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Alkoholismus bei Jugendlichen

Gesellschaftliche Problembezüge und sozialpädagogische Anknüpfungspunkte

Titre: Alkoholismus bei Jugendlichen

Dossier / Travail , 2008 , 30 Pages , Note: 2,5

Autor:in: Caro Kaufmann (Auteur)

Sociologie - Enfants et Adolescence
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Zu Beginn meiner Hausarbeit werde ich mich mit den Definitionen Jugend, Alkohol, Alkoholismus und Jugendalkoholismus beschäftigen. Dadurch sollen die Begrifflichkeiten für den späteren Verlauf geklärt werden, damit keine Unklarheit herrscht. Alkoholismus wird dabei deutlich von Jugendalkoholismus differenziert. Danach folgen die Gründe für den Jugendalkoholismus. Im Besonderen werde ich auf die Bewältigung der Entwicklungsphase im Jugendalter eingehen.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

I. EINLEITUNG

II. BEGRIFFSBESTIMMUNGEN

1. DIE JUGENDPHASE

2. WIE WIRD ALKOHOL DEFINIERT?

3. ALKOHOLISMUS/ALKOHOLABHÄNGIGKEIT

4. JUGENDALKOHOLISMUS

III. GRÜNDE DES JUGENDALKOHOLISMUS

1. BEWÄLTIGUNG UND PROBLEME DER JUGENDPHASE

2. TRINKMOTIVE UND TRINKANLÄSSE

IV. GESELLSCHAFTLICHE PROBLEMBEZÜGE

1. FAKTOR FAMILIÄRES UMFELD

2. FAKTOR PEERGROUP

3. FAKTOR WERBUNG

V. SOZIALPÄDAGOGISCHE ANKNÜPFUNGSPUNKTE

1. PRÄVENTION

2. KOMPETENZFÖRDERUNG/RISIKOKOMPETENZ

3. GESUNDHEITSERZIEHUNG

4. SOZIALE EINZELFALLHILFE

5. SOZIALE GRUPPENARBEIT

6. SUBJEKTBEZOGENE OFFENE JUGENDARBEIT

7. CASE MANAGEMENT

VI. FAZIT

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Phänomen des Jugendalkoholismus, analysiert dessen gesellschaftliche Ursachen sowie tief verwurzelte Problembezüge und leitet daraus konkrete Anknüpfungspunkte für die sozialpädagogische Praxis ab, um Jugendliche bei der Bewältigung ihrer Entwicklungsaufgaben zu unterstützen und den riskanten Konsum zu reduzieren.

  • Definition und begriffliche Abgrenzung von Alkoholismus bei Jugendlichen
  • Analyse von Trinkmotiven und zentralen Entwicklungsaufgaben in der Jugendphase
  • Einflussfaktoren des familiären Umfelds, der Peergroup und der Alkoholwerbung
  • Relevante sozialpädagogische Handlungsansätze und Arbeitsmethoden

Auszug aus dem Buch

2. Faktor Peergroup

Böhnisch (1999, S.145) definiert Peergroup wie folgt: „Die Typik der jugendlichen Gleichaltrigenkultur wird im sozialwissenschaftlichen und sozialpädagogischen Sprachgebrauch mit dem Begriff `peer-group` erfasst. Der Begriff bezeichnet eine allgemeine jugendliche Gesellungsform, die bei uns – aufgrund der schulischen Bildungsextensivierung – für den Großteil der späteren Kindheit und der Jugend zutrifft.“

Peergroup ist folglich eine Gruppe, in der gleichaltrige und gleich gesinnte Jugendliche zusammen ihre Freizeit gestalten aufgrund ähnlicher Interessen.

Die Peergroup kann einen großen Einfluss auf den einzelnen Jugendlichen auswirken. Franzkowiak (1983, S.93) spricht auch davon, dass „das vorrangige Setting, in dem Jugendliche Alkohol probieren, seine Funktionen und Wirkungen entdecken und unter kollektivem Schutz, aber auch gemeinschaftlicher Kontrolle schrittweise Verhaltenssicherheit in `ihrem` Umgang mit dem Rauschmittel erwerben, ist der Peergroup-Zusammenhang“. Durch diese Aussage wird aber auch deutlich, dass die Peergroup zwar die Rahmenmöglichkeiten für den Alkoholkonsum bieten, gleichzeitig aber auch eine kontrollierende Funktion und dadurch auch Druck ausüben kann. Nicht selten ist es, dass sie „von älteren Jugendlichen zum Mittrinken animiert werden“ (ebd.). Um in der Peergroup akzeptiert zu werden, wird dazu auch öfters ungewollt mit „ja“ geantwortet (vgl. ebd.).

Heese (1997, S. 67 vgl. dazu Sieber 1993) konstatiert, dass „der Einfluß der Freunde auf den Alkoholkonsum von Kindern und Jugendlichen (..), besonders für den Konsumbeginn, von zentraler Bedeutung“[ist].

Zusammenfassung der Kapitel

I. EINLEITUNG: Die Einleitung beleuchtet die Verbreitung und gesellschaftliche Verankerung des frühen Alkoholkonsums bei Jugendlichen und steckt den theoretischen sowie praxisorientierten Rahmen der Hausarbeit ab.

II. BEGRIFFSBESTIMMUNGEN: Dieses Kapitel klärt die theoretischen Grundlagen, indem es Jugend, Alkoholismus und Jugendalkoholismus definiert und voneinander abgrenzt.

III. GRÜNDE DES JUGENDALKOHOLISMUS: Hier werden die Ursachen des Konsums im Kontext von Entwicklungsaufgaben der Jugendphase sowie spezifische Trinkmotive und Anlässe analysiert.

IV. GESELLSCHAFTLICHE PROBLEMBEZÜGE: Das Kapitel untersucht externe Einflüsse, wobei die Familie, die Peergroup und die Rolle der Werbung als prägende Faktoren für den Alkoholkonsum hervorgehoben werden.

V. SOZIALPÄDAGOGISCHE ANKNÜPFUNGSPUNKTE: Dieser Teil diskutiert verschiedene sozialpädagogische Interventionsmöglichkeiten, von der Prävention über Case Management bis hin zur subjektbezogenen offenen Jugendarbeit.

VI. FAZIT: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und betont die Notwendigkeit, Jugendliche als Subjekte mit individuellen Ressourcen zu stärken, um dem riskanten Alkoholkonsum in einem "Teufelskreis" entgegenzuwirken.

Schlüsselwörter

Jugendalkoholismus, Sozialpädagogik, Peergroup, Prävention, Alkoholabhängigkeit, Entwicklungsaufgaben, Jugendphase, Gesundheitserziehung, Soziale Einzelfallhilfe, Risikokompetenz, Case Management, Konsumverhalten, Sozialisation, Jugendarbeit, Suchtprävention

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit im Kern?

Die Arbeit befasst sich mit der Thematik des Jugendalkoholismus, wobei sie insbesondere die gesellschaftlichen Bedingungen und die Rolle des sozialen Umfelds bei der Entstehung riskanten Konsumverhaltens untersucht.

Welche thematischen Schwerpunkte setzt die Autorin/der Autor?

Die Schwerpunkte liegen auf der Definition der Begriffe, der Analyse der Ursachen innerhalb der Jugendphase (z. B. Entwicklungsaufgaben) sowie der Darstellung und Bewertung sozialpädagogischer Interventionsmöglichkeiten.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie die Sozialpädagogik durch geeignete Methoden den Jugendlichen unterstützen kann, statt nur auf ein Verbot oder Abstinenz zu setzen.

Welche wissenschaftliche Methode wird in dieser Arbeit verwendet?

Es handelt sich um eine wissenschaftliche Hausarbeit, die auf einer umfassenden Literaturanalyse und der Aufarbeitung bestehender Theorien und Studien zu Jugend, Alkohol und pädagogischen Interventionsansätzen basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Begriffsbestimmung, die Analyse der Ursachen (einschließlich Familie und Peergroup) sowie eine ausführliche Erörterung verschiedener sozialpädagogischer Arbeitsformen.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Jugendalkoholismus, Sozialpädagogik, Peergroup, Prävention, Risikokompetenz und Case Management.

Warum spielt die Peergroup eine so große Rolle beim Alkoholkonsum von Jugendlichen?

Die Peergroup fungiert als zentrales Lernfeld, in dem Jugendliche sich abgrenzen, Anerkennung suchen und durch Konformitätsdruck zum Alkoholkonsum animiert werden können.

Inwiefern unterscheiden sich die im Text vorgestellten Methoden der sozialen Einzelfallhilfe und der Gruppenarbeit?

Während die Einzelfallhilfe direkt am Individuum ansetzt und Hilfepläne erstellt, verzichtet die Gruppenarbeit auf direkte Direktiven, um den Jugendlichen Erfahrungen in der Interaktion mit Gleichaltrigen zu ermöglichen.

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Résumé des informations

Titre
Alkoholismus bei Jugendlichen
Sous-titre
Gesellschaftliche Problembezüge und sozialpädagogische Anknüpfungspunkte
Université
University of Education Freiburg im Breisgau
Note
2,5
Auteur
Caro Kaufmann (Auteur)
Année de publication
2008
Pages
30
N° de catalogue
V157835
ISBN (ebook)
9783640705580
ISBN (Livre)
9783640714582
Langue
allemand
mots-clé
Jugendhilfe Alkohol Gesellschaft
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Caro Kaufmann (Auteur), 2008, Alkoholismus bei Jugendlichen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/157835
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Extrait de  30  pages
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