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Der Wohlfahrtsstaat - Seine Entwicklung und der Weg vom Ansehen in die Krise

Título: Der Wohlfahrtsstaat - Seine Entwicklung und der Weg vom Ansehen in die Krise

Trabajo de Seminario , 2010 , 13 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Timo Evers (Autor)

Sociología - Trabajo, Educación, Organización
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1 Einleitung – Der Wohlfahrtsstaat: Überholt oder auf der Überholspur?
Der deutsche Staat schützt seine Bürger durch reichhaltige Sozialprogramme vor den Gefahren und Risiken des Lebens. Der Sozialstaat(Ss) ist für den Bürger nicht nur in den Medien quasi omnipräsent, sondern zeigt sich auch durch Einrichtungen und Dienstleistungen in der täglichen Lebenswelt. Die Deutschen gelten als Vorreiter der Sozialversicherungen und der sozialen Marktwirtschaft und damit des Wohlfahrtstaates(Ws). Mit Beginn der Nationalstaatlichkeiten hat sich die deutsche Regierung stets darum bemüht, seine Bürger möglichst umfangreich abzusichern. Während sich der deutsche Staat 1912 noch mit den Ausgaben für Krankenversicherung, Altersversicherung, Invalidenfürsorge und Hinterbliebenenfürsorge schmückte (Abb1), hält die heutige Regierung mit den Auswüchsen des Sozialstaates lieber hinter dem Berg und versucht ihn nach allen Kräften einzudämmen. Der Sozialstaat (Anm.: in dieser Arbeit wird nicht zwischen Sozialstaat und Wohlfahrtsstaat unterschieden) hat stark an Ansehen verloren und gilt in der allgemeinen Stimmungslage der generierten Medienmeinung eher als Möglichkeit der Lebensausgestaltung für Faule und Schmarotzer. In Hinblick auf die knappen finanziellen Mittel der Regierung stehen auch die helfenden Berufe vor immer neuen Herausforderungen, finanzieller sowie personeller Art. Obwohl die Gesellschaft immer mehr Bedarf an Sozialleistungen entwickelt, stehen immer weniger Ressourcen zur Verfügung, was nicht zuletzt zu hohem Krankenstand, Langzeitarbeitslosigkeit, Politikverdrossenheit und Verzweiflung der Akteure führt.

In dieser Hausarbeit soll zuerst ein detaillierter Überblick über die Entwicklung des Ws gegeben werden und der damit zusammenhängende Weg vom Ansehen in die Krise. Eine genauere Betrachtung soll dann die Möglichkeiten sozialer Arbeit in Bezug auf die sinkenden finanziellen Mittels des Staates in den Vordergrund stellen. Die Dimensionen der Krise werden einzeln dargestellt werden und mit den Möglichkeiten des Ss verknüpft.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

Der Wohlfahrtsstaat - Seine Entwicklung und der Weg vom Ansehen in die Krise

1 Einleitung – Der Wohlfahrtsstaat: Überholt oder auf der Überholspur?

2 Die Entwicklung des Wohlfahrtsstaates in 4 Phasen

2.1. Phase 1: Entstehung (Ende 19 Jh.)

2.2. Phase 2: Konsolidierung (Anfang 20 Jhd. – 1930er)

2.3. Phase 3: Expansion (Nachkriegszeit – Mitter 1970er)

2.4. Phase 4: Krise (ab Mitte 1970er)

3 Reformen des Sozialstaates in der neueren Geschichte

4. Soziale Arbeit im modernen deutschen Wohlfahrtsstaat

4.1. Aufgaben der Sozialen Arbeit

4.2. Einordnung der Sozialen Arbeit

4.3. Herausforderungen der Sozialen Arbeit

5 Ausblick und neue Konzepte

6 Fazit

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Diese Arbeit untersucht die historische Entwicklung des deutschen Wohlfahrtsstaates von seinen Anfängen über die Expansionsphase bis hin zu den aktuellen Krisenerscheinungen. Dabei steht die Forschungsfrage im Vordergrund, wie sich das Ansehen des Wohlfahrtsstaates im Wandel der Zeit verändert hat und welche Konsequenzen dies für die Soziale Arbeit in einem ökonomisierten Umfeld nach sich zieht.

  • Historische Phasenmodellierung des Wohlfahrtsstaates
  • Analyse der sozialen Krisenphänomene seit den 1970er Jahren
  • Reformprozesse des deutschen Sozialstaates in der neueren Geschichte
  • Die Rolle der Sozialen Arbeit zwischen staatlichem Anspruch und ökonomischem Druck

Auszug aus dem Buch

1 Einleitung – Der Wohlfahrtsstaat: Überholt oder auf der Überholspur?

Der deutsche Staat schützt seine Bürger durch reichhaltige Sozialprogramme vor den Gefahren und Risiken des Lebens. Der Sozialstaat(Ss) ist für den Bürger nicht nur in den Medien quasi omnipräsent, sondern zeigt sich auch durch Einrichtungen und Dienstleistungen in der täglichen Lebenswelt. Die Deutschen gelten als Vorreiter der Sozialversicherungen und der sozialen Marktwirtschaft und damit des Wohlfahrtstaates(Ws). Mit Beginn der Nationalstaatlichkeiten hat sich die deutsche Regierung stets darum bemüht, seine Bürger möglichst umfangreich abzusichern.

Während sich der deutsche Staat 1912 noch mit den Ausgaben für Krankenversicherung, Altersversicherung, Invalidenfürsorge und Hinterbliebenenfürsorge schmückte (Abb1), hält die heutige Regierung mit den Auswüchsen des Sozialstaates lieber hinter dem Berg und versucht ihn nach allen Kräften einzudämmen. Der Sozialstaat (Anm.: in dieser Arbeit wird nicht zwischen Sozialstaat und Wohlfahrtsstaat unterschieden) hat stark an Ansehen verloren und gilt in der allgemeinen Stimmungslage der generierten Medienmeinung eher als Möglichkeit der Lebensausgestaltung für Faule und Schmarotzer.

In Hinblick auf die knappen finanziellen Mittel der Regierung stehen auch die helfenden Berufe vor immer neuen Herausforderungen, finanzieller sowie personeller Art. Obwohl die Gesellschaft immer mehr Bedarf an Sozialleistungen entwickelt, stehen immer weniger Ressourcen zur Verfügung, was nicht zuletzt zu hohem Krankenstand, Langzeitarbeitslosigkeit, Politikverdrossenheit und Verzweiflung der Akteure führt.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung – Der Wohlfahrtsstaat: Überholt oder auf der Überholspur?: Das Kapitel führt in die historische Bedeutung und die aktuelle kritische Wahrnehmung des deutschen Sozialstaates ein.

2 Die Entwicklung des Wohlfahrtsstaates in 4 Phasen: Es erfolgt eine chronologische Analyse der Entwicklung von der Entstehung im 19. Jahrhundert bis zur Krise ab Mitte der 1970er Jahre.

3 Reformen des Sozialstaates in der neueren Geschichte: Dieses Kapitel beleuchtet die strukturellen Anpassungen und Sparmaßnahmen des Sozialstaates unter dem Druck von Globalisierung und demografischem Wandel.

4. Soziale Arbeit im modernen deutschen Wohlfahrtsstaat: Es wird die Rolle der Sozialen Arbeit definiert, eingeordnet und den aktuellen Herausforderungen im ökonomisierten System gegenübergestellt.

5 Ausblick und neue Konzepte: Das Kapitel diskutiert die zunehmende Ökonomisierung der Sozialen Arbeit und die damit verbundenen Risiken für die Qualität der Dienstleistungen.

6 Fazit: Das Kapitel fasst die Notwendigkeit einer Aufwertung der Sozialen Arbeit als Eckpfeiler der Zivilisation in Zeiten knapper staatlicher Mittel zusammen.

Schlüsselwörter

Wohlfahrtsstaat, Sozialstaat, Soziale Arbeit, Sozialpolitik, Ökonomisierung, Demografischer Wandel, Reformen, Agenda 2010, Arbeitslosigkeit, Sozialversicherung, Krisenmanagement, Dienstleistungen, Transformation, Generationenvertrag, Exklusion.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die historische Entwicklung des deutschen Wohlfahrtsstaates und untersucht dessen Wandel vom gesellschaftlich anerkannten Schutzsystem hin zur heutigen Krisenwahrnehmung.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der historischen Phasenentwicklung, den Reformen im Sozialsektor und der Rolle der Sozialen Arbeit unter dem Druck von Effizienzsteigerung und Sparzwängen.

Welche Forschungsfrage verfolgt der Autor?

Die Arbeit fragt nach dem Wandel des Ansehens des Wohlfahrtsstaates und wie Soziale Arbeit in einem Umfeld sinkender finanzieller Ressourcen ihre Aufgaben erfüllen kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Autor nutzt eine politikwissenschaftliche und soziologische Literaturanalyse, um den historischen Kontext und die aktuelle Struktur des Sozialstaates aufzuarbeiten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine historische Analyse in vier Phasen, die Diskussion jüngerer Reformen wie der Agenda 2010 und eine Untersuchung der Herausforderungen der Sozialen Arbeit.

Durch welche Schlüsselwörter wird die Arbeit charakterisiert?

Die zentralen Begriffe umfassen Wohlfahrtsstaat, Ökonomisierung, Soziale Arbeit, Sozialpolitik und die Auswirkungen des demografischen Wandels auf staatliche Sicherungssysteme.

Wie hat sich die Wahrnehmung des Sozialstaates laut Autor verändert?

Der Autor stellt fest, dass der Sozialstaat von einem geschätzten Instrument der Lebenssicherung zu einem in der öffentlichen Meinung negativ besetzten System degradiert wurde.

Was bedeutet die "Ökonomisierung" der Sozialen Arbeit für den Autor?

Ökonomisierung beschreibt den Zwang zur betriebswirtschaftlichen Steuerung sozialer Dienstleistungen, was laut Autor zu einer Entmenschlichung und Standardisierung der Fallarbeit führen kann.

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Detalles

Título
Der Wohlfahrtsstaat - Seine Entwicklung und der Weg vom Ansehen in die Krise
Universidad
Catholic University Eichstätt-Ingolstadt
Curso
Soziologie der helfenden Berufe
Calificación
1,3
Autor
Timo Evers (Autor)
Año de publicación
2010
Páginas
13
No. de catálogo
V157792
ISBN (Ebook)
9783640712601
ISBN (Libro)
9783640713448
Idioma
Alemán
Etiqueta
Wohlfahrtsstaat Seine Entwicklung Ansehen Krise
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Timo Evers (Autor), 2010, Der Wohlfahrtsstaat - Seine Entwicklung und der Weg vom Ansehen in die Krise, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/157792
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Extracto de  13  Páginas
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