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Praktikumsbericht mit Beobachtungsschwerpunkt "Förderung der Sprechfähigkeit"

Titre: Praktikumsbericht mit Beobachtungsschwerpunkt "Förderung der Sprechfähigkeit"

Rapport de Stage , 2010 , 13 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Marc Hempel (Auteur)

Didactique - Espagnol
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„Sprache kommt von Sprechen“ – so lautet der Basisartikel der Zeitschrift „Der Fremdsprachliche Unterricht: Englisch 90/2007“ von Andrea Taubenböck. Eine zunächst triviale Feststellung, der jeder Fremdsprachenlehrer – und wohl auch die meisten Schüler – ausnahmslos zustimmen und die sie als bedeutsam erachten würden. Nichtsdestotrotz kommt das eigentliche Sprechen der Fremdsprache im deutschen Fremdsprachenunterricht eher zu kurz. Statistisch gesehen bestehen nur 23 % einer durchschnittlichen Englischstunde aus Schüleräußerungen und von diesem Anteil sind nur 47,9 % frei formulierte fremdsprachliche Äußerungen. Das bedeutet, dass jedem einzelnen Schüler nur sehr wenig Zeit zum Üben des freien Sprechens zur Verfügung steht und das, obwohl die menschliche Sprache zu „95 % gesprochen und nur zu 5 % geschrieben“ wird. Dennoch legte der Fremdsprachenunterricht an deutschen Schulen zu meiner Schulzeit, vor allem im Bereich der Sekundarstufe II, sehr viel Wert auf korrekte Schriftsprache. Auch in die Zeugnisnote floss die Mündlichkeit im Unterricht nur in geringem Maße ein. Dies führte dazu, dass viele Schüler versuchten, in den Klassenarbeiten gute Ergebnisse zu erzielen – gerade stillere Schüler mussten aber auf die Mündlichkeit nicht sonderlich achten. Daher waren etliche Schüler auch nach mehreren Jahren Fremdsprachenunterricht nicht in der Lage die Sprache flüssig zu sprechen und anzuwenden.
Im Laufe meiner universitären Ausbildung belegte ich mehrere Seminare zum Thema „Förderung der Sprechfähigkeit“. Da mich dieses Thema stark interessiert und ich es für äußerst wichtig erachte, beschloss ich, einen meiner Beobachtungsschwerpunkte auf diese Methoden zu legen um festzustellen, ob sich der Fremdsprachenunterricht in dieser Hinsicht positiv verändert hat.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1. Beschreibung der Praktikumsschule

1.2. Praktikumsvorhaben und Beobachtungsauftrag

2. Sprechfähigkeit

2.1. Theoretischer Hintergrund

2.2. Umsetzung der Sprechfähigkeit in den beobachteten Unterrichtsstunden

3. Beschreibung einer selbst erteilten Unterrichtsstunde

3.1. Bedingungsanalyse / Bemerkungen zur Lernsituation

3.2. Didaktisch-methodischer Kommentar

3.3. Unterrichtsziele

3.4. Verlaufsplan

3.5. Evaluation der Stunde

4. Fazit / Bilanz des Praktikums

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Relevanz und Förderung der mündlichen Sprechfähigkeit im modernen Fremdsprachenunterricht an einer Gesamtschule. Ziel ist es, basierend auf Hospitationen und der Planung einer eigenen Unterrichtsstunde, Methoden zur Steigerung der kommunikativen Kompetenz zu bewerten und Möglichkeiten sowie Barrieren in der Umsetzung handlungsorientierten Unterrichts aufzuzeigen.

  • Bedeutung und theoretische Grundlagen der Sprechfertigkeit
  • Methoden zur Förderung der mündlichen Produktion und Interaktion
  • Herausforderungen im Umgang mit heterogenen Lerngruppen
  • Analyse von Unterrichtsmethoden zur Etablierung des Zielsprachengebrauchs
  • Reflexion des Lehrerhandelns bei der Fehlerkorrektur

Auszug aus dem Buch

1.2. Praktikumsvorhaben und Beobachtungsauftrag

„Sprache kommt von Sprechen“ – so lautet der Basisartikel der Zeitschrift „Der Fremdsprachliche Unterricht: Englisch 90/2007“ von Andrea Taubenböck. Eine zunächst triviale Feststellung, der jeder Fremdsprachenlehrer – und wohl auch die meisten Schüler – ausnahmslos zustimmen und die sie als bedeutsam erachten würden. Nichtsdestotrotz kommt das eigentliche Sprechen der Fremdsprache im deutschen Fremdsprachenunterricht eher zu kurz. Statistisch gesehen bestehen nur 23 % einer durchschnittlichen Englischstunde aus Schüleräußerungen und von diesem Anteil sind nur 47,9 % frei formulierte fremdsprachliche Äußerungen. Das bedeutet, dass jedem einzelnen Schüler nur sehr wenig Zeit zum Üben des freien Sprechens zur Verfügung steht und das, obwohl die menschliche Sprache zu „95 % gesprochen und nur zu 5 % geschrieben“ wird. Dennoch legte der Fremdsprachenunterricht an deutschen Schulen zu meiner Schulzeit, vor allem im Bereich der Sekundarstufe II, sehr viel Wert auf korrekte Schriftsprache. Auch in die Zeugnisnote floss die Mündlichkeit im Unterricht nur in geringem Maße ein. Dies führte dazu, dass viele Schüler versuchten, in den Klassenarbeiten gute Ergebnisse zu erzielen – gerade stillere Schüler mussten aber auf die Mündlichkeit nicht sonderlich achten. Daher waren etliche Schüler auch nach mehreren Jahren Fremdsprachenunterricht nicht in der Lage die Sprache flüssig zu sprechen und anzuwenden.

Im Laufe meiner universitären Ausbildung belegte ich mehrere Seminare zum Thema „Förderung der Sprechfähigkeit“. Da mich dieses Thema stark interessiert und ich es für äußerst wichtig erachte, beschloss ich, einen meiner Beobachtungsschwerpunkte auf diese Methoden zu legen um festzustellen, ob sich der Fremdsprachenunterricht in dieser Hinsicht positiv verändert hat.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beschreibt die Praktikumsschule und definiert den Beobachtungsauftrag mit dem Fokus auf die Förderung der Sprechfähigkeit im Fremdsprachenunterricht.

2. Sprechfähigkeit: Dieses Kapitel erläutert den theoretischen Hintergrund der Sprechkompetenz und analysiert die Umsetzung und Herausforderungen bei der Förderung in beobachteten Kursen.

3. Beschreibung einer selbst erteilten Unterrichtsstunde: Hier erfolgt eine detaillierte Planung, Durchführung und Evaluation einer eigenen Unterrichtseinheit zum Thema Straßenkinder in einem Spanisch-Grundkurs.

4. Fazit / Bilanz des Praktikums: Das Fazit zieht eine Bilanz der gemachten Erfahrungen und betont die Notwendigkeit einer stärkeren curricularen Verankerung der Mündlichkeit.

Schlüsselwörter

Sprechfähigkeit, Fremdsprachenunterricht, Mündlichkeit, Handlungsorientierung, Kommunikation, Sprachmittlung, Fehlerkorrektur, Sozialkompetenz, Unterrichtsplanung, Fachdidaktik, Spanischunterricht, Schulpraktikum, Interaktion, Sprachgebrauch, Lernerautonomie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Bedeutung und die praktische Umsetzung der Förderung der mündlichen Sprechfähigkeit im modernen Fremdsprachenunterricht an einer städtischen Gesamtschule.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zu den Schwerpunkten gehören der theoretische Hintergrund der Sprechfertigkeit, die Rolle der Mündlichkeit in der Schule, Methoden der aktiven Sprachförderung und der Umgang mit Disziplin sowie Motivation in Lerngruppen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, durch die Beobachtung des bestehenden Unterrichts und die Planung einer eigenen Unterrichtseinheit zu analysieren, wie die Sprechfähigkeit der Schüler effektiv gefördert werden kann.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Der Autor nutzt die Literaturrecherche zu fremdsprachendidaktischen Ansätzen sowie die Reflexion eigener Unterrichtshospitationen und der Durchführung einer selbst geplanten Unterrichtsstunde.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Auseinandersetzung mit der Sprechfähigkeit sowie eine detaillierte Darstellung einer selbst gehaltenen Unterrichtseinheit, einschließlich Bedingungsanalyse, Verlaufsplan und Evaluation.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Sprechfähigkeit, Handlungsorientierung, Sprachmittlung, Fehlerkorrektur, Kommunikation und Fremdsprachendidaktik.

Warum spielt die Umgebung der Schule (Europastadt) eine Rolle?

Die Lage in der Euregio beeinflusst das Schulleben, da der Austausch mit den Nachbarländern zur Zertifizierung als Europaschule und zur Bedeutung des Unterrichtsfachs Niederländisch beiträgt.

Welche Rolle spielt die „Karusellmethode“ in der Untersuchung?

Die Karusellmethode dient als Beispiel für eine effektive, schülerzentrierte Unterrichtsform, die den Sprechanteil der Lernenden in Kleingruppen erhöht und eine individuelle Fehlerkorrektur ermöglicht.

Wie bewertet der Autor den Einsatz der Muttersprache im Unterricht?

Der Autor betrachtet den häufigen Rückgriff auf die Muttersprache kritisch und schlägt Maßnahmen wie den Einsatz eines „Sprachwächters“ vor, um die Zielsprache im Unterricht zu maximieren.

Was schlussfolgert der Autor bezüglich der „Sprachlosigkeit“?

Der Autor fordert eine Reform der Richtlinien, um der Mündlichkeit mehr Raum zu geben und durch eine stärkere Einbindung in die Leistungskontrolle das Ziel eines sprechenden Menschen in der Fremdsprache zu erreichen.

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Résumé des informations

Titre
Praktikumsbericht mit Beobachtungsschwerpunkt "Förderung der Sprechfähigkeit"
Université
RWTH Aachen University  (Institut für Anglistik, Amerikanistik und Romanistik)
Cours
Fachdidaktik Spanisch Praxis
Note
1,0
Auteur
Marc Hempel (Auteur)
Année de publication
2010
Pages
13
N° de catalogue
V158404
ISBN (ebook)
9783640886272
ISBN (Livre)
9783640886074
Langue
allemand
mots-clé
Sprechfähigkeit Mündlichkeit Sprechen Förderung Kompetenz Praktikum Gesamtschule
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Marc Hempel (Auteur), 2010, Praktikumsbericht mit Beobachtungsschwerpunkt "Förderung der Sprechfähigkeit", Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/158404
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Extrait de  13  pages
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