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Altersteilzeit - wesentliche Grundzüge

Title: Altersteilzeit - wesentliche Grundzüge

Term Paper , 2002 , 24 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Eike Schaper (Author)

Leadership and Human Resources - Miscellaneous
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Die Zahl der Arbeitslosen ist ein Problem, an dem sich die heutigen Parteien messen
müssen und das über den Ausgang einer Wahl entscheiden kann. Es gibt verschiedene
Ansätze und Versuche von Seiten der Regierung, das Problem in den Griff zu
bekommen.
Ich werde in dieser Hausarbeit das Altersteilzeitgesetz in seinen wesentlichen
Grundzügen erläutern.
Das Altersteilzeitgesetz ist eine Form der Frühverrentung, das die Absicht hat, den
Arbeitnehmer durch finanzielle Anreize zur Verkürzung seiner Arbeitszeit zu
veranlassen. Ziel des Gesetztes ist es, dem Arbeitnehmer die Möglichkeit eines
gleitenden Übergangs in den Ruhestand zu ermöglichen,1 um zum einen die bisherige
Frühverrentungspraxis auf Kosten der Solidarkassen abzuschaffen und zum anderen
durch die Besetzung der vakanten Stelle mit einem Arbeitslosen oder Auszubildenden
den Arbeitsmarkt zu entlasten.2
Unter diesem Punkt wird die historische Entwicklung der Frühverrentung von
Arbeitslosen bis zum heute geltenden Altersteilzeitgesetz chronologisch aufgezeigt.
Das erste Mal wurde 1929 zum Zeitpunkt der ersten Weltwirtschaftskrise versucht, die
hohe Arbeitslosenzahl durch eine Form der Frühverrentung zu mindern.
Der Artikel 1 des Gesetzes zur Änderung des Angestelltenversicherungsgesetztes vom
7. März 1929 schaffte die Möglichkeit, nach einer Arbeitslosigkeit von einem Jahr mit
60 Jahren in die Rente zu gehen.3 Durch dieses Gesetz fiel die betreffende
Personengruppe aus der Arbeitslosenstatistik und erhielt einen Anspruch auf eine
Berufsunfähigkeitsrente. Das ursprünglich bis zum 31.12.1933 befristete Gesetz bewährte sich, so dass es immer
wieder verlängert wurde, bis es 1957 zur Rentenreform kam. Mit dieser Rentenreform
wurde die Berufsunfähigkeitsrente durch eine echte Altersrente wegen Arbeitslosigkeit
abgelöst. [...]

1 Vgl. § 1 (1) Altersteilzeitgesetz.
2 Vgl. Haufe Personal Office, Alter, 2002, S. 1.
3 Vgl. Rittweger: Altersteilzeit ,1999, S. 30.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Historische Entwicklung

3. Gesetzliche Voraussetzung der Altersteilzeit

a) Laufzeit des Gesetzes

b) Lebensalter

c) Vorbeschäftigung

d) Rentenberechtigung

4. Altersteilzeit-Modelle

5. Berechnung des Einkommens

6. Erstattung der Aufstockungsbeiträge

a) Wiederbesetzungsvorschriften nach Mitarbeiterzahl

b) Wiederbesetzungsfristen

7. Vor- und Nachteile des Altersteilzeitgesetzes

a) Arbeitgeber

b) Arbeitnehmer

8. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit erläutert das Altersteilzeitgesetz in seinen wesentlichen Grundzügen und untersucht dessen Wirkung als Instrument der Frühverrentung sowie zur Entlastung des Arbeitsmarktes.

  • Historische Entwicklung der Frühverrentungsmodelle
  • Gesetzliche Rahmenbedingungen und Anspruchsvoraussetzungen
  • Berechnungsmethodik von Altersteilzeitentgelt und Aufstockungsbeträgen
  • Förderung durch die Bundesanstalt für Arbeit und Wiederbesetzungsvorschriften
  • Analyse der Vor- und Nachteile für Arbeitgeber und Arbeitnehmer

Auszug aus dem Buch

4. Altersteilzeit-Modelle

Unter diesem Punkt werden die verschiedenen Teilzeit-Modelle vorgestellt.

Der betroffene Arbeitnehmer muss seine bisherige wöchentliche Arbeitszeit auf die Hälfte vermindern und weiterhin versicherungspflichtig in der Arbeitslosenversicherung im Sinne des SGB III sein. Damit soll die Möglichkeit einer doppelten Förderung des Arbeitnehmers in Form von Förderung der Altersteilzeit und zugleich Leistungen der Arbeitsförderung ausgeschlossen werden.

Als bisherige wöchentliche Arbeitszeit ist die mit dem Arbeitgeber vereinbarte Arbeitszeit vor dem Übergang in die Altersteilzeit anzusehen. Dabei darf die vor Beginn der Altersteilzeit vereinbarte Arbeitszeit nicht höher sein als der Durchschnitt der letzten 24 Monate.

Besteht keine festgelegte bestimmte wöchentliche Arbeitszeit, sondern können sich im Laufe des Jahres unterschiedliche Arbeitszeiten ergeben, so ist nach § 6 Abs. 3 Altersteilzeitgesetz aus der Jahresgesamtarbeitzeit der wöchentliche Durchschnitt zu errechnen. Gibt es keine tarifliche Arbeitszeit, weder jährlich noch wöchentlich festgelegt, dann wird die tarifliche Arbeitszeit für gleiche oder ähnliche Beschäftigungen und falls eine solche tarifliche Regelung nicht besteht, die für gleiche oder ähnliche Beschäftigung übliche Arbeitszeit zugrunde gelegt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Vorstellung des Problems der Arbeitslosigkeit und der Zielsetzung des Altersteilzeitgesetzes als Instrument für einen gleitenden Übergang in den Ruhestand.

2. Historische Entwicklung: Chronologischer Abriss der Frühverrentungspraktiken in Deutschland seit der Weltwirtschaftskrise 1929 bis zur Einführung des Altersteilzeitgesetzes 1996.

3. Gesetzliche Voraussetzung der Altersteilzeit: Detaillierte Darstellung der Rahmenbedingungen, wie Lebensalter, Vorbeschäftigungszeiten und Rentenberechtigung für einen rechtskonformen Anspruch.

4. Altersteilzeit-Modelle: Erläuterung der Arbeitszeitmodelle, insbesondere der Halbierung der Arbeitszeit und der Anforderungen an das Blockmodell.

5. Berechnung des Einkommens: Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Ermittlung des Altersteilzeitentgelts unter Berücksichtigung von gesetzlichen Mindestgrenzen und Aufstockungsbeträgen.

6. Erstattung der Aufstockungsbeiträge: Analyse der Bedingungen, unter denen die Bundesanstalt für Arbeit die Aufstockungsleistungen übernimmt, inklusive der Wiederbesetzungsregeln.

7. Vor- und Nachteile des Altersteilzeitgesetzes: Abwägung der ökonomischen und strategischen Auswirkungen für Arbeitgeber und der persönlichen Konsequenzen für Arbeitnehmer.

8. Fazit: Kritische Würdigung der Wirksamkeit des Gesetzes bei der Arbeitsmarktpolitik und dem Generationenvertrag.

Schlüsselwörter

Altersteilzeit, Frühverrentung, Arbeitsmarktpolitik, Altersteilzeitgesetz, Aufstockungsbeitrag, Blockmodell, Rentenversicherung, Bundesanstalt für Arbeit, Teilzeitbeschäftigung, Arbeitsentgelt, Personalanpassung, Wiederbesetzung, Ruhestand, Sozialgesetzbuch, Beschäftigungsförderung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das Altersteilzeitgesetz als Instrument, um älteren Arbeitnehmern einen gleitenden Übergang in den Ruhestand zu ermöglichen und gleichzeitig den Arbeitsmarkt durch die Besetzung freiwerdender Stellen zu entlasten.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Fokus stehen die gesetzlichen Voraussetzungen, die verschiedenen Teilzeitmodelle, die komplexe Berechnung des Einkommens sowie die Förderbedingungen der Bundesanstalt für Arbeit.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die Funktionsweise des Altersteilzeitgesetzes zu erläutern und dessen Nutzen sowie Nachteile für die beteiligten Akteure, also Arbeitgeber und Arbeitnehmer, kritisch zu beleuchten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine deskriptive Hausarbeit, die auf einer Auswertung von Gesetzen, Fachliteratur, Berichten der Bundesanstalt für Arbeit sowie ergänzenden praktischen Beispielen basiert.

Was wird im Hauptteil schwerpunktmäßig behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der gesetzlichen Voraussetzungen, die verschiedenen Altersteilzeit-Modelle, die detaillierte Berechnung des Einkommens inkl. Beispielen sowie die Bedingungen für die Erstattung der Aufstockungsbeiträge durch das Arbeitsamt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Altersteilzeit, Frühverrentung, Arbeitsmarktpolitik, Aufstockungsbeitrag und Personalanpassung charakterisiert.

Wie wird das Altersteilzeitentgelt bei unterschiedlichen Einkommensverhältnissen berechnet?

Die Berechnung erfolgt in vier Schritten, beginnend bei der Ermittlung des Bruttoentgelts über das Teilzeitnetto bis hin zur Aufstockung, wobei sichergestellt wird, dass der Arbeitnehmer mindestens 70 % des bisherigen Vollzeitnettos erhält.

Warum ist die Wiederbesetzung des Arbeitsplatzes für Arbeitgeber so wichtig?

Die Wiederbesetzung ist die Grundvoraussetzung, um von der Bundesanstalt für Arbeit die Erstattung der Aufstockungsleistungen zu erhalten. Hierbei gibt es strenge Regeln hinsichtlich der Mitarbeiterzahl im Unternehmen und des Status der neu eingestellten Person.

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Details

Title
Altersteilzeit - wesentliche Grundzüge
College
University of Applied Sciences Bremen  (FB BWL)
Course
Personalwirtschaft
Grade
1,7
Author
Eike Schaper (Author)
Publication Year
2002
Pages
24
Catalog Number
V15820
ISBN (eBook)
9783638208352
Language
German
Tags
Altersteilzeit Grundzüge Personalwirtschaft
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Eike Schaper (Author), 2002, Altersteilzeit - wesentliche Grundzüge, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/15820
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