Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publicación mundial de textos académicos
Go to shop › Didáctica - Biología

Außerschulische Lernorte in Berlin (Biologie/Nawi)

Teil 1: Zoologischer Garten (Arbeitsbuch)

Título: Außerschulische Lernorte in Berlin (Biologie/Nawi)

Libro Especializado , 2025 , 687 Páginas

Autor:in: Thomas Klietsch (Autor)

Didáctica - Biología
Extracto de texto & Detalles   Leer eBook
Resumen Extracto de texto Detalles

Das Buch beinhaltet Unterrichtseinheiten und vorgefertigte Arbeitsblätter für Lehrer aus der Grundschule, Sek I und Sek II für die Arbeit im Zoologischen Garten. Es wird ein kurzer theoretischer Einstieg zum Thema gegeben und dann differenziert nach Schulstufen die Unterrichtseinheit mit dazugehörigen Arbeitsblättern angeboten. Zu dem Buch existiert auch ein Lösungsbuch, das die Vorbereitung für den Lehrer stark reduziert.

Die Arbeitsblätter in dem Buch sind größtenteils leistungsdifferenziert und zum Teil sprachsensibel gestaltet.

Das Buch bezieht sich auf den Zoologischen Garten in Berlin, kann aber als Anregung für die Arbeit im Zoo auch für andere Zoologische Gärten genutzt werden. Weiterhin zeigt das Buch Möglichkeiten für Projektarbeit auf und gibt Anregungen für Alternative Prüfungsformen.

Der Autor ist Studiendirektor für Naturwissenschaft im Ruhestand. Er unterrichtete Biologie und Mathematik an der Berliner Schule und hat in diesem Zusammenhang viele Exkursionen mit Schülern an Außerschulischen Lernorten geplant und durchgeführt. Von 1998 bis 2006 unterrichtete er an der Deutschen Schule in Guatemala, in den Jahren von 2016 bis 2024 in Mexiko (Puebla).

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

2. Evolution/Biodiversität/Systematik

2.1 Huftiere (Ungulata)

2.1.1 Unterschiede und Systematik bei Huftieren (Grundschule)

2.1.2 Systematik und Evolution der Huftiere (Sek I)

2.1.3 Evolution und Verwandtschaft bei Huftieren (Sek II)

2.2 Raubtiere (Carnivora)

2.2.1 Biodiversität der Raubtiere (Grundschule)

2.2.2 Biodiversität und grobe Systematik der Raubtiere (Sek I)

2.2.3 Der Stammbaum der Carnivora (Sek. II)

2.3 Affen (Primaten)

2.3.1 Kategorisierung und Biodiversität der Echten Affen (Grundschule)

2.3.2 Systematik der Anthropoidea (Sek I)

2.3.3 Die Systematik der Primaten (Sek. II)

3. Verhalten

3.1 Sozialverhalten I (Verhalten in Affengruppen)

3.1.1 Beobachtungen von Verhaltensweisen am Affenfelsen (Grundschule)

3.1.2 Vergleich der Verhaltensweisen bei Mantelpavian und Gorilla (Sek I)

3.1.3 Homologe Verhaltensweisen bei Pavian, Gorilla und Mensch (Sek II)

3.2 Sozialverhalten II (Sozialformen im Tierreich)

3.2.1 Überblick über Sozialformen bei Säugetieren (Grundschule)

3.2.2 Sozialformen und ihre biologischen Funktionen (Sek I)

3.2.3 Sozialformen aus evolutiver Sicht (Sek II)

3.2.4 Lösungen zu den Arbeitsblättern aus Kapitel 3.2

3.3 Jagd- und Fluchtverhalten

3.3.1 Überblick über das Jagdverhalten bei Raubkatzen (Grundschule)

3.3.2 Zusammenhang von Jagdverhalten und Anatomie (Sek I)

3.3.3 Zusammenhang Jagdverhalten – Anatomie – Physiologie (Sek II)

4. Anpassung

4.1 Anpassung an die Nahrung und Tarnung (Vögel)

4.1.1 Verschiedene Schnabelformen und Biodiversität (Grundschule)

4.1.2 Schnabelform und Nahrung, Tarnung und Systematik (Sek I)

4.1.3 Evolutiver Vorteil von Schnabelformen und Tarnung (Sek II)

4.2 Anpassungen an das Licht

4.2.1 Nachtaktive Tiere (Grundschule)

4.2.2 Tag- und nachtaktive Tiere (Sek I)

4.2.3 Anpassungen an das Licht und an Dunkelheit (Sek II)

4.3 Anpassungen an die Temperatur und Wasserressourcen

4.3.1 Anpassung der Pinguine und anderer Tiere an die Kälte (Grundschule)

4.3.2 Anpassung an Kälte und Hitze (Sek I)

4.3.3 Anpassung an Kälte und Hitze unter physiologischen Aspekten (Sek II)

5. Rallye im Zoologischen Garten

5.1 Zoo-Rallye (alle Klassenstufen)

5.1.1 Zoo-Rallye A

5.1.2 Zoo-Rallye B

6. Ethik und Zoologischer Garten

6.1 Ist ein Zoologischer Garten heutzutage ethisch vertretbar?

6.1.1 Evaluation der Anzahl gefährdeter Arten im Zoo (Grundschule)

6.1.2 Evaluation der Anzahl gefährdeter Arten im Zoo (Sek I)

6.1.3 Streitgespräch zum Thema „Ethik des Zoologischen Gartens“ (Sek II)

Zielsetzung & Themen

Das Ziel der Arbeit ist es, als Leitfaden für Lehrer aus dem Bereich Biologie/Naturwissenschaften zu dienen, um entdeckendes Lernen am realen Phänomen im Zoologischen Garten zu ermöglichen. Die Forschungsfrage fokussiert darauf, wie durch differenzierte Arbeitsmaterialien ökologische und biologische Konzepte an konkreten Tierbeispielen vermittelt werden können.

  • Systematik, Evolution und Biodiversität von Huftieren, Raubtieren und Primaten.
  • Analyse von Tierverhalten (Sozialverhalten sowie Jagd- und Fluchtverhalten).
  • Anpassungserscheinungen an Umweltfaktoren wie Nahrung, Licht und Temperatur.
  • Ethische Bewertung der Rolle und Existenzberechtigung von Zoologischen Gärten.
  • Praktische Erprobung durch Rallyes und strukturierte Beobachtungsaufträge.

Auszug aus dem Buch

2.1 Huftiere (Ungulata)

Die Huftiere (Ungulata) sind eine systematische Einheit, die die Unpaarhufer (Perissodactyla) und Paarhufer (Artiodactyla) umfassen. Charakteristisches Merkmal dieser Gruppe ist eine Reduktion von Zehen beziehungsweise Verlängerung der 3. oder 4. Zehe. Der Zoologische Garten beherbergt eine große Anzahl von verschiedenen Arten der Huftiere, sodass man eine geeignete Auswahl für die Untersuchung von Huftieren für den Unterricht nutzen kann.

Aufgrund molekularbiologischer Untersuchungen ist die systematische Einheit der Artiodactyla und der Perissodactyla ziemlich gesichert. Allerdings zeigen molekularbiologische und palaeontologische Erkenntnisse, dass Wale eine Schwestergruppe der Artiodactyla bilden könnten, obgleich die zu den Paarhufern gehörenden Flusspferde vermutlich näher mit Walen verwandt sind als mit den anderen Artiodactyla (man spricht von einer paraphyletischen Gruppe). Als Überblick kann man folgenden Stammbaum betrachten:

Wie man in dem Stammbaum erkennen kann, ist das Merkmal „Ungerade Anzahl von Zehen“ ein Merkmal der Unpaarhufer, das nur diese Gruppe besitzt und daher als Begründung der systematischen Einheit gilt (man nennt solche Merkmale Autapomorphien). Analog ist ein typisches Merkmal der Paarhufer eine gerade Anzahl von Zehen (also 2 oder 4 Zehen). Da Wale im Zoologischen Garten nicht vorhanden sind und sie auch keine essentielle Rolle bei der Untersuchung der Huftiere spielen, kann man sie für den Unterricht vernachlässigen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung: Gibt einen allgemeinen Überblick über die Zielsetzung des Leitfadens und didaktische Hinweise für den Besuch des Zoologischen Gartens.

2. Evolution/Biodiversität/Systematik: Behandelt die systematische Einordnung sowie evolutionäre Aspekte von Huftieren, Raubtieren und Primaten.

3. Verhalten: Untersucht verschiedene Verhaltensweisen, darunter Sozialgefüge und Strategien bei der Jagd und Flucht.

4. Anpassung: Analysiert, wie sich Tiere an unterschiedliche Nahrungsquellen, Lichtverhältnisse und klimatische Bedingungen anpassen.

5. Rallye im Zoologischen Garten: Stellt praktische Rallye-Konzepte als spielerische Lernmethode für verschiedene Klassenstufen vor.

6. Ethik und Zoologischer Garten: Diskutiert die ethische Vertretbarkeit der Tierhaltung und bietet Ansätze für die ethische Debatte im Unterricht.

Schlüsselwörter

Zoologischer Garten, Biologieunterricht, Huftiere, Raubtiere, Primaten, Sozialverhalten, Jagdverhalten, Evolution, Biodiversität, Systematik, Anpassung, Tierethik, Unterrichtsmaterial, Außerschulische Lernorte, Umweltfaktoren

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit dient als didaktischer Leitfaden für Biologie- und Naturwissenschaftslehrer, um den Zoologischen Garten effektiv als außerschulischen Lernort in den Unterricht zu integrieren.

Welche zentralen Themen werden abgedeckt?

Die Arbeit behandelt die Systematik (Huftiere, Raubtiere, Affen), Verhaltensbiologie, morphologische und physiologische Anpassungen an Nahrung und Umwelt sowie ethische Fragen zur Zootierhaltung.

Was ist das primäre Ziel des Werkes?

Das Hauptziel ist die Förderung von entdeckendem Lernen. Schüler sollen durch strukturierte Arbeitsbögen biologische Phänomene direkt am realen Tierexemplar untersuchen und verstehen.

Welche wissenschaftlichen Methoden kommen zum Einsatz?

Die Arbeit setzt auf problemorientiertes Lernen, eigenständige Beobachtung, systematisches Vergleichen, Kategorienbildung, das Erstellen von Stammbäumen und grafische Datenauswertung.

Wie ist der Hauptteil inhaltlich aufgebaut?

Der Hauptteil ist in wissenschaftlich-theoretische Grundlagen, didaktische Umsetzungshinweise und spezifische Arbeitsblätter für verschiedene Schulstufen (Grundschule, Sek I und II) gegliedert.

Welche Schlüsselbegriffe sind charakteristisch?

Wichtige Begriffe sind Biodiversität, Evolution, systematische Einheiten (Ungulata, Carnivora, Primaten), Anpassungsstrategien (Bergmannsche/Allensche Regel) und ethische Diskurse.

Eignen sich die Materialien für alle Altersstufen?

Ja, die Materialien sind nach Schulstufen differenziert. Die Komplexität der Aufgaben steigt von Grundschul-Niveau bis hin zum Abitur-Niveau (Sek II) sukzessive an.

Was ist in Bezug auf das Verhalten der Tiere zu beachten?

Die Arbeit unterstreicht, dass Beobachtungen Geduld erfordern und vom Tagesrhythmus der Tiere abhängen; sie gibt daher konkrete Hinweise zu optimalen Beobachtungszeitpunkten vor Fütterungen.

Final del extracto de 687 páginas  - subir

Detalles

Título
Außerschulische Lernorte in Berlin (Biologie/Nawi)
Subtítulo
Teil 1: Zoologischer Garten (Arbeitsbuch)
Autor
Thomas Klietsch (Autor)
Año de publicación
2025
Páginas
687
No. de catálogo
V1583219
ISBN (PDF)
9783389133347
ISBN (Libro)
9783389133354
Idioma
Alemán
Etiqueta
Evolution Verhalten Anpassungen Zoo-Rallye Ethik des Zoos Unterrichtseinheiten Arbeitsblätter Berlin Zoologischen Garten
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Thomas Klietsch (Autor), 2025, Außerschulische Lernorte in Berlin (Biologie/Nawi), Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1583219
Leer eBook
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
Extracto de  687  Páginas
Grin logo
  • Grin.com
  • Envío
  • Contacto
  • Privacidad
  • Aviso legal
  • Imprint