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Die Bedeutung der Sprache bei Wilhelm von Humboldt

Título: Die Bedeutung der Sprache bei Wilhelm von Humboldt

Trabajo de Seminario , 2009 , 11 Páginas , Calificación: 1.00

Autor:in: Mag. Wolfgang Sebastian Weberitsch (Autor)

Filosofía - Filosofía del siglo XIX
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Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Bedeutung der Sprache bei Wilhelm von Humboldt.

Aus dem Inhalt:
- Ursprung der Sprache
- Sprache und Bildung
- der Mensch und seine Nation
- Formen der Sprache

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Ursprung der Sprache

3. Sprache und Bildung

4. Der Mensch und seine Nation

5. Formen der Sprache

6. Fazit

Zielsetzung und Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die sprachphilosophischen Ansätze von Wilhelm von Humboldt und deren enge Verknüpfung mit seiner Bildungstheorie. Im Zentrum steht dabei die Frage, wie Sprache als Medium der Weltvermittlung, als Mittel zur Identitätsbildung des Menschen sowie als untrennbarer Bestandteil menschlichen Denkens und gesellschaftlicher Entwicklung zu verstehen ist.

  • Sprachphilosophische Grundlagen nach Wilhelm von Humboldt
  • Die Wechselwirkung zwischen Sprache, Denken und Bildung
  • Die Bedeutung der Sprache für die individuelle Identität und nationale Charakterbildung
  • Sprache als dynamischer Prozess der Erzeugung statt als statisches System
  • Die weltvermittelnde und intersubjektive Dimension des Sprachgebrauchs

Auszug aus dem Buch

3. Sprache und Bildung

Für die Verknüpfung von Sprache und Bildung bedeutet diese Einsicht „in den prozessualen, mit dem individuellen Menschsein aufgegebenen Charakter von Sprache, daß Bildung nicht eine „Modifikation des geselligen Lebens“ ist, sondern ein mit dem Leben selbst als „Bildungstrieb“, als Äußerung der das „wahre Apriori im Menschen“ konstituierenden „Grundkraft“ in die Erscheinung tretender und dabei stets schon sprachlich verfaßter Vollzug des Individuums“ (LOHMANN / WEISSE, 1994, S.104).

„Das Denken ist aber nicht bloß abhängig von der Sprache überhaupt, sondern auch bis auf ein gewisses Grad, von jeder einzelnen bestimmten. … Es giebt eine Anzahl von Dingen, welche ganz Apriori bestimmt und von allen Bedingungen einer besonderen Sprache getrennt werden können. Dagegen giebt es eine weit größere Menge von Begriffen, und auch grammatischen Eigenheiten, die so unlösbar in die Individualität ihrer Sprache verwebt sind, dass sie … nicht ohne Umänderung, in eine andere übertragen werden können.

Ein sehr bedeutender Theil des Inhalts jeder Sprache steht daher in so unbezweifelter Abhängigkeit von ihr, daß ihr Ausdruck für ihn nicht mehr gleichgültig bleiben kann… .“ (HUMBOLDT 1820, § 17). Die Sprache dient als Mittel, um Gedanken und Empfindungen auf unterschiedliche Art und Weise auszudrücken. Mittels Sprache haben Menschen die Möglichkeit etwas zu beschreiben oder in Worte zu fassen (vgl. HUMBOLDT, 1963, S. 85).

Wilhelm von Humboldt entwickelte seine Sprachphilosophie auf der Grundlage seiner Bildungstheorie. Den Begriff der Bildung beschreibt er als eine Wechselwirkung von Ich und Welt bezogen auf die Sprache. Die Sprachphilosophie von Wilhelm von Humboldt kann als Grundlegung seiner empirischen Sprachforschung gesehen werden, geht aber weit darüber hinaus, was die Sprachwissenschaft zu leisten hat. Der systematische Kern der Sprachwissenschaft ist bildungstheoretisch begründet (vgl. BENNER, 1990, S. 120).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die historische und aktuelle Erforschung von Sprache ein und beleuchtet Wilhelm von Humboldts Verständnis von Sprache als „Arbeit des Geistes“.

2. Ursprung der Sprache: Das Kapitel erläutert, warum Humboldt die systematische Suche nach einem Sprachursprung ablehnt und stattdessen die Untrennbarkeit von Menschsein und Sprache betont.

3. Sprache und Bildung: Hier wird dargelegt, wie Sprache als konstitutives Medium der Bildung und des Denkens fungiert und warum sie untrennbar mit dem individuellen Lebensvollzug verbunden ist.

4. Der Mensch und seine Nation: Der Abschnitt untersucht, wie Sprachen die spezifischen Denkarten ganzer Nationen prägen und die zwischenmenschliche Verbundenheit fördern.

5. Formen der Sprache: Humboldt beschreibt Sprache hier nicht als statisches Objekt, sondern als stetigen Prozess („Erzeugung“) und betont die Komplexität ihrer formalen Struktur.

6. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass Humboldt durch seine Verknüpfung von Sprache und Bildung maßgeblich das moderne Verständnis von Geisteswissenschaften beeinflusst hat.

Schlüsselwörter

Wilhelm von Humboldt, Sprachphilosophie, Bildungstheorie, Denken und Sprechen, Weltvermittlung, Intersubjektivität, Sprachursprung, Bildungstrieb, Sprachwissenschaft, Kultursprachen, Individuum, Nation, Sprachzeichen, Vermittlungsfunktion, Geisteskraft

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit setzt sich mit der Sprachphilosophie von Wilhelm von Humboldt auseinander und analysiert, wie er das Verhältnis von Sprache, Denken und der Bildung des Menschen definiert.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der untrennbaren Verbindung von Sprache und individueller Entwicklung, der Rolle der Sprache als Brücke zwischen Mensch und Welt sowie dem gesellschaftlichen Aspekt der Sprachgemeinschaften.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, Humboldts theoretische Einsichten in die Funktion der Sprache als Medium der Bildung und als Werkzeug zur Welterfahrung nachvollziehbar darzustellen und zu systematisieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer hermeneutischen Auseinandersetzung mit primären Sprachschriften von Wilhelm von Humboldt sowie der Analyse ergänzender bildungstheoretischer Sekundärliteratur.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Entstehung und den Charakter von Sprache, ihre Bedeutung für die persönliche Bildung und nationale Identität sowie ihre Rolle als „immer währende Erzeugung“ in sozialen Interaktionen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Sprachphilosophie, Bildung, Humboldt, Weltvermittlung, Intersubjektivität und das Verhältnis von Sprache und Denken.

Inwieweit sieht Humboldt die Sprache als „totes Erzeugnis“?

Ganz im Gegenteil: Humboldt lehnt die Sichtweise ab, Sprache sei ein totes, abgeschlossenes System. Er begreift sie als einen lebendigen, fortwährenden Prozess, der erst im Sprechakt seine Bedeutung entfaltet.

Was bedeutet der Begriff „weltvermittelnde Dimension“ bei Humboldt?

Damit ist gemeint, dass Sprache nicht bloß als Werkzeug zur Kommunikation dient, sondern als Medium, durch das wir die Welt überhaupt erst wahrnehmen und ordnen können.

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Detalles

Título
Die Bedeutung der Sprache bei Wilhelm von Humboldt
Universidad
Klagenfurt University  (Erziehungswissenschaft und Bildungsforschung)
Calificación
1.00
Autor
Mag. Wolfgang Sebastian Weberitsch (Autor)
Año de publicación
2009
Páginas
11
No. de catálogo
V157987
ISBN (Ebook)
9783668349278
ISBN (Libro)
9783668349285
Idioma
Alemán
Etiqueta
bedeutung sprache wilhelm humboldt
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Mag. Wolfgang Sebastian Weberitsch (Autor), 2009, Die Bedeutung der Sprache bei Wilhelm von Humboldt, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/157987
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