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Methoden für den Grammatikunterricht

Eine Beurteilung der Methoden von Glinz, Sitta und Böttcher, Köller, Sowinski sowie Menzel und Eisenberg

Title: Methoden für den Grammatikunterricht

Term Paper (Advanced seminar) , 2001 , 24 Pages , Grade: gut

Autor:in: Julika Stark (Author)

Didactics for the subject German - Pedagogy, Linguistics
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Zur Darstellung der Methoden werden vor allem H. Glinz mit seinen Sprachproben, Sitta und Böttcher mit dem situationsorientiertem Grammatikunterricht, Köller als Beispiel für die funktionale Sprachtheorie, Sowinski mit einem strukturalistischem Ansatz sowie Menzel und Eisenberg mit der Grammatikwerkstatt herangezogen. In einem abschließenden Vergleich der unterschiedlichen Ansätze werden deren Vor- und Nachteile einander gegenübergestellt und der Versuch einer Beurteilung der Methoden gegeben.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

I. EINLEITUNG

II. METHODEN DES GRAMMATIKUNTERRICHTS

1. DIE TRADITIONELLE GRAMMATIK

2. DIE INHALTSBEZOGENE SPRACH- UND GRAMMATIKAUFFASSUNG

3. DIE FUNKTIONALE SPRACH- UND GRAMMATIKAUFFASSUNG

4. DIE STRUKTURALISTISCHE SPRACH- UND GRAMMATIKAUFFASSUNG

5. DIE KOMMUNIKATIONSBEZOGENE SPRACH- UND GRAMMATIKAUFFASSUNG

III. ABSCHLIEßENDE BEMERKUNGEN

IV. BIBLIOGRAPHIE:

Zielsetzung und Themen

Die vorliegende Arbeit setzt sich kritisch mit verschiedenen methodischen Ansätzen des Grammatikunterrichts auseinander, um deren Praxistauglichkeit und Motivationspotenzial für Schüler zu untersuchen und zu bewerten.

  • Analyse der historischen Entwicklung methodischer Ansätze im Grammatikunterricht.
  • Vergleichende Untersuchung traditioneller, inhaltsbezogener, funktionaler, strukturalistischer und kommunikationsbezogener Konzepte.
  • Evaluation der Umsetzungsmöglichkeiten in der schulischen Praxis anhand konkreter Beispiele wie der indirekten Rede.
  • Diskussion über das Verhältnis von Sprachreflexion, Sprachwissen und kommunikativer Kompetenz.

Auszug aus dem Buch

2. Die inhaltsbezogene Sprach- und Grammatikauffassung

In den 50er und 60er Jahren begann ein erster Versuch der Erneuerung des Grammatikunterrichts. Die ersten Ansätze kamen aus der sprachtheoretischen Richtung von Leo Weisgerber, der sie bereits vor dem 2. Weltkrieg ausformulierte. Weisgerber beruft sich auf Wilhelm von Humboldt und fordert, dass die Sprachforschung die Sprache als eine tätige Kraft ansieht, die eine „Kraft geistigen Gestaltens“ ist. Die Sprache besitzt die Fähigkeit, die gegebene Welt und die geistige Welt des Menschen miteinander zu verbinden.

Die inhaltsbezogene Grammatiktheorie beruft sich damit nicht mehr auf den formalen Aspekt der Sprache, sondern stellt ihre inhaltliche Seite als besondere Leistung hervor. Das Ziel ist nun nicht mehr die ordnungsstiftende Kraft, sondern die Bedeutungslehre, die Zeichenbildung und die Leistungen der Wortbildung.

Zusammenfassung der Kapitel

I. EINLEITUNG: Die Einleitung beleuchtet die Notwendigkeit und den Sinn des schulischen Grammatikunterrichts sowie die Zielsetzung der Arbeit, verschiedene methodische Ansätze im Hinblick auf ihre Praxisrelevanz zu prüfen.

II. METHODEN DES GRAMMATIKUNTERRICHTS: Dieses Kapitel stellt die fünf zentralen Strömungen – traditionell, inhaltsbezogen, funktional, strukturalistisch und kommunikationsbezogen – detailliert vor und verdeutlicht deren Anwendung anhand des Beispiels der indirekten Rede.

III. ABSCHLIEßENDE BEMERKUNGEN: Hier erfolgt eine kritische Würdigung der Ansätze mit dem Fazit, dass das kommunikative Modell für den modernen Unterricht besonders sinnvoll erscheint, jedoch eine situationsabhängige Methodenauswahl entscheidend bleibt.

IV. BIBLIOGRAPHIE:: Verzeichnis der in der Arbeit zitierten Quellen und weiterführender Literatur.

Schlüsselwörter

Grammatikunterricht, Sprachdidaktik, traditionelle Grammatik, inhaltsbezogene Sprachauffassung, funktionale Sprachtheorie, Strukturalismus, kommunikative Kompetenz, indirekte Rede, Sprachreflexion, Unterrichtsmethoden, Sprachhandeln, Grammatikwerkstatt, Sprachbewusstsein, Lehr- und Lernkonzepte

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert verschiedene methodische Ansätze des Grammatikunterrichts in der Schule und untersucht, wie diese den Unterricht beeinflussen und ob sie das Interesse der Schüler wecken können.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Entwicklung des Grammatikverständnisses im 20. Jahrhundert, der Vergleich methodischer Ansätze sowie die didaktische Umsetzung in der Unterrichtspraxis.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die Vor- und Nachteile der verschiedenen Grammatikkonzepte gegenüberzustellen und zu prüfen, welche Methode am besten geeignet ist, die Motivation der Schüler zu fördern und Sprachfähigkeit zu entwickeln.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin nutzt eine analytisch-vergleichende Methode, indem sie didaktische Ansätze theoretisch darstellt und anhand von Beispielen (wie der Einführung der indirekten Rede) in der Unterrichtspraxis durchspielt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in fünf Kapitel, die jeweils ein spezifisches Sprach- und Grammatikverständnis – von der traditionellen bis zur kommunikationsbezogenen Auffassung – detailliert vorstellen und kritisieren.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Grammatikunterricht, Sprachdidaktik, kommunikative Kompetenz, Sprachreflexion und die verschiedenen grammatischen Auffassungen (funktional, strukturalistisch etc.).

Welches Modell hält die Autorin für das sinnvollste?

Die Autorin favorisiert das kommunikative Modell, da es sich an der Lebenswirklichkeit der Schüler orientiert und die Sprachförderung über das reine, formale Sprachwissen setzt.

Was ist das Hauptproblem der traditionellen Grammatik laut der Arbeit?

Die traditionelle Grammatik wird als zu formal und abstrakt kritisiert, da sie an den realen Sprachwelten der Schüler vorbeigeht und oft nicht zu einer Verbesserung des Sprachgebrauchs führt.

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Details

Title
Methoden für den Grammatikunterricht
Subtitle
Eine Beurteilung der Methoden von Glinz, Sitta und Böttcher, Köller, Sowinski sowie Menzel und Eisenberg
College
Free University of Berlin  (Fachbereich Germanistik)
Grade
gut
Author
Julika Stark (Author)
Publication Year
2001
Pages
24
Catalog Number
V15802
ISBN (eBook)
9783638208208
ISBN (Book)
9783638644273
Language
German
Tags
Methoden Grammatikunterricht
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Julika Stark (Author), 2001, Methoden für den Grammatikunterricht, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/15802
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