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Erinnerungskultur im digitalen Zeitalter. Chancen und Herausforderungen von Augmented Reality am Beispiel der Gedenkstätte Brauweiler

Título: Erinnerungskultur im digitalen Zeitalter. Chancen und Herausforderungen von
Augmented Reality am Beispiel der Gedenkstätte Brauweiler

Tesis de Máster , 2025 , 148 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Nina Greger (Autor)

Didáctica - Historia
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Die vorliegende Masterarbeit beleuchtet die Potenziale und Herausforderungen des Einsatzes von Augmented Reality (AR) in der erinnerungskulturellen Bildungsarbeit. Vor dem Hintergrund einer sich wandelnden gesellschaftlichen Realität – geprägt von politischer Polarisierung und einem Erstarken antidemokratischer Strömungen – gewinnt die Gedenkstättenpädagogik zunehmend an Bedeutung. Digitale Technologien, insbesondere AR, bieten neue Möglichkeiten der Vermittlung historischer Inhalte und eröffnen innovative Zugänge zu kollektiver Erinnerung.

Am Beispiel der Gedenkstätte Brauweiler des Landschaftsverbands Rheinland wird untersucht, inwiefern Augmented Reality zur Stärkung einer widerstandsfähigen, zukunftsorientierten Erinnerungskultur beitragen kann. Neben einer fundierten technischen Einführung und einer Analyse bestehender AR-Anwendungen in Gedenkstättenarbeit, bildet eine empirische Untersuchung (Mixed-Methods) die Grundlage der Arbeit. Ziel ist es, evidenzbasierte Aussagen darüber zu treffen, welche Chancen AR für die Vermittlung historischer Bildung bietet – insbesondere in der Ansprache junger Zielgruppen – und welche Grenzen sich aus technischer, didaktischer und ethischer Perspektive ergeben.

Die Arbeit mündet in ein konkretes Umsetzungskonzept für die Gedenkstätte Brauweiler, das sowohl räumliche und technische Bedingungen als auch inhaltlich-pädagogische Leitlinien berücksichtigt. Damit leistet sie einen innovativen Beitrag zur Diskussion um digitale Transformation und Geschichtsvermittlung im 21. Jahrhundert.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Hypothesen und Methodik

1.2 Auswahl der Gedenkstätte Brauweiler

2. Außerschulischer Lernort Gedenkstätte Brauweiler

2.1 Historie der Arbeitsanstalt Brauweiler

2.2 Nutzung der Arbeitsanstalt im Nationalsozialismus

2.3 Gedenkstätte Brauweiler

3. Technische Aspekte von Augmented Reality

3.1 Grundlagen und Funktionsweise

3.2 Technische Herausforderungen

4. Augmented Reality in der Erinnerungskultur

4.1 Augmented Reality in Gedenkstätten

4.2 Potenziale

4.3 Herausforderungen

5. Empirie

5.1 Datenerhebung

5.2 Datenauswertung

5.2.1 Quantitative Analyse

5.2.2 Qualitative Analyse

5.2.3 Mixed Methods

6. Darstellung der Forschungsergebnisse

6.1 Interpretation der Forschungsergebnisse aus der qualitativen Analyse

6.2 Lehrkräfte mit Augmented Reality Erfahrung

6.3 Überprüfung der Hypothesen

7. Augmented Reality Konzept für die Gedenkstätte Brauweiler

7.1 Räumliche Eignung

7.2 Technische Umsetzung

7.3 Inhaltliche Schwerpunkte

8. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Potenzial und die Grenzen von Augmented Reality (AR) als innovatives Vermittlungsmedium im Kontext der historisch-politischen Bildung und der Erinnerungskultur am Beispiel der Gedenkstätte Brauweiler. Dabei soll auf Basis theoretischer Analysen und der Auswertung einer empirischen Studie mit Lehrkräften ein Konzept für eine AR-Anwendung entwickelt werden, welches speziell auf die Bedürfnisse junger Besucherinnen und Besucher zugeschnitten ist und die historische Vermittlungsarbeit sinnvoll ergänzt.

  • Digitalisierung der historischen Bildungsarbeit an außerschulischen Lernorten
  • Analyse des didaktischen Mehrwerts immersiver Technologien für die Erinnerungskultur
  • Identifikation von Chancen und Herausforderungen beim Einsatz von AR in Gedenkstätten
  • Entwicklung eines mediengestützten Vermittlungskonzepts für die Gedenkstätte Brauweiler

Auszug aus dem Buch

3. Technische Aspekte von Augmented Reality

Im folgenden Kapitel wird AR definiert und technisch beschrieben. Oft wird Augmented Reality mit Virtual Reality verwechselt – dieses Kapitel erläutert die Unterschiede. Im Anschluss folgen die technischen Anforderungen und Herausforderungen für eine AR-Implementierung.

Auf den Punkt gebracht beschreibt AR, auf Deutsch erweiterte Realität, die Erweiterung der Wahrnehmung der realen Welt durch digitale, virtuelle Elemente. Sie fungiert als Schnittstelle zwischen Mensch und Technologie. AR umfasst hauptsächlich die Erweiterung der visuellen Wahrnehmung der realen Welt durch digitale Elemente. Einige Anwendungen sprechen auch andere Sinne an, wie akustische (Hören) oder haptische (Fühlen) Reize, um ein intensiveres Erlebnis zu bieten.

ForscherInnen im Bereich Informatik und Bildungstechnologie haben verschiedene Definitionen von AR. Milgram et al. unterscheiden zwischen einem breiten und einem eingeschränkten Ansatz: Der breite Ansatz sieht AR als Erweiterung der natürlichen Umgebung durch simulierte Hinweise, während der eingeschränkte Ansatz AR als eine Form der virtuellen Realität mit einem transparenten Display beschreibt, das eine klare Sicht auf die reale Welt ermöglicht.

In der Literatur wird aber häufig die Definition von Azuma verwendet. Der amerikanische Informatiker definierte bereits in den 1990er AR. Demnach ist AR eine Form der erweiterten virtuellen Umgebungen, die oft als Virtual Reality bezeichnet wird. Während VR-Technologien den Nutzenden vollständig in eine synthetische Umgebung eintauchen lassen, sodass er die reale Welt nicht mehr sehen kann, ermöglicht AR es dem Nutzenden, die reale Welt zu sehen, wobei virtuelle Objekte in diese reale Welt eingeblendet oder damit kombiniert werden. AR ersetzt die Realität also nicht vollständig, sondern ergänzt sie.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz der digitalen Gedenkstättenarbeit ein und definiert die zentralen Fragestellungen sowie die methodische Ausrichtung der Arbeit.

2. Außerschulischer Lernort Gedenkstätte Brauweiler: Das Kapitel bietet einen historischen Überblick über die Nutzung der Arbeitsanstalt Brauweiler vom Mittelalter bis zur NS-Zeit und beschreibt die heutige Funktion als Gedenkstätte.

3. Technische Aspekte von Augmented Reality: Hier werden die theoretischen Grundlagen von AR definiert, von VR abgegrenzt und die technischen Anforderungen für eine Implementierung erläutert.

4. Augmented Reality in der Erinnerungskultur: Dieser Abschnitt analysiert bestehende AR-Anwendungen in Gedenkstätten und diskutiert die Potenziale sowie Herausforderungen des Medieneinsatzes in der historischen Bildung.

5. Empirie: Das Kapitel erläutert das Vorgehen bei der Datenerhebung durch standardisierte Fragebögen für Lehrkräfte sowie die angewandten Auswertungsmethoden (quantitativ, qualitativ, Mixed Methods).

6. Darstellung der Forschungsergebnisse: Hier werden die empirischen Befunde aus der Befragung der Lehrkräfte interpretiert, in Kategorien eingeordnet und zur Überprüfung der eingangs aufgestellten Hypothesen genutzt.

7. Augmented Reality Konzept für die Gedenkstätte Brauweiler: Auf Basis der theoretischen und empirischen Ergebnisse wird ein konkretes Konzept für eine AR-Anwendung an der Gedenkstätte Brauweiler entworfen.

8. Fazit: Das Fazit fasst die zentralen Ergebnisse zusammen, bewertet das Potenzial von AR für die Gedenkstättenpädagogik kritisch und gibt einen Ausblick auf zukünftige Forschungsmöglichkeiten.

Schlüsselwörter

Augmented Reality, Erinnerungskultur, Gedenkstätte Brauweiler, Historisch-politische Bildung, Geschichtsvermittlung, NS-Verbrechen, Immersion, Interaktivität, Lehrkräfte, Schülerschaft, Didaktik, Erinnerungsarbeit, Digitale Rekonstruktion, Medienkompetenz, Gedenkstättenpädagogik

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, ob und wie Augmented Reality (AR) dazu beitragen kann, historische Orte wie die Gedenkstätte Brauweiler für Schülerinnen und Schüler besser erfahrbar zu machen und welche didaktischen sowie ethischen Rahmenbedingungen dabei zu beachten sind.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentral sind die historische Aufarbeitung der Gedenkstätte Brauweiler, die technischen Funktionsweisen von AR sowie die Analyse der Sichtweisen von Lehrkräften auf digitale Lernwerkzeuge im geschichtswissenschaftlichen Kontext.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist, ein fundiertes Konzept für eine AR-Anwendung in der Gedenkstätte Brauweiler zu entwickeln, das historische Gebäude und Narrative digital rekonstruiert, ohne dabei die ethischen Standards der Gedenkstättenpädagogik zu verletzen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es wurde eine Mixed-Methods-Studie durchgeführt, bei der sowohl quantitative als auch qualitative Daten durch Fragebögen von Lehrkräften erhoben und ausgewertet wurden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen zu AR, eine Untersuchung von Best-Practice-Beispielen in anderen Gedenkstätten sowie eine detaillierte Auswertung der Lehrerbefragung, welche als Basis für das finale Konzept dient.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Augmented Reality, Erinnerungskultur, Gedenkstättenpädagogik, historisch-politische Bildung und digitale Vermittlungskonzepte.

Warum ist das Thema Brauweiler für AR besonders geeignet?

Brauweiler eignet sich besonders gut, da viele historische Gebäude bzw. Gebäudeteile des ehemaligen Arbeitsanstalts-Geländes nicht mehr existieren und AR die Möglichkeit bietet, diese architektonisch verlorenen Orte virtuell zu rekonstruieren und sichtbar zu machen.

Wie unterscheidet die Autorin zwischen AR und VR?

Die Unterscheidung erfolgt über den Grad der Immersion: Während VR den Nutzenden komplett von der Außenwelt abschirmt, ergänzt AR die sichtbare reale Welt durch digitale Informationen, was eine engere Verbindung zum tatsächlichen Ort des Geschehens ermöglicht.

Welche Bedenken äußern Lehrkräfte bezüglich des AR-Einsatzes?

Lehrkräfte fürchten unter anderem eine Ablenkung vom eigentlichen historischen Kerninhalt, eine mögliche Trivialisierung durch Gamification oder dass durch zu starke immersive Darstellung die Unterscheidung zwischen historischer Realität und digitaler Simulation für die Schülerinnen und Schüler verschwimmt.

Was fordert die Arbeit im Gedenkstättenkontext?

Die Arbeit fordert, dass AR-Anwendungen immer in ein didaktisches Gesamtkonzept eingebettet sein müssen, das auf historisch fundierten Quellen basiert, die Würde der Opfer wahrt und keinesfalls die authentische Quellenarbeit vor Ort ersetzt.

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Detalles

Título
Erinnerungskultur im digitalen Zeitalter. Chancen und Herausforderungen von Augmented Reality am Beispiel der Gedenkstätte Brauweiler
Universidad
University of Bonn  (Geschichtswissenschaften)
Curso
Abschluss
Calificación
1,3
Autor
Nina Greger (Autor)
Año de publicación
2025
Páginas
148
No. de catálogo
V1578492
ISBN (PDF)
9783389135914
ISBN (Libro)
9783389135921
Idioma
Alemán
Etiqueta
public history Augmented Reality Pädagogik Didaktik Geschichtsdidaktik Gedenkstätten historisch politische Bildung Erinenrungskultur AR VR Arbeitsanstalt Brauweiler Köln Workshops Schüler Schülerinnen Schule historischer Ort Nationalsozialismus Bergen-Belsen Wolfenbüttel Dachau Konzentrationslager Durchgangslager Sammellager Gestapo Gefängnis App Virtual Reality Immersion Geschichtsvermittlung Vermittlung Habbo Knoch Mayring quantitativ qualitativ Mixed Methods Gedenkstättenbesuch Technologie Bonn Abtei Kloster Visualisierung Gebäude digitale Quellen Quellenarbeit digital immersive Technologie Lernerlebnis Gedenkstättenpädagogik
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Nina Greger (Autor), 2025, Erinnerungskultur im digitalen Zeitalter. Chancen und Herausforderungen von Augmented Reality am Beispiel der Gedenkstätte Brauweiler, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1578492
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