die Zielgruppe und eine Analyse des Nutzungsverhaltens dieser. In diesem Zusammenhang werden erste Schlussfolgerungen über die Selbst- und Identitätsdarstellung von Jugendlichen getroffen. Im Folgenden erfolgt eine Untersuchung des Forschungsstandes, wobei der Fokus auf zwei grundlegende und wesentliche Theorien liegt: dem Uses-and-Gratification-Ansatz und der Mood- Management-Theorie. Beide Theorien ermöglichen nützliche Erkenntnisse über die Beweggründe und Folgen der Nutzung von sozialen Medien durch junge Menschen. Anschließend werden sowohl die positiven als auch die negativen Seiten der Instagram-Nutzung dargestellt, woraufhin der Einfluss des Influencer-Marketings erneut eine separate Bedeutung erhält. Anschließend werden die Bedeutung von Medienerziehung und Medienkompetenz erklärt und es werden spezifische Erziehungsstrategien für den Umgang mit Kindern und soziale Medien für Eltern vorgestellt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Relevanz

1.2 Zielsetzung

1.3 Aufbau der Arbeit

2 Theoretische Grundlagen

2.1 Abgrenzung von Begrifflichkeiten

2.2 Entwicklung

2.3 Auswahl der Plattform Instagram

2.4 Einordnung der Zielgruppe

2.5 Nutzungsdauer und Motive der Zielgruppe

2.6 Identitätsbildung und Selbstdarstellung von Jugendlichen

3 Stand der Forschung

3.1 Uses-and-Gratifications-Approach

3.1.1 Kritik

3.1.2 Neue Ansätze des UGA

3.2 Mood-Management-Theorie

3.2.1 Kritik

3.2.2 Neue Ansätze und Entwicklung der MMT

4 Auswirkungen

4.1 Abhängigkeit und Sucht

4.2 Selbstwertgefühl, Körperbild und Essverhalten

4.3 Soziale Auswirkungen

4.4 Risikoverhalten & emotionale Gesundheit

4.5 Bildung & schulische Leistung

5 Einfluss von Influencer(-marketing)

6 Medienerziehung und Medienkompetenz

Zielsetzung & Themen

Die Bachelorarbeit untersucht die Auswirkungen sozialer Medienplattformen auf die Identität von Jugendlichen im Alter von 12 bis 18 Jahren. Ziel ist die Beantwortung der Forschungsfrage, inwiefern sich diese Auswirkungen unterscheiden und welche Mechanismen sowie moderierenden Faktoren zu diesen Unterschieden beitragen.

  • Theoretische Fundierung durch Uses-and-Gratifications-Approach und Mood-Management-Theorie
  • Analyse des Nutzungsverhaltens und der Identitätsbildung von Jugendlichen
  • Untersuchung von Risiken wie Suchtverhalten, Körperbildstörungen und Cybermobbing
  • Einfluss des Influencer-Marketings auf die Zielgruppe
  • Bedeutung von Medienerziehung und der Förderung von Medienkompetenz

Auszug aus dem Buch

2.1 Abgrenzung von Begrifflichkeiten

Soziale Medien, Netzwerke und Plattformen sind drei Konzepte, die in der digitalen Welt unterschiedliche Ausprägungen aufweisen. In Anlehnung an die Definition von Taddicken und Schmidt sind soziale Medien „Angebote auf der Basis digital vernetzter Technologien, die es Menschen ermöglichen, Informationen aller Art zugänglich zu machen und darauf aufbauend soziale Beziehungen zu knüpfen und/oder zu pflegen“ (Taddicken & Schmidt, 2022, S. 9). Dazu zählen nicht nur Blogs und Foren, sondern auch Wikis und Video-Sharing-Plattformen. Die beiden Autoren verdeutlichen mit ihrer Definition nicht nur die wachsende Bedeutung dieser Netzwerke für die Informationsgesellschaft, sondern auch ihre Relevanz im Bereich der zwischenmenschlichen Kommunikation.

Soziale Medien stellen für Erwachsene wie auch für Kinder und Jugendliche eine bedeutsame Kommunikationsplattform dar, da sie bereits in den Alltag vieler junger Menschen integriert sind. Im Gegensatz zu herkömmlichen Massenmedien wie Fernsehen, Radio oder Zeitung zeichnen sich soziale Medien durch die Aufhebung des Sender-Empfänger-Modells aus. Infolgedessen ist eine nichtlineare Kommunikation denkbar und eine Vernetzung mit anderen Empfängern möglich (Welker & Kloß, 2014, S. 30). In ihrer Grundstruktur weisen sie eine einheitliche Vorgehens- und Arbeitsweise auf. Die Erstellung eines persönlichen Profils erlaubt die Verbindung mit Bekannten und zahlreichen anderen Personen. Soziale Medien bieten ihren Nutzern die Möglichkeit, Inhalte zu teilen, zu kommentieren und zu liken. Gillespie (2010, S. 351 ff.) betont, dass die Plattformen eine signifikante Vielfalt an Nutzern in einer gemeinsamen softwaretechnischen Kommunikationsinfrastruktur aufweisen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Einführung in die Relevanz der Social-Media-Nutzung bei Jugendlichen und Formulierung der Forschungsfrage zur Identitätsentwicklung.

2 Theoretische Grundlagen: Definition grundlegender Begriffe, Einordnung der Zielgruppe der Generation Alpha und Analyse des Nutzungsverhaltens.

3 Stand der Forschung: Darstellung und kritische Betrachtung des Uses-and-Gratifications-Approach sowie der Mood-Management-Theorie.

4 Auswirkungen: Analyse potenziell negativer Folgen der Plattformnutzung, wie Sucht, Körperbildstörungen, Isolation und Mobbing.

5 Einfluss von Influencer(-marketing): Untersuchung der Rolle von Influencern als Vorbilder und deren Wirkung auf das Verhalten der Zielgruppe.

6 Medienerziehung und Medienkompetenz: Erörterung der pädagogischen Notwendigkeit zur Unterstützung von Kindern und Jugendlichen durch Eltern und Schule.

Schlüsselwörter

Social Media, Jugendliche, Identitätsbildung, Instagram, Generation Alpha, Uses-and-Gratifications-Approach, Mood-Management-Theorie, Influencer-Marketing, Cybermobbing, Medienkompetenz, Medienerziehung, Körperbild, Selbstwertgefühl, soziale Netzwerke, Online-Verhalten

Häufig gestellte Fragen

Was ist das grundlegende Thema dieser Arbeit?

Die Arbeit untersucht die Rolle von sozialen Medienplattformen, insbesondere Instagram, bei der Formung des Selbstkonzepts und des Verhaltens von Jugendlichen im Alter von 12 bis 18 Jahren.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Schwerpunkte umfassen die theoretischen Grundlagen der Plattformnutzung, Motivationsansätze, Auswirkungen auf die mentale Gesundheit und Identität sowie die Rolle der Medienerziehung.

Was ist das primäre Ziel der Forschung?

Ziel ist es zu identifizieren, wie sich soziale Medien auf die Identität von Jugendlichen auswirken und welche Mechanismen diese Prozesse beeinflussen oder moderieren.

Welche wissenschaftlichen Theorien werden verwendet?

Die Autorin nutzt primär den Uses-and-Gratifications-Approach und die Mood-Management-Theorie zur Erklärung der Mediennutzungsmotive.

Was steht im inhaltlichen Fokus des Hauptteils?

Der Hauptteil analysiert die Einflussfaktoren der Plattformnutzung, stellt Risiken wie Sucht, Körperbildstörungen und Cybermobbing dar und bewertet die Rolle von Influencern sowie die Notwendigkeit von Medienkompetenz.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Identitätsbildung, soziale Netzwerke, Medienkompetenz, psychische Gesundheit und Influencer-Einfluss definiert.

Inwiefern beeinflussen Influencer das Verhalten der Zielgruppe?

Influencer dienen als Vorbilder, die durch ihr Auftreten den Druck erhöhen, ein perfektes Image zu präsentieren, was das Selbstbild der Jugendlichen negativ beeinflussen kann.

Wie unterscheidet sich die Genration Alpha von Vorgängergenerationen in Bezug auf Medien?

Die Generation Alpha ist bereits im Kleinkindalter durch frühe Technologiekontakte und eine hohe Digitalisierung geprägt, was ihren Alltag und ihre Sozialisierung maßgeblich formt.

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Details

Title
Die Rolle von Social Media bei der Formung des Selbstkonzepts und des Verhaltens von Jugendlichen
College
Fresenius University of Applied Sciences Idstein
Grade
1,7
Author
Alida-Marie Leukert (Author)
Publication Year
2024
Pages
61
Catalog Number
V1577816
ISBN (PDF)
9783389124567
ISBN (Book)
9783389124574
Language
German
Tags
Social Media Jugendliche Entwicklung Instagram Identität Selbstfindung Selbstdarstellung Uses and Gratification Mood Mangement Abhängigkeit Sucht Influencer Medienerziehung Medienbildung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Alida-Marie Leukert (Author), 2024, Die Rolle von Social Media bei der Formung des Selbstkonzepts und des Verhaltens von Jugendlichen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1577816
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